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Thema: Thunderbird 68 veröffentlicht

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Do, 29. August 2019 um 12:22 #

... sondern fügen auch welche hinzu.

Natürlich ist es für mich als Endbenutzer ein ganz großartiges Feature von unschätzbarem Wert, dass jetzt der Rotstift am Plugin-API angesetzt wird.

Als ich zuletzt Thunderbird benutzt habe, war ich aber (von diesem API abgesehen *räusper) eher erschrocken von der wüsten Bedienführung. Speziell in Kombi mit den Kalender/Adressbuch Plugins. Alles zerfleddert. Das Adressbuch hat man in irgendeinem neuen Spezial-UI; das Standard Addressbuch von Thunderbird bleibt parallel bestehen und bleibt leer. Überall gibt's Hamburger (Menü-Buttons), teilweise drei oder vier in einer Ansicht. Jedes Modul hat irgendwo seinen Hamburger mit in die Toolbars reingemogelt. Überall werden UI-Bauteile von einer View liebevoll nachgebildet in einer anderen, um dem Nutzer die Einheitlichkeit vorzugaukeln; aber idR sieht man dann doch immer wieder, dass es sich an jeder Stelle wieder ein bisschen anders verhält.

Derzeit auf jeden Fall eher für Idealisten; nichts, was man an einen Kumpel weiterempfiehlt.

  • 0
    Von Andy_m4 am Do, 29. August 2019 um 13:31 #

    Ja. Ich sehe Thunderbird auch mit gemischten Gefühlen. Offensichtlich besteht auch von seiten Mozilla kein ernsthafteres Interesse mehr daran. Man kümmert sich eher um Flaggschiffe wie Firefox und alles was da rund herum ist.

    Deshalb weiß ich auch nicht, was ich von solchen Aktionen halten soll: Hat Thunderbird noch ne Zukunft bei Mozilla oder ist das nur lieblose Produktpflege?

    Ich selbst bin inzwischen bei Claws Mail.

    1
    Von Caramba am Do, 29. August 2019 um 13:45 #

    eine Vorteil von Thunderbird sehe ich in der weiten Verbreitung bei Windows-Usern.
    Den Windows-Port von Claw-Mail wird wohl kaum ein Windows-User installieren. Evolution oder kMail scheiden im Vorhinein aus. Ebenso wird kein Linux-User freiwillig Outlook/Exchange Web Services benutzen.
    Thunderbird ist so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner für die beiden Welten.

    • 1
      Von Josef Hahn am Do, 29. August 2019 um 14:16 #

      Die Zeiten hat es auch gegeben, ja...

      Heute haben die Leute (in dieser Reihenfolge absteigend wahrscheinlich):

      - nur mal alle Wochen einen flüchtigen Blick auf den Mailaccount; per Webseite: mail.google.com
      - garkeinen aktiv genutzten Mailaccount mehr (->Alles in der RotzApp)
      - Mailaccount nur aufm Smartphone
      - Mailaccount in dem erstbesten Windows-Progrämmchen, was sie nach der Installation angesprungen hat
      - ...
      - Outlook
      - ...
      - Thunderbird

      Die Windows-User, die heute Thunderbird haben, hatten die gleiche Installation auch schon vor fünf bis zehn Jahren!

      0
      Von Andy_m4 am Do, 29. August 2019 um 22:04 #

      eine Vorteil von Thunderbird sehe ich in der weiten Verbreitung bei Windows-Usern.
      Den Windows-Port von Claw-Mail wird wohl kaum ein Windows-User installieren.
      Gut. Ich muss zugeben, ich hatte bei meinem Posting Windows eher weniger im Kopf. Da wir hier beo Pro-Linux sind, dachte ich es ist immer Linux gemeint, wenn sonst nix dazu geschrieben wird.

      Thunderbird ist so etwas wie der kleinste gemeinsame Nenner für die beiden Welten.
      Gut. Wer das Problem und Bedürfnis hat das gleiche Mail-Programm unter Windows als auch Linux/BSD zu verwenden, der wird natürlich ein Programm bevorzugen, das es auf alle verwendeten Systemen gibt.

      Ich glaube, jetzt hab ich Dich vollends verstanden.

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