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Do, 10. Oktober 2019, 13:49

Software::Distributionen::Suse

Suse stellt OpenStack Cloud ein

Suse wird sein Produkt OpenStack Cloud nicht mehr weiterentwickeln und ab sofort auch nicht mehr anbieten. Als Grund wird die Verstärkung der Container-Aktivitäten genannt. Die bestehenden Kunden erhalten weiter Unterstützung, auch bei der Migration auf Alternativen.

Novell

Suse OpenStack Cloud startete vor sieben Jahren als Suse Cloud 1.0 und ist eine Unternehmens-Distribution, die eine vorgefertigte OpenStack-Distribution enthält. Red Hat und vor allem Ubuntu hatten jedoch bereits etwas früher OpenStack im Angebot, darüber hinaus gibt es weitere Anbieter.

Doch jetzt stellt Suse die OpenStack Cloud, die Ende April in der letzten Version 9 veröffentlicht wurde, ein. Suse verpackt diese Ankündigung als Stärkung der Container-Plattformen CaaS Platform und Application Platform, die auf Kubernetes beruhen. Damit könne Suse besser auf die Anforderungen der Kunden eingehen, denn der Trend gehe stark in Richtung Anwendungsauslieferung, Kubernetes und DevOps. Immer mehr Anwendungen werden in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen betrieben, und Suse sieht sich in einer guten Position, die Kunden dabei zu unterstützen.

Laut Suse differenzieren sich die Kunden künftig vor allem mit ihren Anwendungen statt mit ihrer Infrastruktur. Die Anwendungen liegen auf einer höheren Technologie-Ebene als die Infrastruktur, zu der auch OpenStack zählt. Daher will sich auch Suse auf diese höhere Ebene konzentrieren, wo die Kunden die meiste Unterstützung benötigen. OpenStack Cloud wird daher ab sofort nicht mehr angeboten und die Weiterentwicklung wird eingestellt. Bestandskunden haben aber noch Anspruch auf Support bis zum 29. April 2022 und entsprechend noch zweieinhalb Jahre Zeit, auf eine andere Lösung umzusteigen. Suse will die Kunden bei einem solchen Umstieg unterstützen, macht aber keine konkreten Angaben, wie diese aussieht. Denkbar wäre, OpenStack auf dem Suse Linux Enterprise Server manuell zu installieren, wenn OpenStack beibehalten werden soll. Auch eine Umwandlung der virtuellen Maschinen in Container und die Nutzung der CaaS Platform dürfte in vielen Fällen möglich sein.

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Kommentare (Insgesamt: 22 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[7]: so what (blablabla233, Mi, 16. Oktober 2019)
Re[6]: so what (Verfluchtnochmal_5987108, Mi, 16. Oktober 2019)
Re[6]: so what (Verfluchtnochmal_5987108, Mi, 16. Oktober 2019)
Re[5]: so what (blablabla233, Di, 15. Oktober 2019)
Re[5]: so what (:D, Mo, 14. Oktober 2019)
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