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Thema: CentOS 8.0 und »Stream« erschienen

44 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Mike11 am Mi, 25. September 2019 um 10:18 #

Zitat: "Anwender, die bereits CentOS 7 einsetzen, können ihr System auf die neue Generation unter der Berücksichtigung diverser Vorarbeiten aktualisieren."

Welche Vorarbeiten sind es?
Gibt es eine Anleitung für diese Vorarbeiten?

Danke

Gruß
Mike

  • 1
    Von Mike11 am Mi, 25. September 2019 um 13:49 #

    Lt. Forum siehts nicht gut aus, für ein direktes Upgrade.

    https://www.centos.org/forums/viewtopic.php?f=54&t=71745

    • 0
      Von kraileth am Mi, 25. September 2019 um 16:00 #

      Oha, das hätte ich nicht gedacht! Hatte CentOS eigentlich für ein Projekt relativ fest eingeplant, aber meine Entschlossenheit erhält hiermit einen kleinen Dämpfer. Wobei zugegebenermaßen Major-Updates auch bei anderen Distris oft genug ordentlich Ärger machen - und da ist es eigentlich schon wieder konsequent, auf solche Major-Updates zu verzichten. Wer durchgängig auf Konfigurationsmanagement gesetzt hat, der kann ohnehin seine Systeme mit dem neuen Unterbau relativ leicht wieder hochziehen.

      Trotzdem nicht ganz ideal. Hm... Wahrscheinlich bin ich aber in dieser Richtung durch FreeBSD einfach nur verwöhnt. Vielen Dank jedenfalls für die wichtige Information!

      • 0
        Von Andy_m4 am Mi, 25. September 2019 um 16:30 #

        Wahrscheinlich bin ich aber in dieser Richtung durch FreeBSD einfach nur verwöhnt.
        Wobei das ja da auch nur für das Base-System gilt. Wenn irgendein Drittprojekt irgendwelchen Ärger macht, hast Du auch unter FreeBSD ein Problem.

        FreeBSD selbst zu aktualisieren bringt aber tatsächlich eher weniger Probleme mitsich. Auch nicht mit den Ports weil man sehr darauf bedacht ist nix "kaputt" zu machen.

        1
        Von Mikr11 am Mi, 25. September 2019 um 20:23 #

        Wenn du für den privaten Bereich was suchst, wäre CentOS Stream vielleicht was für dich. Ist eine Art Rolling Release, so wie ich das verstanden habe.

        • 0
          Von kraileth am Do, 26. September 2019 um 09:20 #

          Leider nicht privat - da war ich mit Arch lange glücklich, bevor ich von Linux weggegangen bin. RR ist grundsätzlich mein Ding, aber es gab andere Sachen, die mich gestört hatten und die nicht einfach mit einem Distri-Wechsel zu beheben sind. Anschauen werde ich es mir wahrscheinlich trotzdem mal. Ist ja immer gut, neugierig zu bleiben, auch wenn man gerade keine akute Wechselmotivation hat.

          Je nach Anforderung kann es aber für Kundensysteme sinnvoll oder nötig sein, ein Linux zu nehmen und da hatte ich aus verschiedenen Gründen ein Auge auf CentOS geworfen. „Nicht upgradefähig“ ist halt ein unerwarteter Nachteil, aus meiner Sicht aber noch kein Ausschlußgrund.

          • 1
            Von blablabla233 am Do, 26. September 2019 um 09:33 #

            Schon witzig wie sich manche Wege gleichen:
            Zuerst meist debian, dann ging ich zu arch, mit arch kam i3 und mit i3 ging ich dann zu freebsd über.

            • 0
              Von kraileth am Do, 26. September 2019 um 09:43 #

              Bei mir war's unter Arch zuletzt noch MATE, ich bin erst unter FreeBSD auf einen Tiling-WM umgestiegen (letztlich aber nicht i3, sondern Awesome).

              Eigentlich bin ich mit dem System sehr zufrieden, spiele aber mit dem Gedanken, in Kürze meine Hauptarbeitsstation auf HardenedBSD umzustellen - einfach weil ich die Arbeit der Jungs dort klasse finde. Updates sind dort ein bißchen anders (keine Deltas) und man muß gewissen Programmen ein paar Dinge erlauben, die mit der Standardpolicy nicht erlaubt sind. Mal sehen, ob ich damit warm werde und es irgendwann auch auf Servern einsetzen kann.

              • 0
                Von blablabla233 am Sa, 28. September 2019 um 11:55 #

                Hab HardenedBSD auf ein paar servern (die neue PS5 wird wohl auch auf Hbsd aufbauen) hab mich aber ganz klar gegen eine nutzung auf der workstation entschieden, zuviele Dienste und zuwenig zeit diese auch abzusichern. Beim Server jedoch ist mir Hbsd sehr lieb.

            0
            Von blablabla233 am Do, 26. September 2019 um 09:38 #

            Bei ENT-Distris mache ich nach ~5 Jahren immer ein clean-install (wenn ein upgrade ansteht).
            Es gibt einem die Möglichkeit die neusten Versionen von z.b postgres zu nutzen (wo man dann eh eine datenmigration machen muss). Von einem direkten majoch-upgrade rate ich eigentlich immer ab.

        1
        Von Klaus1 am Mi, 25. September 2019 um 22:54 #

        In den letzten Jahren war es immer so, daß man bei Hauptversionen von RH besser vor sie neu aufzusetzen.
        Updates von z.B. 5 -> 6, oder 6 -> 7 waren offiziell nicht unterstützt.
        Da wird meist zuviel umgebaut, bei Fedora geht es seit mehreren Jahren mittels dnf-plugin-systemupgrade.
        Aber Fedora ist auch die Technologiespielwiese der Rothüte ;-) (Meine ich nicht abwertend gedacht)
        Minorreleases sind problemlos.

        Willst du unter Linux Majorreleases bist du meiner Meinung nach besser bei Debian dran, ggf. mußt du
        händisch geänderte Konfigurationsdateien anpassen. Dabei wird du aber gefragt.

        Mein persönlicher Standpunkt: Ich mache RH genau _weil_ SELinux.


        Just my 2¢,


        Klaus

        • 0
          Von kraileth am Do, 26. September 2019 um 09:31 #

          Debian hat mir irgendwie über die Jahre immer weniger gut gefallen. Es ist ganz brauchbar, löst aber bei mir keine Begeisterungsstürme aus. SELinux ist einer der Punkte, weshalb ich dachte, die RH-Welt wäre einen ausführlichen Abstecher wert.

          Fedora ist bestimmt auf dem Desktop super, wäre aber auf dem Server nichts für mich. Kann man bestimmt machen, aber für solche Spielchen stecke ich absolut nicht tief genug in der Community. Es gab ja sogar mal das Arch Server Project für Leute, die Arch Linux auf dem Server betreiben wollten und ich war dem gegenüber ziemlich aufgeschlossen, weil ich Arch sehr mochte. Aber aus dem Alter bin ich raus und suche eher etwas Wartungsärmeres, langfristig Nutzbares, das auf einer Vielzahl von Servern laufen können muß, ohne daß man sich für die individuelle Pflege aufreibt. Ich denke, ich werde es mit CentOS einfach mal probieren. Ist ja nicht so, daß es eine Nischendistri ist und viele Admins scheinen damit recht glücklich zu sein.

          • 0
            Von blablabla233 am Do, 26. September 2019 um 09:45 #

            Bei arch ist halt der große Vorteil dass man immer in einer Migration festsitzt, das hat viele vorteile und ein paar nachteile.
            Aber es gibt schon gute gründe weshalb Cern und viele andere Telko-unternehmen CentOs einsetzten (das teil soll einfach funktionieren und seine Ressourcen bereitstellen)

            0
            Von Klaus1 am Fr, 27. September 2019 um 10:56 #

            Fedora ist die Technologiespielwiese der Rothüte.
            Selbst auf dem Desktop nerven mich manchmal die Updates,
            aber ich bin halt auch gern Betatester ;-)

            mMn ist Fedora auf dem Server durch die vielen Updates ungeeignet...


            yust 2 c

            • 0
              Von klopskind am Fr, 27. September 2019 um 13:05 #

              Für den Supportzeitraum einer Version (Fedora) werden ja 13 Monate angepeilt, sodass man sogar theoretisch eine ganze Version auslassen/überspringen könnte. Für den Veröffentlichungszyklus werden 6 Monate angepeilt. D.h. wenn Version n+2 erscheint, hätte man noch einen Monat Zeit um innerhalb des Supportzeitfensters von Version n auf Version n+1 aktualisieren. Genau das ist auch die Absicht dieser Vorgehensweise. Und - soweit ich weiß - wird die jeweils zweitneuste Version weniger aggressiv aktualisiert.

              Kann man sich also bezüglich dieser Updateproblematik Fedoras nicht etwas Abhilfe verschaffen, indem man immer eine Version hinterherhinkt?

              Mir war sogar so, als ob Linus Torvalds genau das tut, um sich entspannt dem Kernel und anderen Dinge zu widmen, die wichtiger als die Distribution selbst sind (Quelle: irgendeines seiner Interviews). Oder wartet er einfach nur einige Monate bis sich der Staub, der bei einer Neuveröffentlichung aufgewirbelt wird, wieder etwas legt?

              0
              Von Verfluchtnochmal_5987108 am Fr, 27. September 2019 um 16:06 #

              Kein Problem wenn man weiss was man tut, Fedora dist-upgrade geht bei entsprechender Vorbereitung auf 30 VM Instanzen in einem halben Tag mit nicht mehr Downtime als bei einem ordinären kernel update

              21 dist-upgrades ohne Neuinstallation beweisen das und der Aufwand ist am Ende lächerlich, du musst auch nicht jedes Mini Update einspielen, dazu hat dnf den Parameter - -security

          0
          Von Verfluchtnochmal_5987108 am Fr, 27. September 2019 um 16:02 #

          Bei Fedora geht es immer schon, ganz ohne plugin ansonsten wäre das Zeug dass ich vor weit mehr als 10 Jahren ausgesetzt habe heute nicht ohne Neuinstallation auf F30

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Von kraileth am Mi, 25. September 2019 um 10:19 #

Damit ist dann das gelegentliche Nachschauen im Wiki unter "Building_8" (und das Kopfkratzen, weil eine ganze Weile scheinbar gar nichts passierte) auch Vergangenheit. Download läuft, Distri wird am Wochenende etwas genauer angeschaut. Vielen Dank an alle Beteiligten! :)

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Von Ghul am Mi, 25. September 2019 um 10:58 #

dann würde ich CentOS durchaus in Erwägung ziehen.

Aber mit Gnome 3? Keine Chance!


Ja, ich weiß natürlich, das Red Hat auf Gnome 3 steht, aber trotzdem muss ich das mal loswerden.

  • 0
    Von .emacs am Mi, 25. September 2019 um 11:05 #

    BTW: Centos Mate sucht einen neuen Maintainer.

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    Von Josef Hahn am Mi, 25. September 2019 um 11:38 #

    Gnome 3 ist ja auch nur fies...

    So versteht Gnome 3 seine Position zu freien Technologien:

    https://help.gnome.org/misc/release-notes/3.8/figures/goa-add-account.png

    In dieser Liste gibt's auch "IMAP/SMTP". Allerdings nur unter "sonstiger Exotenscheiss" - nicht Top Level.

    Da muss man wohl fast noch dankbar sein, dass "ownCloud" auch auftaucht.

    • 0
      Von Tamaskan am Mi, 25. September 2019 um 13:47 #

      Freie Software ist nur dann erfolgreich, wenn sie nützlich ist. Das bedeutet eben auch, dass man die Synchronisation mit Google und anderen Diensten anbieten muss, um konkurrenzfähig zu sein. Ich muss bspw. mit Exchange arbeiten, und GNOME bietet mir dafür mit Evolution einen Client, der dies schon lange zuverlässig unterstützt. Thunderbird kann es nicht, bei KMail wird meines Wissens noch daran gearbeitet.

      Wenn man den Support für böse proprietäre Technologien komplett einstellen würde, dann würden einfach viele Linux-Nutzer wieder zurück zu Windows oder macOS migrieren, gezwungener Maßen. Das sieht man ja am Misserfolg von "Libre"-Distributionen wie gNewSense, Trisquel usw. Ich will kein Exchange oder den Nvidia-Treiber benutzen, sondern ich muss, aber ansonsten ich möchte so viel freie Software benutzen, wie es möglich ist, bitte steht mir also nicht im Weg!

      Der Clou ist: Wenn sich freie Software erst mal in bestimmten Bereichen durchgesetzt hat, dann ist es viel leichter, es in anderen Bereichen auch durchzusetzen. "Lass uns lieber das nächste Mal Rechner mit AMD-Grafikkarten bestellen, der freie Treiber läuft besser mit unserem Linux", "Müssen wir unbedingt eine neue Exchange-Lizenz kaufen? Es benutzt doch fast keiner Outlook mehr".

      • 0
        Von klopskind am Mi, 25. September 2019 um 16:15 #

        Richtig, man muss viele kleine Schritte gehen, um ein weit entferntes Ziel zu erreichen. Aber man muss den Mut und Kraft haben, loszugehen. Nur so kann es gehen.

        Und nur so passieren überhaupt erstrebenswerte Dinge, auf die man hinterher stolz sein kann. Sie "stolzesten" Dinge kosten in der Regel sehr viel Disziplin, Arbeit und vor Allem Zeit. Ich hoffe, dass das immer so bleiben wird, ansonsten wären wir mit jeder kleinen Tat bereits vollends erfüllt, womit quasi kein menschlicher Anreiz mehr bestünde etwas zu bewegen.

    0
    Von Moinsen am Mi, 25. September 2019 um 12:50 #

    Dann wirf Gnome 3 runter und KDE/Mate drauf! Problem solved!

    Ist schon schwierig mit Linux, gell?

    • 0
      Von Anonymous am Mi, 25. September 2019 um 13:20 #

      Ist schon schwierig mit Linux, gell?

      Ja.

      Mein Kenntnisstand ist, das KDE aus RHEL und damit aus CentOS rausgeflogen ist, weil RedHat keinen ökonomischen Sinn drin sieht und auch keine Lust hat, "KDE5" fast 10 Jahre lang zu pflegen.

      Vom KDE-Team wird wohl nicht mehr viel für "KDE5" kommen, wenn die erstmal auf "KDE6" (oder wie immer das heissen wird) umgeschwenkt sind.

      Für Mate wird ähnliches gelten.

      • 0
        Von Tamaskan am Mi, 25. September 2019 um 13:58 #

        Es wird möglich sein, KDE und andere Desktop-Umgebungen über EPEL zu installieren. Dann halt von der Community gepflegt, und nicht von Red Hat selbst.
        SUSE hat übrigens schon länger GNOME als einzig verfügbaren Desktop - wohingegen bei openSUSE noch KDE standardmäßig ausgewählt ist.

        0
        Von .emacs am Mi, 25. September 2019 um 14:16 #

        Wie oben bereits geschrieben: Mate hat fuer EPEL keinen Maintainer mehr, und mit einer schnellen Bereitstellung fuer RHEL8 kann mal wohl nicht rechnen.

        • 0
          Von kraileth am Mi, 25. September 2019 um 15:50 #

          Mate ist ein guter Desktop, den man bedenkenlos auch Otto-Normal vorsetzen kann und der zudem auf älterer Hardware wunderbar läuft. Ich weiß nicht, wie es um die für Mate nötigen Abhängigkeiten im EPEL bestellt ist - also ob die größtenteils von anderen abgefrühstückt werden oder auch auf den potentiellen Maintainer zukommen. Aber die Aufgabe ist so oder so nicht ganz ohne. Paketbetreuer muß man schon aus Leidenschaft sein (oder dafür bezahlt werden).

          Zwar pflege ich selbst Pakete (und habe Mate auf der to-do-Liste...), aber RPM und DEB sind zwei Formate, die ich hassen gelernt habe und um die ich weiterhin einen großen Bogen machen werde. Drücke der CentOS-Gemeinschaft natürlich trotzdem die Daumen, daß sie jemanden finden, der die Anforderungen erfüllt und Lust hat, sich einzubringen.

        0
        Von Kartoffel am Fr, 27. September 2019 um 10:57 #

        Das erinnert mich an debian vor 20 Jahren (potato). Als sie die KDE als Paket nicht hatte, wie viele anderen Distributionen, weil es Probleme mit der Qt Library Lizensierung gab. So 2-3 Jahre später so um das Jahr 2003 war dann Qt und KDE auf einmal im Debian Repository.


        Mein Kenntnisstand ist, das KDE aus RHEL und damit aus CentOS rausgeflogen ist, weil RedHat keinen ökonomischen Sinn drin sieht und auch keine Lust hat, "KDE5" fast 10 Jahre lang zu pflegen.

      0
      Von Andre am Mi, 25. September 2019 um 13:58 #

      na das möchte ich sehen wie du kde/pasma5 in 10minutena fu centos installerst...

      >> Ist schon schwierig mit Linux, gell?
      so ist das bei linux halt, da frickelt man maln tag an nem desktop rum, bis er nach dem nächgsten upgrade nicht mehr funktioniert wies soll. am ende schimpft man auf die böse distro das die zublöd sind und betreibt distrohopping... - schließlich ist die nächste distro auchzublöd das andere korrekt umzusetzen...

      0
      Von Ghul am Mi, 25. September 2019 um 15:56 #

      Ist schon schwierig mit Linux, gell?

      Du hast wohl den Sinn von CentOS nicht verstanden.


      CentOS nimmt man, wenn man 10 Jahre Ruhe haben will und das System einfach funktioniert und trotzdem gepflegt wird.
      KDE wird bei CentOS nicht gepflegt, das müsste ich alles selber machen und darauf habe ich keine Lust, also nutze ich kein CentOS.

      Bei Mate wird's wahrscheinlich ganz ähnlich aussehen.

      Letzten Endes entscheidet RedHat, was bei RHEL gepflegt wird und das bestimmt auch die Pflege von CentOS.

      • 0
        Von Sindbad am Mi, 25. September 2019 um 16:56 #

        CentOS nimmt man, wenn man 10 Jahre Ruhe haben will
        zu ergänzen wäre noch, dass CentOS DIE freie Distribution für Server ist, weil die Hardware-Treiber von Red Hat (binärkompatibel) laufen. Im Profi-Bereich gibt es praktisch keine freie Alternative. Für die Server-Administration braucht man keine GUI, so dass die Desktop-Umgebung hier unerheblich ist.

        0
        Von Verfluchtnochmal_5987108 am Fr, 27. September 2019 um 16:13 #

        Und du hast nicht verstanden dass die 10 Jahre "keinerlei Änderung" zwar toll für das Basissystem sind aber Desktop, Firefox und Libreoffice sind 3 Beispiele wo man mehr als nur kritische Updates will

        Genau deswegen ist es gut dass kde in Zukunft aus dem Fedora EPEL repo kommen kann und im wesentlichen von den gleichen Leuten gepflegt wird die für kde unter Fedora seit vielen Jahren einen guten Job machen

    0
    Von Mike11 am Mi, 25. September 2019 um 14:28 #

    Wenn du kein Gnome magst, wieso willst du CentOS nehmen?

    Gibt doch andere Distris mit anderer Auswahl.

    0
    Von klopskind am Mi, 25. September 2019 um 16:42 #

    Vielleicht existiert ja eine Marktnische in der Marktnische mit potentiellen Kunden, die das genau so sehen wie Sie, und von Red Hat einfach vergessen wurden.

    Seien Sie gewiss, dass eine solche Marktlücke bei hinreichender Größe auch ohne Ihr Eingreifen entdeckt und in Profit umgewandelt wird.

    Unabhängig davon haben Sie diesbezüglich natürlich alle Freiheiten zum Basteln. Helfen Sie den Community Repos, KDE/Plasma/MATE zu packetieren. Oder warten Sie einfach ein paar Monate ab, bis andere das für Sie erledigt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da schon jemand dran arbeitet - für lau!

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Von MancusNemo am Mi, 25. September 2019 um 15:58 #

Hallo, wie schon in den andren Threads zu CentOS 8 angesporchen funktioniert wohl nur Gnome. Gibts auch XFCE oder eine andre Distry die 10 Jahre support für XFCE+Distry leistet? Denn ich kenne keine. Der Punkt warum ich XFCE brauche ist man kann da so schön ins Bild reinzoomen. Das können andre Desktops nicht.

  • 0
    Von kamome umidori am Mi, 25. September 2019 um 19:34 #

    Kannst Du nicht auch mit Plasma (kwin) zoomen? (und vermutlich auch anderen)

    0
    Von Tamaskan am Mi, 25. September 2019 um 20:39 #

    Brauchst du wirklich 10 Jahre Support? Auf dem Desktop? Würdest du heute noch z.B ein Ubuntu 9.04 einsetzen oder Fedora 11 oder Debian 5?

    Installier dir doch einfach ein Debian mit Xfce und upgrade nach fünf Jahren auf das dann aktuelle Stable. Du solltest damit locker auskommen.

    GNOME kann übrigens auch Bildschirmzoom, das versteckt sich unter "Barrierefreiheit".

    • 0
      Von Verfluchtnochmal_5987108 am Do, 3. Oktober 2019 um 20:18 #

      Das hängt wohl sehr vom use case ab, es soll user geben denen ist es scheissegal ob es was neueres gibt, die wollen einfach genau das was sie installiert haben mit genau gar keinen Änderungen und lediglich Security updates

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Von Potz Blitz am Mi, 25. September 2019 um 21:15 #

Sowohl die Gnome Shell als auch der Gnome Display Manager nutzen Wayland als Standard.
Ich will die Aussage nicht bezweifeln, aber mir leuchtet der Sinn eines Protokolls wie Wayland oder X11 beim Display Manager nicht ein. Fungiert ein Display Manager als Compositor für irgendeine weitere Anwendung? Ich dachte, man gibt da nur Benutzername und Passwort ein.

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    Von Tamaskan am Mi, 25. September 2019 um 22:49 #

    GDM benutzt die gleichen Bibliotheken (Gtk, Clutter etc.) wie die GNOME Shell auch, und läuft daher entweder auf einem Wayland- oder X11-Backend. Im Prinzip ist GDM eine minimale GNOME Shell mit nur einem Fenster im Vollbild, das den Passwort-Dialog anzeigt.

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