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Mi, 17. Juli 2019, 09:38

Software::Distributionen::Mint

Linux Mint 19.2 Beta erschienen

Linux Mint 19.2 mit dem Beinamen »Tina« ist als Betaversion mit den Desktop-Umgebungen Cinnamon, Xfce und Mate erschienen.

Linux Mint 19.2

Linux Mint

Linux Mint 19.2

Die Entwickler um Clement Levebvre haben die Betaversion von Linux Mint 19.2 freigegeben. Sie trägt zu Ehren von Tina Turner und ihrem Song »Simply the Best« den Beinamen »Tina«. Die neue Veröffentlichung folgt auf Linux Mint 19.1 »Tessa«, das 2018 kurz vor Weihnachten erschien. Die neue Ausgabe der Distribution basiert auf Canonicals LTS-Veröffentlichung Ubuntu 18.04 »Bionic Beaver« und wird bis 2023 unterstützt. Die Liste der Verbesserungen der neuen Version ist lang.

Die Hauptversion von Linux Mint bietet als Desktop das hauseigene Cinnamon in der Anfang Juli fertiggestellten Version 4.2. Diese bietet unter anderem einen verbesserten Window-Manager Muffin, der von Gnomes Window-Manager Mutter ein schnelleres Gruppieren von Fenstern übernahm. Außerdem bedingt das Ändern des VSync-Modus keinen Neustart von Cinnamon mehr. Cinnamon 4.2 führt auch ein neues Drucker-Applet ein. Zudem bietet der Desktop verbessertes »Folder Sharing« und ein aufgewertetes »MintMenu«. Der RAM-Verbrauch konnte unabhängig vom verwendeten Grafiktreiber gesenkt werden.

Linux Mint Xfce setzt auf den Desktop in Version 4.12, während bei der Ausgabe mit Mate dessen Version 1.22 zum Einsatz kommt. Alle Ausgaben von 19.2 erhielten einen verbesserten »Update Manager«, der jetzt unter anderem erlaubt, mehrere Kernel auf einmal zu entfernen. Er zeigt auch den Unterstützungszeitraum der einzelnen Kernel an. Voreinstellungen bezüglich automatischer Updates und Kernel-Pflege werden im neuen »Xapp Gsettings«-Widget vorgenommen. Auch der »Software Manager« und die »System Reports« wurden aufgewertet.

Das Anwendungsmenü wurde erweitert. Sind etwa zwei Texteditoren installiert, so werden diese zusätzlich mit ihrem Namen identifiziert. Das Gleiche gilt für Flatpaks. Wird das Flatpak einer bereits vorhandenen Anwendung installiert, wird das Menü anzeigen, welches aus den Repositorien und welches das Flatpak ist. Im Dateimanager Nemo lassen sich oft verwendete Ordner und Dateien anpinnen und erscheinen immer am Kopf der Liste. Die Installationsmedien enthalten nun das Werkzeug »Boot Repair«, das die häufigsten Fehler beim Bootvorgang reparieren soll.

Abbilder der Betaversion stehen in 32 und 64 Bit auf dem Download-Server bereit. Die Release Notes weisen auf bekannte Fehler und deren Umgehung hin. Ein Termin für die stabile Veröffentlichung von Linux Mint 19.2 »Tina« steht noch nicht fest.

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