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Thema: PC-Welt: Linux interessant, oder nicht?

103 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Michael Meinl am Do, 22. Februar 2001 um 16:11 #
Softwareangebot???

Also ich weis ja nicht,

ich finde auf jeden Fall mehr Software für Linux, als ich mir jemals für Windows leisten könnte:
- einen leistungsfähigen C-Compiler
- Bildbearbeitung
- Textverarbeitung
- Netzwerk-Überwachung
- Serverdienste
...

Kostet ansonsten richtig Geld...
(wenn man die Windows-Progs. ausläßt, die primär unter Linux/Unix entstanden sind.

Nur manche Leute sind anscheinend nicht in der Lage sich mit etwas Phantasie im Netz zu bewegen und sich passende Software zu suchen...

Ach ja: Bunt+Klick ist nicht unbedingt ein Merkmal guter/leistungsfähiger Software.

Michael

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Von Michael Meinl am Do, 22. Februar 2001 um 16:11 #
Softwareangebot???

Also ich weis ja nicht,

ich finde auf jeden Fall mehr Software für Linux, als ich mir jemals für Windows leisten könnte:
- einen leistungsfähigen C-Compiler
- Bildbearbeitung
- Textverarbeitung
- Netzwerk-Überwachung
- Serverdienste
...

Kostet ansonsten richtig Geld...
(wenn man die Windows-Progs. ausläßt, die primär unter Linux/Unix entstanden sind.

Nur manche Leute sind anscheinend nicht in der Lage sich mit etwas Phantasie im Netz zu bewegen und sich passende Software zu suchen...

Ach ja: Bunt+Klick ist nicht unbedingt ein Merkmal guter/leistungsfähiger Software.

Michael

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Von Jörg Brakebusch am Do, 22. Februar 2001 um 16:16 #
Ich meine die Angabe "unzureichendes Softwareangebot" resultiert in erster Linie aus mangel an Information.
Ich meine das es Linuxsoftware für sogut wie jeden Zweck gibt (ein paar Nieschenlösungen mal ausgenommen), man muss meist ein wenig suchen und ggf. auch eine englischsprachige Version verwenden. Doch Ottonormalverbraucher, sollte alle seine Bedürfnisse befriedigen können. OK, die Verbreitung von kommerziellen Spieletieteln ist noch nicht so verbreiten und auch auf ein MS-Office wird man wohl vergeblich warten (zum Glück)... :)

Gruss Jörg

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Von mario am Do, 22. Februar 2001 um 16:26 #
Hallo hallo nicht immer den Leuten gleich Dummheit unterstellen. Seien wir froh das es diese Aussagen gibt. So weiß man wo noch dran zu arbeiten ist. Nur ein Beispiel .. es gab dieses Jahr das erste Mal eine Steuersoftware unter Linux. Auch Bildbearbeitung ist ein zweischneidiges Schwert. Gimp ist sicher ein Superprog, aber mal ehrlich, wie sieht es denn mit wirklich guten Ausdrucken aus. Es wird zwar täglich besser, aber die Leute wollen einschalten und loslegen. Software installieren ist auch noch nicht optimal. Man findet seine Programme -- keine Frage -- aber es passiert leider zu oft, das irgendwelche Bibliotheken nicht auf dem System vorhanden sind. Mir gerade bei Suse 7.1 passiert. Für einen Anfänger fangen da schon die Probleme an. Und das es noch Hardwareprobleme gibt, kann man zur genüge im Board nachlesen.
Linux ist meiner Meinung nach ein Top System, wenn man seine Dinge in Handarbeit einrichtet. Ich kenne seit dem keinen hängenden PC mehr. Aber es gibt auch noch viel zu tun. Also nicht nur beweihräuschern, sondern konstruktive Kritik nutzen um besser zu werden. Und das wollen wir doch alle.
Gruß an alle Neulinge, einfach mal probieren und hier im Board gibts auch jederzeit Hilfe.
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Von Stefan Antoni am Do, 22. Februar 2001 um 16:27 #
Einwand:
Es gibt die aktuellen games immer noch exklusiv für Windows.
Und jetzt sagt nicht das es unter Linux auch "viele gute Spiele" gibt.
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Von Anonymous am Do, 22. Februar 2001 um 16:34 #
Hi zusammen,

soweit ich das beurteilen kann, benutzen die meisten leute windows, weil
1.) es dort die besten spiele gibt. mein computer ist zum teil auch deswegen windows-frei, weil ich einfach kaum am computer spiele. ich weiss, es gibt ein paar spielerchen a la nethack, aber das ist wohl nicht jedermanns sache, denke ich.
2.) es einfach unheimlich bequem ist. okay, man muss zwar oefter mal neu starten oder neu installieren, und eigentlich funktioniert auch kaum etwas so richtig gut, aber wen juckt das schon. ich mein, dafuer steckt man auch null arbeit ins installieren/konfigurieren. neues programm angeklickt und schon wirds irgendwohin installiert.

darum hoffe ich auch, dass linux nie so bequem wie windows wird. wozu sollen denn bitte schoen alle leute auf linux umsteigen? spaete rache an windows? ach ne, so albern kann man doch gar nicht sein.
jeder soll doch benutzen, was er mag. und wenn jemand mit windows zufrieden ist, dann soll er doch auch dabei bleiben!

gruesse


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Von Anonymous am Do, 22. Februar 2001 um 16:46 #
Sehe ich da Leute mit nur Vorurteilen?
Ok einige sachen müssten 'verbessert' werden, damit sie 'DAU' freundlich sind, aber ich glaube eher das sich so fast niemand mit Linux richtig auseinandergesetzt hat, und es nur vom hören sagen wissen.
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Von Anony am Do, 22. Februar 2001 um 16:55 #
Spiele unter Linux gibt es auch zur Genüge :

www.holarse.de

anony

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Von Udo am Do, 22. Februar 2001 um 17:01 #
Also,als ich das erste mal mit Linux in Kontakt kahm,hatte mein Bruder es noch installieren müssen(suse5.3).
Also ich könnte mich erst sehr schwer zurecht finden und wusste nicht was von den 1500 Paketen wirlich ein benutzbahres Programm war oder was nur ein Script oder tool für Suse.
Diese Kurzen Buchstabenfolge die man bei den Paketauswahlen lesen kann, sind leider nicht für jeden einleuchtend.Jeder der neu
auf diesem Sytem ist hat das Problem zu erkennen was er braucht und was nicht.
Es wär einfacher, wenn es ein Hilfe-System für New-User gäbe, die einfach ein Wort wie Bildbearbeitung eingeben und Gimp ect. rausgeworfen wird.
Ich weiss,gibt es auf Win auch nicht und keinen stört es,aber dort ist für jedes Paket massive Werbung gemacht worden,so das jeder weiss was Photoshop oder Word ist.
ICh Finde die PAketunterteilung bei den Distr. teilweise sehr verwirrend.MAnchmal hat man das Super PRogramm für seine Lösung und weiss es gar nicht, außer man nimmt sich die Zeit und liest sich durch 2000 Dokus durch.:-)
Gruß Udo
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Von Udo am Do, 22. Februar 2001 um 17:01 #
Also,als ich das erste mal mit Linux in Kontakt kahm,hatte mein Bruder es noch installieren müssen(suse5.3).
Also ich könnte mich erst sehr schwer zurecht finden und wusste nicht was von den 1500 Paketen wirlich ein benutzbahres Programm war oder was nur ein Script oder tool für Suse.
Diese Kurzen Buchstabenfolge die man bei den Paketauswahlen lesen kann, sind leider nicht für jeden einleuchtend.Jeder der neu
auf diesem Sytem ist hat das Problem zu erkennen was er braucht und was nicht.
Es wär einfacher, wenn es ein Hilfe-System für New-User gäbe, die einfach ein Wort wie Bildbearbeitung eingeben und Gimp ect. rausgeworfen wird.
Ich weiss,gibt es auf Win auch nicht und keinen stört es,aber dort ist für jedes Paket massive Werbung gemacht worden,so das jeder weiss was Photoshop oder Word ist.
ICh Finde die PAketunterteilung bei den Distr. teilweise sehr verwirrend.MAnchmal hat man das Super PRogramm für seine Lösung und weiss es gar nicht, außer man nimmt sich die Zeit und liest sich durch 2000 Dokus durch.:-)
Gruß Udo
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Von RS am Do, 22. Februar 2001 um 17:05 #
Hi,

ich habe mal einige Spiele-Firmen angeschrieben, die einzige die bereit wäre Linux-Spiele zu vertreiben ist UbiSoft, allerdings programmieren sie nicht selbst.

Alle anderen finden immer noch das kein Markt besteht. Aber wenn es keine Spiele gibt, kann man auch nur sehr schlecht von den Leuten (Spielern) erwarten,dass sie auf Linux umsteigen. Und sehr Viele Pc-Nutzer sind nunmal Spieler.
Auserdem ist Linux für Spiele nicht 100% geeignet, da es zumindist bei mir, zu langsam ist. Liegt allerdings auch wieder an den Firmen die die Grafikkarten herstellen, und ohne Treiber für Linux liefern. Und die liefern keine Treiber weil kein Markt da ist .......

Cu
RS

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Von Karsten am Do, 22. Februar 2001 um 17:06 #
Das fängt doch schon bei den scannern an. ich hab zum beispiel mit vor 1 jaht einen canon gekauft. leider wurde und wird er bis zum heutigen zeitpunkt nicht von linux unterstützt. ich möchte diesen scanner auch nicht missen. klein und macht sau geile scan's. wenn man an canon eine mail schreibt, bekommt man keine antwort oder nur "halten wir nicht für nötig, da unser kunschaft mehr win oder mac einsetzt".
es müsste eine seite geben, auf der man seine digitale unterschrift hinterlässt und die firmen dann mit so einer art unterschriftensammlung auf dieses problem aufmerksam macht.....
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Von Martin Weinstock am Do, 22. Februar 2001 um 17:25 #
Was der kleine Mann braucht, wurde oben treffend bemerkt. Ich boote nur noch Windows fürs Homebanking und wenn ich jedes Jahr die Steuererklärung machen muß. Es gibt zwar erstmals dieses Jahr ein Steuerprogramm, aber das ist ein Wine-Produkt.
Im übrigen ist Deutsch meine Muttersprache und ich erwarte, daß mein PC sich mit mir so unterhält, daß ich ihn verstehen kann, denn er soll mir das Leben erleichtern und nicht erschweren.
Dann nutzen meine Kinder Windows noch um zu spielen. Hat jemand schon mal im Laden eine größere Auswahl an Linuxspielen gesehen ?

Gruß Martin

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Von tmmw am Do, 22. Februar 2001 um 17:44 #
für den durchbruch(massenmarkt) braucht linux zwei dinge (imho): Spiele und Software von Adobe und Macromedia. Dann wäre es ein leichtes(!) Leute auf Linux umzuschulen.
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Von Manuel am Do, 22. Februar 2001 um 18:40 #
Mir fehlt noch eine ganze Menge an (wirklich guten) Musikprogrammen für Linux - dann wäre Windows endlich bei mir von der Pladde runter...
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Von Catonga am Do, 22. Februar 2001 um 18:49 #
Also vor ca. 4 Monaten hab ich mal eine Handvoll Linuxspiele (alle von Loki) bei uns im Media Markt gesehen.

leider hab ich sie in letzter Zeit nicht mehr gefunden, entweder ham sich Linux Leut die Dinger gekauft oder sie wurden aus den Regalen entfernt.

Schlecht fand ich da allerdings, das die Linux Spiele unter den anderen Windows Spielen druntergemischt waren.

Suchte man z.b. die Linux Version von Railroad Tycoon 2 so fand man die bei den Windowsspielen unter Strategie und Aufbausspiele.

Wenn die Läden wenigstens so intelligent wären und mal ein kleines Regal nur den Linux Spielen widmen würden, dann würde das schon viel besser aussehen und Kunden würden dann auch erst aufmerksam daß es überhaupt Spiele für Linux zum kaufen gibt.


Im moment sehe ich nur eine Möglichkeit wie man Windows Spielern klar macht, das es für Linux auch Spiele gibt.

-> Geht auf diese großen riesigen Netzwerkpartys (mit 300-500 Spieler) und spielt die Spiele nur unter Linux.
Dann werden da sicher 10-20 Leut schonmal an eurem Rechner hängen bleiben um zu schauen wie toll das ist auf ner Netzwerkparty mit zusätzlicher extrem guter Firewall zu spielen.

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Von Thomas am Do, 22. Februar 2001 um 19:09 #
Hi,
ich denke das größte Problem für den Einsatz von Linux auf dem Desktop ist die mangelhafte Druckerunterstützung. OK, Text von mir aus, aber Farbgrafiken...? Und jetzt kommt mir nicht mit cubs oder so, hab ich bei mir auch laufen aber die Erfüllung ist das auch nicht grad. Es gibt zwar mit Gimp und SO tolle und leicht zu bedienende Grafik-/ Officepakete die sich bestimmt nicht vor den kommerziellen Windowslösungen zu verstecken brauchen, aber wenn ich dann zum ausdrucken eh wieder Windows booten muß (von mir aus in ner VMWare Umgebung) ist das ja auch nicht sinn der Sache. Und bei diesem Problem können uns nur die Druckerhersteller weiterhelfen, weil bei Druckertreibern sehe ich es wirklich ein, daß die den Quellcode nicht veröffentlichen wollen...
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Von Frank Arnold am Do, 22. Februar 2001 um 20:11 #
Über diese Umfrage in einem Linux-Forum zu diskutieren, naja - da weis man doch schon was kommt ;-)
Vermutlich 95% aller hier haben Linux auf der Pladde und auch schon mal was von einem Compiler gehört. Ich vermute das wir nicht unbedingt die Zielgruppe, solcher Umfragen sind.
Man hat doch wohl eher "Linux für jedermann" oder "Linux anstatt Windows" bei solchen Umfragen im Auge. Hier geht es z.B. auch um den Rentner der jetzt endlich auch ins Internet will und seinen Enkeln selbstgemachte Geburtstagskarten schicken will oder die Verkäuferin die ihre Steuererklärung machen will.
Ganz ehrlich, genau wie Linus selbst, würde ich diesen Leuten noch nicht zu Linux raten! Diese Umfrage der PC-Welt spiegelt das wieder, obwohl natürlich die Leser der PC-Welt, schon eher als "Insider" oder "interessierte" zu bezeichnen sind.

Meine Einschätzung beruht übrigends auf Praxis-Erfahrung. Ich habe schon etlichen Leute von 15-65 ins Internet "geholfen" oder ihren "Toten" Rechner zum Leben erweckt. Da merkt man im Gespräch ziemlich schnell, wo die Interessen liegen und was man den Leuten zutrauen kann.

Viele von uns sitzen bestimmt so ihre 12-14 Stunden vor dem (Linux)Rechner, da verliert man manchmal etwas das Verständndis für "Nicht-Insider" und setzt vieles bei anderen einfach mal voraus ;-)

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Von Bephep am Do, 22. Februar 2001 um 20:29 #
Die Umfrage von PC-Welt deckt sich mit meinen Erfahrungen mit Linux.
Mein neuer Rechner nach Hardware Datenbank
gebaut, Linux installiert null Probleme und stabil, Modem analog lief sofort ISDN (externes Tiptel) bisher nicht. Daher denke ich, das größte Problem ist inkompatible Hardware.
Und es gibt noch nicht genug Software, für Win gibt es für jede Nische eine.
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Von Atreju am Do, 22. Februar 2001 um 20:48 #
Hallo!

Also ich glaube, daß die Umfrage doch ziemlich repräsentativ ist. Es gibt unter Linux noch jede Menge, was einfach noch nicht geht oder zu kompliziert ist für einen Benutzer, der mit dem Computer arbeiten will und nicht die Zeit hat dauernd an einer anderen Ecke rumzukonfigurieren.

Das mit der Software ist wirklich noch ein Problem. Sicher gibt es abertausende Programme für Linux. Aber wichtige Anwendungen fehlen einfach.

Im Grafikbereich gibt es Gimp, sicher ein sehr gutes Programm, solange aber keine Farbseperation und zuverlässiger Proof möglich ist, läßt sich damit nicht professionell arbeiten. Ein Programm mit dem man im Grafikbereich unter Linux entsprechendes könnte. Fehlanzeige.

Webdesign und Websiten erstellen. Sicher gibt es unter Linux Programme dafür oder man nimmt den guten alten vi. Aber wer eien Website mit zig Seiten zu pflegen hat kann sich damit nicht zufrieden geben, der braucht ein Programm wie Macromedias Dreamwaver oder Adobe GoLive.

Der Layoutbereich ist auch etwas stiefmütterlich unter Linux. Quark, InDesign oder Pagemaker. Fehlanzeige und entsprechenden Ersatz gibt es auch nicht.

Im CAD Bereich sieht es kaum besser aus. Immerhin gibt es ein oder zwei ganz brauchbare Programme.

Und ein Riesenproblem sind noch Fachprogramme für bestimmte Berufszweige, die es unter Linux noch nicht gibt. Allerdings finden sich in dem Bereich immer mehr kleine Firmen die gute Lösungen für Linux entwickeln.

Dann gibt es noch das Druckerproblem unter Linux das hoffentlich bald der Vergangenheit gehört. Aber qualitativ hochwertige Ausdrucke sind derzeit nur mit Postscriptdruckern möglich. Cups ist immerhin ein vielversprechender Anfang.

Und was auch noch ein großes Problem ist sind die Unterschiede der einzelnen Distris. Man kann nur hoffen das die Linux Standard Base erfolgreich sein wird. Software muß auf jeder Distribution auf die gleiche Art und Weise problemlos zu installieren sein um Linux für den Desktop fit zu machen.

Es gibt aber auch schon Bereiche in denen Linux auch im Desktopbereich schon ohne Probleme eingesetzt werden kann.

Also Ärmel hochkrempeln und die Sachen die noch nicht funktionieren zum laufen bringen. Nicht gleich eingeschnappt sein wenn jemand irgendetwas gegen den heiligen Gott "Linux" sagt. Sondern besser machen und auch mal Schwächen zugegeben.

Cu
Atreju

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Von maggux am Do, 22. Februar 2001 um 21:54 #
Hallo
Also ich weiss nicht was die leute immer mit ihrer Hardware haben, Linux unterstützt meine Hardware besser als Windows. Da musst du nicht aufpassen welcher ChipsatzTreiber zu welchem Grafikarte Treiber, und ob dann auch noch der Brenner funktioniert. geht einfach under Linux, und Windows habe ich nur probleme. Ich wollt man W2000 ausprobieren, na ja booten tut die Cd ja, aber in den grafik modus kommt win nicht. Da ist Linux wesentlich besser.

gruss

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Von smile666 am Do, 22. Februar 2001 um 22:48 #
packt in einen ordentlichen rechner satt ram, lasst ein paar vnc-server darauf laufen. und schon koennen die interessierten windows leut ein linux in ihrem heissgeliebten IE testen. ich habe damit die erfahrung gemacht, dass bedeutend mehr motivation entsteht, mehr darueber zu erfahren. damit meine ich ausschliesslich die benutzung von anwendungssoftware (SO,...).
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Von Martin am Do, 22. Februar 2001 um 23:00 #

Man sollte Linux nicht so sehr mit Win9x/Me vergleichen, sondern mit NT/2000. Dann sieht es für Linux schon ganz anders aus. Nämlich besser! Es gibt kaum eine Gattung an Hardware, die nicht unter Linux läuft, nur muss ich mir vorm Kauf ein paar Gedanken machen und schauen, ob sie auch unterstützt wird.

Aber zur Software: Es fehlen wirklich so simple Dinge wie ein Multimedialexikon, Bankingsoftware, Steuersoftware (wo ist sie denn?), aktuelle Spiele (Wissensquiz), professionelle Bildbearbeitung (mit CMYK-Unterstützung).
Beispiel: Buhl hat zwar Tax für Linux angekündigt, aber von Januar auf Februar auf März auf April verschoben. Im April habe ich mein Geld vom Finanzamt schon zurück!
Logisch, das ist nicht die Schuld von Linux! Es ist nur schlimm, wie einige Firmen mit uns Linuxusern umspringen!

Aber, ich denke, dass ich ab nächstem Jahr auf Win verzichten kann, wenn HP Linuxtreiber rausgebracht hat, ich mir einen Linuxtauglichen Scanner zugelegt habe und noch ein paar Kleinigkeiten.

Schaue vertrauensvoll in die Zukunft!

Martin

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Von Henry am Fr, 23. Februar 2001 um 00:03 #
Auch ich habe noch Windows auf meiner Platte, aus drei Gründen:

- Mein Parallelport-Scanner wird (noch) nicht unterstützt.

- In Sachen Infotainment sieht es unter Linux ziemlich düster aus. Das Telefonbuch gibt's für Linux, aber den Routenplaner und das Steuerprogramm so noch nicht (und die Wine-Lösung möchte ich mir nicht wirklich antun). Von den Multimedia-Lexika die ich ab und an benutze ganz zu schweigen.

- Das Drucksystem ist noch nicht ganz ausgereift. Dank gimp-print kann ich inzwischen auch Photos ganz passabel unter Linux drucken, aber fremde Zeichensätze (z. B. türkisch oder kyrillisch) nicht.


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Von Frank Arnold am Fr, 23. Februar 2001 um 01:37 #
Wenn ich auf die Idee komme eine CD-brennen zu wollen, muss ich erst überlegen was bei welchen Programm schon funktionierte und gleich mal nach dem neuesten Update schauen. Irgendwann gebe ich dann auf und nehme lieber WinOnCD oder Nero (oder ritze die CD mit der Hand ;-) )
Unter Windows ist jeder geil darauf Kohle zu machen. Die Leute setzen sich ran und bauen die Apps mit den "Dollarzeichen in den Augen" zusammen. Die Motivation ist damit sehr gross eine Anwendung so schnell wie möglich fertig zu bekommen.
Unter Linux fehlt dieser Anreiz. Das Resultat sind Projekte die sich z.T. Ellenlang hinziehen und kaum Fortschritte aufweisen.
Wenn man mal alle unfertigen Projekte wegstreicht, ist die Auswahl die übrigbleibt verdammt klein!
Jeder der schon mal als "Einzelkämpfer" ein Projekt angefangen hat, weis das man es auch möglichst schnell durchziehen muss. Sonst verliert man die Lust und es landet irgendwann in der Schublade...

Ok,OK! Ist vielleicht etwas überzeichnet, aber ihr versteht sicherlich worauf ich hinaus will: kleinere Projekte mit ähnlichem Ziel sollten zusammengefasst werden und dann richtig "gemainted" werden (genau wie die Grossprojekte KDE, Gnome usw.)

Soweit zur Theorie. Vorschläge zur Unmsetzung erwünscht ;-)

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Von olaf schröder am Fr, 23. Februar 2001 um 02:09 #
die apps fehlen! die wirklich guten games fehlen! die konfigurierbarkeit fehlt!
aber das schlimmste für den homeuser ist er kommt vom regen in die Traufe, denn wenn er von windows umsteigt auf Linux und dann seine apps und games gefunden hat wird er merken das Linux zwar an sich sehr stabil ist aber der xserver mindestens so oft aufgibt wie windows - wie oft ist es mir passiert das ich nen grafisches frontend abgeschossen habe und fatalerweise im hintergrund die anwendung resourcenvernichtend weitergehackt hat bis dann nicht einmal eine tastatureingabe möglich war.
windows bewegt sich mit win2000 immer weiter in richtung netzwerk und Linux mit xfree und kde2 in richtung desktop - beide haben jetzt einen harten Weg vor sich.
Linux hat einen grossen Vorsprung weil das System an sich sehr sicher ist und sicherheit lässt sich nicht emulieren :-) ein outlook schon :-)
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Von Anonymous am Fr, 23. Februar 2001 um 07:39 #
Ich kann die Bedenken der Leser grunds. nachvollziehen. Ich bin Student und daher (leider) an Office gebunden. Die LaTex classes für juristische Arbeiten ist leider recht buggy. Aber davon mal ab: ich sehe drei Problembereichte für Linux-on-the-Desktop:

1. Die Spezialsoftware (Architekten etc.) ist unter Linux "dünn geseht".

2. Noch fehlt eine leistungsfähige und schnelle Office-Suit für Linux. SO 5.x ist way to slow, KOffice ist wunderschön aber hat wenig Filter. Aplix ist einfach zu angestaubt. Außerdem sagen mir alle Büroanwender, die Linux schon mal gesehen haben, dass sie Anti-Aliasing vermissen (ich auch!)

3. Spieler kommen bei Linux noch deutlich zu kurz. Solange smasher wie Halflife nicht für Linux erscheinen (oder nur als dedicated Server), wir Windows auf den Platten bleiben.

Schließlich muss man aber doch sagen, dass alle diese Kritikpunkte gerade beseitigt werden. Ich jedenfalls hoffe, dass Windows bald seinen *Zwangs-Charakter* verlieren wird und sich die OS zu gleichwertigen Alternativen entwickeln. Das würde vielleicht sogar Windows gut tun.

Guido

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Von Peter Gerlach am Fr, 23. Februar 2001 um 07:47 #
also ich kann mit Windows alleine
nicht leben, ich brauche Linux,
weil es dazu in Leistungsfähigkeit keine ernsthafte Alternative gibt.
Aber ich kann Linux alleine auch nicht gebrauchen, weil es für einige Sachen derzeit zu Windows keine ernsthafte Alternative gibt
(außer alles selberprogrammieren, jedoch reicht mein Menschenleben dafür dann nicht aus). Also brauche ich beides!!!
Und da Linux so herrlich anpassungsfähig ist, geht das Problemlos. Und wenn scheissWin$$ eben nur als Task mitläuft :-)
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Von Uli am Fr, 23. Februar 2001 um 10:02 #
Ich finde, Konkurrenz ist wichtig und Linux ist eine gute Ausgangsbasis dafür. Für das Arbeiten im Büro ziehe ich es Windows vor. Nur einfache Datenbanken (mit denen ich auch bestehende dbase oder Textdaten importieren kann) sind Mangelware. Finde es schon etwas kompliziert, wenn man sich gleich mit Datenbankservern beschäftigen muss.
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Von Simon am Fr, 23. Februar 2001 um 10:17 #
@catonga
Das mit der Netzwerkparty würde bestimmt echt gut kommen ! ich würde gerne deren gesichter sehen und deren meinungen hören!!
@alle
weiss jemand wie es mit dem Epson 5700l steht? Einen treiber gibts wohl, weiss jemand ob der gut läuft oder probleme macht?

generell:
nachdem ich hier alles gelesen habe, warum wollt ihr leute "zu linux bekehren" (kann man wirklich schon fast sagen) wenn die das nicht wollen oder angst davor haben gehts nicht! Seit doch froh das ihr es so einfach habt!

man müsste einfach den newbies ein bisschen helfen, bevor die wieder zu Win greifen weils ihnen zu schwer ist, und dieses "vorurteil" verbreiten!
(ich bin leider noch kein froher linuxer, obwohl ich mich damit beschäftige und auch schon anderen geholfen habe....)

Ausserdem höre ich immer das es keine banking software und keine Steuererklärungssoftware gibt....
ich habe von solchen sachen schon gehört!
MFG Simon

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Von Simon am Fr, 23. Februar 2001 um 12:55 #
@LH
warscheinlich habe ich mich nicht richtig ausgedrückt, mit dem zu linux bekehren, das ist nicht meine Meinung, ich habe es so ausgedrück weil ich es (auch hier) schon des öfteren gehört habe (auch wenn nicht wortgleich)

Das mit der Software, war darauf bezogen das bemängelt wurde es gäbe keine Home banking/Steuererklärungssoftware

->Kapital von thecompany.com
von Homebanking unter linux habe ich auch schon was gehört...
(solls geben)

des weiteren finde ich es echt gut das du newbies hilfst!!!
MFG Simon

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Von Anonymous am Fr, 23. Februar 2001 um 14:59 #
Was das Software angeht gibt es einen ganz großen unterschied zwischen Win und Linux.
Unter Windows bekomme ich alles egal wieviel es kostet !! Selbst spezialsoftware Mathe/Statistik/Visualisierung bekommt man. (Diese lassen sich nicht überall runterladen) Gerade diese Wirklich!! teure Software gibt es für fast jedes Betriebssystem, aber genau die ist halt leichter für Win wie für Linux zu bekommen. Diese Software zu kaufen würde jedes Budget eines Studenten sprengen, daher wird sich kaum ein Student diese S. kaufen können. (außerdem will man sie ja auch erstmal ausprobieren)
Das Problem ist also nicht unbedingt, das es die Software nicht gibt, sondern das die Leute sie nicht kennen, nicht rankommen und nicht bei jeder xy-computerzeitung dabeiliegt!
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Von Evilsgate am Fr, 23. Februar 2001 um 17:23 #
heee sagt nix gegen 3D-Spiele. Da laufen auch welche unter Linux. Ich kann UT 2x unter Linux gleichzeitig laufen lassen, sogar ohne das was ruckelt(mit nem K6-3 400(aber das interessiert ja keinen)). Mit Windows geht das leider nicht, aber wozu auch. Ich will damit ja nur 1. Die Leistungsfähigkeit ansprechen und 2. will ich sagen, dass es gute 3D-Spiele auch unter Linux gibt. Ich frag mich nur warum das nicht alle so machen, wie bei UT. Da läd man sich ne Installationsroutine für Linux runter, und installiert das dann genau wie unter Windows.
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Von BufferOverflow am Sa, 24. Februar 2001 um 15:14 #
Ich will mich ja nicht als oberschlauer Lehrer profilieren, aber ich frage mich, wie die Leute zu den Entschluss kommen, dass eine Linux-Distribution heutzutage noch zu schwer zu installieren sei.
Also, wenn die es nichtmal schaffen, eine aktuelle Distri (z.B. SuSE7.1) zu installieren, wie haben die es dann geschaft, an der Umfrage teilzuhmen, da man dabei doch viel mehr denken muss.....naja
:-)
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Von Smurf am Sa, 24. Februar 2001 um 21:17 #
Meiner Meinung nach ist Linux das beste zur Zeit verfügbare Betriebssystem.

1. Fast alles was man an Anwendungen haben will findet man im Netz.

2. Linux nutzt die Resourcen des Internet besser aus.
Es ist nicht so leicht zu knacken wie Windows und ist optimal zum "hacken."

3. Es ist OpenSource und man kann sich somit sein Linux individuell zusammen stellen udn auf seine Bedürfnisse optimieren.

4. Es ist fast alles für Linux kostenlos

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