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Thema: Manjaro stellt sich neu auf

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Mike1987 am Mo, 9. September 2019 um 12:50 #

Bin kein Freund von rolling release. Da ist die Instabilität vorprogrammiert. Und für Neulinge ist ein Arch Derivat schon mal gar nichts.

Besser bei Linux Mint bleiben

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    Von Tamaskan am Mo, 9. September 2019 um 13:17 #

    Manajro schätze ich als deutlich kompetenter ein als Linux Mint, immer bauen diese all ihre Pakete selber und betreiben ihre eigene Infrastruktur. Linux Mint nimmt die Ubuntu-Pakete direkt aus den Ubuntu-Paketquellen und schaltet dann noch einige PPAs hinzu.

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    Von DelightfulDude am Mo, 9. September 2019 um 13:19 #

    Also das kann ich nicht bestätigen. Bin kein GNU/Linux Profi und habe Manjaro seit ca. 3 Jahren auf mehreren Thinkpads installiert. Verpfuschte Updates bzw. Instabilitäten hat es bei mir noch nie gegeben (zumindest habe ich nichts gemerkt). Diese Distribution ist eigentlich ziemlich einsteigerfreundlich, sehr zu empfehlen!

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    Von rm -rf / am Mo, 9. September 2019 um 13:49 #

    Für den Privatanwender ikann ich nur Rolling Release empfehlen. Nutze seit 5 Jahren Arch und kann die Gerüchte über Instabilität nicht bestätigen. Vielleicht sind mal kleine Workarounds nötig oder es gibt Theme-Probleme aber nicht, was mich vom arbeiten abgehalten hätte.

    Stabiler sind z.B. bei Debian Sta(b)le nur die Versionsnummern der veralteten Software.

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      Von 1ras am Mo, 9. September 2019 um 14:33 #

      Absolut stabil bei Debian Stable ist vor allem das Verhalten der Software. Ich habe schlicht keine Lust mich ständig von geändertem Verhalten und neuen Bugs zum für mich ungünstigstem Zeitpunkt überraschen zu lassen.

      Gut an Arch finde ich hingegen die Dokumentation. Früher war in dieser Hinsicht mal Gentoo führend, heute dürfte es Arch sein mit ihrem Wiki.

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        Von Astorek86 am Di, 10. September 2019 um 23:51 #


        Absolut stabil bei Debian Stable ist vor allem das Verhalten der Software. Ich habe schlicht keine Lust mich ständig von geändertem Verhalten und neuen Bugs zum für mich ungünstigstem Zeitpunkt überraschen zu lassen.
        Oh ja. War ein bisschen ungünstig auf meinem kleinen Testserver mit Nextcloud, als PHP während des Updateprozesses in der neuesten Version 7.3 ausgerollt wurde und besagte Nextcloud zu der Zeit überhaupt nicht kompatibel damit war.

        Generell sind größere Umbauten im Linuxsystem selbst unter Arch natürlich etwas "schmerzhafter" als in anderen Distros. Als die Hardwareerkennung von HAL auf udev umgestiegen ist, war einige Handarbeit nötig; die Umstellung vom klassischen Init auf Systemd hat bei Anwendern vermutlich auch mehr Kopfzerbrechen verursacht als sie eigentlich sollte. Ganz schlimm war es, wenn man proprietäre Treiber für die Grafikkarte (AMD wie NVidia) nutzte; das konnte man nur mit einem LTS-Kernel wirklich sinnvoll nutzen, da jede neue Kernel-Majorversion quasi einem Lottospiel gleichkam, ob das System nun einen Blackscreen oder einen Kernelpanic produzierte...

        Gut, der Fairness halber habe ich jetzt aber auch genau die Punkte herausgesucht, die nunmal systembedingt bei Rolling Release krachen müssen. Von diesen Problemen abgesehen war ich aber eigentlich ziemlich zufrieden mit Arch. Ich hatte aber irgendwann dann doch keine Lust mehr auch auf kleinere Feinarbeiten. Bei Arch musstest du dich darauf einstellen, dass der Paketmanager während des Updates plötzlich sagt, dass diese oder jene Configdatei händisch angepasst werden müsse, ansonsten überlebt der aktualisierte Daemon keinen Neustart. Unter Debian Stable hat man dieses Problem praktisch nie oder ist mir zumindest nie untergekommen...

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      Von kamome umidori am Mo, 9. September 2019 um 14:34 #

      > Stabiler sind z.B. bei Debian Sta(b)le nur die Versionsnummern der veralteten Software.

      Das stimmt natürlich nicht!
      Es geht um Stabilität der Schnittstellen und Konfiguration – zufällig bleiben dabei üblicherweise auch die Versionsnummern stabil. Wenn Du Dein System also einmal konfiguriert hast, soll ein Update z.B. keine Änderung der Konfiguration nötig machen (was bei Versions-Upgrades ja schon mal passieren könnte). Meist funktioniert das auch.

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      Von walker1973 am Sa, 21. September 2019 um 09:51 #

      Das kann ich so Bestätigen, ich setze seit 4 Monaten Arch als Produktiv System ein auf 3 Rechnern und keine Probleme. Ein mal kam ein Fehlerhaftes Lightdm Update wo der Rechner nicht mehr gestartet hat aber nach nem kurzem Downgrade war das erledigt und 2 Stunden später kam ein neues Update welches lief. Das ist das einzige Problem was ich hatte, manchmal wird VLC nicht vollständig beendet da muss man dann über den Systemmonitor ein Kill Signal Senden damit es beendet ist. Das ist aber ein VLC Problem das gibt es bei Mint und anderen Distris auch. Wenn Arch einen Installer gehabt hätte dann hätte ich es viel früher eingesetzt. Auf jedenfall werde ich nicht mehr wechseln und bei Arch bleiben.

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    Von Potz Blitz am Mo, 9. September 2019 um 15:43 #

    Ich nutze selbst Manjaro und habe nicht den Eindruck, dass es generell instabil ist. Dennoch würde ich Einsteigern und Anwendern, die auf ihre Software angewiesen sind, eher zu Mint (oder einer anderen LTS-Distribution) raten.
    Mint nutzt erprobte Applikationen und wer neuere Versionen braucht, kann Flatpacks benutzen. Damit kommen -- imho -- auch absolute Linux-Neulinge zurecht.

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    Von 0byte am Mo, 9. September 2019 um 21:17 #

    Das ist ein Gerücht und keine Selbsterfahrung.

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      Von tutti am Fr, 20. September 2019 um 12:11 #

      Nein. Bei Major-Releases oder längerer Updatepause zB. durch Urlaub erlebt man oft einige Überraschungen, wie ich selbst festgestellt habe. Einzig der LTS Kernel bleibt von größeren Versionssprüngen verschont. Alles andere wird ausnahmslos aktualisiert. Wozu soll das gut sein? Ausser SoftwareEntwickler die ihre Anwendung von morgen schreiben, erschliesst sich mir der Sinn eines RR-Modell nicht, vorallem ein 2 Wochenrythmus wie unter Manjaro nicht. Anwendungen für den Endandwender sind auch unter Debian topaktuell. Der Unterbau interessiert 99% der Anwender nicht die Bohne und der sollte auch so wenig wie möglich angefasst werden bzw nur reine korrekturen erfahren. Unter Debian kann man sorglos auch nach 6 Monaten aktualisieren und nichts an Neukonfigurationen oder neue Fehler hat man zu erwarten. RR-Modelle sind instabil. Punkt.

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    Von chilli am Di, 10. September 2019 um 15:01 #

    Also meine Manjaro Installation mit dem seinerzeit aktuellen Kernel 4.4 funktioniert mit erstaunlich wenigen Eingriffen über die ganze Zeit ganz hervorragend. In der Zeit hätte ich dreimal Mint neu aufsetzen müssen (und am Ende auch kein KDE von Mint mehr gehabt).

    Und wieso sollte ein Ach-*Derivat* nichts für Neulinge sein? Die genaue Eigenschaft des Derivats ist ja bei Manjaro, die größten Hürden von Arch (für Neueinsteiger) zu beseitigen.

    Also vielleicht erstmal ausprobieren, bevor man Allgemeinplätze äußert?

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      Von Slacker am Mi, 11. September 2019 um 09:26 #

      Ich habe bei diversen IT-fernen Verwandten Mint installiert und alle kommen damit im Normalfall gut zu recht. Bei Updates gibt es allerdings hin und wieder Zickereien, insbesondere mit den Graphiktreibern. Und an der Console stehen Newbies auf dem Schlauch.
      Bei Manjaro auf meinen eigenen Rechner habe ich bisher nur einmal Graphiktreiber-Sorgen gehabt, ansonsten vielleicht mal hier und da ein falsches Icon oder ähnliches. Das läuft erschreckend stabil, nach meinen eigenen Erfahrungen insgesamt stabiler als Mint. Dafür ist Mint aber bei den Übersetzungen weiter, Manjaro hat noch mehr englische Anteile.

      Von daher kann ich beide Systeme nicht uneingeschränkt für Einsteiger empfehlen.

      Die Rolling-Releases sind insgesamt auch eine Geschmackssache. Ja, es ändert sich auch die Bedienung. Wer das nicht möchte soll die Pfoten von lassen. Ich bin bewusst erst zu Arch-Linux und danach zu Manjaro gewechselt. Vorher war ich einige Zeit auf Fedora, die Distri ist immer noch sehr schön, insbesondere wenn man ohnehin im RHEL-Umfeld unterwegs ist, aber die regelmässigen Release Updates - die mir nicht selten um die Ohren geflogen sind - haben mich genervt. Rolling-Release ist für faule und vielleicht auch ein wenig experimentierfreudige m.E. ideal.

      Die geänderten Funktionen in den Anwendungen sehe ich als Entwicklung und nehme sie selten als störend wahr. Änderungen in der GUI? Nöh. Ich nutze etwa seit der Jahrtausendwende IceWm. Da hat sich nix geändert ;-)

      Und warum nicht gleich Arch-Linux? Ich bin aufgrund der langsamen Stagnation und Faulheit des Compilierens nach vielen Jahren von Slackware auf Arch-Linux gewechselt. Anfangs war ich recht zufieden, aber bei Arch - so meine persönliche Erfahrung - sollte man vor Updates öfter mal Die Homepage konsultieren, weil bisweilen doch Vor- oder Nacharbeiten notwendig sind. Damit greift dann wieder der Punkt Faulheit. Manjaro ist für mich derzeit ein Fire&Forget. Einmal Aufsetzen, danach nur noch benutzen. Ab und an ein Update, löppt.

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Von Drubadix am Di, 10. September 2019 um 07:04 #

Hier der erleichtere Zugang zu snap, dort die Zusammenarbeit mit Microsoft.
Da das Einspielen von FreeOffice und dort Zusammenarbeit mit Tuxedo.
Manjaro wird eindeutig kommerzieller.
Linux ist im Wandel und Manjaro ist eine Distributionen die nach allen Seiten die Tore öffnet.

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