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Thema: Debian 10.1 »Buster« angekündigt

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von About:Blank am Di, 6. August 2019 um 11:52 #

Debian 10 basiert ja auf dem LTS Kernel 4.19 (4.19.37). Auf Kernel.org ist man aber mittlerweile bei 4.19.64. Wann wird denn bei Debian der Kernel aktualisiert? Ich bin da etwas verwirrt.

  • 0
    Von devil am Di, 6. August 2019 um 11:58 #

    Vermutlich mit dem Point-Release. Es gibt aber auch Updates, die den Kernel nicht aktualisieren.

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    Von Oiler der Borg am Di, 6. August 2019 um 12:36 #

    Debian 10 basiert ja auf dem LTS Kernel 4.19 (4.19.37)

    .... der ist doch knapp ein Dreivierteljahr alt :cry:

    • 0
      Von Andy_m4 am Di, 6. August 2019 um 13:39 #

      Gut. Wer aktuelle Software haben möchte, für den ist Debian (stable) eh nix.
      Abgesehen davon gibts aktuelle Kernel durch die offiziellen Backports. Und die funktionieren i.d.R. auch einwandfrei. Daher ist ein alter Kernel eher das geringere Problem.

      Viel schwieriger ist es, wenn man z.B. einen aktuellen Firefox braucht. Da gabs sonst immer nur die ESR-Version (ich weiß nicht ob sich bei "buster" da etwas ändert, aber es würde mich überraschen).

      Aber wie schon gesagt. Debian ist nix für Bleeding-Edge-Fanatiker.

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        Von Sudo am Di, 6. August 2019 um 14:02 #

        Firefox kann man doch auch per /opt einbinden oder ist das ein Risiko?
        Link

        Die Backport Kernel sind aber auch nicht wirklich neu, selbst Debian Sid hat noch einen 4.19 Kernel. Leider zu alt für Picasso CPUs.

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          Von Andy_m4 am Di, 6. August 2019 um 15:43 #

          Hallo,

          Firefox kann man doch auch per /opt einbinden oder ist das ein Risiko?
          Du kannst natürlich alles irgendwie einbinden. Du betreibst es dann halt nur am Paketmanagement vorbei. Wenn Du solche Sachen unter /opt/ oder /usr/local/ installierst, kommst Du auch nicht mit dem Paketmanagement in Konflikt.
          Kann man also machen.

          Man muss dann aber auch solche Programme selber "pflegen" sprich wenn Security-Updates erscheinen oder neue Versionen dann eben für jedes außerhalb des Paketmanagement installierten Programmes das einzeln machen.
          Ab einer gewissen Anzahl ist das nicht mehr wirklich praktikabel.

          Und dann kommen wir auf das zurück, was ich bereits sagte: Wer brandaktuelle Software benötigt, für den ist Debian nicht unbedingt die erste Wahl.

          Die Backport Kernel sind aber auch nicht wirklich neu, selbst Debian Sid hat noch einen 4.19 Kernel.
          Ja. Stimmt. Theoretisch kannst Du Dir auch einen aktuellen Kernel von www.kernel.org ziehen und compilieren/installieren (analog zu einem manuell installierten Firefox). Da sind dann zwar die Debian-Patches nicht drin. Aber ich hab das selbst schon mal gemacht und lief.

          Leider zu alt für Picasso CPUs.
          Naja. Ist relativ. Da die CPU kompatibel ist, wird es grundsätzlich laufen. Die Frage bei sowas ist eher, ob die Features die die CPU hat dann funktionieren und inwiefern Du diese Features brauchst.

          Speziell bei den AMD Picassos wären hier vermutlich die zwei wichtigsten Knackpunkte evtl. neuere Stromsparmechanismen und als APU natürlich der Grafikteil (GPU). Stichwort KMS (Kernel-Mode-Setting).

          Und die Fragestellung ist eigentlich dann simpel zu beantworten.
          1. man lebt mit etwaigen Einschränkungen bis auch in Debian ein ausreichend aktueller Kernel ist
          2. man probiert manuell ein Kernel von kernel.org zu benutzen
          3. man nimmt eine Distribution, die ohnehin schon ein ausreichend aktuellen Kernel ausliefert

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            Von About:Blank am Di, 6. August 2019 um 19:13 #

            Genau deshalb nutze ich ja Debian bzw. seit 6 Monaten MX Linux auf dem Desktop. Wenig Rauschen im Updatekanal. Aber was ist mit dem Kernel? Auf LKML.org schreibt Greg K. Hartmann ja auch öfters mal - All Users must update. Daher wundert mich das ein wenig. Aber ok, ich bin kein Profi, die Debiandevs wissen was sie tun. :D

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              Von Andy_m4 am Di, 6. August 2019 um 19:42 #

              Aber ok, ich bin kein Profi, die Debiandevs wissen was sie tun. :D
              So wie bei OpenSSL oder APT. :-)

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                Von whocares am Mi, 7. August 2019 um 12:53 #

                Wie das dann wohl mit PHP 7.0 und 5.6 bei Oldstable und Oldoldstable wohl ist? Nicht extrem vertrauenswürdig...

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            Von Sudo am Di, 6. August 2019 um 22:55 #

            Der AMD 3200G lief mit dem Kernel nach der Installation nicht. Bildschirm blieb schwarz.

            Kernel habe ich mir für Debian auch mal kompiliert, aber das möchte ich mir nicht immer antun.

            Mit Fedora 30 läuft mit der CPU gut. Das wird dann vorerst mein System sein.

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              Von George99 am Mi, 7. August 2019 um 03:12 #

              Unter debian könntest du es sonst vielleicht noch mit dem 5.2 er Kernel probieren, der sollte doch aktuell genug sein auch für den 3200G?

              $ apt show linux-image-5.2.0-1-amd64-unsigned
              Package: linux-image-5.2.0-1-amd64-unsigned
              Version: 5.2.6-1
              Priority: optional
              Section: kernel
              Source: linux
              [...]

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                Von hjb am Mi, 7. August 2019 um 06:48 #

                Du müsstest noch dazuschreiben, aus welchem Repo der kommt. In dem Fall unstable. Am Kernel selbst ist natürlich nichts unstable, aber nicht jeder will dieses Repo einbinden.

                • 0
                  Von txt-file am Mi, 7. August 2019 um 12:48 #

                  Musst auch nicht gleich das Repo einbinden. Paket von packages.debian.org runterladen und per "dpkg -i .deb" installieren. Dann muss man halt selbst auf Updates achten.

                  So binde ich mir ganz gerne die Kernel aus experimental ein.

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              Von pointer am Mi, 7. August 2019 um 12:05 #

              > Der AMD 3200G lief mit dem Kernel nach der Installation nicht. Bildschirm blieb schwarz.


              Vielleicht war's nur der Graphiktreiber für die GPU. Das hätte man mit Strg+Alt+F2 schnell herausfinden können. Falls ein Login möglich gewesen wäre, hätte man ein Kernel-Update wie von George99 beschrieben vornehmen können. Oder den neuesten 4.19.x von kernel.org holen, dazu die debian-Pakete, die für den Bau des Kernels nötig sind und dann selbst kompilieren.

              Oder debian mit einer älteren AMD-CPU installieren, Kernel-Update vornehmen, dann den Zen 2 einsetzen.

              Oder eben Fedora 30 installieren. Auch keine schlechte Lösung. ;)
              AFAIK wird dort der 5.0.x Kernel verwendet - ist aber auch schon längst nicht mehr der aktuellste. So schnell geht das heute.

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                Von Tamaskan am Mi, 7. August 2019 um 21:00 #

                Fedora 30 hat inzwischen den 5.2er Kernel. Bei denen ist der Kernel quasi "rolling" mit etwas zeitlichem Abstand, wodurch sich Fedora gut für brandneue Hardware eignet.

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                  Von pointer am Do, 8. August 2019 um 08:01 #

                  Aha. Könnte sich Debian vielleicht abgucken. Denn dass der Kernel zum Zeitpunkt der Freigabe eines Release bereits "veraltet" sein wird, dürfte klar sein.

                  Es wäre also vielleicht nicht schlecht, eine aktuellere Version des Release-Kernels (oder auch neuerer stable-Kernels) schon während der Installation anzubieten - durchaus als "unstable/experimental" gekennzeichnet. Oder machen die das schon so?

                  Ich weiß im konkreten Fall allerdings nicht, ob die neuen Versionen von 4.19 die Ryzen 3xxxg tatsächlich besser unterstützen.

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                    Von Sudo am Do, 8. August 2019 um 11:57 #

                    Soweit ich das verstanden habe läuft Picasso ab Kernel 4.20 (Link).

                    Einen Kernel zu kompilieren hat beim letzten Mal 2 Stunden gedauert. Mit der neuen CPU dürfte das schneller gehen, aber zusätzlich brauchte man ziemlich viel Platz auf der SSD, ich meine das waren etwa 50GB, dazu die vielen Schreibzugriffe. Das will ich der SSD nicht antun.

                    Den Kernel aus Unstable zu holen wäre eine Möglichkeit. Ich hatte bisher immer nach linux-image-amd64 geguckt und nur den 4.19er Kernel gefunden. Aber wie es scheint gibt es da noch einen neueren Kernel.

                    Aber im Moment läuft Fedora so gut, dass ich dabei bleibe.

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                      Von pointer am Do, 8. August 2019 um 13:51 #

                      > Soweit ich das verstanden habe läuft Picasso ab Kernel 4.20 ( Link ).


                      Wenn das so ist und es keine Backports für die Longtermkernel gibt, ist der schwarze Bildschirm bei 4.19 erklärt. Den Link vorher oder hinterher gefunden? ;)


                      > Einen Kernel zu kompilieren hat beim letzten Mal 2 Stunden gedauert. Mit


                      Das hat wohl deshalb so lange gedauert, weil es sich schätzungsweise um einen Distributionskernel gehandelt hat. Die werden so konfiguriert, dass sie praktisch auf jeder von diesem Kernel unterstützten Hardware laufen können. Entsprechend viele Module müssen kompiliert werden. Man kann die Konfiguration aber an die eigenen Verhältnisse anpassen - und so ein Kernel baut sich dann *erheblich* schneller. ;)


                      > der neuen CPU dürfte das schneller gehen, aber zusätzlich brauchte man ziemlich viel Platz auf der SSD, ich meine das waren etwa 50GB, dazu die vielen Schreibzugriffe. Das will ich der SSD nicht antun.


                      50 GB? Also die gesamte root-Partition auf diesem Rechner hier hat gerade mal 30 GB. Und die ist längst nicht voll.
                      Und bei heutigen SSDs würde ich an ein paar lächerliche Schreibzugriffe nicht *einen* Gedanken verschwenden. ;)


                      > es scheint gibt es da noch einen neueren Kernel. Aber im Moment läuft
                      > Fedora so gut, dass ich dabei bleibe.


                      Klar, würde ich auch so machen. Viel Spaß damit!

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                Von pointer am Mo, 12. August 2019 um 14:44 #

                Sorry, muss mich korrigieren: der 3200G ist gar kein Zen 2:

                https://www.heise.de/ct/artikel/Ryzen-3000-Prozessoren-
                mit-vier-und-sechs-Kernen-im-Test-4483777.html

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          Von inta am Di, 6. August 2019 um 21:12 #

          Firefox kann man doch auch per /opt einbinden oder ist das ein Risiko?
          Kann man machen, würde ich aber eher nicht tun. Wenn man sich schon nen Browser am Paketmanager vorbei reinzieht, dann würde ich es auch gleich ganz im Userspace belassen. Ich lege die Firefox-Developer-Edition jedenfalls lieber ins Home.

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        Von Oiler der Borg am Di, 6. August 2019 um 16:34 #

        Aber wie schon gesagt. Debian ist nix für Bleeding-Edge-Fanatiker.
        ... Leute die ihren Rechner tatsächlich nutzen wollen....
        Album als MP3 kaufen und mal schnell eine AudioCD davon brennen - aber doch nicht mit Debian :angel: - da muss man sich das erst mit Studium und Tagen an der Konsole verdienen 8)
        BluRays für die schnelle Dasich - ganz hässliches Thema...

        • 0
          Von ano am Di, 6. August 2019 um 17:08 #

          Einfach irgendein Brennprogramm verwenden?? Brasero, xfburn, ...
          Ich bin da nicht ganz auf dem aktuellen Wissensstand, da ich seit mind. 5 Jahren keine Audio_CD gebrannt habe, aber warum sollte das ein Problem sein?

          ano

          0
          Von Andy_m4 am Di, 6. August 2019 um 18:42 #

          ... Leute die ihren Rechner tatsächlich nutzen wollen....
          :-)
          Kommt halt darauf an, wie man ihn nutzt. Debian ist ja bekanntermaßen auf Servern sehr beliebt. Da ist es i.d.R. nicht so wichtig das man den neusten Firefox hat oder CDs brennen kann.

          Album als MP3 kaufen und mal schnell eine AudioCD davon brennen - aber doch nicht mit Debian :angel:
          MP3 dekodieren war noch nie wirklich ein Problem. Auch bei Debian nicht. Notfalls bekam man es aus dem non-free Zweig.

          Ist aber inzwischen alles sowieso obsolet, da sämtliche Patente die in MP3 in Verbindung stehen abgelaufen sind. Dementsprechend ist in allen Distributionen MP3-Support vom Start weg mit dabei.

          Ich hab lange nicht mehr gebrannt aber damals ging das auch unter Debian relativ problemlos. Ich habe damals K3b benutzt was auch relativ anstandslos funktioniert hat.

          Ansonsten ist das Brenn-Thema bei mir seit mindestens 10 Jahren obsolet geworden. Entweder wandert der Kram durchs Netz und falls man es doch mal mobil/netzunabhängig braucht sind Flashspeicher in Form von USM-Sticks etc. die bessere Wahl.
          Notfalls aufs Handy kopieren und darüber abspielen ggf. z.B. auch ins Autoradio speisen, die heute fast alle entweder mit nem Line-IN Eingang aufwarten können oder irgendwie sogar ne Bluetooth Schnittstelle haben.

          Gibt meiner Ansicht nach kaum noch wirklich gute Gründe fürs brennen. Wobei ich natürlich in erster Linie nur für mich selbst sprechen kann und damit das auch gar nicht verallgemeinern möchte.

          Und der Grundtenor ist ja auch eher Richtung "Multimedia" & Debian. Keine Ahnung, ob das ein gutes Gespann ist. Es war sicherlich schon mal schlechter.
          Man konnte sich aber auch schon vor Jahren gut mit Repositories wie http://www.deb-multimedia.org/ behelfen.
          Ob man damit eine Optimalversorgung hinkriegt möchte ich nicht beurteilen. Aber man steht ganz sicher mit Debian diesbezüglich völlig "nackt" da.

          • 0
            Von Oiler der Borg am Do, 8. August 2019 um 15:13 #

            Debian ist ja bekanntermaßen auf Servern sehr beliebt. Da ist es i.d.R. nicht so wichtig das man den neusten Firefox hat oder CDs brennen kann.
            und macht brav seinen Job...

            Jedoch kommt in jedem Thread zu deutlich desktopgeeigneteren Abkömmlingen, nach spätestens 5min. mehrfach die quenglige Frage :"Warum nicht gleich Debian?" und das stetig blöder werdende abranten unter dem Stichwort "Frankendebian"

            MP3 dekodieren war noch nie wirklich ein Problem. Auch bei Debian nicht. Notfalls bekam man es aus dem non-free Zweig.
            darum geht´s nicht, das Eichhörnchen liegt im Detail.... Sondern darum, ohne Handstände aus einem als MP3 vorliegendem Album - direkt - eine AudioCD zu erstellen.

            Ansonsten ist das Brenn-Thema bei mir seit mindestens 10 Jahren obsolet geworden. Entweder wandert der Kram durchs Netz und falls man es doch mal mobil/netzunabhängig braucht sind Flashspeicher in Form von USB-Sticks etc. die bessere Wahl.
            schön für Dich - der üblichjuvenile Blubberlutsch...... Sachlage ist aber ein AudioCDPlayer steht so gut wie überall rum! Oft genug gehabt, dass das lässige "Hab ich doch auf der µSD im Handy zur abendfüllenden Bastelei führt :shock:

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              Von Andy_m4 am Do, 8. August 2019 um 19:35 #

              Jedoch kommt in jedem Thread zu deutlich desktopgeeigneteren Abkömmlingen, nach spätestens 5min. mehrfach die quenglige Frage :"Warum nicht gleich Debian?"
              Da kann ich nichts zu sagen. Ich bin selbst eher zurückhaltend was Distributionsempfehlungen angeht. Wenn es um etwas Spezielles geht oder ein Anforderungsprofil gestellt ist kann man gerne drüber reden, welche Distribution eher geeignet ist.
              Aber sowas Pauschales wie "Nimm auf alle Fälle Distribution XYZ. Ist das Beste was es gibt" wirst Du von mir nicht hören.

              darum geht´s nicht, das Eichhörnchen liegt im Detail.... Sondern darum, ohne Handstände aus einem als MP3 vorliegendem Album - direkt - eine AudioCD zu erstellen.
              Das kriegt man natürlich auch mit Debian hin. Die Distributionen schöpfen ja eh quasi alle aus dem gleichen Pool an Software. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Vorkonfiguration, dem Installationsprogramm und welche Programme man bevorzugt einbindet. Ansonsten lässt sich generell unter jedem alles machen.

              Wenn jemand irgendwie "Multimedia" machen möchte (und dazu zähle ich jetzt Audio konvertieren und brennen einfach mal hinzu) gibt es ganz sicher Distributionen die es einfacher machen als Debian. Sprich:
              Für solche Leute ist Debian nicht gerade die erste Wahl.

              Nichtsdestotrotz kriegt man es natürlich hin. Und darum ging es mir. Der Aussage zu widersprechen, das es nicht geht. Es geht. Ist aber unter Umständen mehr Aufwand als z.B. bei ubuntu (oder wie die ganzen "Klickibunti"-Distributionen heißen).

              Und was dann natürlich gar nicht geht ist sowas wie Debian zu nehmen und sich dann auch noch beschweren warum es nicht so einfach wie bei anderen Distributionen geht. Dann nimm eine Andere oder fuchs Dich ein.

              schön für Dich
              Genau. Ich kann nur die Situation für mich einschätzen. Wenn bei Dir das anders ist, dann ist das auch ok. Ich wollte damit eher begründen das ich das nicht mache und deswegen auch keine qualifizierte Aussage zu treffen kann.

              Oft genug gehabt, dass das lässige "Hab ich doch auf der µSD im Handy zur abendfüllenden Bastelei führt :shock:
              Da ist was dran. Dieser Funkkram a-la Bluetooth ist mir auch supekt. Am liebsten sind mir da dann immer noch die guten alten Kabel LineIn /LineOut. Funktioniert praktisch immer. Auf Bluetooth würde ich keinesfalls vertrauen wenn ich irgendwo hingehe und da mein Kram abspielen möchte. Das sehe ich eher für gewohnte Setups wie zuhause oder von mir aus auch noch im Auto.

              CD-Player sind übrigens auch nicht mehr immer da oder sind kaputt. Gut. Audio-CDs lassen sich auch gut mit DVD- oder BluRay-Playern abspielen. Aber auch diese sind keineswegs mehr so selbstverständlich. Was man aber z.B. sehr oft findet ist USB-Anschlüsse für Sticks am Fernseher oder Receiver. Da ist dann höchstens die Frage, ob die das Audioformat beherrschen, wobei sie MP3 eigentlich alle können.

              Die Situation ist zweifelsohne unübersichtlich geworden. Solche Quasistandards wie vor 30 Jahren, wo man sich noch drauf verlassen konnte das in jedem Haushalt ein Kassettenrekorder steht, die gibts heute eben nicht mehr.

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          Von Chillkröte am Mi, 7. August 2019 um 07:09 #

          Schon mal die Live-Images mit aktiviertem Non-free-Repository ausprobiert? Läuft wunderbar auf meinem Laptop, alle Hardware funktioniert, Multimedia-Codecs sind an Bord und über die Konsole musste ich nur die MS-Schriften nachziehen. Noch nicht ganz auf einem Level mit Linux Mint und Konsorten aber für Debian schon ziemlich gut.

          https://cdimage.debian.org/images/unofficial/non-free/images-including-firmware/

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        Von Ghul am Di, 6. August 2019 um 23:28 #

        Viel schwieriger ist es, wenn man z.B. einen aktuellen Firefox braucht. Da gabs sonst immer nur die ESR-Version

        Wann braucht man denn dringend was neueres als die ESR-Version?

        Die Webseiten müssen sowieso auch ältere Versionen berücksichtigen, jeder Normaluser wird mit der ESR Version also bestens zufrieden sein.

        Und Entwickler mögen zwar sicherlich neue Features testen, aber laufen müssen die Seiten dann halt doch auch auf den älteren Browsern, weshalb man für professionelle Webseiten erstmal nicht die bleeding Edge Features verwendet.

        Es gab in den zwei letzten Jahren natürlich ein paar nützliche Funktionen, wie den inegrierten Task Manager um Javascript Programme aufzuspüren, die Strom und Rechenzeit stehlen.
        Aber die letzte ESR Version in Buster kann das Meines Wissens nach schon alles, insofern stellt sich die Frage, was man da überhaupt wirklich an neuen Features braucht und wer das ist.

        Endanwender sind es jedenfalls eher nicht. Die ESR Version wird sehr gut mit Sicherheitspatches versorgt.
        Und Entwickler siehe oben.

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          Von Töppke am Mi, 7. August 2019 um 11:13 #

          Stimmt es ist eine ESR Version.

          60.8.0esr

          Läuft aber hier auf dem Oldi-PC problemlos.

          xxxxx@intel:~$ inxi

          CPU: Dual Core Intel Core2 Duo E8400 (-MCP-) speed: 2000 MHz Kernel: 4.19.0-5-amd64 x86_64
          Up: 1h 57m Mem: 1326.7/7912.9 MiB (16.8%) Storage: 111.79 GiB (8.1% used) Procs: 139
          Shell: bash 5.0.3 inxi: 3.0.32

          xxxxx@intel:~$ cat /etc/issue
          Debian GNU/Linux 10 \n \l

          xxxxx@intel:~$ inxi -Sz
          System: Host: intel Kernel: 4.19.0-5-amd64 x86_64 bits: 64 Desktop: LXDE 0.10.0
          Distro: Debian GNU/Linux 10 (buster)


          :-)

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          Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 12:09 #

          Wann braucht man denn dringend was neueres als die ESR-Version?
          Naja. Was heißt dringend brauchen. Ich möchte mir auch gar nicht anmaßen jemanden vorzuschreiben, was er braucht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

          Von daher kann ich eigentlich nur auf bestimmte Umstände hinweisen. Inwieweit die im Einzelfall relevant sind liegt dann nicht mehr in meinem Bereich.

          Es gab in den zwei letzten Jahren natürlich ein paar nützliche Funktionen, wie den inegrierten Task Manager um Javascript Programme aufzuspüren, die Strom und Rechenzeit stehlen.
          Eben. Es geht nicht nur um Seitendarstellung. Es gibt ja auch neue Features oder Sicherheitsfunktionen die evtl. für den ein oder anderen Anwender wichtig sind.

          Wie gesagt. Ich will das auch gar nicht beurteilen. Ich stelle nur fest.

        0
        Von George99 am Mi, 7. August 2019 um 02:53 #

        Was ist daran schwierig, unter debian den aktuellen FF zu benutzen?

        $: apt show firefox
        Package: firefox
        Version: 68.0.1-2
        Priority: optional
        Section: web
        Maintainer: Maintainers of Mozilla-related packages
        Installed-Size: 186 MB
        [...]

        • 0
          Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 12:19 #

          Was ist daran schwierig, unter debian den aktuellen FF zu benutzen?
          Schwierig ist relativ. :-)

          $: apt show firefox
          Package: firefox
          Version: 68.0.1-2
          Das liegt daran, dass zufällig die neuste Version eine ESR-Version ist.
          Sobald es Version 69 gibt wird diese vermutlich nicht automatisch in den offiziellen Debian-Repositories auftauchen.

          Auch das ist kein genereller Hinderungsgrund dann die 69er Version zu nutzen. Nur muss man sie sich dann anders beschaffen.

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Von Der Mitbürger am Di, 6. August 2019 um 15:58 #
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Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 08:18 #

Es ist echt schlimm, dass das gdb Debugger Frontend KDbg bei Debian stable schon 4 Jahre alt ist, obwohl es schon lange neuere Versionen gibt.

Aktuelle KDbg Version = 3.0.0 vom Dez 2017
Kdgb Version in Debian Stable = 2.5.5 vom Februar 2015

Zwischen der Version 3.0.0 und 2.5.5. gab es noch 3 weitere.

Man Vergleiche selbst:
kdbg Webseite

Debian Paket

D.h. die Debian Leute habe es nicht einmal hingekriegt, nach einer Debian stable Version (stretch) dazwischen, dieses Paket upzudaten.

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    Von spaetschicht am Mi, 7. August 2019 um 08:56 #

    ja, es fehlt IMO der Paketbetreuer

    hier im tracker:
    https://tracker.debian.org/pkg/kdbg

    This package has been orphaned. This means that it does not have a real maintainer at the moment. Please consider adopting this package if you are interested in it. Please see bug number #803878 for more information.

    Bugreport:
    https://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=803878

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 07. Aug 2019 um 08:57.
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      Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 12:30 #

      ja, es fehlt IMO der Paketbetreuer
      Ja. Das kann immer mal wieder vorkommen.
      Schön wäre es natürlich, wenn es irgendwie auf Anhieb klar erkennbar ist, das ein Paket zur Zeit nicht betreut wird.
      Weil es ja u.a. auch eine Sicherheitsrelevanz hat, wenn z.B. Security-Patches nicht mehr kommen.

      Oder damit der Anwender auch weiß woran er ist. Fehlende Aktualisierungen können ja auch daran liegen, das das Programm in neueren Versionen z.B. wegen Abhängigkeiten schwierig nach Debian zu portieren ist.

      Klar wird das vielleicht irgendwo in Mailinglisten, Trackern oder was weiß ich diskutiert werden. Nur kostet das halt auch Mühe und der Betroffene muss auch erst mal wissen, wo er suchen muss.

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        Von spaetschicht am Mi, 7. August 2019 um 13:19 #

        Ich erahne, worauf du hinaus möchtest, Andy,

        es fehlen halt Leute!

        aber du schrobst schon in deinem anderen Post, dass die com an dieser Stelle dem interessierten Anwender zu Seite stehen sollte. Das wäre auch mein erster Anlaufpunkt, danach gehts zum bugtracker und auf die deb-mailinglisten.

        es gilt immer noch die alte Regel:
        wenn was nervt, dann bitte selber Hand anlegen!

        Ich hatte extra den Teil rauskopiert, in dem steht, das die gui verwaist ist und sich Interessierte melden können.

        Dies löst nicht das allg. benannte Problem (wo findet der $usr schnell eine Antwort), zeigt aber einen Weg auf, der interessierten Menschen eine Möglichkeit gibt,. selber ein Problem zu lösen, oder sich an der Lösung zu beteiligen.

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        Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 17:11 #

        Ja, solche Informationen sollten über das Paketsystem abrufbar sein.

        Es sollte insbesondere von den installierten Paketen diejenigen auflisten können, die keinen Maintainer haben oder die derzeit Sicherheitslücken haben, die noch nicht gestopft wurden.

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    Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 12:24 #

    D.h. die Debian Leute habe es nicht einmal hingekriegt, nach einer Debian stable Version (stretch) dazwischen, dieses Paket upzudaten.
    Ja. Es gibt durchaus einiges an veralteten Paketen bei Debian.

    Umgekehrt könnte man aber auch sagen:
    "Linux" lebt vom mitmachen. Du könntest Dich ja theoretisch auch selbst darum kümmern das es ein aktuelleres Paket gibt. :-)

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      Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 17:28 #

      Du könntest Dich ja theoretisch auch selbst darum kümmern das es ein aktuelleres Paket gibt.

      Klar, es wäre für die Debian Leute aber auch mal ratsam den Leuten den Weg zu einem Debian Maintainer zu erklären.

      Gibt man bspw. in Youtube in der Suchfunktion den Satz:

      "Wie wird man Debian Maintainer?"
      oder
      "How to become a Debian maintainer?"

      ein, dann findet man nicht ein einziges, zu der Suchanfrage, wirklich passendes Video in englischer oder deutscher Sprache in der inzwischen über 10 Jahre alten Youtube Datenbank.

      Das beste was ich gefunden habe waren die Videos:
      ebConf17: A newbie's newbie guide to Debian, presented by Helen Koike

      und
      Erstellung eigener Debian/Ubuntu Pakete

      Das erste scheint vom Titel mehr eine Einführung in Debian für Windows Umsteiger zu sein.
      Das zweite scheint nur zu erklären wie man Pakete für Debian erstellt, nicht aber, wie man Debian Maintainer wird.
      Also nichts wirklich passendes.
      Vielleicht täuscht der Titel auch, aber wie viele Videos soll man denn gucken, bis man wirklich ein passendes findet, das wirklich die Frage beantwortet?

      Ich sage es mal so, wenn die Debian Leute wirklich mehr Leute benötigen, dann sollten sie einen Vortrag darüber machen, wie man das wird, wie der Ablauf zum Stopfen von Sicherheitslücken ist, worauf man achten muss, welche Tipps sie haben und schlichtweg ihre Erfahrung in den Debian Community Prozess einbringen.
      Am besten als Videoserie, denn es macht natürlich Sinn das bauen eines Debian Pakets vom Prozess des Stopfens von Sicherheitslücken zu trennen.
      Idealerweise sollte der Vortrag für das Ansehen am Computer geeignet sein und noch Beispiele an tatsächlichem Code enthalten.

      Klar, es gibt natürlich auf der Debianwebseite Artikel, die man durchlesen kann, aber in der Youtube Zeit wäre ein Video eine sehr sinnvolle Ergänzung. Nur mal so als Vorschlag.

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        Von Andy_m4 am Mi, 7. August 2019 um 17:49 #

        Klar, es wäre für die Debian Leute aber auch mal ratsam den Leuten den Weg zu einem Debian Maintainer zu erklären.
        Gehst Du auf die Debian-Homepage, klickst auf Entwickler-Ecke und dann auf "Zu Debian beitragen" und landest dann hier:
        https://www.debian.org/devel/join/

        Sieht nach nem brauchbaren Startpunkt aus.

        Warum ich mit der Suche ausgerechnet bei Youtube beginnen sollte statt auf der Debian-eigenen Homepage erschließt sich mir da nicht so ganz.

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          Von Ghul am Mi, 7. August 2019 um 18:03 #

          Sieht nach nem brauchbaren Startpunkt aus.
          Hast du mein Kommentar komplett gelesen?

          Ich schrieb:
          "Klar, es gibt natürlich auf der Debianwebseite Artikel, die man durchlesen kann, aber in der Youtube Zeit wäre ein Video eine sehr sinnvolle Ergänzung. Nur mal so als Vorschlag."

          Warum ich mit der Suche ausgerechnet bei Youtube beginnen sollte statt auf der Debian-eigenen Homepage erschließt sich mir da nicht so ganz.

          Die könenn die Videos natürlich auch noch auf andere Plattformen, wie bspw. https://media.ccc.de/ uploaden, aber wenn es um Video Streaming geht, dann ist Youtube in der Regel die erste Anlaufplattform.
          Das zu verkennen wäre ignorant.

          Im übrigen liesen sich die Videos auch auf der eigenen Seite einbetten. Debian kann natürlich auch die Videos auf den eigenen Servern laden und die Traffickkosten dann selber zahlen, aber wozu, wenn man hier YT nutzen könnte?

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            Von Andy_m4 am Do, 8. August 2019 um 14:18 #

            Ich schrieb:
            "Klar, es gibt natürlich auf der Debianwebseite Artikel, die man durchlesen kann, aber in der Youtube Zeit wäre ein Video eine sehr sinnvolle Ergänzung. Nur mal so als Vorschlag."
            Sorry. Mir war nicht ganz klar, das sich das darauf bezieht. Weils halt nicht nur ein einzelner Artikel ist, sondern eine ganze Sammlung an Ressourcen.

            Offenbar geht es Dir ganz konkret darum Videomaterial zu haben. Wobei ich selbst Videos in dem Kontext eher unglücklich finde. Es gibt Sachen, da sind Videos sehr gut. Aber Videos haben auch eine Reihe an Nachteilen. Man kann nur schwer zu einen gewissen Punkt springen. Einbindung von externen Ressourcen (Links auf irgendwas) ist eher umständlich. Suche innerhalb eines ist auch nicht möglich.

            Aber gut ist Geschmackssache. Und ja klar. Man kann immer mehr machen. Und man sollte es Einsteigern auch nicht unnötig schwer machen. Nur auf der anderen Seite müssen sich diese Angebote die mit Aufwand verbunden sind ja auch "rentieren".
            Und ich selbst glaube, das dies es ab einen gewissen Punkt es kaum noch tut.

            Erfahrungsgemäß läuft das meist so ab, das man in solche Sachen reinrutscht.
            Jemand benutzt Distribution ABC und kommt die die Verlegenheit Programm XYZ benutzen zu müssen/wollen. Distribution ABC hat das aber nicht oder nur ne veraltete Version. Also kompiliert er es irgendwie selbst um es zu nutzen. Irgendwann denkt er "Na das händisch kompilieren ist irgendwie doof. Zumal das Programm auch noch auf 3 anderen Rechnern laufen soll. Mach ich mal ein Paket was ich dann über die Paketverwaltung installieren kann".

            Und das läuft halt auch schon ne Weile ganz gut. Du bekommst sogar Anfragen von Leuten, ob Du das Paket denen nicht geben könntest weil die das auch brauchen und dann kommst Du auf den Trichter: "Na wenn das so ist, dann könnte man das ja auch direkt in Distribution ABC integrieren. Ich baue das Paket ja sowieso weil ich es brauche. Dann kann ich es auch der Allgemeinheit zur Verfügung stellen". Und dann schickst Du es halt bei den Leuten von ABC ein und l#ässt Dir mal drüber schauen und so rutscht man dann sukzessive in so eine Rolle.

            Auf der anderen Seite:
            Wenn einer nicht möchte, dann kannst du dem auch ein roten Teppich ausrollen. Der wird immer ne Ausrede finden, warum er das nicht machen kann.

            Von daher glaube ich, das solche Sachen nur begrenzt was bringen.
            Nichtsdestotrotz wird natürlich kaum ein Debianer nein sagen wenn Du ihm so ein Video machst und zur Verfügung stellst. Wie schon gesagt. Immer nur fordern ist da ein bisschen zu wenig.

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