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Thema: Melissa Di Donato wird neue Geschäftsführerin von Suse

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Von Töppke am Mi, 24. Juli 2019 um 03:03 #

Ist ne kluge Frau.
Ja, da wünsche viel Erfolg. :up:

Ein älteres (2014) Interview mit ihr:

Melissa Di Donato: Having a daughter changed everything

The Salesforce vice-president shares how her daughter has given her a new sense of responsibility to pave the way for more women in tech

https://www.computerweekly.com/news/2240234941/
Melissa-Di-Donato-Having-a-daughter-changed-everything

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Von pointer am Mi, 24. Juli 2019 um 08:18 #

Immer das gleiche Spiel: Nach einem Eigentümerwechsel wird nach einer gewissen Schamfrist die Führung ausgetauscht, um eine "neue Phase der dynamischen Weiterentwicklung und des Wachstums" einzuleiten. Wie vorhersagbar.

Welche Schlüsse man bei openSUSE wohl daraus zieht?

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    Von klopskind am Do, 25. Juli 2019 um 11:02 #

    Immer das gleiche Spiel: Nach einem Eigentümerwechsel wird nach einer gewissen Schamfrist die Führung ausgetauscht, um eine "neue Phase der dynamischen Weiterentwicklung und des Wachstums" einzuleiten. Wie vorhersagbar.
    Sie verwenden die Begriffe Wechsel, Tausch, Frist, Phase, Dynamik, (Weiter)entwicklung, Wachstum und Vorhersagbarkeit; allgemeiner reden Sie über zeitliche Veränderungen bzw. deren Wahrnehmung.

    Die Begriffe der Wahrnehmung und der Zeit sind in vielerlei Hinsicht äußerst interessant. (Ein gewisser Vulkanier würde: "Faszinierend!", sagen.)

    Ob nun wahrnehmbar oder nicht, Folgendes steht in unserer Welt quasi fest: Dinge verändern sich. Das ist eine der wenigen Konstanten in der Wahrnehmung der Menschheit von Zeit. So gesehen, ist immer vorhersagbar, ob Veränderung eintritt; möglicherweise ist es sogar das einzige definitiv Vorhersagbare in unserer Welt.

    In der Tat korrelieren Führungswechsel mit Eigentümerwechseln oder anderen, grundlegenden Strukturänderungen. Das ist wirklich nichts Neues. Wohl möglich liegt es in der Natur der Sache.

    Daher kann ich die Verdrossenheit ("Immer das gleiche Spiel: [...]. Wie vorhersagbar.") nicht nachvollziehen.
    Ist ein Führungswechsel notwendigerweise "schlecht"? ... oder nur in Folge eines Eigentümerwechsels? Warum ist genau dieser "schlecht"? Für wen?

    Welche Schlüsse man bei openSUSE wohl daraus zieht?
    ... aus dem Führungswechsel selbst vermutlich keine nennenswerten; aus der kürzlichen Übernahme durch EQT Partners offenbar auch nicht.

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      Von pointer am Do, 25. Juli 2019 um 13:29 #

      Bei Ihnen habe ich oft den Eindruck, Sie wollen die Leute hier mit Ihren atomistischen Textexegesen veralbern: Egal wer sich zu was auch immer äußert: klopskind taucht auf, seziert, zergliedert und zerlegt bis in's Absurde eine Aussage, die im Grunde genommen jeder versteht - nur Sie offenbar nicht. Merkwürdig. Und was das für Zeit kosten muss.

      Egal. Kurz zur Sache: Es geht hier nicht um Veränderung per se oder ob diese gut oder schlecht sein kann. Das ist trivial. Es geht um ein wiederkehrendes Muster, das nach Übernahmen und insbesondere im Zusammenhang mit einer gewissen Branche zu beobachten ist. Und zwar auch dann, wenn das übernommene Unternehmen floriert - wie ja offenbar SUSE. Ein langfristig orientierter Investor könnte sich ja auch fragen: "Why change a winning team?". Aber das passiert nur selten. Vielleicht ja bei IBM/Red Hat, warten wir's ab.

      Stellt sich also die Frage nach den Motiven für das scheinbar Unvermeidliche. Da mag das jeweilige Geschäftsmodell Hinweise liefern.

      Zu openSUSE:
      Man wird dort die Entwicklungen bei SUSE sicher aufmerksam verfolgen und vielleicht auch in Hinblick auf Bestrebungen zu mehr Unabhängigkeit bewerten.

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        Von klopskind am Do, 25. Juli 2019 um 16:00 #

        Bei Ihnen habe ich oft den Eindruck, Sie wollen die Leute hier mit Ihren atomistischen Textexegesen veralbern: Egal wer sich zu was auch immer äußert: klopskind taucht auf, seziert, zergliedert und zerlegt bis in's Absurde eine Aussage, die im Grunde genommen jeder versteht - nur Sie offenbar nicht. Merkwürdig. Und was das für Zeit kosten muss.
        Ihre Bemerkung ist überspitzend formuliert, aber Ihr erster Eindruck mag prinzipiell stimmen. Einerseits antworte ich auch auf Kommentare, die ich als eindeutig formuliert einschätze. Andererseits wird auf als mehrdeutig eingeschätzte Kommentare verständlicherweise oftmals gar nicht eingegangen, auch von mir nicht.

        Möglicherweise gehöre ich zu einer Gruppe der Leserschaft von Pro-Linux, deren Schwelle zur Bereitschaft zu aktiven Konsequenzen einer Hinterfragung mehrdeutig erscheinender Kommentare am niedrigsten liegt. Es könnte also sein, dass der geschilderte Eindruck nicht allein auf eine Interpretationsinsuffizienz meinerseits zurückzuführen ist.

        Eigentlich möchte ich nur herausfinden, was ein Kommentar ursprünglich aussagen soll, wenn er sich mir nicht eindeutig erschließt. Dazu lege ich der Verfasserin meine Interpretationsansätze dar und stelle Fragen (s.o.). Natürlich kostet dies Zeit, wie jede hinreichend wertvolle Diskussion.

        Vielleicht kann ich ja von Ihnen lernen: Wie lösen Sie dieses Problem?

        Es geht um ein wiederkehrendes Muster, das nach Übernahmen und insbesondere im Zusammenhang mit einer gewissen Branche zu beobachten ist. Und zwar auch dann, wenn das übernommene Unternehmen floriert - wie ja offenbar SUSE. Ein langfristig orientierter Investor könnte sich ja auch fragen: "Why change a winning team?". Aber das passiert nur selten.
        Im Vergleich zu Ihrem ersten Kommentar lässt (mir) diese Formulierung wesentlich weniger, um nicht zu sagen, keinen, Interpretationsspielraum. Ersterer ("Immer das gleiche Spiel: [...]. Wie vorhersagbar.") mutete (mir) etwas missmutig und mürrisch an, sodass verschiedene Auslegungen ihre Rechtfertigung fanden, und demzufolge offene Fragen bzgl. der Bedeutung vorlagen.

        Kommunikation läuft immer zwischen einem formulierenden Sender und einem interpretierendem Empfänger ab. Natürlich alterniert diese Rollenverteilung in einem Dialog.
        In jedem Fall sind aber sowohl Sender als auch Empfänger für die Vermeidung von Missverständnissen und Fehlinterpretationen verantwortlich; man könnte argumentieren, dass die Hauptverantwortlichkeit beim Sender liegt. In Analogie zum Sport: Für den Erfolg eines Ballabspiels ist der Abspieler verantwortlich.

        Stellt sich also die Frage nach den Motiven für das scheinbar Unvermeidliche. Da mag das jeweilige Geschäftsmodell Hinweise liefern.
        Ein Investor kann unterschiedliche Absichten haben. Ist das Unternehmen, in das investiert wurde, profitabel und sieht der Investor keine Verbesserungsmöglichkeiten, so belässt er es und freut sich über die Rendite/Dividende. Übrigens ein Ansatz, den Staaten für sich verwenden, so z.B. Norwegen.

        Andernfalls und insbesondere bei vollständigen Übernahmen verfolgt ein Investor in der Regel etwas andere Absichten. So sollen mittel-/langfristig Synergien, Kosteneinsparungen und Profitmaximierung erzielt werden. Dazu benötigt er den erkauften Einfluss. Traut der Investor der Leitung nicht oder zweifelt er daran, dass die bisherige Leitung bei diesen Plänen nicht mitspielt oder kompetent genug dafür ist, so muss er den Einfluss mittels eines Führungswechsels erwirken.

        Das nur beispielhaft; natürlich kann es noch ganz andere Konstellationen und Interessen geben.

        Zu openSUSE:
        Man wird dort die Entwicklungen bei SUSE sicher aufmerksam verfolgen und vielleicht auch in Hinblick auf Bestrebungen zu mehr Unabhängigkeit bewerten.
        Kann gut möglich sein. Allerdings wäre das nicht das Resultat speziell dieser einen Übernahme durch EQT, sondern der Vielzahl an Übernahmen in den letzten Jahren, wovon bisher die Übernahme durch Novell vermutlich die schlechteste für SUSE gewesen sein mag.

        Ich hatte Ihre Frage diesbezüglich auch eher als Frage nach der Faktenlage als nach Vermutungen verstanden. Deshalb auch mein Verweis auf Richard Browns Aussagen diesbezüglich. Laut ihm gäbe es keine Veränderungen für openSUSE, welche ursächlich auf die Übernahme zurückzuführen seien.

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Von walker1973 am Mi, 24. Juli 2019 um 09:29 #

Dadurch wird Suse auch nicht besser, ich habe OpenSUSE früher schon eingesetzt und eine Zeit lang ab Leap 42-42.3. Läuft gut aber es ist die Langsamste Distribution die ich jemals am laufen hatte. Das Hochfahren dauert so lange fast wie bei Windows ich weiß nicht was Sie da machen. Und ja ich Rede hier von 3 Völlig verschiedenen Rechnern hat also nichts mit der Hardware zu tun.

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Von Drubadix am Mi, 24. Juli 2019 um 13:21 #

Zur Person selbst kann ich wenig sagen, dazu fehlen mir die konkreten Informationen.
Ich gehe davon aus, dass bei der Besetzung dieser Position die fachliche Qualifikation Voraussetzung war.

Zu den Äußerlichkeiten:
Pressfotos werden bewusst erstellt und sind keineswegs zufällig gewählt.
Mir scheitertet es als ein Fortschritt wenn sich Frauen in Führungspositionen wie hier, freundlich, entspannt und durchaus attraktiv präsentieren können. Auch farblich passt die Präsentation zu Geeko dem Firmenmaskottchen.

Da wünsch ich für SUSE weiterhin viel Erfolg und dass sich Freundlichkeit, Entspanntheit und Attraktivität, sonderen auch inhaltlich zu den Leitlinien der weiteren Entwicklung gehören.

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    Von Brambelkopp am Mi, 24. Juli 2019 um 17:40 #

    Ich finde es gut, dass du etwas nettes zu Frau di Donata schreibst und ich dich nicht wegen Sexismus zusammenfalten muss. Trotzdem finde ich, dass man mit Bemerkungen zum Aussehen einer Frau vorsichtig sein sollte. Egal wie nett es gemeint ist (und ich gehe davon aus, dass du das sehr nett gemeint hast), es zeigt immer die Unterschiede in der Bewertung von Männern und Frauen in der Gesellschaft. Du kannst ja mal aus Spaß auf einer beliebigen Nachrichtenwebsite die Kommentarspalten zu Boris Johnsons Ernennung zum Premierminister angucken. Er ist wie Frau di Donata auch eine Person des öffentlichen Lebens, der eine Position mit großer Verantwortung bekleidet aber wie er aussieht und was für einen Einfluss das auf seine Politik hat, wird selten bis gar nicht thematisiert. Bei Frau di Donata schon. Und auch zu Angela Merkels legendärer Hosenanzug-Uniform gibt es zig Artikel, die beschreiben wie die Hosenanzüge mit ihrer Politik zusammenhängen. Zur Anzugauswahl von Gerhard Schröder oder Helmut Kohl müsste ich echt lange suchen. Ich unterstelle da keine böswillige oder gar bewusste Ungleichbehandlung aber die Ungleichbehandlung ist da und es ist wichtig, dass man sich das vor Augen führt. Und wenn einem Gleichbehandlung am Herzen liegt (was ich bei dir jetzt einfach mal annehme, wenn du dich über Fortschritte bei Frauen in Führungspositionen freust), macht man am Besten etwas dagegen. Ich selbst habe mir als Faustregel gesetzt, dass ich nur Dinge über Frauen sage, die ich über Männer so auch sagen würde. Das funktioniert für mich ganz gut.

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      Von pointer am Mi, 24. Juli 2019 um 19:16 #

      > [...] Trotzdem finde ich, dass man mit Bemerkungen zum Aussehen einer Frau vorsichtig sein sollte.

      Man(n) sollte heutzutage überhaupt mit *allen* Bemerkungen über Frauen sehr vorsichtig sein. Stop - ich korrigiere: Man(n) sollte heutzutage mit allen Bemerkungen über was auch immer sehr vorsichtig sein.

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        Von Brambelkopp am Mi, 24. Juli 2019 um 19:38 #

        Man kann Bemerkungen über alles machen. Wenn man ein bisschen Einfühlungsvermögen für seine Mitmenschen an den Tag legt, ist es gar nicht so schwer.

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          Von pointer am Mi, 24. Juli 2019 um 20:56 #

          Die Zeiten unbefangener Kommunikation sind passee. Heute geht man besser davon aus, dass hinter jedem Busch eine(r) hockt, die/der glaubt, andere wg. Verstosses gegen ihr/sein vermeintlich "korrektes" Weltbild "zusammenfalten" zu können.

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            Von Brambelkopp am Mi, 24. Juli 2019 um 22:54 #

            Ich kommuniziere mit meiner Umwelt sehr unbefangen. Ich überlege nur, wie ich meinen Mitmenschen mit Respekt und Rücksichtnahme begegnen kann. Das hat nichts mit "korrektem Weltbild" zu tun und ist nicht politisch motiviert. Es ist mein Versuch, mit meinen Mitmenschen gut auszukommen. Das klappt so weit ganz gut, ich komme mit Menschen aus dem gesamten politischen Spektrum klar, von linken Anarchisten bis kurz vor Vogelschiss. Was gar nicht geht, ist pauschale Abwertung einer bestimmten Gruppe Menschen. Wenn jemand wie Verantwortlich für? kommt und seine Verachtung für Frauen in Führungspositionen in eklig sexistische Kommentare kotzt, rechtfertigt das aus meiner Sicht auch eine "zusammenfaltende" Reaktion. Das liegt aber nicht daran, dass er Antifeminist ist sondern dass er ein Troll ist. Ich haue in Foren auch linken Trollen auf die Finger, die alle AfD-Sympathisierenden oder alle Ossis als Nazis abstempeln und Kriminalität gegen ihnen ungenehme Politiker feiern. Wenn jemand wie Drubadix halt eine geringfügig andere Meinung hat, wie man mit Frauen umgehen sollte aber im Prinzip auch für einen respektvollen Umgang eintritt, versuche ich, ganz zivilisiert über unterschiedliche Vorstellungen zu reden und einen Konsens zu finden. Ich denke, du musst keine Angst haben, dass ich hinter dem nächsten Busch sitze und darauf warte, dass ich dich nach einem Fehltritt zusammenfalten kann. Ich suche zumindest prinzipiell immer die konstruktive Debatte, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Gegenüber das auch tut.

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              Von pointer am Do, 25. Juli 2019 um 08:37 #

              Aus meiner Sicht doch sehr entlarvend:

              >> Ich finde es gut, dass du etwas nettes zu Frau di Donata schreibst und ich dich nicht wegen Sexismus zusammenfalten muss.


              "[...] zusammenfalten muss." Wow! Und "muss" hat schon etwas Zwanghaftes.


              >> Trotzdem finde ich, dass man mit Bemerkungen zum Aussehen einer Frau vorsichtig sein sollte.

              Und mit Ihnen soll man unbefangen kommunizieren können? Lieber nicht.


              > Wenn jemand wie Drubadix halt eine geringfügig andere Meinung hat, wie man mit Frauen umgehen sollte aber im Prinzip auch für einen respektvollen Umgang eintritt, versuche ich, ganz zivilisiert über unterschiedliche Vorstellungen zu reden und einen Konsens zu finden.


              Klar - wenn jemand auch nur eine "geringfügig andere Meinung" hat, schrillen bei den selbsternannten Hütern der reinen Lehre natürlich die Alarmglocken. Abweichler müssen auf Kurs gebracht werden.

              Und das hat *absolut* etwas zu tun mit missionarischem Eifer und der Illusion, über das einzig "korrekte" Weltbild zu verfügen.

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                Von Brambelkopp am Do, 25. Juli 2019 um 10:28 #

                Was soll ich dazu sagen? Ich versuche, eine zivilisierte Diskussion zu führen, ich sage nicht "DU BIST EIN WIDERLICHER SEXIST DER ALLES FALSCH MACHT!!! SCHÄM' DICH!" sondern weise konstruktiv und höflich darauf hin, dass gut gemeinte Komplimente nicht immer so gut ankommen und höre mir auch die Gegenargumente an, wo ich falsch liege oder man die Dinge auch anders sehen kann. Wenn du dann aus einzelnen Worten und Sätzen "missionarischen Eifer" oder einen zwanghaften Kampf für ein korrektes Weltbild heraushörst, haben wir wahrscheinlich ein unterschiedliches Verständnis von Diskussionskultur. Mir geht es darum, mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen und Meinungen zu diskutieren. Dir geht es anscheinend nur darum, dass du Recht hast und ich nicht, womit du lustigerweise genau den Meinungstotalitarismus ausübst, den du mir unterstellst. Auf der Basis hat eine Diskussion keinen Sinn. Trotzdem einen schönen Tag noch.

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      Von Drubadix am Mi, 24. Juli 2019 um 19:18 #

      Ich denke nicht, dass man sich da immer zurückhalten muss. Vorsicht ist geboten, aber wichtiger ist doch dabei wie wir die Komplimente rüber bringen. Deke, wenn man da niemanden zu nahe tritt, ist dann auch nichts falsches daran.
      Sexismus ist deshalb so übel weil es Menschen auf geschlechtliche Sekundärmerkmale reduziert und fuktionalisiert.
      Das sollte aber nicht dazu führen, dass wir nur noch ängstlich und paranoid reagieren wenn mal ein Wort darauf fällt.

      Wo ich mit dir gar nicht übereinstimme, ist, dass die sexuelle Ausstrahlung von Männern keine Rolle spielen würde.
      Boris Johnsons ist klein, agil und hat eine sehr dynamisch vitale Ausstrahlung. Bei Schröder war mal sehr wichtig ob seine Haare gefärbt waren oder nicht. Eine Freundin erzählte mir mal von der sexuellen Ausstrahlung von Papst Johannes Paul. Nein, das war keine Anmache oder Wunsch, aber die sexuelle Ausstrahlung eines Papstes kann bewirken, dass man ihm Entschlossenheit und Tatkraft zutraut.

      Auch Angela Merkel ist da so ein Fall für sich.
      Der Hosenanzug soll geschlechtliche Neutralität ausdrücken, und die Raute, die sich wahrscheinlich eher zufällig ergeben hat, kann Stabilität und Ausgleich symbolisieren ist aber gleichzeitig auch ein sexuelles weibliches Symbol für in diesen Fall wohl eher Mütterlichkeit.

      Ich halte das nicht für eine Gute Lösung, wenn man vor lauter Sexismus Paranoia gar nicht mehr über die Dinge spricht.
      Vielleicht ist das Ganze aber auch eher eine Frage wie man das tut.

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        Von Brambelkopp am Mi, 24. Juli 2019 um 19:35 #

        Na gut, ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass es nicht immer angenehm ist nur auf sein Äußeres reduziert zu werden, gerade wenn man sehr stolz auf die Dinge ist, die man geleistet hat und die Menschen an einem trotzdem nur das Äußere sehen. Bei Komplimenten gibt es solche und solche, manche freuen sich, anderen ist das unangenehm. Man verletzt auf jeden Fall niemanden, wenn man drauf verzichtet. Das ist auch nicht notwendigerweise paranoid, nur vorsichtig. Ich fahre damit sehr gut. Ein Kompliment machen und um Entschuldigung bitten, wenn man merkt dass es der Person unangenehm ist kann auch okay sein, ist eine Stilfrage. Das Wichtigste ist Aufmerksamkeit, dass selbst die wirklich nett gemeinten Komplimente nicht für alle angenehm sind und eine Sensibilität im Umgang damit.
        Ganz unabhängig davon finde ich, dass das Aussehen nichts mit der Qualifikation für einen Job oder dem Führungsstil einer Person zu tun hat. Ich habe natürlich auch meine Meinung zur Attraktivität von Personen aber sie tut im Regelfall nichts zur Sache, deswegen verzichte ich auch darauf, sie in die Bewertung einer Person einfließen zu lassen. Frau Di Donata hat eine beeindruckende Vita, spricht sieben Sprachen, engagiert sich gemeinnützig und vereint Familie und Beruf. Ich glaube, sie wird SUSE ganz gut wuppen, egal wie sie aussieht.

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Von nur kurz am Mi, 24. Juli 2019 um 16:06 #

war da nicht unlängst auch die News das bei openSUSE auch ein Namenswechsel angedacht wird?
https://lwn.net/Articles/788935/

interessantes timing

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Von IchAuchMal am Mi, 24. Juli 2019 um 16:13 #

Wenn man/frau von SAP kommt gehe ich davon aus, dass man in der Szene der Großanwender von EDV sehr gut vernetzt ist. man/frau kennt sich ...
Solche connections können nur positiv sein, wenn sich SuSE im Big Business durchsetzen will.
Nerds sind gut .. Szenekennerinnen sind auch sehr gut.

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