Login
Newsletter
Werbung

Thema: FreeBSD 13 entfernt GCC

33 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von txt-file am Fr, 16. August 2019 um 09:10 #

Die Architekturen, die aktuell noch nicht mit LLVM funktionieren sind powerpc, mips, mips64 und sparc64.[1]

Finde ich schade, aber mich um dieses Problem zu kümmern, schaffe ich wiederum auch nicht.

  • 0
    Von Ahnungslos am Fr, 16. August 2019 um 10:04 #

    Meinst, dass diese Architekturen dann bei Release 13 aus der Unterstützung rausfliegen?

    • 0
      Von Nö am Fr, 16. August 2019 um 11:22 #

      Ja, das meint er.

      Folge einfach seinem Link und Du findest das:

      After an additional 2 month grace period, those platforms that require
      external toolchain integration that aren’t supported by the release
      engineer’s release scripts will be removed. This will happen on or about
      2020-07-31.

      The timeline gives powerpc, mips, mips64, and sparc64 9 months to integrate
      either into an in-tree compiler, or to have a proven external toolchain
      solution. This is on top of the many-years-long warnings about this being
      the end game of the clang integration.

    1
    Von Ahnungslos am Fr, 16. August 2019 um 10:12 #

    hab das hier bei wikipedia noch gefunden: https://de.wikipedia.org/wiki/LLVM#Unterst%C3%BCtzte_Architekturen

    • 1
      Von kofi am Fr, 16. August 2019 um 15:21 #

      Bei PowerPC (also auch OpenPOWER) sieht es ja recht OK, auf der Liste wird ja gesagt, dass man beim Wechsel LLVM 9.0 umstellen wolle. Am ehesten könnte wohl sparc64 gefährdet sein, da es immer weniger bezahlbare SPARC-Büchsen gibt, auf denen sich Entwickler austoben können - und auch weniger effektive User. Aber auch da hat LLVM aufgeholt, wenn es Interessenten gibt, dann könnte auch sparc64 überleben, ansonsten wars das dan wohl.

      FreeBSD (und auch OpenBSD) hat sich eher dafür entschieden auf GPLv3 im Basisbtriebssystem zu verzichten, während Net- und Dragonfly BSD neuere GCC-Versionen importiert haben. Es ist auch eine politische Entscheidung bezüglich GCC und GPLv3, aber dass GCC 4.2 nicht mehr ewig überleben konnte, war absehbar.

      Wer neuere Tools auf PowerPC (z.B. Macs) unter FreeBSD bauen wollte, kam mittlerweile nicht mehr darum herum einen neueren Compiler zu installieren, um damit Ports zu übersetzen.

1
Von ChrisW am Fr, 16. August 2019 um 11:16 #

Wirklich schade, wie FreeBSD sich immer mehr und mehr zum Lakaien von Apple macht und deren Gift verbreitet. LLVM und Clang sind ein enormer Rückschritt für freie Software. Aber leider war das absehbar, seit FreeBSD auf Clang als Standard-Compiler umgeschwenkt ist.
Apple, Google und Microsoft torpedieren Linux von verschiedenen Seiten und die Linuxer jubeln.

  • 2
    Von UChef am Fr, 16. August 2019 um 11:46 #

    LLVM und Clang sind ein enormer Rückschritt für freie Software.
    Wieso das per se? Könntest Du das bitte aufklären!

    4
    Von Andy_m4 am Fr, 16. August 2019 um 12:05 #

    Aber leider war das absehbar, seit FreeBSD auf Clang als Standard-Compiler umgeschwenkt ist.
    Das machte auch absolut Sinn. Sehr viele Sachen bei FreeBSD sind bereits unter einer sehr liberalen Lizenz. Nur so was zentrales wie der Compiler war es lange Zeit nicht.

    Abgesehen davon, dass ich es gut finde das es mehr als einen (verbreiteten) freien Compiler gibt. Man merkte ja doch in den letzten Jahren, das die sich gegenseitig anspornten besser zu werden.

    Wirklich schade, wie FreeBSD sich immer mehr und mehr zum Lakaien von Apple macht und deren Gift verbreitet.
    Ein Projekt ab gewisser Größe/Qualität kommt eben nicht völlig ohne "Geldgeber" aus. Die freien Systeme haben davon durchaus stark profitiert.

    Die Projekte bleiben ja trotzdem Open-Source-Projekte. Klar investieren solche Firmen wie Apple vornehmlich in Sachen die sie selbst brauchen (hat man ja auch bei CUPS gesehen). Finde ich jetzt aber nicht wirklich schlimm. Solche Sachen würden sonst gar nicht gemacht werden und damit wäre keinem Anwender geholfen.

    • 0
      Von ChrisW am Fr, 16. August 2019 um 13:01 #

      Die freien Systeme haben davon durchaus stark profitiert.

      Vermische bitte nicht offen und frei. Freie Software hat *nicht* profitiert, ihr wurde sogar massiv geschadet.
      Siehe auch rms zu der Sache:

      Non-free software is an injustice. Our goal is to eliminate that
      injustice, to give computer users freedom. Developing free software
      part of what we do to achieve this goal.

      When any program fosters non-free software, that works directly
      against the overall goal.

      Copyleft is our method of making sure that our free software does not
      generate nonfree competitors which consist of our code plus something
      else that is off limits to us.

    2
    Von Neuer_ohne_Login am Fr, 16. August 2019 um 12:18 #

    Hallo ihr,

    ich dagegen freue mich darüber, dass die Freie Software nicht mehr nur mit einem einzigen Compiler getestet ist, sondern wir mehrere haben.

    Bisher scheint mit gcc auch schnelleren Code noch zu erzeugen, für meine Anwendung. Aber es ist immer gesunder, wenn man mehr als einen Compiler hat. So hat mit clang schon eine Reihe von Bugs gefunden, die gcc nicht fand. Ist doch immer praktisch so viele Compiler wie möglich zu testen. Das führt zu langfristig gesunderem Code.

    Gruss,
    Kay

    0
    Von nur kurz am Fr, 16. August 2019 um 13:26 #

    ja, sehe ich auch eher problematisch, und als einen Gewinn der GPL hater

    mal sehen ob es, ähnlich wie durch Chrome(ium) im web Bereich, es bald einen neuen defacto standard geben wird.

    1
    Von Josef Hahn am Fr, 16. August 2019 um 13:45 #

    > Apple, Google und Microsoft torpedieren Linux von verschiedenen Seiten und die Linuxer jubeln.

    Das sehe ich auf jeden Fall auch so!

    Am Ende wird Linux (für die breite Masse) nicht deshalb zum Rohrkrepierer, weil irgendwelche Patentkeulen geschwungen werden, sondern schlicht und einfach weil die Community (genauso) dumm (wie der bräsige Rest der Welt) ist.

    MS nimmt den Webbrowser von Google, und einen Javascript Webserver. Implementiert auf dieser Basis einen besseren Texteditor (Verwanzung a.k.a. "Telemetrie" selbstverständlich included). Und alle so: Hurrrra sowas Tolles haben wir noch nie gesehen!

    Man kann schon immer pragmatisch wieseln. Aber es kann passieren, dass es Glaubwürdigkeit kostet, und eine Bewegung von innen auch letztlich komplett aushöhlt und abschafft.

    • 0
      Von blablabla233 am Mo, 19. August 2019 um 09:50 #

      Wenn MS den Webbrowser von Google nimmt, torpediert das Linux?
      Der beste Texteditor ist immernoch Emacs...garantiert ohne Telemetrie (uebrigens ist der VisualBlabla opensource und Du darfst gerne die Tele rausnehmen/abschalten..und das sogar noch vertreiben!!! Z.b unter dem namen Josef's Editor...geil wie freie software funktioniert nicht?)
      Ich sehe keinen einzigen Punkt weshalb irgendjemand Linux hier torpediert oder dies auch nur kann, was fuer applikationen Du auf deinem System einsetzt ist dein Problem (das ist aber von AIX bis Zeta schon immer so gewesen)

0
Von Atalanttore am Fr, 16. August 2019 um 15:32 #

kein Text

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung