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Thema: Mozilla veröffentlicht ausführliche Analyse der Erweiterungs-Panne

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von linux-nutzer am Mo, 15. Juli 2019 um 18:56 #

Ist aber in Sachen Privacy kein (großartiger) Bonus, oder? Das größte Feature ist das blaue Icon und dass Pocket fehlt?!
Sind noch ein paar mehr Sachen, aber beschränkt sich alles auf proprietäre Komponenten, Mike Kuketz hat eine List in seinem Blog

Zu LibreFox: In den Issues vom Github-Repo gab's dazu Diskussionen, was mit "intika" passiert ist. Aktiv ist intika laut seiner Github-Seite ja noch, daher vermuten einige, dass es da 'ne Unterlassungserklärung von Mozilla gab und er nicht darüber reden darf. Hier gilt halt: Nichts genaues weiß man nicht. Aus Vorsicht haben sich dann die Initiatoren von LibreWolf dafür entschieden, "Fox" auch aus dem Namen zu nehmen. Anfangs wurden LibreVixen (vixen = Füchsin) und ein paar andere Namen vorgeschlagen, am Ende ist's LibreWolf geworden.

Wie lange sich das hält, kann ich dir nicht sagen. Wenn ich mir die Repositories des Projekts und den PKGBUILD für Arch Linux so anschau, ist LibreWolf kein vollständiger Fork, sondern eher ein Firefox, der mit anderem Branding, Compiler-Flags und Grundeinstellungen gebaut wird. M.E. vom Aufwand her nicht so krass wie 'nen komplett eigenen Browser pflegen, wie es z.B. Moonchild mit Palemoon/Basilisk und Goanna tut.

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    Von Josef Hahn am Mo, 15. Juli 2019 um 19:25 #

    > vixen = Füchsin

    Hehe... Jaja... Genau dieses Diskussiönchen fand ich auch ganz heiter. :)

    > [...] ist LibreWolf kein vollständiger Fork, sondern eher ein Firefox, der mit anderem Branding, Compiler-Flags und Grundeinstellungen gebaut wird. M.E. vom Aufwand her nicht so krass wie 'nen komplett eigenen Browser pflegen, wie es z.B. Moonchild mit Palemoon/Basilisk und Goanna tut.

    Das ist mir auch grundsätzlich recht. So hinkt es wenigstens nicht immer der Zeit hinterher, und kann auch leichter gepflegt werden.

    Aber bei allem "Nichts genaues weiß man nicht", wundert es mich schon, dass man sich scheinbar nicht großartig für die Hintergründe interessiert, oder? Wurde da mehr als ein Maulkorb verteilt? Und warum überhaupt? Sowas wird derart totgerollt wegen einer Copyrightübertretung? Oder hatte irgendwer Sorge, dass da etwas "zu Sicheres" entsteht?

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      Von linux-nutzer am Di, 16. Juli 2019 um 11:46 #

      "Nicht interessiert" würde ich nicht sagen, es gibt halt leider seit Monaten keine Reaktion/Antwort von "intika".

      Siehe den Kommentar von intika und den aktuellsten Commit samt Kommentaren.

      Es ist möglich, dass Mozilla intika per Unterlassungserklärung zum Schweigen verdonnert hat. Es kann aber auch einfach sein, dass Mozilla einfach nicht darauf reagiert, z.B. weil sie nicht wollen oder weil sie dafür grad keine Leute haben oder die Nachricht längst vergessen ist/irgendwo untergegangen ist. Kann alles möglich sein, was davon stimmt, kann man aber anhand dessen, was bekannt ist, nicht sagen.

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        Von Josef Hahn am Di, 16. Juli 2019 um 13:17 #

        Naja, eure Ruhe möchte ich haben...

        Ich fände es relativ krass, wenn das der Modus ist, in dem wir jetzt hier juristische Auseinandersetzungen austragen. Und wenn ich diesem Projekt nahestehen würde, würde ich danach bohren, bis das geklärt ist.

        Zumindest würde ich wissen wollen, ob nur Mozilla sein Copyright verletzt sah, oder ob es da um größe Dinge ging. Ersteres könnte man ja relativ schnell abhaken, und man würde sich halt so seine Meinung über diesen Klub bilden. Wie man mit dem zweiten Fall umgehen würde, müsste man erstmal schauen...

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