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Thema: DNS-over-HTTPS hat einen schlechten Ruf

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Di, 8. Oktober 2019 um 10:14 #

> Oder geht es nur darum, Ihrer Frustration Freiraum zu verschaffen?

Ich hätte es so nicht genannt. Aber ...

> Die Anderen(tm) auf Ihre schlechten Angewohnheiten und Fehler hinzuweisen oder ewig über diese zu murren, ist bestenfalls kontraproduktiv

Produktiv ist mir da ehrlich gesagt inzwischen egal! Ich rechne da nicht mehr mit Besserung und erarbeite da auch nichts in die Richtung (auf welcher Plattform auch?!?!?! Im Facebook oder im abgeschlossenen Einkaufszentrum?).

> Isolationsrisiko

Isolation ist doof. Wenn man sich von etwas Wertvollem isoliert. ;) Aber vor was isoliert man sich denn, wenn man euch aus dem Weg geht? Game of Thrones Inhaltsangaben?

  • 1
    Von klopskind am Di, 8. Oktober 2019 um 12:12 #

    a) zu "auf welcher Plattform":
    Ich meinte Ihr direktes soziales Umfeld. Noch mehr Engagement ist sicherlich lobenswert (Verein(e), Straßenfeste, Informationsveranstaltungen, Seminare etc), aber nicht notwendig, und schon gar nicht jedermanns/jederfraus Sache.

    b) zu "Aber vor was isoliert man sich denn, wenn man euch aus dem Weg geht?":
    i) Man isoliert sich von anderen Menschen, und in diesem Fall letztlich von einem Großteil der Gesellschaft.

    Ich habe viele Freunde, deren Meinungen und Entscheidungen zu den hier von Ihnen tangierten Themen ich zwar nachvollziehen, aber nicht teilen kann, und ich habe einen guten Freund, der seine Stimme einer Partei schenkt, die ich für inakzeptabel halte. Für mich ist die Übereinstimmung in diesen Punkten jedenfalls keine notwendige (hinreichende) Voraussetzung für (gegen) eine soziale Bindung zu einer Person. Er ist da sehr offen und thematisiert das öfters, weil es ihm am Herzen liegt. Bei vielen Freunden interessiert mich auch eher weniger, welcher Partei sie ihre Stimme geben. Neugierig bin ich gelegentlich trotzdem.
    Freundschaft benötigt auch die gegenseitige Einsicht und den Respekt zur Uneinigkeit bzw. den Fokus auf die Gemeinsamkeiten und die Gleichgültigkeit ggü. gewissen Meinungsverschiedenheiten. Ich respektiere Andersdenkende bis zu dem Punkt, an dem die Gefahr zur bevorstehenden Einschränkung meiner Rechte/Interessen und derer, die mir lieb sind, real wirkt.
    Letztlich bleibt es aber meinerseits reine Willkür. ;-)

    Natürlich hat das individuelle Grenzen, siehe meine. Es ist eine individuelle Abwägung, die jeder für sich vornehmen muss. In diesem Sinne bleibt die Entscheidung darüber, wie Sie in diesem Zusammenhang verfahren, natürlich gänzlich Ihnen überlassen.
    Was wäre der Preis der sozialen Isolation/Integration, den Sie bereit wären zu zahlen? Was befinden Sie als (nicht) "wertvoll"?

    ii) Wen meinen Sie mit "euch"? Zählen Sie mich da hinzu? Falls ja, auf welcher Grundlage?

    • 1
      Von Josef Hahn am Di, 8. Oktober 2019 um 15:50 #

      > Verein(e), Straßenfeste, Informationsveranstaltungen, Seminare

      Theoretisch vorstellbar. Aber ich glaube, du wirst heute ein bisschen mehr suchen müssen nach solcherlei Verantstaltungen und Zusammenschlüssen, wenn du nicht dort wieder Bock auf WhatsApp hast.

      > Man isoliert sich von anderen Menschen, und in diesem Fall letztlich von einem Großteil der Gesellschaft

      Jep, ist sicher so. Ich empfinde sie nicht mehr als wertvoll. Wenn mir die heutige real existierende Gesellschaft fern bleibt, habe ich nicht den Eindruck, Großartiges zu verpassen. Da kann ich mir in einer Wassertonne auch Mückenlarven züchten; da hab ich auch Gesellschaft. Sie sind auch weniger ärgerlich, wenn sie den Mund aufmachen.

      > Freundschaft benötigt [...]

      Jetzt wird's OT. ;) Da gab's immer diese "Liebe ist ..." Sprüche, oder?! Kannst du dich noch erinnern? Goldig...

      > Was wäre der Preis der sozialen Isolation/Integration, den Sie bereit wären zu zahlen? Was befinden Sie als (nicht) "wertvoll"?

      Wie gesagt: Ich empfinde die Isolation von der heute draußen existierenden Gesellschaft überhaupt nicht als "Preis". Ich habe um mich herum durchaus ein paar Leute, mit denen ich mal ein Schnitzel essen gehe, oder fünf Bier trinke (und danach noch fünf ^^), oder sowas... Aber der großen Interaktion mit euch bin ich echt müde geworden... Und vorallem: Da bin ich heute softwaretechnisch _überhaupt_ nicht drauf ausgelegt! Und damit sind wir auch schon bei der nächsten Frage:

      > Was befinden Sie als (nicht) "wertvoll"?

      Für mich nicht wertvoll ist bspw. jeder, der WhatsApp nutzt, aber keine ebenbürtiges Kommunikationsmittel hat, welches ich auch habe. Diese Grüppchen wo sie alle im WhatsApp hängen, dir aber freundlicherweise anbieten, dich auch ohne WhatsApp einzubinden?! Zeig ihnen direkt den Mittelfinger und gehe weiter... Das funktioniert nicht...

      • 1
        Von klopskind am Di, 8. Oktober 2019 um 23:00 #

        Theoretisch vorstellbar. Aber ich glaube, du wirst heute ein bisschen mehr suchen müssen nach solcherlei Verantstaltungen und Zusammenschlüssen, wenn du nicht dort wieder Bock auf WhatsApp hast.
        Ich habe Ihre Frage (siehe a)) beantwortet. Dabei ging es um Sie, nicht um mich.

        Hier gibt es jedes Jahr auch ein Straßenfest in Laufnähe mit einem Freifunk-Stand. Vereine und User Groups sind auch in der Stadt. Suchen müsste ich hier nicht lang.

        Jep, ist sicher so. Ich empfinde sie nicht mehr als wertvoll. Wenn mir die heutige real existierende Gesellschaft fern bleibt, habe ich nicht den Eindruck, Großartiges zu verpassen. Da kann ich mir in einer Wassertonne auch Mückenlarven züchten; da hab ich auch Gesellschaft. Sie sind auch weniger ärgerlich, wenn sie den Mund aufmachen.
        Na dann ist doch alles prima, wenn Sie damit glücklich werden. Ich würde es nicht.

        Aber der großen Interaktion mit euch bin ich echt müde geworden...
        Wenn das so ist, warum sind Sie hier häufig aktiv? Und nochmals: Wer ist "euch"?

        Zeig ihnen direkt den Mittelfinger und gehe weiter... Das funktioniert nicht...
        Aha, viel Glück...

        • 1
          Von Josef Hahn am Mi, 9. Oktober 2019 um 11:59 #

          > Hier gibt es jedes Jahr auch ein Straßenfest in Laufnähe mit einem Freifunk-Stand. Vereine und User Groups sind auch in der Stadt. Suchen müsste ich hier nicht lang.

          Wow. :) Na dann... ^^

          >> Da kann ich mir in einer Wassertonne auch Mückenlarven züchten; da hab ich auch Gesellschaft.
          > Na dann ist doch alles prima, wenn Sie damit glücklich werden. Ich würde es nicht.

          Wie die Cleverlies um mich herum es umschreiben würden: Es ist ein pragmatischer Versuch, aus der suboptimalen Ausgangslage noch das Beste zu machen; wohl wissend, dass das theoretische Optimum nochmal etwas anderes wäre...

          >> Aber der großen Interaktion mit euch bin ich echt müde geworden...
          > Wenn das so ist, warum sind Sie hier häufig aktiv? Und nochmals: Wer ist "euch"?

          Das fragst du ja immernoch einmal am Tag... :) Es ist doch sprachlich klar definiert, was dieses Pronomen bedeutet.

          • 1
            Von klopskind am Mi, 9. Oktober 2019 um 12:36 #

            Das fragst du ja immernoch einmal am Tag... :) Es ist doch sprachlich klar definiert, was dieses Pronomen bedeutet.
            Da Sie weiterhin so rumdrucksen, muss ich annehmen, dass Sie damit die Leserschaft von Pro-Linux benennen. Die sich daraus ergebenden haltlosen Unterstelltungen ihrerseits in Ihren Kommentaren hier und analog unter anderen Artikeln sind demnach inakzeptabel und keiner weiteren Diskussion würdig.

    1
    Von kamome umidori am Di, 8. Oktober 2019 um 16:37 #

    > Produktiv ist mir da ehrlich gesagt inzwischen egal! Ich rechne da nicht mehr mit Besserung

    Dann kannst Du Dir Deine ständigen Vorhaltungen an „die“/„uns“ ja sparen – oder, wie vorgeschlagen, doch eine hilfreichere Form finden?

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