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Thema: Nextcloud schreibt seine Mission fest

8 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Codequäler am Di, 13. August 2019 um 17:09 #

> First of all, we believe that the world is better when data, applications and IT in general are decentralized and not controlled by a few big companies.

Do what you believe, or stay slent. Taten statt Worte.

Wer selbst immer noch auf GitHub hostet, trotz all der brauchbaren Alternativen. wie kann man den mit solchen Sprüchen ernstnehmen?

Auch putzig, im Footer auf nextcloud.com:
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Mastodon

Als ob Mastodon das alles herausreißen würde.

Nextcloud, Ihr habt ein Ernsthaftigkeitsproblem!

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    Von Vectrex71 am Di, 13. August 2019 um 19:55 #

    Du musst doch die Leute DA abholen, wo sie sind ! Sonst läufst Du nirgends hin ! Und das dumme VOlk ist halt nun mal bei Facebook, Twitter, Instagram usw..... Wo ist DEIN Problem ?!

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    Von el benno am Mi, 14. August 2019 um 03:27 #

    Und wo/wie/was wäre nun eine Plattform wo sie "frei" werben können? (Natürlich so, dass damit auch möglichst viele Leute erreicht werden)
    Auf der Straße Infozettel verteilen fände ich da noch wesentlich schlechter.

    Mal ganz davon abgesehen, dass diese Dienste nicht wirklich was mit NextCloud zu tun haben.
    Der Code liegt auf GitHub. Und? Das macht den Code nicht weniger Open Source und ändert nichts an dessen freier Lizenz.

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      Von Codequäler am Mi, 14. August 2019 um 06:09 #

      Der Code "liegt" nicht nur auf GitHub, sondern wird dort entwickelt (Merge Requests, Bug tracking). Obwohl es funktionierende Systeme gibt, die den angeblichen Idealen von "decentralized and federated clouds as alternative to centralized cloud services" zu großen Teilen entsprechen.
      So wirkt das, als würde der Vegetarierverband seine Treffen mit lecker Fleischerplatte als Buffet machen. Wasser predigen, daß die Leute ja nicht alkoholabhängig werden, aber selbst Wein saufen und an der Flasche hängen.

      Und Nextcloud ruft explizit zum Nutzen all der proprietären zentralen Social-Media-Dienste auf: "Follow us on xyz". Statt auf diesen Platformen nur zu Suchtreffern vertreten zu sein, und dann den Traffic zu dezentralen und förderierten Webdiensten wie Diaspora, Mastodon, & Co weiterzuleiten. Twitter ist voll mit eigenen Nextcloud-Nachrichten, Mastodon dagegen spärlich befeuert.

      Warum sollte ich DropBox oder Google verlassen, mit all seinen Bequemlichkeiten, wo auch alle meine Freunde ihre Accounts haben, und stattdessen Nextcloud nutzen? Wenn die Nextcloud-Leute bei ihrer Arbeit ohne Not selbst proprietäre zentrale Dienste nutzen?

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    Von Atalanttore am Mi, 14. August 2019 um 14:56 #

    Frank Karlitschek hat nicht behauptet, dass Nextcloud perfekt ist.

    Der anhaltende Erfolg von GitHub spricht auch dafür, dass die Übernahme durch Microsoft die meisten GitHub-Nutzer absolut überhaupt nicht stört.

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      Von Codequälerin am Mi, 14. August 2019 um 16:54 #

      Der anhaltende Erfolg von Google, iCloud und DropBox spricht auch dafür, daß den Leuten Dinge wie dezentral & förderiert egal sind. Warum also Nextcloud nutzen...

      Wenn die Nextcloud-Leute daran glauben, daß dezentral und förderiert besser ist, dann sollten sie es vorleben. Sonst haben sie ein Glaubwürdigkeitsproblem

      So schwer kann es ja nicht sein, GNOME und KDE z.B. betreiben auch eigene Systeme, und da steht noch nicht einmal ein Unternehmen dahinter mit Festangestellten. Wer Server-Dienste entwickelt und vertreibt, der sollte auch selbst Server-Dienste betreiben können.

      Daß Microsoft nun GitHub besitzt, ist nur eine weitere Ironie. GitHub war schon vorher proprietär und ein zentralistischer Dienst, also alles das, was Nextcloud angeblich so zuwider ist.

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