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Thema: Owncloud Infinite Scale vorgestellt

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von kamome umidori am Fr, 19. Juli 2019 um 17:11 #

Klingt interessant, aber mit PHP läuft es dafür überall (auf jedem Shared Hosting), das finde ich super.

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Von pinky am Sa, 20. Juli 2019 um 11:15 #

> Go ist nach Angaben der Owncloud-Entwickler auch wesentlich besser für große Software und große Infrastruktur geeignet.

Für mich klingt das eher als ob da jemand aus Verzweiflung dem nächsten Hype hinterher rennt . Für mich hört sich das nach einem ziemlichen Monster an das man da deployen und maintainen muss, wenn es denn mal fertig ist. Momentan ist das ja alles nur Vaporware. Naja, dass sie was anders machen müssen ist ja klar. Die ganze Community ist ja bei nextCloud. Man muss nur die Apps Liste vergleichen und bei den Apps die es auf beiden Seiten gibt mal schauen wie angestaubt da die OwnCloud Version ist. Naja, sollte der Rewrite irgendwann mal fertig werden sind dann die letzten apps vermutlich auch Geschichte und bis der core den selben Umfang wie ownCloud X und die selbe Qualität hat... ich will gar nicht daran denken.

Performante Software kann man mit jeder Sprache schreiben. PHP wird auch für Facebook und andere große Projekte verwendet, ist die größte NextCloud Installation nicht was mit mehreren Millionen Usern (ich glaube ich habe da mal was gehört). Dropbox ist zu einem Großteil in Python geschrieben usw.

Das Märchen von "ich nehme eine andere Programmiersprache und dann wird alles super" ist so alt wie das Programmieren. Gestimmt hat es nie. Als Programmierer und Open Source Fan bevorzuge ich auch eine Programmiersprache die nicht von einer Firma abhängt, was bei Go der Fall ist. Wohin das führt hat man ja bei Java gesehen.

  • 1
    Von cs@owncloud am Sa, 20. Juli 2019 um 14:35 #

    pinky, ich gehe mal auf deine Punkte ein.

    "Für mich klingt das eher als ob da jemand aus Verzweiflung dem nächsten Hype hinterher rennt . Für mich hört sich das nach einem ziemlichen Monster an das man da deployen und maintainen muss, wenn es denn mal fertig ist. "

    Nein, es ist das Ergebnis einer "Next-Gen" Arbeitsgruppe.
    Tatsächlich ist bei InfiniteScale das Deployment wesentlich einfacher. Es läuft ohne passendes PHP, korrekt konfigurierten Apache und andere dependencies.

    "Momentan ist das ja alles nur Vaporware."

    Nein, die Software läuft in vielen Teilen, vor allem der REVA Kern, seit knapp 10 Monaten beim CERN produktiv.

    "Naja, dass sie was anders machen müssen ist ja klar. Die ganze Community ist ja bei nextCloud."

    Die php basierte Software war schon vor dem Fork vielen ein "Dorn" im Auge. Nach dem Fork konnte das Thema dann entsprechend verfolgt werden. Weil die Teile der Community die sich für shared hoster oder raspi deployments interessieren, also die Prosumer, tatsächlich in größeren Anteilen zu NC gewechselt sind. Bei den Enterprise und Professionals sieht es genau anders aus. Da ist die Mehrheit bei ownCloud geblieben. Daher auch die klare Fokussierung auf diese Anforderungen.

    "Dropbox ist zu einem Großteil in Python geschrieben usw."

    Dropbox war ursprünglich eine Pyhton-Software. Dropbox ist jedoch schon im Laufe des Jahres 2014 auf eine go-basierte neue Architektur gewechselt.


    "Das Märchen von "ich nehme eine andere Programmiersprache und dann wird alles super" ist so alt wie das Programmieren. Gestimmt hat es nie. "

    Leider ist dein Märchen das es sich hier einfach um einen Wechsel der Programmiersprache handelt. Es ist eine komplette Neuentwicklung der Software mit gänzlich anderer Architektur. Es gibt einfach eine Vielzahl von Gründen, es gibt von JFD dazu eine Reihe von Blogbeiträgen.
    Ansonsten verweise ich gerne auf folgenden Talk/Slides:
    2019 - CS3 - Designing and Implementing for Scale, Distribution & Async.pdf

    • 1
      Von inta am Sa, 20. Juli 2019 um 16:29 #

      Tatsächlich ist bei InfiniteScale das Deployment wesentlich einfacher. Es läuft ohne passendes PHP, korrekt konfigurierten Apache und andere dependencies.
      Wenn ich das richtig gelesen habe, werden Container verwendet, also LXC, Docker, was auch immer. Da kann es dem Nutzer herzlich egal sein was dort drin ist. Mit Containern wäre eine Deployment der aktuellen PHP-Anwendung exakt gleich.

      • 1
        Von pincky am Sa, 20. Juli 2019 um 18:09 #

        > Wenn ich das richtig gelesen habe, werden Container verwendet, also LXC, Docker, was auch immer. Da kann es dem Nutzer herzlich egal sein was dort drin ist. Mit Containern wäre eine Deployment der aktuellen PHP-Anwendung exakt gleich.

        Richtig, und da cs@owncloud ja von den "Enterprise und Professionals" spricht, kann ich als jemand der selbst in einem solchen Unternehmen in der IT arbeitet nur sagen, dass in den seltensten Fällen ein Container von der Stange genommen wird. Die meisten Softwareliferanten von uns bieten Container an, trotzdem bauen wir in 99% der Fälle unsere eigenen weil "one size fits all" in den seltensten Fällen funktioniert.

        Ich habe mich inzwischen auch etwas in Infinity Scale eingelesen (das was es online gibt) und kann nur sagen: Viel Spaß beim deployen, updaten, maintainen wenn der Container von der Stange nicht passt.

        1
        Von cs@owncloud am Sa, 20. Juli 2019 um 22:07 #

        Es wird aktuell schlicht ein Container bereit gestellt um unterschiedlichen involvierten Developern ein einfaches Testing+Testdeployment zu ermöglichen.

        Das hat absolut nichts mit den am Ende final verfügbaren Deploymentoptionen zu tun, es ist aktuell weiterhin als Engineering-Alpha zu betrachten.

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