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Thema: Proton: Wine profitiert

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous Coward am Di, 27. August 2019 um 15:52 #

Das Gegenteil ist der Fall, Linux profitiert von dieser Entwicklung. Für nicht wenige Anwender dürften Spiele der Hauptgrund sein, warum sie noch ein Windows installiert haben. Wenn diese Anwender auf Linux umsteigen, könnte Linux irgendwann die kritische Masse auf dem Desktop erreichen, die nötig ist, um für die Hersteller der Spiele eine interessante Plattform zu sein. Dann kommen die nativen Ports von allein.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich, dass Proton so gut funktioniert, dass man einen nativen Port gar nicht mehr als nötig erachtet. Aber warum sollte mich ein „nativer“ Port dann noch interessieren?

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    Von throgh am Di, 27. August 2019 um 17:29 #

    Mag der Hauptgrund sein, zumindest für die Klientel der sog. "Spieler*Innen". Aber warum sollte dich native Software interessieren? Beispielsweise allein aus dem Tatbestand heraus, dass sie eben nativ für den jeweils im Einsatz befindlichen Systemkontext erstellt und optimiert worden ist? Noch dazu, dass eben Wine auch Angriffsvektoren ebenso grundsätzlich erhöhen kann? Also weitergehende Lücken entstehen, über die Schadsoftware ausgeführt werden könnte.

    Ich selbst finde Wine auch gut und die Bestrebungen dahinter - für alte Software und Spiele absolut. Aber bis dato gilt auch meines Erachtens zu differenzieren, gerade auch für neue Produktionen und Projekte: Noch vor gar nicht allzu langer Zeit galt die Maxime, dass keine existierende Portierung auch Grund für die Weigerung des Kaufs proprietärer Unhaltungssoftware ist - zumindest kursierte das in einigen Kommentarspalten mit dem Satzkontrukt No tux, no bucks!. Aber jetzt auf einmal nimmt man auch mit Kusshand die weitergehenden sogar von der Community mitunter selbst eingeleiteten Bestrebungen und lässt gleichermaßen alle Hersteller komplett aus der Verantwortung weiter hin zu offenen Systemen und Schnittstellen?

    Na dann mit viel Jubel hin zum unixoiden, proprietären Windowsklon! ;-) Heilstbringer ist dann immer der mit den größtmöglichen Versprechungen und hinter die Kulissen schaut man eh nur bedingt.

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