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Thema: Chris Beard gibt seinen Posten als Mozilla-CEO auf

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Von throgh am Fr, 30. August 2019 um 18:09 #

Ich weiß jetzt nicht was dort gestanden hat. Allerdings gehe ich einfach wie schlicht einmal auf deine Kommentare hier ein:

Das Publikum ist ja zu 95% auch blöd wie Katzenstreu... Kopfnicker halt...

Ich finde es mehr als traurig, dass du dich einer ableistischen Ausdrucksweise bedienst und gleichermaßen Andere abwertest. Nicht mit Worten überzeugt man sondern schlicht mit gelebten Prinzipien. Wenn dann immer noch abgewertet wird, darüber gelächelt wird, so ist das eine ureigene Entscheidung des jeweiligen Individuums.

Guck dir das doch mal an... Sie versprechen dir, Wasser zu Wein zu machen. Und dann erlaube ich mir die Anmerkung, dass sie diesem Versprechen in großen Teilen nicht nachkommen. Die Leute so: Jaaaa aber das geht ja heutzutage auch garnicht....... Wie ich mir denn rausnehmen würde, auf so praxisferne Weise deren Versprechen in Zweifel zu stellen.....

Wer ist "sie"? Unternehmen? Einzelne? Heilsbringer gab es zu nahezu jeder Zeit unter den Menschen und zumeist waren sie eben mitnichten genau das sondern schlicht auch "Mensch" wie jeder Andere auch. Nur sucht Mensch sich gerne bei immer komplexer werdenden Zusammenhängen auch simple Antworten. Gehen wir doch einfach einmal auf "bunte Bilder" ein: Müsste denn das Internet respektive müssten Webseiten dermaßen überfrachtet erscheinen? Die Webseite von GOG (gog.com) als Beispiel: Ruckelt auf älteren Systemen. Ich habe ein Notebook mit Libreboot, Baujahr 2009. Da ist die Eingangsseite doch schon etwas zäh im Verhalten. Der Rest funktioniert soweit wunderbar. Von den anderen Versprechungen will ich derweil dort nicht anfangen denn so DRM-frei sind sie dann auch nicht und GNU/Linux geben sie auch nur vor zu unterstützen respektive geben Hersteller nur vor.

Aber das sind nur Bestandteile der Ausflüge. Was sollte Mensch nun machen? Poltern wird nicht wirklich helfen. Gegenbeweise? Herrje, das Netz ist vollgestopft mit all dem und offenkundig wird es adaptiert wie auch akzeptiert. Schon für informative Texte werden auch noch dynamische Grafiken und Videos angezeigt: Multimedial auf dem Vormarsch.

Kommen wir zum Wesentlichen: Kann der Einzelne das aufhalten? Wird Kritik gesehen? Es ist ja auch eine Kette von Zusammenhängen, erneut. Und Mensch reagiert: Computer wird "alt" (kein objektives sondern rein subjektives Bewertungskriterium) und wird getauscht. Neuste Technologie wird dann ungefragt wohl oder übel akzeptiert und erneut adaptiert. Da beginnt eine Schleife, merkst du das? Und jetzt kommt das Gepoltere wie auch direkt Abwertendes in der Sprache. Wie dürfte wohl die Gegenreaktion ausfallen?

Wünschenswert: "Ich finde, dass du dort sehr harsch wie auch beleidigend argumentierst. Aber mich würde dennoch interessieren was dich dort bewegt!"

Real: "Hör mal du [FÜGE SCHIMPFWORT #1 EIN]. Was nimmst du [FÜGE SCHIMPFWORT #2 EIN]. Du hast doch so überhaupt keine Kenntnisse über meine individuelle Situation und meinst hier pauschal alle aburteilen zu können du [FÜGE SCHIMPFTWORT #3 EIN]?"

Sicherlich übertrieben und kaskadierend hochgeschaukelt meinerseits. Nur betrachte bitte zurückliegende Debatten wie auch die kulturelle Ausprägung wie auch manche Absichten dahinter. Auch hier: Wiederholungen. Nur ändert man herzlichst wenig damit, gerade in komplexen Zusammenhängen oder konkreten Wunschvorstellungen.

Die Leute _wollen_ verarscht werden! Sie rufen das aktiv ab! Von Morgens an wenn der Wecker klingelt, bis sie Abends wieder in der Heia liegen...

Das halte ich für unbewiesen und eher für eine Behauptung als eine Tatsache. Sicherlich ist das dein persönlicher Eindruck. Aber unsere Mitmenschen wollen es einfach haben und der Computer, die Software dort soll einfach "funktionieren". Wehe dem sie tut es nicht und genau da hätte ich nun einen Gegenvorschlag: Warum mitnichten Gegenmodelle anbieten? Es gibt Forks von Firefox beispielsweise: Basilisk? Oder Iceweasel-UXP? Dann bleiben natürlich noch die ganzen sog. Webapplikationen und -angebote, welche der "moderne Mensch" meint zu benötigen: Netflix, Amazon Prime, Spotify etc.

Hier ist das Problem der Konsum, das Übermaß an steter Verfügbarkeit und das schlichte Betäuben von Empathie und Menschlichkeit. Gerade deswegen drückt sich auch das Ganze immer mehr in Richtung Identitätspolitik und so Mancher sucht seine Lösung in immer extrem werdender Fraktionen und Parteien. Ein Spiel mit dem Feuer, wenn du mich fragst und insofern meine Gedanken zu dem was ich hier nun gelesen habe. Ich mag auch falsch liegen. Ich möchte auch Unrecht haben, sehr gerne sogar. Aber Poltern bringt nichts, Kritik wird nur bedingt gehört aber man kann und sollte sie auch anbringen. Aber auf das WIE kommt es an! ;-)

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