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Thema: Neuer Betreuer für Linux-Floppy-Treiber gefunden

38 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Yogi am Fr, 2. August 2019 um 16:25 #

Sprechen wir? Gibt es keine dringenden Probleme?

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    Von was ist das am Fr, 2. August 2019 um 17:01 #

    So ist nun mal. Wenn sich Interessenten finden, kann das Open Source Projekt leben. Ansonsten nicht.

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    Von Käseyogi am Fr, 2. August 2019 um 17:04 #

    Frag ich mich (leider) manchmal auch.

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      Von Bulli am Fr, 2. August 2019 um 17:57 #

      Um was beisteuern zu können bedarf es auch ein gewisses KnowHow. Nicht jeder Entwickler kann mal eben die Arbeit eines anderen übernehmen. Linus hat das mal selber erwähnt. Von vielen Dingen im Kernel hat er absolut keine Ahung, da vertraut er auf seine Maintainer.

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    Von Verfluchtnochmal_5987109 am Fr, 2. August 2019 um 19:34 #

    Spannend wie kindlich naiv du bist!

    Jemand abseits des daily jobs macht etwas weil er es kann und will, dem gehen deine größeren Probleme einfach nur am Arsch vorbei weil es nicht seine sind

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    Von Buster am Fr, 2. August 2019 um 19:46 #

    […] Gibt es keine dringenden Probleme?

    Oh,ja. Die gibt es. Beispielsweise fehlende Upload-Filter, die solche Fragen entweder umformulieren oder wegen zu hohem Banalität-Grad gar nicht erst erscheinen lassen. Viel Freude noch im "Yellystone Park".

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    Von Anonymouse am Fr, 2. August 2019 um 19:52 #

    Es gibt dirngendere Probleme: z.B. wie ich mit Smartphone meinen Klodeckel öffnen kann. Die Klobrille meldet dann in die Cloud die Konsistenz meiner Sch .... NEIN DAS GEHT ZU WEIT!

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    Von klopskind am Fr, 2. August 2019 um 22:26 #

    Von wie vielen Benutzern Sprechen wir?
    offenbar von hinreichend vielen...

    Gibt es keine dringenden Probleme?
    Einerseits ist das eine Frage des Standpunktes. Es kommt also ganz darauf an...

    Andererseits ist Ihre Frage hinfällig, denn sie impliziert, dass nur das dringendste Problem(tm) Wert genug sei, tatsächlich Anstrengungen unternehmen zu dürfen, um eine Lösung zu herbeizuführen.
    Arbeiten Sie stets ausschließlich an der Lösung Ihres - persönlich gesehen - dringendsten Problems? Haben Sie Freizeit oder prokrastinieren gelegentlich?

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    Von mmm am Fr, 2. August 2019 um 23:23 #

    Auch heute noch stehen in den Laboren von Industrie und Universitäten teure Messgeräte, die über Floppy-Laufwerke verfügen. Der Austausch ist oft nicht sinnvoll, da moderne Geräte manchmal nur maginal leistungsfähiger sind und in jedem Fall sehr teuer sind. Es gibt auch andere Lösungen, doch die einfachste ist oft die Diskette. Ich habe es so verstanden, als beträfe dieser Treiber auch Diskettenlaufwerke an der USB-Schnittstelle. Bei Windows kommst du da nicht weiter, da i.d.R. nur sehr alte 32-Bit-Treiber vorhanden sind. Linux unsterstützt das noch out-of-the-box.

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      Von #! am Sa, 3. August 2019 um 14:33 #

      Nicht nur da zeigt sich, das große Teile der deutschen Wirtschaft neophob sind.

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      Von Anonymous am Sa, 3. August 2019 um 15:40 #

      Ein weiterer Einsatzbereich sind Werkzeugmaschinen und Roboter. Generell zeigt sich das Problem, dass solche langlebigen Anlagen 20 oder 30 Jahre Hardware-Lebensdauer haben, aber die verbauten IT-Komponenten schnell hoffnungslos veraltet sind.

      Wenn man an solchen Anlagen Datensicherung betreiben oder Parameter ändern will, ist ein Rechner mit Disketten-Laufwerk unerläßlich.

      Allerdings ginge das auch mit USB-Disketten-Laufwerken, die - wie im Artikel erwähnt - einen anderen Treiber erfordern, der nicht zur Disposition stand.

      Und Leute, die von "Neophobie" faseln, werden noch staunen, wenn irgendwann mal ihr Kfz stillgelegt wird, weil es keine Software-Updates für ihre "always-connected"-Karre mehr gibt ;)
      .

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        Von rm -rf / am Sa, 3. August 2019 um 17:33 #

        Staunen werde die, die denken es gäbe dann noch Individualverkehr in der Form wie heute.

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          Von Anonymous am Sa, 3. August 2019 um 20:50 #

          Die Industrie, die heute mit dem Individualverkehr jede Menge Kohle macht, wird ihre Pfründe schon irgendwie verteidigen - ähnlich wie die Tabakwaren-Industrie, die das bisher auch geschafft hat.

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        Von BertTest3 am Mo, 5. August 2019 um 09:30 #

        für solche Form des "Retrofittings" gibt es doch Hardware-Floppy Emulatoren:

        -https://hxc2001.com/showroom/
        -https://en.wikipedia.org/wiki/Floppy_disk_hardware_emulator

        "echte" alte Kisten die wirklich mit Linux laufen und ein Floppy-Laufwerk haben
        werden höchst wahrscheinlich nicht mit dem aktuellen Kernel betrieben

        also bleiben nur VMs oder alte Kisten die sich nicht umrüsten lassen oder ein obskuren Floppy Format welches irgendwie nur unter Linux funktioniert - viele USB-Floppys funktionieren unter Windows 10

        Ich denke es gibt einfach nur keinen triftigen Grund den Treiber unmaintained zu lassen, thats it

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    Von Moinsen am Sa, 3. August 2019 um 21:39 #

    Wo ist den dein Problem? SO aufwendig ist jetzt auch nicht den Floppy-Treiber zu betreuen. Es ist ja nicht so, das der Betreuer ständig daran herumbasteln muß. Sowas läuft nebenbei mit. An der Technik ändert sich ja nicht mehr viel xD

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    Von blablabla233 am So, 4. August 2019 um 10:45 #

    Er hat floppy-hardware und Er will diese lauffaehig halten, selbst wenn wir nur von einem User reden...hat Er das recht sich mit seiner Zeit darum zu kuemmern, basta!

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Von Foobar am Fr, 2. August 2019 um 16:43 #

'Kaum zwei Tage ist es her, dass Linux-Initiator Linus Torvalds einige Patches für den Floppy-Treiber in Linux-Kernel integrierte"

Ist nur ein Detail, aber fwiw: Das ist schon vor zwei Wochen, am 18.7., passiert:
https://twitter.com/kernellogger/status/1151909140056424448

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Von Altes Säckchen am So, 4. August 2019 um 12:05 #

Manchmal sehne ich mich nach dem Geräusch beim booten, wenn
der PC das 5 1/4 Zoll Floppylaufwerk erkennt.
Das Knarzen war schon schön.

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Von Fragum am So, 4. August 2019 um 18:01 #

Was diese Woche keine Umfrage?!
Dann mache ich meine eigene:

Wann habt ihr das letzte mal eine Diskette benutzt?

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    Von rm -rf / am So, 4. August 2019 um 18:35 #

    1997 oder so in der Schule. Dann so bis 2000 diese Zip-Disketten.

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    Von Anonymous am Mo, 5. August 2019 um 08:02 #

    Puuuh! Gute Frage!

    Müßte in den ersten 2000ern gewesen sein, als ich davon Images für die Archivierung gezogen habe.

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    Von Tuxentier2011 am Mo, 5. August 2019 um 09:17 #

    Vor einem Monat etwa?
    An der Uni gab es auch noch allerlei Ansteuerungsrechner mit Diskettenbetrieb, die Anlage dahinter war halt _bedeutend_ teurer als der Rechner, und ein Austausch des Rechner absolut nicht sinnvoll oder machbar.

    Das Diskettenlaufwerksgeräusch (sofern nicht Lesefehler) erzeugt bei mir auch immer noch so einen wohligen Schauer. :)

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    Von hjb am Mo, 5. August 2019 um 10:51 #

    Vor ein paar Monaten, als ich einige meiner ältesten Rechner nochmal startete. Ich wollte nur sicherstellen, dass sie noch funktionieren und so aktuell wie möglich sind, was beim 386er bedeutet: Debian 3.0 oder 3.1. Bei einem Rechner musste ich auf 5,25-Zoll-Floppys zurückgreifen, hatte aber keine passenden Bootfloppys mehr. Entsprechende Images findet man bei den Distributionen aber nicht mehr. Zum Glück lassen sich die 5,25-Floppys auch mit 1,44 MB formatieren, so dass die gängigeren Images für 3,5-Zoll-Floppys darauf passen.

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    Von Tenpenny am Di, 6. August 2019 um 13:04 #

    Vor acht Jahren für ein Referat über die Demoszene in der Berufsschule. Da die EXE-Datei der Demo, die ich vorführen wollte, 4 Kilobyte klein war (das ist eine der Grenzen, das sich die Demoszene gesetzt hat), habe ich sie spaßeshalber auf eine Diskette gespeichert. Leider kam sie dann (ich glaub aus Zeitgründen) doch nicht zum Einsatz und ich habe stattdessen eine WebGL-Demo (das damals noch jung war) vorgeführt.

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