Login
Newsletter
Werbung

Thema: Debian GNU/Linux 10.1 und 9.11 freigegeben

1 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Andy_m4 am Di, 10. September 2019 um 15:40 #

1. Man muss bei FreeBSD auf dem "Desktop/Laptop" ggü. Linux andere bzw. weitere Einbußen hinnehmen
Ist nicht falsch was Du sagst. Aber das war gar nicht mein Punkt.
Es ging nicht darum zu sagen: Nimm FreeBSD und alles wird besser.
Sondern: So wie es dort gehandhabt wird, scheint es nicht so schlecht zu sein. Unabhängig davon, das es in der Konkreten Umsetzung auch da und hier Stolpersteine wegen Personalmangel usw. gibt.

Jedenfalls überrascht es mich immer wieder, wie viel im FreeBSD-Lager gestemmt wird
Das stimmt. Die vorhandenen Resourcen werden sehr effizient eingesetzt. Evtl. ist das aber zumindest teilweise auch eine Folge des Resourcenmangels.
Wenn Du 1 Mio Euro hast, dann spielt es kaum eine Rolle ob Du jetzt 10.000€ oder 11.000€ für ne Sache ausgibst.
Wenn Du nur 100€ hast, merkst Du den Unterschied zwischen 10€ und 11€ schon eher.

Der monolithischere Entwicklungsansatz der BSDs ist offenbar wesentlich effizienter und konsistenter, vor Allem wenn es um grundlegende/weitreichendere Änderungen am Basis-System oder im Ports-Baum geht.
Natürlich gibt es da sicherlich mehr Optimierungsmöglichkeiten wenn man ein System quasi aus einer Hand entwickelt.
Aber es ist meiner ansicht nach vor allem eine Mentalitätsfrage.

Wenn man bei BSD irgendein Problem hat oder eine neue Funktion einbauen möchte, dann setzt man sich zusammen und überlegt sich eine gute, nachhaltige und sich auch gut ins System einfügende Lösung.
In der Linux-Community (die sehr viel heterogener ist) arbeiten mehrere Gruppen unabhängig voneinander an einer Lösung. Auch noch vielleicht mit dem Druck die ersten zu sein und vor dem Konkurrenten etwas bieten zu können. Deswegen hat man für viele Probleme oft mehrere Lösungen, die sich sicher auch in einigen Punkten unterscheiden aber halt auch oft Gemeinsamkeiten (damit quasi auch Arbeiten doppelt gemacht werden) haben. Wenn sich dann von zehn Lösungen eine als "gut" durchsetzt, haben halt 9 Teams letztlich umsonst gearbeitet. Oder es existieren dauerhaft mehrere Lösungen für ein Problem nebeneinander, was ja auch zusätzlicher Pflegeaufwand bedeutet.

Der Unterschied ist jetzt natürlich etwas plakativ dargestellt. Natürlich läuft bei Linux nicht alles planlos. Genauso wie bei den BSDs immer alles wie geplant läuft. Aber so in der Tendenz ist das halt schon so, das Du da einen solchen Mentalitätsunterschied hast.

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung