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Thema: Xfce 4.16 ohne GTK4 und Wayland

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Andre am Fr, 23. August 2019 um 22:58 #

Hallo,
grundsätzlich finde ich inzwischen Gnome3 mit Dash-To-Dock auch recht ansprechend - das gilt insbesondere für den schlichten optischen Look. Ich würde mir wünschen das Dash-To-Dock fester bestandteil von Gnome3 wird (meinetwegen oktional via Tweak-Util). Wenn Dash-To-Dock aktiv ist wär auch ein Minimieren-Button in der Fensterleiste sinnig...

Allerdings seh ich auch noch spürbares Verbesserungspotentital insbesondere bei den Gnome3-Werkzeugen/Apps:

* dateimanager: spalten-ansicht wie bei dophin/explorer; erweitererte compress-optionen bei zip/.z inkl. kennwörter+split; samba/nfs share via rechtsklick erstellen - ggf gleich erweiterte optionen wie kennwort-schutz etc; - ein eigenes bookmark-menü mit unterordner-möglichkeiten; einbau von fish/smb/nfs/ftp/sftp protkollen mit funktionierender auth an Windows-Domainen etc.

* editor: farbenfroheres syntaxhighlight; mehr professionelle optionen wie bei kate; zusätzliche spalte für offene dateiliste etc.
* taschenrechner: das design ist... oki... aber schick ist anders... mehr funkionen - s. windows taschenrechner
* screenshot-tool alla snagit - bearbeitung mit rahmen, marker, text, farben, schatten... wär hervorragend zu dokumentationsztwecken...
* grafikviewer erweitern alla irfan-view, kleinere bearbeitungen etc...
* taskmanager - erweitere informationen zu den einzel-prozessen (genauer speicherverbrauch, disk io, mem io, netzwerk io), erweiterete gesamt-ansichten analog windows-taskmanager
* gnome-paint ausbauen analog kolour-paint und fest integrieren

* systemsteuerung > bildschirmauflösung... deutlich besser erreichbar, wenn minimalauflösung 800x600 voreingestellt ist

* etwas sparsamer mit dem fenster-design, es wird sehrviel platz verbraucht
* fenster verschieben/vergroessern im rahmenmodus - s. kde3
* etwas mehr farbe, etwas mehr eyecandy - gnome3.30 wirkt noch sehr grau in grau - die iconsets von gnome3.32 passen da irgendwie nicht wirklich rein

* bei all den anpassungen das insgesamt tolle schlichte optische design wie es jetzt ist beibehalten...

mit den anpassungen hätte man dann auch endlich einen gnu/linux-desktop der zunehmend echte konkurrenz für windows/macos wär...

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    Von Amdre am Fr, 23. August 2019 um 23:14 #

    und wenn man mal ehrlich ist... die aufgefühgrten optionen liessen sich mit ausnahme von snagit alle in 1-2jahren nachrüsten wenn nur der wille da wär...

    dann könnte man auch endlich die ganzen gnome-forks alla mate schließen und gemeinsam an einem perfekten desktop arbeiten

    statt dessen wird man vermutlich alles neu auf gtk4 umbauen, und dann wieder auf jahre mit halbgaren lösungen rumhantieren...

    schade...

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      Von Andre am Fr, 23. August 2019 um 23:19 #

      und... warum entscheiden wir uns nicht als europäer 1mia steuergelder im jahr an gnome/kde/libreoffice zu spenden mit der auflage das 10.000 entwickler unter einer organisation vollzeit eingestellt werden?

      diese frage habe ich mir schon zu beginn des limux-projekts iommer wieder gestellt.... statt dessen frickelt sich jede behörde und jeder kleine hampelmann seine eigene distro und ist eingeschnappt wenn das so nichts wird ... ich verstehs nicht.

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        Von kamome umidori am Sa, 24. August 2019 um 08:31 #
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        Von Fitzefisch am Sa, 24. August 2019 um 10:02 #

        Ja, ich wundere mich auch immer, warum jede Klitsche ihr eigenes Windows OEM zusammenbastelt. Davon gibt es ja auch unendlich viele Versionen, die dazu auch meist noch so verkrüppelt sind, das sie nur mit der Hardware funktioniert mit der sie verkauft wurden.

        Dann wundert es mich auch immer, das diese Windows-Hampelmänner von Admins soviele Windows-"Distributionen" erstellen und pflegen. Bei einem Kunden im letzten Jahr waren das über 250(!!!), die aktuell gehalten werden.

        Ach ja, und in einem aktuellen Projekt bauen diese Windows-Hampelmänner eigene(!!!) Linux-Distributionen. Was IMHO schon für sich alleine sehr erstaunlich ist, aber sie machen das, weil sie es anscheinend so von Windows gewohnt sind. *seufz*

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        Von Wolfgang Petersen am Sa, 24. August 2019 um 10:06 #

        Moin,

        für Europa sollten 1 Milloin € wirklich kein Problem sein - da stimme ich dir voll zu. Leider sind solche Einsichten in weiter Ferne. Statt dessen werfen wir dem US-Monopolisten weiterhin das Geld in den Rachen. Das verstehe wer will.

        Abgesehen davon: Xfce ist eine tolle Desktop-Umgebung. Nur eine komfortablere Fensterübersicht würde ich mir wünschen. Ich weiß, es gibt Xfdashboard - aber das ist optisch eher eine Katastrophe auf meinem Läppi.

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          Von Fitzefisch am Sa, 24. August 2019 um 10:31 #

          Ich denke er meint eher 1 Milliarde. Mit einer Million bekommst du keine 10.000 Entwickler bezahlt. Sollte aber auch kein Problem sein :)

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        Von Josef Hahn am So, 25. August 2019 um 10:28 #

        Ihr müsstet es doch einfach nur einfädeln, dass Google, FB, Valve oder Netflix euch einen schönen Window Manager schreiben. :)

        Dieses unkommerzielle Gebastel ist doch sowieso doof - wissen wir doch hier seit Donnerstag.

        Dann habt ihr hier alle euren neuen Lieblings-WM. Vielleicht spendiert man euch einen "Share with WhatsApp" Knopf direkt in der Titelleiste? Wäre _das_ nicht geil?

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          Von Fitzefisch am So, 25. August 2019 um 11:18 #

          Da muß man garnichts einfädeln, weil Google das schon mit Android & Chrome OS gemacht hat. Ich bleibe aber trotzdem lieber bei bei dem "unkommerziellen" Gebastle! ;P

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      Von André Ramnitz am Mo, 26. August 2019 um 15:25 #

      Sieht man ja bei den Diskussionen zu systemd, wenn ein Schlaubischlumpf daherkommt und der Meinung ist, er könnte jetzt die Software machen, die so gut ist, dass alles bisher dagewesene ab sofort für die Tonne ist.
      Warum genau sollte das beim Desktop klappen, wo es schon beim init Reibereien gibt, obwohl es dort imho weniger Berührungspunkte im Normalbetrieb gibt, als mit dem Desktop?

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