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Thema: Netrunner 19.08 »Indigo« veröffentlicht

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Von Arran am Mi, 21. August 2019 um 10:25 #

Wenn Netrunner so gut sein soll, wieso ist dann Firefox erst bei 60.0.8 und Gimp bei 2.8.08 angelangt obschon ich auf Kubuntu 18.04 bereits ab Stange die Versionen 68.02.08, resp. 2.8.22 habe? Die Installation ist erst drei Tage alt und bei weitem noch nicht abgeschlossen.

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    Von chilli am Mi, 21. August 2019 um 12:03 #

    ... weil Netrunner eben auf DEBIAN basiert. Firefox 60 ist eine ESR Version (d.h. bekommt ausdauernd Security Fixes). Ja, das wäre FF68 auch, aber so ist es nunmal bei Debian.

    Ich finde den Netrunner Ansatz tatsächlich richtig nett. Ein echt stabiler Unterbau und ein recht aktueller KDE Desktop ist eine Kombination, die man eher selten findet. Ideal als Ersatz für die alternden Linux Mint KDE Versionen in der Verwandtschaft ... Vielen Dank dafür!

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      Von Bert am Mi, 21. August 2019 um 12:48 #

      > Firefox 60 ist eine ESR Version (d.h. bekommt ausdauernd Security Fixes)

      Das ändert nichts an der Tatsache, dass diese Version vom technischen Stand eineinhalb Jahre zurück liegt.
      Es gibt aber auch einen Firefox 68 als ESR Version.

      Unter dem Strich bleibt es immer dem Anwender überlassen, womit er sich zufrieden gibt.
      Auch an Netrunner kann man technisch nacharbeiten, wenn einem das nicht reicht.

      Ich habe selbst ein Jahr mit Netrunner gearbeitet (damals noch als Ubuntu-Version), war dann aber mit Linux Mint zufriedener. Da es LM KDE nicht mehr gibt, kann man auch KDE neon (unten drunter mit Ubuntu 18.04 LTS) nehmen. Das wäre die Ubuntu-Version mit apt-Paketmanagement.

      Wählt man die Debian-Version mit KDE und ist mit dem Leistungsstand nicht zufrieden, dann lohnt es sich Netrunner zu installieren. Das muss man halt probieren.

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        Von chilli am Mi, 21. August 2019 um 17:20 #

        FF68 als ESR Version hatte ich ja erwähnt ;-) Kann man auch eigentlich problemlos unter Debian nachinstallieren, wenn man mag, bzw. tatsächlich auf die Neuerungen von FF68 angewiesen sein sollte.

        KDE Neon benutze ich selbst viel, gern und häufig, allerdings komme ich nicht umhin, festzustellen, dass es für die von mir eben nur sporadisch administrierten, alternden Linux Mint KDE Installationen nix wäre; dafür ist der KDE Stack, bzw. der Neon "Überbau" mit seinen vielen Updates einfach etwas zu ... hm ... nervös. Ich mache bei mir gerne die häufigen inkrementellen Updates, nur möchte ich ungern bei anderen, bei denen ich nur alle 2-3 Monate Rechnerpflege betreibe, diverse Updates quasi "überspringen" und irgendwelche Schluckäufe damit zu kassieren.

        Und genau für den Anwendungsfall scheint mir Netrunner wie geschaffen...

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          Von Bert am Do, 22. August 2019 um 17:24 #

          > Neon "Überbau" mit seinen vielen Updates einfach etwas zu ... hm ... nervös.

          Okay, akzeptiert. Aber nur für die User Edition.

          Bei Plasma LTS ist das anders. Bei "Downloads" steht sie unter "Special Case Editions". Geht so Richtung Kubuntu LTS, aber knapp ausgestattet und ideal für Selbermacher. Derzeit auf Basis Ubuntu 18.04 LTS.

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    Von Bert am Mi, 21. August 2019 um 12:15 #

    Weil Netrunner auf Debian basiert:
    "This version is based on Debian 10 'Buster' "
    Ein Blick in Distrowatch reicht.
    Für Debian Sid steht da: Version 60.0.2
    > .. wieso ist dann Firefox erst bei 60.0.8 ..
    Wieso "erst"? :-)

    Stimmt aber: Ubuntu LTS (ein Jahr und vier Monate alt) und Mint 19 sind bei 68.02
    Ich bin noch'n Tacken schneller, dank Security-PPA.
    Ich habe es nicht probiert, ob das bei Debian geht.

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      Von Manfred Tremmel am Mi, 21. August 2019 um 16:34 #

      Ubuntu setzt eben auf jeweils neuste Firefox Version, Debian auf die langzeit gepflegte ESR. ESR ist nun mal die 60er mit Übergang auf die 68er. Entsprechend wird Debian demnächst von der 60er auf die 68er umstellen, bevor die 60er nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird.
      Wer sich nicht mit der ESR anfreunden will, kann sich das debian unstable Repository in die source.list aufnehmen und neben "firefox-esr" das "firefox" Paket installieren, da bekommt dann auch alle sechs Wochen ne neue Version von Firefox (aktuell 68.0.2-3):

      deb http://http.debian.net/debian unstable main

      Ich vermute mal, das geht bei Netrunner analog.

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Von Manfred Tremmel am Mi, 21. August 2019 um 16:03 #

Irgendwie fehlt mir in dem Artikel (wie auch auf anderen News-Seiten) die Angabe, worin sich Netrunner von Debian Buster unterscheidet. Die Aufzählung der Versionsnummern hätte auch aus dem Debian 10 Release Artikel kopiert sein können. Selbst bei den KDE Paketen (worauf ja wohl der Schwerpunkt gelegt ist) ist mit Qt, Plasma und Framework die selben Version vertreten, lediglich der Sprung von KDE Applications von 18.04 auf die mit einem Jahr ebenfalls angestaubte 18.08 scheint der einzige Unterschied zu sein.
Welchen Mehrwert bietet also Netrunner mir als Debian 10 + KDE Plassma User gegenüber dem original Debian?

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    Von Der Karl am Mi, 21. August 2019 um 16:49 #

    Das dachte ich auch als ich mal nach den Versionsnummern geschaut habe.
    Ich dachte auch erst, dass Blue System wohl ein eigenes KDE-Repository mitbringt. (so ähnlich wie KDE-Neon)

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      Von Leszek am Do, 22. August 2019 um 09:31 #

      Das war in der Tat mal so. Aber der Aufwand der Pflege und das kompatibel halten mit Debian für zukünftige Updates ist zu groß.
      Zudem hat Plasma jetzt einen Zustand erreicht bei dem man für Stabilität und Features nicht unbedingt immer die neueste Version benötigt.

      Netrunner hat die Zusammenarbeit mit Debians KDE Betreuern intensiviert um Fixes und Verbesserungem direkt Upstream abzuliefern, damit eine breitere Nutzerschaft davon profitieren kann, ohne das Netrumner selbst seine Eigenheiten verlieren muss.

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        Von Bert am Do, 22. August 2019 um 12:31 #

        > Zudem hat Plasma jetzt einen Zustand erreicht bei dem man für Stabilität und Features nicht unbedingt immer die neueste Version benötigt.

        Das kann ich bestätigen. Ich erfeue mich seit April 2018 an KDE Plasma 5.12 LTS, und es kommen zahlenmäßig sehr mäßig Updates.

        Während die Variante von 2012 schon ein großer Sprung war (wenig Arbeit bezügl. Wartung), ist das aktuelle Plasma LTS eine wirkliche Freude und gute Arbeitsplattform. Im Grunde ist es mir egal, ob Debian oder Ubuntu drunter liegt. Aber da ich ein reger Nutzer von PPA bin, ist mir letztere lieber. Aber gleichzeitig bin ich enttäuscht, dass die KDE-LTS-Variante bei Debian keine Rolle spielt. Die Manpower zu haben, eine ein Jahr ältere Version selbst zu pflegen ist schon anspruchsvoll, denke ich. Dann bleibt nur Ubuntu/KDE-neon.

        Der Unterschied ist, dass Netrunner und Neon-LTS sich wohl hier unterscheiden und dass per Default mehr Applikationen bei Netrunner dabei sind. Aber dann kann man auch Neptune nehmen, das ist etwas näher am Original von Debian. Netrunner war schon zu Ubuntu-Zeiten eine Half-Rolling-Release-Distribution. Da kommt dann ab und zu ein Schwall neuer Pakete, die in Debian stable nicht drin sind - in der Ubuntu-Varianten damals zerriß es dann regelmäßig die Repositories, und man musste von Hand nacharbeiten. Aber wenn ich das richtig sehe, kann man das heute ausschalten; seit dieser Zeit bin ich eher der Meinung, dass möglichst nah am Original ein besserer Weg sei. Entweder "altbacken" oder "LTS", wenn man das mal so überspitzt sagen darf. :-)

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    Von Leszek am Do, 22. August 2019 um 09:25 #

    Der Vorteil liegt darin ein schon vorkonfiguriertes System mit allem was man so braucht vorzufinden.
    Anpassungen sind da recht selten von nöten.
    All das kriegt man nur mit etwas größerem Aufwand auf Debian selbst hin.

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