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Fr, 27. September 2019, 09:47

Gemeinschaft::Personen

Richard Stallman bleibt GNU-Projektleiter

Wie der Richard Stallman in einer E-Mail an die Liste des Projektes bekannt gab, legt er zwar die Präsidentschaft innerhalb der Free Software Foundation nieder, bleibt allerdings dem GNU-.Projekt als Leiter erhalten.

Richard Stallman, Gründer des GNU-Projekets

Richard Stallman

Richard Stallman, Gründer des GNU-Projekets

Nachdem sich der Gründer des GNU-Projekets und der Präsident der Free Software Foundation in Augen diverser Beobachter in einer unpassenden Art und Weise über die Opfer von sexuellem Missbrauch äußerte, wandten sich Teile der Freie-Software-Bewegung von ihm ab und distanzierten sich von seinen Äußerungen. Stallman beugte sich daraufhin dem Druck und den Stimmen nach einem Rücktritt und trat schlussendlich von seinem Posten als Präsident der FSF Anfang letzter Woche zurück. Zugleich kündigte er auch an, seine wissenschaftliche Tätigkeit am Massachusetts Institute of Technology niederzulegen. Nicht gänzlich klar war lediglich, wie es um GNU selbst steht - einem von ihm 1983 gegründeten Projekt, das ein offenes, unixähnliches Betriebssystem zu erstellen versucht.

GNU ist zwar für sich eine eigenständige Organisation, doch mit der Free Software Foundation fest verbunden. So wurde die Foundation ebenfalls durch Stallman kurz nach der Ankündigung von GNU gegründet, um dem System einen logistischen, juristischen und finanziellen Rahmen zu geben. Die FSF beschäftigt darüber hinaus diverse Entwickler, die an GNU arbeiten und wird durch über 4000 Mitglieder getragen, die freie Software und GNU im speziellen unterstützen wollen.

Durch den Rücktritt des Präsidenten der FSF stellte sich deshalb die Frage nach der Führung des Projektes. Diese wurde nun von Stallman direkt beantwortet, der in einer Mail an die Liste des Projekts feststellte, dass er weiterhin der Leiter von GNU bleiben werde. »Das GNU-Projekt und die FSF sind nicht dasselbe«, so Stallman in seiner Mitteilung gestern. »Ich bin immer noch der Leiter des GNU-Projekts und ich beabsichtige, als solches es auch zu bleiben«. Damit sollte zumindest vorerst die weitere Richtung von GNU klar sein.

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