Login
Newsletter
Werbung

Thema: Mozilla setzt Firefox Test Pilot Programm mit »Firefox Private Network« fort

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von DotzlerMotzilla am Mi, 11. September 2019 um 09:49 #

Sie arbeiten daran, den Marktanteil in den niedrigen einstelligen Prozentbereich zu senken.
Da waren sie schon erfolgreich: Aktuell beträgt der Marktanteil laut statcounter.com[1] weltweit 4,44 Prozent

[1]Komme mir bitte keiner mit Kritik über Statistiken und Co. Ich sehe das im Prinzip genauso. Aber: Vor knapp zwei Jahren hat Mozilla behauptet, es gebe einen Aufwärtstrend. Das Gegenteil ist der Fall.

  • 0
    Von Lufthans am Do, 12. September 2019 um 04:56 #

    Vor zwei Jahren wurde Firefox 57 veröffentlicht und zu dem Zeitpunkt gab es tatsächlich einen Aufwärtstrend. Davor und danach leider nicht.

    Daran sehe ich aber definitiv nicht Mozilla in der Schuld, sondern die marktbeherrschende Stellung Googles in mehreren Bereichen, die sie schamlos ausnutzen, um ihren Browser zu bewerben oder besser dastehen zu lassen:
    - Die Google Suche wirbt 24/7, dass man zu Chrome wechseln soll.
    - Auf Android wurde Chrome sehr lange quasi erzwungen, dass er vorinstalliert ist.
    - YouTube schippt beim neuen Redesign ShadowDOM v0, eine veraltete, nicht standartisierte Schnittstelle, die zufällig nur Chrome noch nicht aus dem Browser-Code geschmissen hatte.
    - GMail soll wohl auch nur in Chrome einigermaßen performant sein.
    - Wenn man im Android Firefox die Google Suche aufruft, dann bekommt man eine Version, die aussieht wie von 2012. Die einbettbare Google Custom Search Engine funktionierte überhaupt nicht, als ich sie letztes Mal probierte. Beides fixbar, indem man per User-Agent String vorgaukelt Chrome zu sein.
    - ChromeCast und Google Earth funktionieren nur in Chrome, weil Google hier proprietäre Technologien einsetzt. Bei Google Earth versprechen sie schon seit Jahren, dass sie hart daran arbeiten, das umzubauen. Bei ChromeCast haben sie sich vor ca. zwei Jahren bewusst dafür entschieden, die offene Schnittstelle zu schließen und Chrome-exklusiv zu werden.

    • 0
      Von DotzlerMotzilla am Fr, 13. September 2019 um 09:57 #

      […] zu dem Zeitpunkt gab es tatsächlich einen Aufwärtstrend. Davor und danach leider nicht.
      Wenn ich den Untersuchungszeitraum möglichst klein wähle, finde ich sogar in der Rezession Wachstum. Am Absturz von Firefox gibt es nichts zu beschönigen. Und zur Wahrheit gehört auch: Mozilla wollte das so und ist mit Vollgas gegen die Wand gefahren.
      Deine Punkte über Google stimmen alle. Aber nochmal: Mozilla wollte das so und ist mit Vollgas gegen die Wand gefahren.
      Was Google macht, hätte mir genauso egal sein können wie das, was Microsoft macht. Aber Mozilla hat sich halt mit Google ins Bett gelegt.
      Mozilla ist wie die SPD[1]: Die eigene Klientel verraten und sich dann wundern, warum die Leute abhauen. Das heißt übrigens nicht, dass ich die jeweils anderen für besser halte. Du kennst das Lied: "Wer hat uns verraten?" Mozilla ist die SPD der Open-Source-Welt.

      • 0
        Von Josef Hahn am Fr, 13. September 2019 um 10:38 #

        > Mozilla ist wie die SPD

        So prägnant und präzise (wenn auch DE-spezifisch) habe ich das noch nirgendwo gesehen!

        YMMD

        0
        Von Anonymous am Fr, 13. September 2019 um 14:41 #

        Deine Einschätzung Mozillas teile ich durchaus, ich habe hier schon selber über den Laden herumgeätzt.

        IDarum würde ich ja gern auf einen Browser umsteigen, der weder auf Googles Spy-Engine noch auf Firefox basiert und trotzdem gängige Features beherrscht und aktiv gepflegt wird.

        Darum mal zum wiederholten Male die Frage: Welchen Browser benutzt Du eigentlich?

        • 0
          Von DotzlerMotzilla am Fr, 13. September 2019 um 19:01 #

          Darum mal zum wiederholten Male die Frage: Welchen Browser benutzt Du eigentlich?
          Zum wiederholten Male: ungoogled-chromium, Chromium und gelegentlich auch mal Chrome. Bin ich damit glücklich? Nein. Ich habe aber für mich irgendwann den Schnitt gemacht, als Firefox mich zum letzten Mal veralbern wollte. Alle sechs Wochen eine neue Version, alle sechs Wochen neue Schalter, um alte Funktionalität wiederherzustellen, die zuvor default war. Der Kardinalfehler bei den Browsern war, dass Opt-out zum Standard wurde. So schnell wie die Hersteller neue Schweinereien einbauen, kann man die gar nicht wieder abschalten. Mozilla mischt da gut mit. Da kann ich gleich ohne schlechtes Gewissen zu Google gehen.

Pro-Linux
Gewinnspiel
Neue Nachrichten
Werbung