Login
Newsletter
Werbung

Thema: Linux-Bau-Anleitung LFS 9.0 veröffentlicht

27 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
3
Von pointer am Mo, 30. September 2019 um 17:08 #

Was Gerard Beekmans und seine Mitstreiter mit LFS/BLFS an Information und Know How zusammengetragen haben und weitergeben (!) ist ein echter Schatz! Wissenstransfer in bester Manier und ohne ideologisches Getöse. Wer irgendwann mal keine Lust mehr hat auf die Distribution von der Stange oder auch nur den Aufbau eines GNU/Linux-Systems besser verstehen möchte, wird hier fündig.

Eine Unabhängigkeitserklärung für Wissbegierige, Freigeister und CoC-Averse:

Your Distro, Your Rules.

1
Von Fragender am Mo, 30. September 2019 um 22:45 #

Hallo,

leider kenne ich das Projekt nicht näher, taugt es für einen 3 stündigen Workshop in unserer LUG? Oder macht das als Einstieg an einem Abend keinen Sinn?

  • 1
    Von kraileth am Di, 1. Oktober 2019 um 07:23 #

    Es braucht erheblich mehr Zeit, in drei Stunden kommst Du da nicht weit. Schon die Vorbereitungen (Installieren eines Systems zum Anfangen, Herunterladen der Distfiles und Patche, Überprüfen des Systems zur Tauglichkeit) brauchen ihre Zeit. Dann wird eine Cross-Toolchain gebaut, um sich vom vorhandenen System zu lösen, anschließend dann das eigentliche „Linux from Scratch“. Compiler-Toolchains, Kernel & Co. kompilieren selbst auf aktueller Hardware einfach ihre Zeit. Dazu kommt, daß der Text im Buch recht umfangreich ist, da er ziemlich gut die einzelnen Komponenten erklärt.

    Es ist sehr sinnvoll, daß jeder Interessierte es in seinem eigenen Tempo durcharbeitet. „Spannend” für einen Workshop ist es auch deshalb nicht, weil letztlich mehr oder weniger komplexe Befehle kopiert oder abgetippt werden. Der kleinste Fehler an einer Stelle kann sich später in dem Sinne rächen, daß man in einer Sackgasse steckt und langwierig untersuchen muß, was schiefgelaufen ist oder sogar neu anfängt. An einem Abend wird man damit nicht fertig.

    Meine Empfehlung: LFS in einer VM machen und nach einigen Schritten immer einen Snapshot anlegen. Im Idealfall braucht man sie nicht, aber wenn man sie doch braucht, spart man viel Zeit.

    0
    Von schmidicom am Di, 1. Oktober 2019 um 09:00 #

    Wie kraileth schon schrieb dürfte der Zeitaufwand bei LFS für einen Vortrag, oder ähnliches, zu groß sein. Aber mit Archlinux oder Gentoo, die ja ziemlich nah an LFS dran sind, könnte es vielleicht eher klappen.

    0
    Von pointer am Di, 1. Oktober 2019 um 10:35 #

    Schwer zu beurteilen, da wir nicht wissen, was die Ziele des WS sein sollen und welchen Kenntnisstand die Teilnehmer haben.

    Aber vielleicht kannst Du Dir Deine Frage selbst beantworten, indem Du Dir das aktuelle LFS-pdf besorgst und das Vorwort liest - insbesondere die Abschnitte "Audience" und "Prerequisites".

    HTH.

Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung