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Thema: KDE-Projekt gibt Ausblick auf kommende Plasma-Versionen

26 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Bert am Fr, 13. September 2019 um 11:07 #

Bleibt noch zu sagen, dass man das hier nachlesen kann.

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Von Arran am Fr, 13. September 2019 um 12:44 #

wird mir diese in immer kürzeren Schritten erzwungene Upgrading zuviel. 50% mehr neue Releases im Jahr sind ebenfalls 50% mehr Zeitaufwand an Computeradministration. Ich glaube, als Einplatz, Einmensch Organisation muss ich mich langam aber sicher ein neues Computerbett suchen.

Was könnt Ihr mir raten? Ich brauche von Scribus, Sigil, Calibre, KMyMoney, Gimp und Darktable wenn möglich immer die momentan stabilen Versionen.

  • 1
    Von ollonois am Fr, 13. September 2019 um 13:32 #

    KDE Neon mit PPAs
    Da kommen die neuesten KDE-Releases direkt und für die neuesten Versionen von Gimp, Darktable und ckribus nutze ich die entsprechenden PPAs. Das sit ekin Problem da Neon auf Ubuntu LTS basiert. Die KDE-Pakete sind sowieso alle aktuell.
    Läuft sehr stabil und selbst der letzte Releasewechsel von Ubuntu 16.04 auf 18.04 im Unterbau war problemlos.

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    Von Anonymous am Fr, 13. September 2019 um 13:33 #

    Mir ist nicht so ganz klar, was bei Dir an "aufwendiger Computeradministration" anfällt, die Du vermeiden möchtest. Die (relativ häufigen) Paket-Updates sollte ja der Paketmanager Deiner Distri weitgehend im Hintergrund erledigen.

    Du könntest auf einen konservativeren Desktop ausweichen, der nur selten aktualisiert wird (z.B. XFCE), bezahlst aber eventuell mit Komfortverlust und Umgewöhnung.

    Oder ganz auf ein DE verzichten und einen simplen Windowmanager verwenden, der das systemweite XDG-Gedöns ignoriert und seine Konfiguration nur aus dem Homeverzeichnis Deines Standard-Accounts holt (z.B. IceWM). Aber auch das bringt Einmal-Arbeit, Komfortverlust und Umgewöhnung mit sich.

    Wenn in Deiner "Muss-Software-Liste" auch nur eine KDE-Anwendung enthalten ist, erfordert die zahlreiche KDE-Libraries. Die wirst Du nicht los und die "Update-Orgien" werden also nicht unbedingt weniger.

    Welche Distribution verwendest Du eigentlich?

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    Von Verfluchtnochmal_5987108 am Sa, 14. September 2019 um 03:29 #

    Wer zum Geier hindert dich daran eine LTS Distribution zu benutzen? Was zu alte Software? Schlechte Nachrichten: Einen Tod wirst du wohl sterben müssen

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Von Anonymous am Fr, 13. September 2019 um 13:51 #

Da ich schon mal an schwafeln bin, hier noch ein vorsichtiges Lob:

Ich hatte früher über KDE herumgeätzt und dran herumgenörgelt, weil die KDE-Macher ihre Nutzer bei den Übergängen KDE3 -> KDE4 -> KDE5 jeweils ziemlich im Regen stehen liessen - und das z.T. über Jahre.

Inzwischen scheinen die sich mehr Gedanken über ihre User zu machen (Stichwort: LTE-Versionen); vielleicht wird auch der Sprung auf die nächste Hauptversion nicht so übel verlaufen wie die in der Vergangenheit.

Aber zurück wechseln werde ich nicht mehr auf das Komplexitätsmonster. Small is more beautiful.

  • 1
    Von Bert am Fr, 13. September 2019 um 17:16 #

    Wobei KDE Plasma heutzutage weitaus besser mit dem Hauptspeicher umgeht; das Problem ist das Caching. Ich schätze das, aber man muss nach Neustart immer etwas Geduld haben, bis Daten und Applikationen beim ersten Mal geladen sind.

    Am Anfang ist auch Plasma eher "small". Man muss das mögen. Das Caching sorgt dafür, dass beim zweiten Mal alles viel schneller lädt. Mit dem Nachteil, dass man 3GB oder 4GB Hauptspeicher haben sollte.

    Die LTS-Versionen sind einfach genial, wenn man nicht den Anspruch hat, dauernd Neuerungen reinzuziehen. Wenn man sich am LTS-Zyklus von Ubuntu orientiert, dann sind alle zwei Jahre eine feine Sache. Updates kommen dann immer noch genug. In diesem Sinne bin ich ganz froh, dass KDE neon sich am Basis-System von Ubuntu LTS orientiert. Kommt mir sehr entgegen.

    • 1
      Von Anonymous am Fr, 13. September 2019 um 23:09 #

      Ich schiebe mal eine Ergänzung nach:

      Mit "small is beautiful" wollte ich nicht primär auf den Arbeitsspeicher-Bedarf hinaus, sondern auf die Komplexität. Auf einem KDE-freien System will eine KDE-Anwendung so viele Libs nachziehen, dass mir schwindelig wird ;)

      Ich halte es für nicht ganz unwahrscheinlich, dass das ganze Kartenhaus so fragil ist, dass es beim Upgrade auf die nächste "major version" (KDE6) dann doch wieder krachen wird.

      Immerhin wollen die KDE-Leute sich mehr Mühe im Hinblick auf die Anwender geben, aber Mühe allein reicht bekanntlich nicht, und daher begnüge ich mich mit etwas Einfacherem, das für meine Ansprüche reicht.

      Andere Nutzer mögen das gern anders sehen.

      • 1
        Von Christian Nitschkowski am Sa, 14. September 2019 um 09:50 #

        Als Entwickler möchte ich hier mal meinen Senf dazu geben:
        'Small is beautiful' ist ja genau das Motto, das von den KDE-libs verfolgt wird. Daher kommt es ja zu der großen Zahl an libs.
        Das ist bei den typischen Gtk Anwendungen nicht viel anders. Nimm mal ein System, auf dem du nur eine Shell und einen 'leeren' X-Server installiert hast und versuch jetzt mal z. B. gedit zu installieren anstelle von Kwrite. Die Liste der Abhängigkeiten wird nicht signifikant kleiner sein. Du merkst das nur oft nicht direkt weil viele Distributionen, insbesondere Ubuntu, direkt Zeug installieren (Admin GUIs), das ebenfalls auf Gtk aufsetzt und deshalb diesen Library-Dschungel als 'Teil des Systems' empfindest.
        Würdest du ein System haben, das auf KDE fußt und dann eine einzelne Gt-Anwendung nachinstallieren wärst du genauso schockiert von diesem Komplexitätsdschungel und an ein Kartenhaus denken.

        • 1
          Von Anonymous am Sa, 14. September 2019 um 10:54 #

          ...versuch jetzt mal z. B. gedit zu installieren anstelle von Kwrite. Die Liste der Abhängigkeiten wird nicht signifikant kleiner sein

          Das ist mir durchaus bewußt. Der Umfang von Gtk scheint mir aber deutlich kleiner zu sein und Gtk wird als EIN Paket ausgeliefert, in dem zumindest alles beisammen ist, was zueinander passt (stimmt nicht so ganz, z.B. glibmm ist ein Extra-Paket, das von manchen Anwendungen gebraucht wird). Die Qualität kann selbstverständlich trotzdem schlecht sein.

          Ich habe mich für das Gtk-"Kartenhaus" entschieden, als KDE mal besonders wacklig war, und die Gtk-Anwendungen mögen zwar primitiver sein, aber recht stabil. Abstürze habe ich in den fast 10 Jahren so gut wie nie erlebt, und am UI wird weniger herum gefummelt experimentiert.

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            Von Bert am Sa, 14. September 2019 um 12:22 #

            .. und am UI wird weniger herum gefummelt experimentiert.

            Bei KDE wars auch "nur" vom Übergang von KDE 3 auf KDE 4, weshalb ich zwischen KDE 3.5 und KDE 4.7 auf Gtk2 ausgewichen war. Ab KDE 4.8 (Ubuntu 12.04) war kein Problem, sodass ich mich gefragt habe "war da was?". :-) Na klar, war KDE 4.8 noch nicht soooo vollständig. :-) Aber ich habe in Erinnerung, dass ich hellauf begeistert war und so wenig an Wartungs-Aufwand hatte, dass ich "Linux" so langsam für "langweilig" hielt, weil so wenig daran zu tun war, das System am Laufen zu halten.

            Meine Bilanz bis hierhin fällt absolut positiv aus. Ab 2012 habe ich den Mac immer weniger genutzt, weil nach über zehn Jahren Linux endlich so weit war, dass man den Stempel "Nutzbar" draufhauen konnte. Im Gegensatz zu Anderen kann man sich halt die GUI seinem Workflow so anpassen, wie es einem gefällt; und das überwiegend mit GUI-Tools. Das sorgte dann dafür, dass Aqua für mich immer weniger ein Thema war. Die KDEler haben sich auch nett bedient an den Ideen, Im "Gegenzug" hat Apple sich dann bei KDE bedient. Das ist doch okay. Oder nicht? Einer meiner Geschäftsführer sagte einmal "Alles Neue entsteht aus dem Chaos." Recht hat er. Aber irgendwann muss auch gut sein. Da sehe ich das KDE-Projekt.

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            Von schmidicom am So, 15. September 2019 um 16:34 #

            als EIN Paket ausgeliefert
            Diesen Unsinn gab es auch bei KDE mal, nannte sich damals kdelibs.
            Ich für meinen Teil bin heil froh das sie daraus die KDE Frameworks gemacht haben, so können sich auch Devs außerhalb von KDE daran bedienen ohne gleich alles als Abhängigkeit rein nehmen zu müssen.

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            Von Christian Nitschkowski am Di, 17. September 2019 um 00:19 #

            Das bei Gtk vieles in einem Paket steckt ist, wie mein Nachredner schon sagte, nicht unbedingt von Vorteil.
            Ich wollte an dieser Stelle auch gar keine Diskussion über die Zuständigkeiten einzelner libs lostreten (das sollen mal schön die Entwickler der jeweiligen libs miteinander diskutieren), sondern lediglich zum Ausdruck bringen, dass die Zahl der libs keine Aussage über die Qualität oder Stabilität einer Software oder deren Ressourcenbedarf zulässt. (Hast du, lieber Anonymous, ja auch so festgestellt) Wobei ich mit meiner Erfahrung als Entwickler jedoch eher zu vielen Komponenten mit klar umrissenen Aufgaben tendiere. Hier steigt natürlich die Komplexität bei der Releaseplanung (Stichwort Kartenhaus). Umso wichtiger wird hier eine gute Planung. Und hier muss ich definitiv meinen imaginären Hut vor dem KDE Team ziehen.

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          Von Bert am Sa, 14. September 2019 um 11:06 #

          Ich möchte hiermit obigen Kommentar ausdrücklich bestätigen.

          Ich nutze meist Gtk-Anwendungen unter KDE Plasma. Das ist mir lieber, als einzelne KDE-Anwendungen unter Gnome zu nutzen. Ich habe also "die Kompexität" quasi doppelt.

          $ du -sh /lib /usr /var
          1,1G /lib
          22G /usr
          4,3G /var

          Im Laufe der Jahre ist meine Festplattenkapazität fürs System stetig gewachsen, und unter KDE Plasma bin ich bei 40GB angekommen. Ja und?

          Daher kommt es ja zu der großen Zahl an libs.
          Die sind heute allerdings eher klein, also der Pakete; das ist dann Sache der Distribution, nicht des Desktop-Projektes.
          will eine KDE-Anwendung so viele Libs nachziehen, dass mir schwindelig wird
          $ dpkg --get-selections | wc -l #Pakete
          3327
          $ find /etc /lib /lib64 /usr /var -type f | wc -l #Dateien
          587242

          Auf die Anzahl kommt es garnicht so drauf an. Man muss den gesamten Download dafür betrachten. Das System besteht eh' aus hunderttausenden Dateien.

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            Von Verfluchtnochmal_5987108 am Sa, 14. September 2019 um 14:08 #

            Was für einen elenden Sauhaufen muß man beisammen haben um auf 40 GB zu kommen? 7.5 GB samt kde, eclipse, vmware, gimp etc und einem Sack voller Serverdienste

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              Von Anonymous am Sa, 14. September 2019 um 15:02 #

              Ja, 40 GB sind ganz schön viel (hier sind es knapp 7 GB).

              Aber immerhin pöbelt Bert hier nicht rum und hinterläßt nicht den Eindruck, mittags schon besoffen zu sein, was man nicht von jedem sagen kann ;)

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              Von Bert am So, 15. September 2019 um 13:28 #

              Echt jetzt? Im Jahre 2019 ist 40GB Ressourcenverschwendung? Wo 1TB-Festplatten zur Normalität werden? Für mich als Privat-Anwender?

              Seit 1991 habe ich 8GB, 12GB, 24GB Partitionen angelegt. Ab 2014 dann nicht 32+8GB, sondern gleich 40GB auf einer Partition. Wegen der Reserven. Die letzte Anfangs-Installation belegte schon über 7GB (Linux Mint 19), dann kam der KDE-Desktop dazu und da waren dann schon ca. 13GB belegt. Eine Applikation nach der anderen nachinstalliert, da warens schon annähernd 20GB. Alles ohne Daten (8GB User-Partition, 300GB Daten-Partition) aber mit /boot/.

              Letzte Installation war ein aktuelles Krita, rein aus Neugier. Hier bei Pro-Linux beschrieben. Mein zweites Grafik-Programm. Als ich letztens das Bedürfnis hatte, eine SVG-Grafik nach JPEG umzuwandeln, stellte ich fest, dass Krita dafür gut geeignet ist. Also lass ich die Applikation installiert, und werde vergleichenderweise GIMP und Krita parallel nutzen.

              Kurze Bilanz. Ich lösche erstmal alle Pakete aus /var/cache/apt. Dann steht da was von 36GB belegt. Also eine perfekt dimensionierte Partition.

              Das ist genau die Grenze, die ich will. Von Zeit zu Zeit wird man gezwungen, mal darüber nachzudenken, was man tatsächlich benutzt, und was man mal wieder löschen sollte. Zuletzt vbox, weil ich es praktisch nicht mehr nutze. Ich habe 4 Applikationen ständig offen, ca. zwanzig, die ich regelmäßig nutze, in meiner Kontroll-Leiste sind 43 Applikationen im direkten Zugriff, die letzte kam als Anregung von Michael Kofler. Alles ohne Programmieren gerechnet.


              So mal ein bisschen Selbstauskunft, wie ich mit Linux umgehe. Ich nutze alle Möglichkeiten, die Linux mir bietet. Bei einer Grundinstallation mit 7GB Belegung höre ich nicht auf. Mit allen Repo-Erweiterungen gibt's hier direkten Zugriff auf:

              fünfundsechtzigtausend Pakete. Wenn man Zeit hat, dann kann man sich die doch alle mal angucken. Oder nicht? ;-) So jetzt, wo man in Altersruhezeit ist und die Kinder aus dem Haus sind.

              Ich freue mich schon auf die nächste KDE-Installation. Die Parallel-Partition von 40GB ist schon präpariert, und das aktuelle KDE neon User wurde schon mal angetestet. Sieht gut aus, aber ich warte noch auf die Version 5.18 LTS; sind nur noch vier Monate bis zur Beta. Weil die aktuelle 5.12 LTS immer noch zu meiner Zufriedenheit läuft. Ich kann also auch sagen: da muss ich das KDE-Projekt ausdrücklich loben!

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                Von Verfluchtnochmal_5987108 am So, 15. September 2019 um 17:19 #

                40 GB ist ein Sauhaufen, egal was du erzählst und ich bin mir ziemlich sicher mehr zu nutzen von dem was Linux bietet, ich installiere aber auch nur was ich benutze

                Hält Updates so schön schnell und kompakt und minimiert dependency issues

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                  Von Verfluchtnochmal_5987108 am So, 15. September 2019 um 17:22 #

                  Und deine 1 TB Platte ist süß, mehr aber nicht, seit bald 10 Jahren 4 x 2 TB in der Maschine, aktuell alle 4 SSD, das ist aber kein Grund auch nur darüber nachzudenken die system partition 40 GB groß zu machen geschweige denn mit 40 GB vollzumüllen

                  0
                  Von Bert am Mo, 16. September 2019 um 10:30 #

                  4 x 2 TB und 7GB System? :-))

                  Datengrab ist Mist. Datensicherungskonzept ist intelligent. So hat jeder seinen eigenen Geschmack.

                  Der Könner kommt mit 40GB aus, wenn er 36GB benötigt. ;-)
                  Da muss ich Linux und KDE mal wieder glatt loben.

                  ich installiere aber auch nur was ich benutze
                  Aha. Auf acht Terabyte.

                  Mir reicht ein RAID mit 2xNVMe 500GB. Das ist Superluxus. Sehr gut geeignet für Linux und KDE. Alles andere gehört ins Netz. Kenn ich seit dreißig Jahren. :-)

                  Jeder hat das Recht, sich einmal am Tag zu blamieren. Dann hat man es für den Tag hinter sich. ;-)

                  • 0
                    Von Verfluchtnochmal_5987108 am Mo, 16. September 2019 um 18:31 #

                    Erstens sind das bei einem raid10 nur 3.6 TB usable, zweitens nehme ich meine Platten auf neue Systeme einfach mit und drittens brauchst du mir über Datensicherungen nichts erzählen da 1 TB server backups sind, meine Daten regelmässig auf selbige gesichert werden und 2 externe Disks für Backups gibts auch noch wovon eine immer ausser Haus ist

                    Warum sollte ich deswegen aber das System mit Dingen zu ballern die ich nicht benutze

                    0
                    Von Verfluchtnochmal_5987108 am Mo, 16. September 2019 um 18:45 #

                    Abgesehen davon dass du OS und Daten bei deinem dämlichen "Aha auf 8 TB" nicht auseinander halten kannst warum sollte ich so dumm sein und mir einen weiteren Rechner hinstellen wenn der eine Router, Storage, switch und WLAN-AP trotz
                    seiner mittlerweile 8 Jahre am Buckel einfach so neben dem Desktop übernehmen kann?

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