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Thema: LibreOffice 6.3 mit zahlreichen Neuerungen

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Fr, 9. August 2019 um 11:45 #

Komisch...

  • 1
    Von shell am Fr, 9. August 2019 um 12:01 #
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    Von Anonymous am Fr, 9. August 2019 um 12:41 #

    Da bin ich ausnahmsweise mal anderer Ansicht, LO hostet ja auch die Downloads nicht selber - beides aus finanziellen Gründen, nehme ich an.

    Ich hole mir die Original-LibreOffice-RPMs immer direkt bei http://ftp.gwdg.de/pub/tdf/libreoffice/stable/

    0
    Von throgh am Fr, 9. August 2019 um 19:20 #

    Selektives Abwerten einmal zur Seite geschoben: Könnten sie schon. Genügend Möglichkeiten wären vorhanden:

    Peertube
    MediaGoblin
    Plumi

    Aber so wie eh und je, da selbst KDE und Gnome ihre Video-Mitteilungen nur bei Google abladen. Eine genaue Antwort kann man dazu nur bedingt geben, außer eben das die Zentralisierung so auch noch von quelloffenen, freien Projekten nach vorne getrieben wird. Ähnlich wie mit so manchen Unterhaltungssoftware-Projekten, die dann bei Steam um eine Aufnahme bitten. Nur noch "Reichweite" und vermeintliche "Verfügbarkeit" als Hauptargument. Und wenn es dann dem zentralen Medium in den Kram passt verschwinden die Inhalte und angebundenen Konten.

    • 0
      Von Andy_m4 am Fr, 9. August 2019 um 19:30 #

      Und wenn es dann dem zentralen Medium in den Kram passt verschwinden die Inhalte und angebundenen Konten.
      Darum mach ich mir ehrlich gesagt weniger Sorgen. Ich vermute, die haben die Videos nach wie vor Offline. Die werden die ja nicht nach dem Upload löschen.

      Und wenn es sich abzeichnet, dass eine Plattform "Späne" macht kann man ja immer noch woanders hingehen oder letztlich doch selbst hosten.

      Mein primäres Problem bei solchen Sachen ist eher, dass man Firmen a-la Google die eh schon überall drin hängen noch mehr Möglichkeiten gibt mich als User zu tracken.
      Und DAS sehe ich eher als Problem.

      Vielleicht könnte man ja eine Kompromisslösung anstreben. Man lädt solchen Kram nach wie vor bei Youtube hoch um die eigenen Server nicht zu belasten. Da können das dann alle gucken denen Tracking egal ist.
      Und für diejenigen, die die Hoheit über ihre Daten und ihre Privatsphäre noch nicht aufgegeben haben, für die bietet man das dann noch mal separat selbstgehostet an.

      Dann fallen auch ganz automatisch alle Argumente bezüglich der Reichweite, Serverkapazitäten etc.

      Deal? :-)

      • 0
        Von Josef Hahn am Fr, 9. August 2019 um 20:14 #

        > Ich vermute, die haben die Videos nach wie vor Offline. Die werden die ja nicht nach dem Upload löschen.

        Das ist bestimmt so, und für diesen Clip sehe ich keine direkte Zensurgefahr. Aber man beteiligt mit sich daran, das voranzutreiben, was du selbst aufzeigst: "dass man Firmen a-la Google die eh schon überall drin hängen noch mehr Möglichkeiten gibt [...]"; und eben nicht nur zu tracken, sondern auch zu zensieren. Und das kann uns irgendwann mal an ganz anderer Stelle kräftig auf die Füße fallen. Nicht heute, und vielleicht nicht morgen, und wahrscheinlich nicht in Zusammenhang mit LO-Filmchen.

        Ansonsten hast du völlig Recht. Das Tracking ist auch das, was mich primär stört.

        Ansprüche kann man von außen nicht stellen. Das weiß ich. Aber wundern darf man sich... ;)

        • 0
          Von Andy_m4 am Fr, 9. August 2019 um 23:18 #

          Und das kann uns irgendwann mal an ganz anderer Stelle kräftig auf die Füße fallen. Nicht heute, und vielleicht nicht morgen, und wahrscheinlich nicht in Zusammenhang mit LO-Filmchen.
          Ich sehe das Problem auch. Das quasi aus der schön dezentralen Infrastruktur des Internets das uns ja von zentralen Instanzen erst mal befreit hat es durch solche Konzentrationen eben quasi zurück geht in alte Zeiten.

          Und das wenn man solche Dienste nutzt auch immer ein Stück die gewonnene Freiheit wieder aufgibt.

          Und ich sehe auch die Gefahr das man irgendwann unbewusst eine rote Linie überschreitet.
          Wie Du schon richtig sagst: _Noch_ kann man sich damit beruhigen das man notfalls doch alles selbst hosten kann falls Youtube (oder wer auch immer) mir nicht passt.

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        Von throgh am Sa, 10. August 2019 um 21:19 #

        Sicherlich, aber einen Deal bräuchten wir nicht einmal dazu - nicht als Widerspruch gemeint. Es ist ja eben so, dass man weit zuviel allein an Bewegungsdaten aushändigt und die Unternehmen sich das auch mitnichten einfach sprichwörtlichst durch die Hände gleiten lassen wollen. Man deaktiviere einfach einmal Javascript und schaue was danach noch an Webseiten funktioniert: Sehr wenig. Ergo kommt man so auch hervorragend an allerlei Informationen über die jeweils verwendeten Systeme. Und die Nutzer*Innen händigen dann zusätzlich noch weitere Daten aus.

        Das kann ja Jeder freiwillig machen. Das Problem ist aber die Gewohnheit und der damit verbundene Drang zu einer "Standardisierung". Es macht dann eine Mehrheit so und eben da liegt das Problem: Eine Minderheit, die sich weigert aus verschiedensten Gründen, wird dann wohlweislich gerne zur Seite geschoben. Da sehe ich die Probleme. Einmal davon ab, dass Informationen dann auch schnell wie einfach entschwinden, weil eine Mehrheit über die Relevanz allein aufgrund des sog. Unterhaltungsswertes entscheidet und mitnichten über mehr.

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