Login
Newsletter
Werbung

Thema: Xfce 4.16 ohne GTK4 und Wayland

48 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
7
Von Oiler der Borg am Fr, 23. August 2019 um 10:26 #

gewann die Entwicklung allerdings ein wenig an Fahrt und die Entwickler planen nun sich allmählich dem angedachten Modell eines 6-monatigen Veröffentlichungszyklus anzunähern.

peilt getrost 18Monate an und wenn es 25werden ist auch gut...

Xfce mauserte sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Desktop-Umgebungen unter Linux
ist inzwischen von den komfortablen der leichteste (zusammen mit Mate)

1
Von Grantler am Fr, 23. August 2019 um 11:34 #

Auf der GTK-Webseite ist noch nichts davon zu sehen. Und auf das soll dann in der nächsten Version von Xfce aufgebaut werden. Veröffentlicht erst mal GTK4, dann schaut man sich das mal ab, ob es überhaupt wert ist, sich die Arbeit zu machen, seine Software auf diese neue Bibliothek zu portieren. Über Rührei von ungelegten Eiern zu philosophieren ist wohl noch etwas früh.

1
Von Ravenbird am Fr, 23. August 2019 um 12:13 #

Also GTK4 ist bisher noch nicht abzusehen. Wir können ja froh sein das die am 12. August veröffentlichte Version 4.14 komplett auf GTK3 basiert.

Und natürlich könnte ich mir auch bei XFCE im Rahmen des klassischen Desktop Paradigmas noch viele gute Sachen und Verbesserungen vorstellen, aber erst mal ist es schön zu sehen das die Entwicklung die mittlerweile von Außen betrachtet zum erliegen kam offenbar weiter geht. Nun ist es wichtig mehr feste Entwickler zu finden die von ihrer Arbeit auch etwas verstehen.

Das XFCE immer beliebter wird kann man sich durchaus denken. Das dürfte vor allen am Thema Gnome Shell liegen. Den diese bricht mit den gängigen und durchaus sinnvollen Desktop Paradigma und meint dem Benutzer etwas anderes aufdrücken zu müssen. Das man Gnome Shell durchaus auch so anpassen kann das man wieder weitgehend einen klassischen Desktop hat ist unbestritten. Jedoch wollen das die meisten Benutzer imho lieber von Haus aus und nicht erst nachdem sie alles massiv durch Erweiterungen verändern mussten.

  • 1
    Von mw am Fr, 23. August 2019 um 12:47 #

    das ist das klassiche Problem von open source Projekten. Es erfogt kein Steering nach Interessen der Nutzer, sondern die Entwickler machen, was SIE für richtig halten. Das ist m. E. auch bei Linux so, so steht dort immer noch der Desktop an vorderster Front, obwohl der fast keine Rolle spielt. bei Linux spielt die Musik im Bereich der Server und embedded Linux. In beiden bereichen sind Grafiktreiber, wie sie im PC eine Rolle spielen, kein Thema. Das Abkoppeln der Entwickler von der Realität lässt sich auch bei Mozilla sehr gut beobachten.

    • 1
      Von Andy_m4 am Fr, 23. August 2019 um 13:21 #

      das ist das klassiche Problem von open source Projekten. Es erfogt kein Steering nach Interessen der Nutzer, sondern die Entwickler machen, was SIE für richtig halten.
      Ich weiß nicht, ob man das als Problem sehen kann.
      Der klassische Open-Source-Weg ist ja gerade, das die Entwickler etwas machen, was sie selbst brauchen und es halt mit der "Welt" teilen, falls zufällig das Gleiche jemand noch mal gebrauchen kann.
      Was Du als Problem bezeichnest, liegt in der Natur der Sache.

      Nichtsdestotrotz kann sich ja sozusagen eine Ebene drüber eine Community bilden, die die vorhandenen Projekte nimmt und dann mehr in Richtung Enduser trimmt. Die haben dann nicht mehr die volle Arbeit die so ein Projekt aufsich ziehen würde, sondern können auf Vorhandenes zurück greifen.

      Und auch das ist ja zu beobachten.

      Wenn der Endnutzer damit immer noch nicht zufrieden ist, weil er meint, das passt für ihn nicht, dann sollte er sich mal an die eigene Nase fassen und sich mal fragen, was er von einem kostenfreien Projekt überhaupt erwarten kann.

      Und vielleicht muss er sich ja überlegen, ob er dann nicht etwas dazu beiträgt. Sein Computer hat er ja auch nicht einfach so bekommen, sondern musste ihn bezahlen. Warum sollte man also komfortable Software völlig ohne Gegenleistung bekommen?

      Aber nein. Viele Anwender machen sich nicht mal die Mühe Bug-Reports zu schreiben, was ja nun wirklich das Minimum an Engagement ist, was man erwarten dürfte.

      Von daher finde ich das Gerade von "Linux und Co sind selber schuld, wenn sie beim Endnutzer nicht erfolgreich sind" ein wenig kurzsichtig.
      Übrigens sieht man ja anhand von Android sehr schön, wie erfolgreich Open-Source sein kann wenn dann jemand tatsächlich investiert.

      Und Android wird ja letztlich auch vom Endnutzer finanziert. Es ist nur nicht so klar und deutlich, als wenn die Kohle direkt an die Entwickler überwiesen wird.
      Aber so ist der gemeine Nutzer. Wenn er verarscht und mit vermeintlich kostenlosen Angeboten gelockt wird, während man ihm hinterrücks die Kohle aus der Tasche zieht findet er es ok.
      Aber wenn jemand ihm ehrlich und klar sagt, wie viel was kostet, dann ist ihm das alles zu teuer und er wills nicht bezahlen.

      0
      Von nur kurz am Fr, 23. August 2019 um 20:12 #

      du meinst also, OS Entwickler sollten unentgeltlich in ihrer Freizeit das implementieren was du dir wünschst?

      Denn dort wo bezahlt wird geschieht genau das was die Auftraggeber sich erwarten.
      Nur, für Desktop und Audio bezahlt halt niemand, im Gegensatz zu dem was Linux in Embedded und am Server führend macht.
      Du kannst aber gerne versuchen das zu ändern und mit gutem Beispiel vorangehen.

      0
      Von Fitzefisch am Fr, 23. August 2019 um 23:46 #

      Es erfogt kein Steering nach Interessen der Nutzer, sondern die Entwickler machen, was SIE für richtig halten.

      Klar, ist ja auch meist deren "unbezahlte" Freizeit die dabei draufgeht.

      Kannst dich gerne beteiligen. Wenn du nicht programmieren kannst (ist übrigends nicht so schwer), dann kannst du immer noch spenden. ;P

    0
    Von Tamaskan am Fr, 23. August 2019 um 19:51 #

    Die GNOME Shell gibt es nun seit fast 10 Jahren schon und wird sogar inzwischen von den Enterprise-Distributionen SLED und RHEL als einzige (!) Desktop-Umgebung angeboten. Die Software ist längst etabliert, nur in Foren wird das Thema immer wieder aufgegriffen.

    Ich selbst benutze auch schon sehr lange die GNOME Shell und bin total überzeugt von dessen Konzepten. Die klassische "Desktop-Metapher" sagte mir noch nie richtig zu, z.B habe ich nie Desktop-Symbole verwendet, weil die ja meistens von Fenstern verdeckt und daher schwer zu erreichen sind.

    Erweiterungen benutze ich einige wenige wie z.B Dash-to-Dock und das Multimonitor Add-On, ansonsten arbeite ich weitgehend mit "Vanilla"-GNOME.

    • 0
      Von Ravenbird am Fr, 23. August 2019 um 20:52 #

      Dir ist aber schon klar das Du allein mit Dash-to-Dock das ursprüngliche Paradigma von Gnome Shell massiv veränderst? Und ich kenne schon einige Linux Arbeitsplätze im privaten Bereich als auch im Unternehmen. Und siehe da, wo Gnome Shell zum Einsatz kommt, ist es meist so umgemoddelt das es dem klassischen Desktop Paradigma entspricht. Die Unternehmen und User reagieren da meist schlicht und ergreifend pragmatisch und passen es so an das es für sie passt.

      • 0
        Von Tamaskan am Fr, 23. August 2019 um 21:07 #

        Dash-to-Dock benutze ich so, dass das Dock schon versteckt ist, aber auch eingeblendet wird, wenn ich mit der Maus an der linken Bildschirmrand fahre, statt wie standardmäßig nur in der linken oberen Ecke, und ich lande nicht in der Aktivitätenübersicht, wenn ich die gar nicht brauche. Ich sehe nicht, warum das ein massiv anderes Paradigma wäre.

        Was mir an der GNOME Shell so gut gefällt, sind einerseits die dynamischen Arbeitsflächen (ein Desktop, der sowas nicht hat, will ich nicht mehr), die schnelle Übersicht über die geöffneten Fenster und das man alles per Suche erreichen kann (viel schneller als sich durch ein Menü durchzuklicken). Natürlich kann man sich alles so anpassen, wie man es gerne hat und jeder hat seinen eigenen Geschmack, aber ich finde, man sollte neue Konzepte zumindest mal ausprobieren statt für alle Ewigkeit an ggf. ineffizienten alten Konzepten festzuhalten.

        Ich verstehe auch nicht, warum die Menschen immer gleich so dramatisch werden, dass GNOME den Benutzern irgendwas "aufdrücken" will dass "völlig unbenutzbar" ist etc. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen und wem etwas nicht gefällt der nimmt halt was anderes.

        • 1
          Von klopskind am Fr, 23. August 2019 um 23:20 #

          Zu Ihrem letzten Absatz eine kleine Anekdote:
          Obwohl ich als Laie die Technik dahinter nicht ganz raffe, hat GNOME bzw. einige Komponenten seit der Nutzung gewisser Middleware-Features (von DBus oder systemd) eine gewisse Eigenheit: So werden gewisse Anwendungen per DBus-Activation via systemd --user angestoßen, so z.B. das GNOME-Terminal. Das Problem ist, das die traditionellen Regeln der Vererbung der umask(2) der Sitzung nicht mehr greift, da dieses Konzept anders funktioniert als die bisherigen Sitzungsverwaltungen.

          Es ist schon ein wenig her, sodass ich vermutlich einige Details vergessen habe. Mein Ziel war es, die die standardmäßig Einstellung für umask(2) zu ändern, sodass normale Nutzersitzungen (tty und GNOME) standardmäßig eine umask 0002 statt der üblichen 0022 nutzt.
          Das kann deshalb sinnvoll sein, um die Zugriffsrechte unter den Einzelnutzern eines Systems standardmäßig strikter einzuschränken - und das ohne den Nutzern die Eigene Kontrolle über diese Einstellung zu verwehren.

          Dafür gibt es inzwischen unterschiedlichste Konfigurationspunkte, die alle unterschiedlich nuancierte Konsequenzen haben: /etc/profile, /etc/login.defs oder via PAM (distributionsspezifisch) mittels pam_umask(8), z.B. /etc/pam.d/common-session (Debian und Derivate). Letzteres war meiner Meinung nach die beste Methode für eine Systemweite Standardeinstellungsänderung, falls die Distribution PAM unterstützt (bspw. unterstützt Slackware PAM aus mir teils nachvollziehbaren Gründen bis heute nicht).
          Soweit so gut. Ändert man die PAM-Regeln entsprechend und startet eine neue GNOME-Sitzung samt GNOME-Terminal, so gibt ein umask(1p) weiterhin 0022 aus, obwohl mit dem traditionellen Verhalten 0002 zu erwarten wäre.

          Die Überschreibung des UMask-Attributs einer entsprechenden Unit-Datei von systemd, z.B. dies des Login-Managers, Session-Managers oder DBus (Welche wäre korrekt?), hatte ich damals dann nicht mehr probiert und aufgegeben, da ich systemd noch nicht hinreichend durchdrungen hatte. Erst später las ich dann davon, dass sich das Problem so lösen lassen müsste.

          Fakt ist, dass das neue Verhalten zwar dokumentiert ist, aber nur an der neuen Konfigurationsschnittstelle von systemd (Unit-Dateien). Die alten Konfigurationsschnittstellen wurden durch diese Eigenheit von GNOME de facto falsch oder unvollständig und damit unbrauchbar oder mindestens irreführend.

          Ich finde, dass soetwas gewaltig nervt, gerade wenn man sich ernsthaft bemüht. Und nein, ich finde diesen Anwendungsfall, bzw. die Unterstützung dieser Konfiguration nicht besonders speziell, zumal sie zuvor jahrelang einwandfrei funktionierte, und bis heute keine vernünftigen Hinweise oder Dokumentation existiert bzw. angepasst wurde.

          In diesem Sinne kann ich einige Menschen in Ihrer Einstellung zu GNOME >=3.x schon verstehen.

          Hattet Ihr ähnliche Erfahrungen?

          Disclaimer: Das soll keine Hasstirade gegen GNOME, systemd oder DBus sein. Diese Projekte sind in tolles Geschenk und enorm nützlich. Leider gehen solche Dinge dann häufiger unter.

          Quellen: Fast alle hilfreichen Kommentare und Querverweise finden sich in den Antworten dieser Frage, insbesondere aber jener. Unter den Querverweisen befinden sich auch welche auf Fehlerberichte, die leider bis heute vor sich hinschimmeln...

          • 1
            Von Tamaskan am So, 25. August 2019 um 13:49 #

            Das ist natürlich sehr nervig, da gebe ich dir Recht. Mich stört es allgemein unter Linux, dass die Konfigurationsoptionen so verstreut und uneinheitlich sind. Es gab immer wieder Ansätze, das in den Griff zu bekommen, wie YaST von Suse, oder die deklarative Konfiguration von NixOS, oder eben auch systemd mit seinen Unit-Files, aber leider führt das dann oft dazu dass man parallel alles konfigurieren muss.

            Besonders schlimm ist ja Netzwerkkonfiguration. Auf dem Desktop hat sich ja zum Glück der NetworkManager durchgesetzt, aber auf dem Server gibt es je nach Distribution eine eigene Methode, /etc/network/interfaces bei Debian, netplan bei Ubuntu, wicked bei Suse, netctl bei Arch, und es gibt natürlich noch systemd-networkd, und wenn man ganz viel Pech hat, überschreibt irgendein Tool die Konfiguration eines anderen Tools. Yeah!

          0
          Von haha am Mo, 26. August 2019 um 11:05 #

          > Übersicht über die geöffneten Fenster und das man alles per Suche erreichen kann (viel schneller als sich durch ein Menü durchzuklicken).

          Compitz?

      0
      Von Andre am Fr, 23. August 2019 um 22:58 #

      Hallo,
      grundsätzlich finde ich inzwischen Gnome3 mit Dash-To-Dock auch recht ansprechend - das gilt insbesondere für den schlichten optischen Look. Ich würde mir wünschen das Dash-To-Dock fester bestandteil von Gnome3 wird (meinetwegen oktional via Tweak-Util). Wenn Dash-To-Dock aktiv ist wär auch ein Minimieren-Button in der Fensterleiste sinnig...

      Allerdings seh ich auch noch spürbares Verbesserungspotentital insbesondere bei den Gnome3-Werkzeugen/Apps:

      * dateimanager: spalten-ansicht wie bei dophin/explorer; erweitererte compress-optionen bei zip/.z inkl. kennwörter+split; samba/nfs share via rechtsklick erstellen - ggf gleich erweiterte optionen wie kennwort-schutz etc; - ein eigenes bookmark-menü mit unterordner-möglichkeiten; einbau von fish/smb/nfs/ftp/sftp protkollen mit funktionierender auth an Windows-Domainen etc.

      * editor: farbenfroheres syntaxhighlight; mehr professionelle optionen wie bei kate; zusätzliche spalte für offene dateiliste etc.
      * taschenrechner: das design ist... oki... aber schick ist anders... mehr funkionen - s. windows taschenrechner
      * screenshot-tool alla snagit - bearbeitung mit rahmen, marker, text, farben, schatten... wär hervorragend zu dokumentationsztwecken...
      * grafikviewer erweitern alla irfan-view, kleinere bearbeitungen etc...
      * taskmanager - erweitere informationen zu den einzel-prozessen (genauer speicherverbrauch, disk io, mem io, netzwerk io), erweiterete gesamt-ansichten analog windows-taskmanager
      * gnome-paint ausbauen analog kolour-paint und fest integrieren

      * systemsteuerung > bildschirmauflösung... deutlich besser erreichbar, wenn minimalauflösung 800x600 voreingestellt ist

      * etwas sparsamer mit dem fenster-design, es wird sehrviel platz verbraucht
      * fenster verschieben/vergroessern im rahmenmodus - s. kde3
      * etwas mehr farbe, etwas mehr eyecandy - gnome3.30 wirkt noch sehr grau in grau - die iconsets von gnome3.32 passen da irgendwie nicht wirklich rein

      * bei all den anpassungen das insgesamt tolle schlichte optische design wie es jetzt ist beibehalten...

      mit den anpassungen hätte man dann auch endlich einen gnu/linux-desktop der zunehmend echte konkurrenz für windows/macos wär...

      • 0
        Von Amdre am Fr, 23. August 2019 um 23:14 #

        und wenn man mal ehrlich ist... die aufgefühgrten optionen liessen sich mit ausnahme von snagit alle in 1-2jahren nachrüsten wenn nur der wille da wär...

        dann könnte man auch endlich die ganzen gnome-forks alla mate schließen und gemeinsam an einem perfekten desktop arbeiten

        statt dessen wird man vermutlich alles neu auf gtk4 umbauen, und dann wieder auf jahre mit halbgaren lösungen rumhantieren...

        schade...

        • 0
          Von Andre am Fr, 23. August 2019 um 23:19 #

          und... warum entscheiden wir uns nicht als europäer 1mia steuergelder im jahr an gnome/kde/libreoffice zu spenden mit der auflage das 10.000 entwickler unter einer organisation vollzeit eingestellt werden?

          diese frage habe ich mir schon zu beginn des limux-projekts iommer wieder gestellt.... statt dessen frickelt sich jede behörde und jeder kleine hampelmann seine eigene distro und ist eingeschnappt wenn das so nichts wird ... ich verstehs nicht.

          • 0
            Von kamome umidori am Sa, 24. August 2019 um 08:31 #
            0
            Von Fitzefisch am Sa, 24. August 2019 um 10:02 #

            Ja, ich wundere mich auch immer, warum jede Klitsche ihr eigenes Windows OEM zusammenbastelt. Davon gibt es ja auch unendlich viele Versionen, die dazu auch meist noch so verkrüppelt sind, das sie nur mit der Hardware funktioniert mit der sie verkauft wurden.

            Dann wundert es mich auch immer, das diese Windows-Hampelmänner von Admins soviele Windows-"Distributionen" erstellen und pflegen. Bei einem Kunden im letzten Jahr waren das über 250(!!!), die aktuell gehalten werden.

            Ach ja, und in einem aktuellen Projekt bauen diese Windows-Hampelmänner eigene(!!!) Linux-Distributionen. Was IMHO schon für sich alleine sehr erstaunlich ist, aber sie machen das, weil sie es anscheinend so von Windows gewohnt sind. *seufz*

            0
            Von Wolfgang Petersen am Sa, 24. August 2019 um 10:06 #

            Moin,

            für Europa sollten 1 Milloin € wirklich kein Problem sein - da stimme ich dir voll zu. Leider sind solche Einsichten in weiter Ferne. Statt dessen werfen wir dem US-Monopolisten weiterhin das Geld in den Rachen. Das verstehe wer will.

            Abgesehen davon: Xfce ist eine tolle Desktop-Umgebung. Nur eine komfortablere Fensterübersicht würde ich mir wünschen. Ich weiß, es gibt Xfdashboard - aber das ist optisch eher eine Katastrophe auf meinem Läppi.

            • 0
              Von Fitzefisch am Sa, 24. August 2019 um 10:31 #

              Ich denke er meint eher 1 Milliarde. Mit einer Million bekommst du keine 10.000 Entwickler bezahlt. Sollte aber auch kein Problem sein :)

            0
            Von Josef Hahn am So, 25. August 2019 um 10:28 #

            Ihr müsstet es doch einfach nur einfädeln, dass Google, FB, Valve oder Netflix euch einen schönen Window Manager schreiben. :)

            Dieses unkommerzielle Gebastel ist doch sowieso doof - wissen wir doch hier seit Donnerstag.

            Dann habt ihr hier alle euren neuen Lieblings-WM. Vielleicht spendiert man euch einen "Share with WhatsApp" Knopf direkt in der Titelleiste? Wäre _das_ nicht geil?

            • 0
              Von Fitzefisch am So, 25. August 2019 um 11:18 #

              Da muß man garnichts einfädeln, weil Google das schon mit Android & Chrome OS gemacht hat. Ich bleibe aber trotzdem lieber bei bei dem "unkommerziellen" Gebastle! ;P

          0
          Von André Ramnitz am Mo, 26. August 2019 um 15:25 #

          Sieht man ja bei den Diskussionen zu systemd, wenn ein Schlaubischlumpf daherkommt und der Meinung ist, er könnte jetzt die Software machen, die so gut ist, dass alles bisher dagewesene ab sofort für die Tonne ist.
          Warum genau sollte das beim Desktop klappen, wo es schon beim init Reibereien gibt, obwohl es dort imho weniger Berührungspunkte im Normalbetrieb gibt, als mit dem Desktop?

      2
      Von Fitzefisch am Sa, 24. August 2019 um 10:26 #

      Die GNOME Shell gibt es nun seit fast 10 Jahren schon und wird sogar inzwischen von den Enterprise-Distributionen SLED und RHEL als einzige (!) Desktop-Umgebung angeboten.

      ...und gehört auch zu den ersten Sachen, die vom System fliegen, und durch einen "brauchbaren" Desktop ersetzt werden. Wobei diese Red Hat basierten Systeme erst garnicht mehr auf dem Desktop zum Einsatz kommen. Andere Distributionen machen hier deutlich weniger Arbeit.

      Man muß schon ein Masochist sein um mit GNOME zu arbeiten. Wie man mit so einem verkorksten Desktop überhaupt arbeiten kann ist für mich nicht nachvollziehbar. Mag aber auch daran liegen, das die Standardkonfiguration von Red Hat einfach nix taugt.

      0
      Von haha am So, 25. August 2019 um 09:59 #

      > GNOME Shell

      Erinnert mich irgendwie an KDE 1 ...

      Habe bei CentOs Nemo installiert und bekam keinen Starteintrag. Diesen Manuell angelegt, ließ diesen sogar 1x starten, danach tat wieder der grottige Nautilus seinen Dienst.

1
Von Drubadix am Fr, 23. August 2019 um 15:47 #

Xfce ist so beliebt, weil 1. funzt sie gut und 2. entwickelt es sich langsam.
Bei GUI's scheint es das größte Verbrechen zu sein wenn sich mal was ändert.
Ein gutes Drittel der User Gemeinde will gar keine Veränderungen.

  • 0
    Von Andymous am Fr, 23. August 2019 um 16:20 #

    ich gebe dir teilweise recht. Ich experimentiere gerne auch mit GUI, kann aber die überfrachteten Alleskönnenwoller nicht ab. Da zählt bei mir E17 schon rein. Bei Xfce4 gefällt mir, dass es wirklich noch nicht Ressourcen sinnlos verballert und leicht verständlich und nicht überfrachtet ist.

    Auf Xfce4 kannst du ohne Gewissensbisse alle Newbies loslassen, ohne dass sie sich verklicken.

    Ich selbst bin mit fluxbox und lxde voll bedient, schaue mit aber auch andere Lösungen an.

    0
    Von Andre am So, 25. August 2019 um 10:17 #

    >> Bei GUI's scheint es das größte Verbrechen zu sein wenn sich mal was ändert.

    Änderungen sind okay wenn sie verbesserungen darstellen, nicht wenn sie buggy sind, und/oder umständlich zu bedienen sind und dem endanwender 0.0 vorteile bieten.

    um es auf kde runterzubrechen: was hat die änderung von kde3 auf plasma denn dem endwanwender am ende gebracht: 10jahre bugs ohne nennenswerte vorteile. startmenue, taskleiste und dateimanager hätte man auch so umbauen können. irgendwelche status-anzeigen auf dem desktop sind ja toll, aber brauch ich die wenn der desktop eh mit fenstern verdeckt ist? ich jedenfalls nicht.

    • 0
      Von Fitzefisch am So, 25. August 2019 um 10:29 #

      irgendwelche status-anzeigen auf dem desktop sind ja toll, aber brauch ich die wenn der desktop eh mit fenstern verdeckt ist? ich jedenfalls nicht.

      Ich schon, zumal sie mit einem Klick wieder sichtbar/versteckt sind. :)

      0
      Von Andy_m4 am Mo, 26. August 2019 um 13:07 #

      um es auf kde runterzubrechen: was hat die änderung von kde3 auf plasma denn dem endwanwender am ende gebracht
      Es war vor allem ein Umbau der darunterliegenden Technik in Hinblick auf die Zukunft.

      Und die war auch notwendig. Denn mit KDE3 waren viele Sachen auch einfach am Ende angelangt, so das ein klarer Schnitt nicht verkehrt war.
      Und wenn man eh wegen Qt4 alles anfassen muss, dann kann man auch Nägel mit Köpfen machen.
      Die Entscheidung seitens KDE war dementsprechend nur folgerichtig.

      Das das natürlich auch die einen oder anderen Probleme nach sich zieht, ist klar.
      Ist aber auch nicht immer KDE anzulasten.
      Man denke nur an das Erscheinen der Version 4.0, welche dann auch viele Distributionen mit ausgeliefert haben. Dabei war KDE 4.0 gar nicht für den Endanwender gedacht. Die 4.0 bezog sich darauf, das man jetzt die API festgezurrt hatte und keine Änderungen mehr daran vornimmt und damit eher so als Startschuss für die eigentliche Entwicklung des Desktops bzw. der Desktop-Applikationen war.

      Wurde auch klar so kommuniziert. Wenn keiner zuhört, ist das nicht das Problem von KDE.

      10jahre bugs ohne nennenswerte vorteile. startmenue, taskleiste und dateimanager hätte man auch so umbauen können.
      Wenn KDE3 schon so toll war, warum hat sich dann niemand dessen angenommen? Ist doch alles Open-Source. Gabs übrigens auch. Mit dem Trinity-Desktop. Dümpelt irgendwo in der Bedeutungslosigkeit vor sich hin.
      Zeigt sehr schön, wie "wichtig" es denn Leuten ein weiterentwickeltes KDE3 war/ist.

      irgendwelche status-anzeigen auf dem desktop sind ja toll, aber brauch ich die wenn der desktop eh mit fenstern verdeckt ist?
      Soweit ich weiß, kommen Statusmeldungen von irgendeinem Taskleisten-Programm im "Systray". Die überdecken dann auch die anderen Fenster und man hat die Möglichkeit Sie anzeigen zu lassen oder auch nicht. Zudem kann man in die Historie zurückblicken.

      Man kann das toll finden oder nicht. Aber wenn, dann sollte man es wenigstens richtig wiedergeben.

      • 0
        Von Fitzefisch am Mo, 26. August 2019 um 15:54 #

        Und wenn man eh wegen Qt4 alles anfassen muss, dann kann man auch Nägel mit Köpfen machen.
        Die Entscheidung seitens KDE war dementsprechend nur folgerichtig.

        Dagegen sagt ja auch keiner was.

        Das das natürlich auch die einen oder anderen Probleme nach sich zieht, ist klar.
        Ist aber auch nicht immer KDE anzulasten.

        Doch wenn der Desktop für Jahre hinweg, wegen Bugs und Feaurerities, nicht benutzbar ist. Das kann man dem KDE-Team sehr wohl anlasten!

        Man denke nur an das Erscheinen der Version 4.0, welche dann auch viele Distributionen mit ausgeliefert haben. Dabei war KDE 4.0 gar nicht für den Endanwender gedacht. Die 4.0 bezog sich darauf, das man jetzt die API festgezurrt hatte und keine Änderungen mehr daran vornimmt und damit eher so als Startschuss für die eigentliche Entwicklung des Desktops bzw. der Desktop-Applikationen war.

        Ach was? Wie gesagt, wurde es auch mit den nachfolgenden Versionen nicht viel besser. Vorallem wenn man "fertige" Applikationen ausliefert, die von anderer nicht funktionierender Alpha/Beta-Software abhängig ist. Siehe z.B. KDEPIM & Akonadi. Dolphin war ein instabiler Müll. So mit der 4.10 wurde es dann so langsam wieder besser. Aber hey, anstatt weiter zu stabilisieren reißt man die nächste Großbaustelle aka KDE/Plasma 5 auf :( *facepalm*. Was ja wiederum jahrelang unbenutzbar war.

        Wurde auch klar so kommuniziert. Wenn keiner zuhört, ist das nicht das Problem von KDE.

        IMHO völlig falsch kommuniziert, wenn es keiner wahrgenommen hat. Man hätte die Version auch ganz deutlich als BETA kennzeichnen können. Hat man aber auch nicht gemacht!

        Wenn KDE3 schon so toll war, warum hat sich dann niemand dessen angenommen?

        Das Trinity-Team ist also niemand? o.O

        Dümpelt irgendwo in der Bedeutungslosigkeit vor sich hin.
        Zeigt sehr schön, wie "wichtig" es denn Leuten ein weiterentwickeltes KDE3 war/ist.

        Von wievielen Distributionen wird den der Trinity-Desktop unterstützt? Eben! Ist kein Wunder das er dann vor sich hindümpelt!

        0
        Von Andre am Mo, 26. August 2019 um 16:24 #

        >> Und die war auch notwendig. Denn mit KDE3 waren viele Sachen auch einfach am Ende angelangt, so das ein klarer Schnitt nicht verkehrt war.

        hatte man nicht erst mit KDE2 alles neu gemacht und aufgeräumt? Wie schlecht muss denn der Programmcode sein wenn dauernt alles neu Entwickelt werden muss? Nehmen wir doch mal das beispiel Desktop-Indexierung... Wieivele anläufe hats da seit KDE4.0 gegebenem, und wie oft sind da die Dienste mit 100% cpu-last amok gelaufen?

        >> Man denke nur an das Erscheinen der Version 4.0, welche dann auch viele Distributionen mit ausgeliefert haben. Dabei war KDE 4.0 gar nicht für den Endanwender gedacht.

        KDE4 wurde im vorfeld ganz klar als superschnell, optisch super ansprechend beworben etc.pp. KDE4.2 wurde als Stabil für den Endanwender tauglich beworben... Tatsächlich benutzbar war KDE/Plasma ab v4.10. Vielleicht sollte das KDE-Team in Zukunft KDE/Plasma vor v x.12 als Pre-Beta desklarieren, und dafür die vorherige Major-Version solang voll supporten (inkl. Apps). Dann würde sich auch niemand über schlechte qualität beschweren.

        • 0
          Von Andre am Mo, 26. August 2019 um 16:27 #

          und ja, ich übertreibe ein wenig - ich muss von einer gui in produktiver umgebung erwarten können das sie 0.0 crasht, und keine speicher volllaufen. die bash tuts im übrigen auch nicht. das gilt insbesondere wenn ich unter gnu/linux damit werbe ein besseres system als microsoft anzubieten - ansonsten muss ich mich über kritiken nicht wundern.

          0
          Von haha am Mo, 26. August 2019 um 17:24 #

          > Desktop-Indexierung

          Beagle lief super, aber anscheinend nur auf einer einzigen Distribution namens Mandriva.
          Alle anderen klagten .... Ja, wenn man nicht an einem Strang zieht :(

          0
          Von Bert am Mo, 2. September 2019 um 18:55 #

          Tatsächlich benutzbar war KDE/Plasma ab v4.10.

          Das kommt darauf an, welche Maßstäbe man anlegt. Ich habe Irgendwas mit KDE 4.7 installiert, wo wenige Tage später 4.8 nachgeschoben (Upgrade) wurde. Für mich war das damals okay. Aber vielleicht war mein Leidensdruck mit Gnome 2 einfach zu groß. :-) Nicht Gnome 2 als solches, aber das ganze drumrum in der Distri, das sich weitgehend unrund anfühlte. Habe gerade nachgeschaut: Es war Linux Mint 13 KDE von 2012, das lief damals ganz okay. Mein erster, zweiter und dritter Eindruck war, dass das die erste Distri war, wo man "wahnsinnig" wenig Arbeit reinstecken musste, weil das Teilchen gut lief. Geradezu langweilig war. Und ich erinnere mich daran, dass ich auch Xubuntu getestet habe, und sich nach dem dritten Boot der Desktop verabschiedete und nie wieder gesehen wurde; gut, auch deswegen, weil ich die Platte geputzt habe. Seitdem bin ich bei KDE 4 und Plasma 5 geblieben. Von daher habe ich zwischen KDE 3.5 und KDE 4.7 garnicht mitbekommen, dass KDE mal nicht so gut war. ;-) Aber genau dafür war die Gnome-Pause gedacht. Die Distri hieß Scientifc Linux, und machte dann doch mehr Arbeit wegen EPEL. Ich war dann froh, dass ich mit 4.7 wieder gut beim KDE-Desktop angekommen war. Wie gesagt, mit sauwenig Arbeit. Bis auf ein paar kleinere Störungen lief das immer super. Also, ich hebe hier ab auf KDE.

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung