Login
Newsletter
Werbung

Thema: SoftMaker aktualisiert FreeOffice

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von Anonymous am Fr, 6. September 2019 um 12:13 #

An ein proprietäres und kostenpflichtiges Produkt könnte man die Hoffnung knüpfen, dass es eine bessere Kompatibilität mit den weit verbreiteten Micro$oft-Formaten als das freie LibreOffice bietet. Aber genau das ist nicht der Fall: Dort wo LibreOffice bei DOCX schwächelt - Kommentare und "Änderungen verfolgen"-Modus - tut das SoftMaker FreeOffice dies auch. Interessanterweise mit haargenau denselben Defiziten, als hätte sich jemand den Code abgeguckt...

Der Vorteil von SoftMaker gegenüber LibreOffice bleibt mir schleierhaft, zumal LibreOffice eine wesentlich größere und helfende Community hat.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 06. Sep 2019 um 12:14.
  • 0
    Von Nescio Nomen am Fr, 6. September 2019 um 12:36 #

    Das wage ich gelinde gesagt zu bezweifeln. Ich setze seit Jahren Softmaker ein und die Kommentare und Änderungsverfolgung funktionieren exakt so wie in Microsoft Office. Wenn du anderes erlebt hast, solltest du Softmaker eine Fehlerbeschreibung schicken. Die reagieren da recht schnell.

    Zu dem Vorwurf des Abkupferns: Textmaker hat Kommentare, die komplette Bereiche umfassen, seit der Version 2004 oder 2006. Da hatte Openoffice das noch lange nicht.

    • 0
      Von Anonymous am So, 8. September 2019 um 13:36 #

      Das kannst Du gerne bezweifeln, das ändert nichts daran, dass z.B. geänderte Formatierungen im Änderungen-verfolgen-Modus nicht angezeigt werden.

      An LibreOffice habe ich das auch weitergegeben. Proprietäre Anwendungen wie SoftMaker sollen ihre Problem ein ihrem closed shop selbst lösen, ich bin ja nicht deren Beta-Tester.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Sep 2019 um 13:43.
0
Von Selt Samer am Fr, 6. September 2019 um 21:22 #

Danke, dass es Softmaker Office auch für Linux gibt und auch als kostenlose Version! Es ist super, neben LO noch eine Option zu haben!

  • 0
    Von Anonymous am So, 8. September 2019 um 13:41 #

    SoftMaker kostet mindestens 70 Euro, wenn man es länger als 30 Tage nutzen will. Wer Sprachkorrekturen und Vorlagen will, zahlt 100 Euro.

    Bei LibreOffice gibt es all das kostenlos und mit offenem Quellcode, der den zahllosen Nutzern ermöglicht, an der fortwährenden Verbesserung mitzuwirken.

    Gegenüber LibreOffice ist SoftMaker keine gleichwertige Option, sondern ein Rückschritt.

    • 0
      Von Selt Samer am So, 8. September 2019 um 15:17 #

      Auf der offiziellen Seite steht was anderes. "Dauerhaft kostenlos nutzbar, sowohl für privaten oder geschäftlichen Einsatz."

      https://www.freeoffice.com/de/freeoffice

      • 1
        Von kubuntuuser am So, 8. September 2019 um 22:32 #

        Äpfel und Birnen ....

        Ihr habt beide recht und auch wiederum nicht.

        Einmal ist vom kostenpflichtigen SoftMaker Office die Rede https://www.softmaker.de/

        Im anderen Fall von FreeOffice https://www.freeoffice.com/de/

        FreeOffice ist die kostenlose Version von SoftMaker Office mit abgespeckter Ausstattung.

        • 0
          Von Officer am Mo, 9. September 2019 um 19:29 #

          Ihr habt beide recht und auch wiederum nicht.

          So ist es. Es gibt insgesamt drei Produkte:


          • Softmaker Office Standard

          • Softmaker Office Professional

          • Softmaker FreeOffice

          Standard und Professional sind kostenpflichtig, entweder als Einmalkauf oder im Abo. Softmaker FreeOffice ist die kostenlose Variante, um die es im Artikel auch ausdrücklich ging.

          Diese wird meist erst deutlich später als die kostenpflichtigen Varianten veröffentlicht und verfügt über weniger Funktionen. Sie ist aber ohne Haken und Ösen kostenlos und auch geschäftlich nutzbar.

          Sämtliche Varianten sind proprietär und plattformübergreifend. Es gibt auch ein Android-Version. Die angeblich bessere MS-Office-Kompatibilität kann ich aus persönlicher Erfahrung nicht bestätigen; wenn ein MS-Office-Dokument Probleme macht, dann macht es das bei LO und FreeOffice gleichermaßen. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

          Ich arbeite sehr gern mit Softmaker Office, schon seit vielen Jahren. Viele Details gefallen mir einfach. Es ist aber auch toll, wie sich LO gemacht hat. Bin über beide froh.

        0
        Von enedaniel am So, 8. September 2019 um 22:35 #

        Bitte nicht alles in einen Topf werfen. Softmaker Office ist nicht gleich Freeoffice, auch wenn Sie vom selben Hersteller Softmaker stammen. Proprietär sind jedoch beide.

0
Von enedaniel am So, 8. September 2019 um 22:12 #

Die "bessere Kompatibilität" ist meiner Erfahrung nach ein Mythos, der gerne (auch hier) propagiert wird.
Gerade aber auch die Unterstützung des offene ODF (Open Ducument Formats) ist mangelhaft! Und eine so viel bessere Kompatibilität zu den proprietären "MS" Dateiformaten als LibreOffice kann ich nicht nachvollziehen. Wer 100% Kompatibilität zu MS -Formaten braucht sollte das "Original" nutzen! Für alles Andere gibt es das freie LibreOffice, FreeOffice (auch proprietär) von SoftMaker macht da keinen Sinn.

0
Von Venner am Mo, 9. September 2019 um 15:05 #

Achtung: Ich hatte mir FreeOffice vor rund einem Jahr mal testhalber installiert, das hat unter Debian ungefragt nicht nur die MIME-Zuordnungen für diverse Dateitypen (inklusive ODT) geändert, sondern sinnloserweise auch deren *Icons*. Keine Ahnung, wie man auf so eine Idee kommen kann und wie so etwas durch die Qualitätssicherung rutschen kann...

  • 0
    Von nurso am Do, 12. September 2019 um 10:19 #

    Es gibt auch eine tgz-Version, die diesen Bug nicht aufweist. Die wird denn auch nach /opt installiert.

    FreeOffice wie Softmaker Office sind unfrei, das ist aber allgemein bekannt.
    Ich glaube auch nicht, dass es irgendein gangabares Geschäftsmodell gäbe, das Softmaker nach einer rein hypothetischen Freigabe des Sourcecodes beschreiten könnte.

    Und nicht vergessen: Von LibreOffice gibt es noch keine Andoid-Version (außer den LibreOffice Viewer) und die Android OpenOffice-Variante ist dank der nicht-GPL-Lizenz letztendlich genauso unfrei wie FreeOffice für GNU/Linux oder Softmaker Basic für Android/Linux.

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung