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Thema: PulseAudio 13.0 freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Oiler der Borg am Mi, 18. September 2019 um 14:59 #

die Antwort auf eine Frage, die Keiner gestellt hat.

Danke Lennart......

  • 4
    Von Anonymous am Mi, 18. September 2019 um 19:55 #

    Nun sei mal nicht so rückwärtsgewandt; netzwerktransparentes Audio braucht doch jeder ;)

    Außer Dir und mir (ich habe es aus meiner Slackware-stable rausoperiert). In Slackware-current ist inzwischen ein extra-Zweig mit PulseAudio-freien Paketen aufgetaucht.

    Extra für uns gestrige.

    PS: reingekommen war es über eine BlueZ-Abhängigkeit.

    4
    Von Ghul am Do, 19. September 2019 um 00:16 #

    Es hat schon Vorteile.
    Ein Beispiel:

    Ein Beispiel ist die Verwendung eines Notebooks, das beim Verbinden mit der Dock-Station die Soundausgabe automatisch von den integrierten Lautsprechern auf den WLAN-Verstärker und die Soundeingabe auf das feste Mikrofon umschaltet, ohne dass es dabei zu einer Unterbrechung der Audioströme kommt. Beim Entfernen vom Dock tritt der umgekehrte Effekt ein.
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/PulseAudio#Ger%C3%A4teunabh%C3%A4ngigkeit

    Mit ALSA allein geht das nicht und Jack kann das auch nicht.
    Andere Soundserver wie ArtS, ESD und Co können das auch nicht.

    • 6
      Von mw am Do, 19. September 2019 um 07:11 #

      Tolle Funktion für den, der das will oder braucht. Ich finde es mehr als überflüssig. Aber genau solche Funktionen blasen PulseAudio massiv auf mit all den Problemen, die damit verbunden sind wie z. B. mangelnde Codequalität, viele Bugs, instabil usw.

      • 4
        Von Ghul am Do, 19. September 2019 um 10:54 #

        Bei mir läuft Pulseaudio wunderbar.
        Die Zeit der Bugs ist schon lange vorbei.

        Das war das letzte mal bei Ubuntu 14.04 LTS, wo ich mit Bugs zu kämpfen hatte.
        Code reift halt nun einmal und durch das Reifen werden Fehler beseitigt und dann wird er besser.

        Bei einem guten Design müssen auch keine neuen Funktionen angeflanscht werden.
        Pulseaudio scheint alles zu können, was man sich als Anwender so vorstellen kann, insofern wird da wohl auch nichts neues dazu kommen.

        Der einzige Grund heutzutage Pulseaudio auszuschalten ist allerhöchstens im Bereich Musikproduktion. Wenn man also auf noch bessere Latenzen angewiesen ist und Jack nutzen möchte.
        Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass man diese beiden System mit der entsprechenden Konfiguration auch in Koexistenz betreiben kann. In dem Fall darf Pulseaudio die gesamte Audiohardware halt nicht mehr für sich alleine beanspruchen.

        Insofern gibt es heutzutage keinen Grund sich hier den Aufwand zu machen und Pulseaudio zu deinstallieren, wenn die Distri mit Pulseaudio kommt.
        Ich würde daher vorschlagen, dass du dir Pulsleaudio bei einer neuen Distribution einfach noch einmal ansiehst.

        • 2
          Von zettberlin am Do, 19. September 2019 um 15:38 #

          Ich komme inzwischen auch gut damit zurecht. Musikproduktion kann ich ohne weiteres gleichzeitig mit Jack veranstalten und dabei beobachte ich keine Probleme(mehr), die man auf PA zurückführen könnte.

          Das Beste an PA ist allerdings, dass es alle anderen außer Jack plattgemacht hat. Für Audio unter Linux kann man sich heute einfach per default auf PA verlassen oder direkt Alsa oder Jack benutzen. Und dabei weiß man, dass man all das in *jedem* relavanten Desktop Linux vorfindet.

          1
          Von 1ras am Fr, 20. September 2019 um 17:28 #

          Pulseaudio scheint alles zu können, was man sich als Anwender so vorstellen kann

          Erzähl doch mal wie ich mit PulseAudio bei einem Stereo zu 5.1 Upmix den Center Lautsprecher leiser stelle?

          Und bitte nur den Center und nur bei einem Upmix, da über den Center der Stereoeffekt flöten geht, wenn man beim Musikhören zu nahe davor sitzt. Liegt hingegen ein natives 5.1 Tonsignal vor wird der Center in normaler Lautstärke benötigt, um den Sprachkanal verstehen zu können.

          Kann ja keine so schwierige Aufgabe sein, die Lautstärke eines Lautsprechers abhängig von der Tonquelle zu wählen, sollte man meinen. Ist selbst für ALSA eine Kleinigkeit, aber wie geht es mit PulseAudio?

          Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Sep 2019 um 17:30.
4
Von Josef Hahn am Do, 19. September 2019 um 10:29 #

... und wieder eine prinzipiell interessante Diskussion, die sich "unterhalb des aktuellen Thresholds" versteckt, weil da ein paar Leute wieder über Wortwahlen des OP unglücklich waren...

  • 4
    Von schmidicom am Do, 19. September 2019 um 10:44 #

    Wer eine Diskussion so anfängt braucht sich über die Bewertung nicht zu wundern, man kann so etwas auch diskutieren ohne gleich wieder persönlich zu werden.

    PS: Wenn PipeWire irgendwann in der Lage sein sollte PulseAudio so zu ersetzen das die Programme es nicht einmal merken bin ich sofort bereit das mal auszuprobieren.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 19. Sep 2019 um 10:45.
    • 4
      Von Josef Hahn am Do, 19. September 2019 um 12:50 #

      Jaja, was ich aber sehe, ist, dass zumindest innerhalb dieser Threads regelmäßig interessante Dinge diskutiert werden, die dann ausgeblendet werden. Und wenn das dann der überhaupt einzige Thread zu dem Thema war (heise kann sich sowas eher leisten - tut's aber nicht), ist das imho schade.

      • 1
        Von schmidicom am Fr, 20. September 2019 um 10:09 #

        Das automatisierte ausblenden ist wohl eine Maßnahme um weniger Moderation betreiben zu müssen...
        Und normalerweise würde das vermutlich auch funktionieren aber bei derart vergifteten Themen wie eben "PulseAudio" tut es das wirklich nicht mehr.

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Sep 2019 um 10:10.
5
Von Holzhammer am Do, 19. September 2019 um 12:44 #

... der nicht wirklich gebraucht wird, da man alle sogenannten Features in seiner /etc/asound.conf (global) bzw. ~/.asoundrc (Anwenderbezogen) abbilden kann.

Aber mir ist auch klar, dass in Zeiten von "nutzerfreundlichen" Distributionen viele Nutzer lieber den bequemen Weg gehen.
Und in diesem Fall heißt der bequeme Weg eben PA.

Meine weg ist die ursprüngliche Konfiguration des Systems, ganz ohne Wrapper.

  • 5
    Von tutti am Do, 19. September 2019 um 19:48 #

    Ohman. Es geht hier auch bspw um Abstraction, Sound über Netzwerk etc pp. Bleib doch in der Steinzeit.

    5
    Von Verfluchtnochmal_5987108 am Do, 19. September 2019 um 20:16 #

    ALSA alleine als Soundserver und mit Lautstärkeregler pro stream und ohne "Ich mag nicht weil schon jemand auf das device zugreift"? Zeig mal

    • 1
      Von 1ras am Fr, 20. September 2019 um 18:16 #

      ALSA besitzt seit einer gefühlten Ewigkeit ein Dmix-Plugin welches beinahe seit ebenso langer Zeit zum Standardkonfigurationsumfang gehört und deshalb standardmäßig für Soundkarten aktiv ist, welche kein Hardware mixing unterstützen. Zumindest dann, wenn es deine Distribution nicht versaut hat.

      ALSA hat ebenso seit einer gefühlten Ewigkeit ein Softvol-Plugin um beliebige Softwaremixer bereitzustellen, nur werden diese eben nicht automatisch pro Stream eingerichtet, Die allermeisten Lautstärkeregler die PulseAudio automatisiert einrichtet, werden ohnehin nicht genutzt und liegen einfach nur brach (und wenn ich dann mal einen nutzen möchte, gibt es keinen oder er funktioniert nicht).

      • 1
        Von Verfluchtnochmal_5987108 am Fr, 20. September 2019 um 21:03 #

        Was genau funktioniert denn nicht? Schwätzer die Probleme mit PulseAudio sind weitgehend aus 2007 oder so, mach mal einen Abgleich mit der Realität 2019 und auf Soundserver gehst du aus gutem Grund nicht ein

      1
      Von Holzhammer am Sa, 21. September 2019 um 00:57 #

      ALSA alleine als Soundserver und mit Lautstärkeregler pro stream und ohne "Ich mag nicht weil schon jemand auf das device zugreift"? Zeig mal

      Entweder du hast dich noch nie, oder bereits sehr lang nicht mehr mit ALSA beschäftigt, oder bist einer jener, die immer den bequemen Weg gegangen sind?

      dmix für den Multi-Device Access und zum Streamen via Netzwerk jack, oder etwas ähnliches. Aber stimmt schon, das ist nicht so fanzy wie PA und man darf es sogar noch selbst konfigurieren bzw. installiert wirklich nur das, was wirklich benötigt wird.
      Wie es genau funktioniert, steht sehr gut dokumentiert im ALSA-Projekt.

4
Von GebackenesBrot am Do, 19. September 2019 um 22:54 #

Gehen mir diese Höhlenmenschenkommentare auf den Sack. Dann bleibt halt bei eurem Amiga wenn alles so unnötig ist

  • 5
    Von throgh am Fr, 20. September 2019 um 07:23 #

    Niemand spricht von allgemein unnötig sondern von individuell nicht benötigt, da ist ein Unterschied. Gründe dafür wurden jeweils auch benannt in der Diskussion und insofern besteht überhaupt kein Grund für die Abwertung. Hier zeigt sich übrigens auch mit welcher Kommentarkultur teils auf Pro-Linux gearbeitet wird. Statt nach Gründen für eine Ablehnung zu fragen - derer gibt es nämlich - wird nur anonym abgewertet. Andernfalls darf Mensch sich hier von Kommentaren wie dem Deinen bewertet sehen: Als "Höhlenmensch" und "Technikverweigerer"!

    Ich denke doch, dass es bei freier, quelloffener Software auch immer um Wahlalternativen wie auch Inklusion geht und man so problemlos verschiedene Ansätze für Lösungsstrategien zur Verfügung hat. Diese Bewertungen und Diffamierungen hier sind vollkommen unnötig!

    • 6
      Von NotMad am Fr, 20. September 2019 um 07:49 #

      Niemand spricht von allgemein unnötig sondern von individuell nicht benötigt, da ist ein Unterschied

      Ach, wirklich Niemand? Schon der erste Post von "Oiler der Borg" schlägt genau in diese Kerbe.
      Mit seiner Behauptung, dass "PulseAudio die Antwort auf eine Frage ist, die keiner gestellt hat" meint er die Allgemeinheit. Und das "Danke Lennart" deutet auf einen persönlichen Bezug auf den ursprünglichen Entwickler hin, in negativem Sinne.

      Wie kannst du da behaupten, dass niemand von allgemein spricht, und dich bei den entsprechenden Gegenkommentaren und Bewertungen wundern?

      1
      Von Verfluchtnochmal_5987108 am Fr, 20. September 2019 um 21:11 #

      Von wegen individuell nicht benötigt, das ist doch Schwachsinn! Niemand wird für dich individuell software entwickeln ausser du legst ganz viel Geld auf den Tisch

      Fakt ist dass PulseAudio einen Haufen "Probleme" elegant löst während die ganzen Schwachköpfe die seit 2007 dagegen wettern wenn sie heute tot umfallen morgen niemandem fehlen

      • 1
        Von throgh am Sa, 21. September 2019 um 09:56 #

        Es muss auch nicht individuell entwickelt werden, das habe ich mitnichten geschrieben und du konstruierst daraus nur ein Argument, um im Anschluss einmal wieder pauschal beleidigen zu können. Mensch kann aber entwickelte Software individuell installieren und einsetzen. Wenn du für dich einen Standard sehen magst, ist das wunderbar. Andere Menschen sehen dies aber für sich nicht und haben für sich andere Lösungswege. Abgesehen davon, dass es keinen Grund gibt dann Entwickler*Innen wie Herrn Poettering zu beleidigen oder aus ihm einen Grund pauschal zu machen so gibt es ebenso keine Begründung für Abwertung und Herabsetzung eben der Mitmenschen, die PulseAudio als "Standard" kritisieren. Das was du hier schreibst ist weder begründet noch in irgendeiner anderen Form herleitbar, nur provozierend und beleidigend als Stilmittel und allein damit machst du dir dein eigentliches Argument "PulseAudio hat elegante Lösungswege" durchweg zunichte. Schade, aber deine Entscheidung!

    1
    Von Vergammeltes Brötchen am Sa, 21. September 2019 um 01:02 #

    Gehen mir diese Höhlenmenschenkommentare auf den Sack. Dann bleibt halt bei eurem Amiga wenn alles so unnötig ist

    Deine Eloquenz ist wirklich beeindruckend! Auch deine sehr ausführlichen Argumente sprechen für sich. Wirklich sehr überzeugend!

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