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Thema: Erstes modernes Server-Mainboard kompatibel mit Coreboot

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von ollonois am Fr, 9. August 2019 um 11:05 #

Wie ich an anderer Stelle gelesen habe, ist die Intel ME und auch ein Binärblob für FSP mit an Board, was den Security-Gedanken irgendwie unterminiert.

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    Von August Meier am Fr, 9. August 2019 um 11:20 #

    Steht ja auch so im Artikel: "Ohne die Binärpakete Intel Firmware Support Package (FSP) und Teile der Management Engine funktioniert der Bootvorgang aber noch nicht."

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      Von Josef Hahn am Fr, 9. August 2019 um 11:29 #

      Ja schon; aber dann bleibt die "Frage der Kunden nach der Vertrauenswürdigkeit" ja eigentlich unbeantwortet, oder?

      > Coreboot ermöglicht ein Booten ohne UEFI.
      > Mit Coreboot kann der Start von Rechnern sehr effizient beschleunigt werden.

      Super. Aber was hat das mit Vertrauenswürdigkeit zu tun? Da spannt sich für mich der Bogen noch nicht?!

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        Von Andy_m4 am Fr, 9. August 2019 um 13:50 #

        Super. Aber was hat das mit Vertrauenswürdigkeit zu tun? Da spannt sich für mich der Bogen noch nicht?!
        Weg vom eh zu komplexen UEFI ist schon mal ein großer Schritt nach vorn.

        Das noch nicht alles umgesetzt ist, was man gerne hätte ist halt (leider) zur Zeit noch so.

        Aber was soll man machen? Die Software erst herausbringen, wenn sie feature-complete ist? Oder (in alter OpenSource-Tradition) wenigstens schon mal das anbieten, was man kann?

        • 1
          Von Josef Hahn am Fr, 9. August 2019 um 16:00 #

          > Aber was soll man machen? Die Software erst herausbringen, wenn sie feature-complete ist? Oder (in alter OpenSource-Tradition) wenigstens schon mal das anbieten, was man kann?

          Wenn man schon relativ viel geschafft hat, und Rest auch greifbar ist: Gern. Wenn man einen nach außen eher unbedeutenden Zwischenschritt erreicht hat, und der Rest der Strecken sowieso aussichtslos erscheint, nunja, dann sollte man es zumindest ausdrücklich dazusagen.

          Wenn man nur vollmundig das große Ziel ankündigt, und dann einen Download-Button druntersetzt (jaaa, ich weiß, ein bisschen übersimplifiziere ich es gerade), entsteht halt ein gefährlich falscher Eindruck.

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            Von Andy_m4 am Fr, 9. August 2019 um 16:30 #

            Coreboot ist ja streng-genommen eh nur der Open-Source-Teil. Was Du da als Anwender downloaden kannst sind eigentlich Coreboot-Distributionen, wo dann analog zu Linux-Distributionen alles dazu gepackt wird um es benutzen benutzen zu können.

            Und wenn Du halt keine BLOBs haben willst nimmst Du eine Distribution wie Libreboot.

            Das zweite Ding ist, das Coreboot ja nicht auf die x86-Plattform begrenzt ist.
            Und jenseits des x86-Mainstreams ist da teilweise ne Menge mehr an offenen Softwarekomponenten möglich.

            Wenn man nur vollmundig das große Ziel ankündigt, und dann einen Download-Button druntersetzt (jaaa, ich weiß, ein bisschen übersimplifiziere ich es gerade), entsteht halt ein gefährlich falscher Eindruck.
            Ich verstehe was Du meinst. :-)
            Ich kann es aber auch mal plakativ ausdrücken:

            Dir ist Security voll krass wichtig und dann drückst Du aber andererseits einfach auf nen Download-Button ohne zumindest mal die Doku vom Projekt querzulesen?

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              Von Josef Hahn am Fr, 9. August 2019 um 20:18 #

              > Dir ist Security voll krass wichtig und dann drückst Du aber andererseits einfach auf nen Download-Button ohne zumindest mal die Doku vom Projekt querzulesen?

              Ja, gut, klar. Das ist auch nicht verkehrt... ;)

              Da du dich auf ein "Ich verstehe was Du meinst." eingelassen hast, will ich nicht leugnen, dass ich auch verstehe, was du meinst. ;)

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    Von klopskind am Mo, 12. August 2019 um 22:00 #

    Es ist immerhin ein nicht unwesentlicher Schritt in die richtige Richtung und im Sinne des Security-Gedanken eine attraktiver als die meisten Alternativen.

    Wenn man solche Zwischenschritte oder Teillösungen grundsätzlich ablehnt, weil sie das Problem nicht vollständig lösen, kommt man mitunter nie am ursprünglichen Ziel an. Der Weg ist (oftmals) das Ziel.
    Das gilt erfahrungsgemäß für fast alle komplizierteren Dinge im Leben, oder nicht?

    Mit dieser Einstellung hätte man es bspw. vermutlich nie bis zum Mond geschafft, jedenfalls kann ich mir es nicht vorstellen, Sie?

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