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Thema: NetworkManager 1.20 unterstützt WiFi-Mesh-Netze

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Do, 8. August 2019 um 18:46 #

Mit der Veröffentlichung der neuen Version haben die Entwickler zahlreiche Fehler des Systems beseitigt.

Es mag inzwischen ein Vorurteil sein (weil NetworkManager inzwischen nicht mehr ganz so buggy ist), aber darum deinstalliere ich seit Jahren das Zeugs als erstes und trage meine Zugangsdaten lieber mit einem simplen Editor in "/etc/wpa_supplicant.conf" und "/etc/network/interfaces" ein.

Wobei letzteres auch seine Tücken hat, weil unter der Haube mal wieder herumgefummelt wurde; bei Raspbian "Buster" erfolgt die statische Netzwerkkonfiguration inzwischen über "/etc/dhcpcd.conf". Ist ja auch völlig intuitiv, so was ;)

  • 1
    Von Chappi am Do, 8. August 2019 um 20:46 #

    Ich hatte bisher keine Probleme. Super nützliches Programm.

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    Von 1ras am Fr, 9. August 2019 um 01:16 #

    Die Daten für WPA kannst du auch in die /etc/network/interfaces eintragen, dann hast du alles in einem.

    • 1
      Von Anonymous am Fr, 9. August 2019 um 09:31 #

      Bist Du Dir da sicher?

      mein Eindruck war, dass "/etc/network/interfaces" ab (Raspian) Buster gar nicht mehr ausgewertet wird.

      • 1
        Von 1ras am Fr, 9. August 2019 um 18:45 #

        /etc/network/interfaces ist Debian-spezifisch und wird von ifupdown bereitgestellt (https://packages.debian.org/buster/ifupdown) und funktioniert dort auch problemlos, auch unter Debian Buster, auch mit WLAN:

        allow-hotplug wlp2s3
        iface wlp2s3 inet dhcp
            wpa-ssid SSID
            wpa-psk PASSWORD

        • 1
          Von Anonymous am Sa, 10. August 2019 um 10:10 #

          Nach allerlei Herumprobieren und Gesuche neige ich zu der Ansicht, dass Raspian Buster anscheinend bei einigen Netzwerk-Details sein eigenes Ding macht und von Debian Buster abweicht.

          In der Datei "/etc/netwok/interfaces" steht:

          # please note that this file is written to be used with dhcpcd
          # for static IP, consult /etc/dhcpcd.conf and 'man dhcpcd.conf'

          Welches Paket die Datei angelegt hat, habe ich auch nicht rausgefunden; apt-file gibt's nicht auf dem System (die apt-manpage verweist aber drauf ;) ), und "dpkg --search 'network/interfaces'" wirft nur "/etc/network/interfaces.d" aus.

          Könnte sein, dass die Datei am Paketmanagement vorbei ins RasPi-Installations-Image gelangt ist.

          Die Netzwerk-Devices sind auch noch nach der traditionellen Nomenklatur benannt, also "eth0", "lo" und "wlan0".


          PS: Muss ich mir vor Deinen Nick noch ein "dl" davor denken?

          • 1
            Von kamome umidori am So, 11. August 2019 um 00:10 #

            > Welches Paket die Datei angelegt hat, habe ich auch nicht rausgefunden

            Vielleicht _dhcpcd5_? (sagt `apt-file`)
            Sonst: `dpkg -S /etc/dhcpcd.conf`

            • 0
              Von Anonymous am Mo, 12. August 2019 um 17:37 #

              Da hatte ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

              Ich hatte nach der Datei /etc/network/interfaces gesucht; die ist zwar auf dem System, aber laut "dpkg -S etc/network/interfaces" ist die nicht übers Paket-Management ins System gekommen.

            0
            Von 1ras am Do, 15. August 2019 um 16:55 #

            Da macht wohl jede Distribution ihre eigene Sache. /etc/network/interfaces kann auch zur Laufzeit dynamisch erstellt worden sein und taucht dann im Paketmanagement nicht auf.

            PS: Kein DL, aber richtige Richtung.

    1
    Von Tamaskan am So, 11. August 2019 um 11:10 #

    NetworkManager benutze ich schon seit über 10 Jahren und ich hatte noch nie ein Problem damit - egal ob für WLAN, VPN, Ethernet oder Bluetooth.
    Besonders für Laptops ist dieses Werkzeug fast nicht mehr wegzudenken, weil man da ja häufig seine Konfiguration ändern muss.
    Außerdem hat NetworkManager ein API, mit dem Anwendungen abfragen können, ob die aktuelle Verbindung "metered" ist, also eine Volumenbegrenzung hat, dann wird z.B nicht automatisch nach Updates gesucht. WLAN-Hotspots, die eine Authentifizierung per Webseite erfordern, erkennt er auch automatisch.
    Ich muss sagen, das ist wirklich ein tolles Stück Software!

    0
    Von Gast am Do, 15. August 2019 um 07:48 #

    Das heißt, ich soll jedem User des Systems Rootrechte geben nur damit sie sich mit öffentlichen Hotspots verbinden können?

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Von Schugy am Sa, 10. August 2019 um 14:13 #

Mit NM habe ich immer Probleme, obwohl ich jedes Mal teste, wie weit ich mit der Version der Distribution komme. Die WiFi-Chips wie Marvell Libertas und rtl8723be haben trotz besser gewordener Unterstützung so ihre Macken.
Also mir ist ifupdown+wpa_supplicant+interfaces+id_str+udhcpc noch immer am liebsten, wobei einem Ubuntu mehrere Einträge in der interfaces-Datei aktiv verleiden möchte, obwohl es jahrelang vorher funktioniert hat.

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