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Mi, 17. Juli 2019, 13:35

Software::Virtualisierung

Proxmox VE 6.0 vorgestellt

Proxmox Server Solutions GmbH, haben eine neue Hauptversion der Virtualisierungslösung »Proxmox VE« veröffentlicht. Die neue Version 6.0 basiert auf Debian 10 »Buster« und einem Linux-Kernel 5.0.

Proxmox Virtual Environment 6.0

proxmox.com

Proxmox Virtual Environment 6.0

Proxmox Server Solutions GmbH, Entwickler der Open-Source-Virtualisierungslösung Proxmox VE, hat die Hauptversion Proxmox VE 6.0 veröffentlicht. Die Plattform, mit der sich die Unternehmens-IT in ein Software-definiertes Datencenter (SDDC) auf Open Source-Basis umbauen lässt, basiert auf Debian GNU/Linux 10.0 »Buster« und einem modifizierten Linux Kernel 5.0 aus Ubuntu 19.04 »Disco Dingo«. Die neue Version hat zudem Updates auf die neuesten Versionen der eingesetzten Technologien für virtuelle Umgebungen erhalten.

Proxmox VE 6.0 integriert die aktuellste Version Ceph 14.2.1 »Nautilus« und bringt zudem viele neue Funktionen in die webbasierte Verwaltungsoberfläche. So wird die Cluster-Übersicht für Ceph jetzt auch in der »Datacenter View« angezeigt; ein neues Donut-Diagramm visualisiert Aktivität und Zustand der Placement Groups (PGs). Die Version aller Ceph-Dienste wird angezeigt, was die Erkennung veralteter Dienste leichter macht und die Konfigurationseinstellungen der Konfigurationsdatei und der Datenbank können visualisiert werden. Neu ist ebenfalls eine Auswahl der Verschlüsselung von OSDs gleich bei der Erstellung.

Eine weitere Neuerung ist die aktualisierte Cluster-Kommunikation auf Corosync 3, wodurch das »on-the-wire«-Format gewechselt hat. Mit der Aktualisierung auf die aktuellste ZFS-Version v0.8.1 lässt sich ferner in Proxmox VE das Dateisystem nativ verschlüsseln. Zudem unterstützt der Proxmox VE ISO-Installer »ZFS root via UEFI«, wodurch beispielsweise ein ZFS-Mirror auf NVMe SSDs gebootet werden kann. Anwender können mit Proxmox VE 6.0 zudem die Web-Oberfläche nutzen, um Hosts mit lokalem Speicher live zu migrieren. Weitere Neuerungen in Proxmox VE 6.0 sind eine verbesserte ISO-Erkennung im Installer, Backup von Pool-Level und Verbesserungen bei der Handlhabung der Authentifizierungsschlüssel.

Proxmox VE 6.0 kann ab sofort als ISO-Datei von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden. Die Virtualisierungslösung Proxmox VE steht unter der freien Lizenz GNU Affero GPL, Version 3. Für Unternehmenskunden bietet Proxmox Support-Subskriptionen an.

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