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Mi, 24. Juli 2019, 08:14

Software::Netzwerk

OpenWhisk graduiert aus dem Apache-Inkubator

Die Apache Software Foundation hat die verteilte Serverless-Plattform OpenWhisk in den Stand eines Toplevel-Projekts erhoben.

Apache Software Foundation

Nach Unomi im März, PLC4X im April und Dubbo im Mai erklärt die Apache Software Foundation (ASF) jetzt die Open Source Serverless-Plattform OpenWhisk zu einem weiteren Toplevel-Projekt der seit mittlerweile 20 Jahren bestehenden Stiftung. Apache OpenWhisk ist eine leistungsfähige Cloud-Plattform für Serverless Computing, die zunächst bei IBM entwickelt wurde und Ende 2016 noch im Beta-Stadium an die ASF übergeben wurde, wo sie seither in deren Inkubator reifte.

Apache OpenWhisk wird heute hauptsächlich zur Unterstützung von Container-Frameworks über die Containerd-Laufzeitumgebung (CRI) verwendet, um auf Kubernetes mit Hilfe von Helm-Charts zu laufen. Es unterstützt zusätzlich auch das Container-Orchestrierungs-Framework Apache Mesos. Die Ser­ver­less-Platt­form bietet unterschiedliche Werk­zeu­ge, um »Func­tions as a Ser­vice« (FaaS) bereitzustellen, darunter Couch­DB, Nginx, Kafka und Do­cker. Docker-Containern kommt dabei die Aufgabe zu, Infrastruktur und Skalierung zu verwalten.

Das Cloud-Konzept von FaaS wird in den letzten Jahren von großen Cloud-Anbietern wie Amazon mit Lambda, Microsoft mit Azure Functions sowie Google, IBM und anderen in ihr Portfolio integriert. OpenWhisk führt Funktionen als Reaktion auf Ereignisse jeder Größenordnung aus, skaliert und koordiniert diese.

Der Apache Inkubator ist eine Durchgangsstation für Projekte, die zum vollwertigen Toplevel-Projekt der ASF werden möchten. Dabei stehen neben legalen und fiskalischen Aspekten vor allem die Qualität der Code-Entwicklung, aber auch die Bildung einer tragfähigen Gemeinschaft im Fokus. Matt Rutkowski, CTO für Serverless-Technologien bei IBM, sieht die OpenWhisk-Gemeinschaft mit der Graduation in der Lage, sich nun selbst zu verwalten. Mit dem rapiden Wachstum der Serverless-Technologie hofft Rutkowski, dass die verschiedenen Plattformen in diesem Bereich sich auf ihre jeweiligen Stärken besinnen und zur Entwicklung von Standards beitragen, die eine hybride Bereitstellung und Nutzung über standardisierte APIs ermöglichen.

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