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Thema: Stand von Calibre in Debian

27 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von 0byte am Di, 15. Oktober 2019 um 11:34 #

Ich benutze Calibre 4.1 unter Arch Linux. Bei Rolling sehe ich fast nur Vorteile.

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Von wolfgang-p am Di, 15. Oktober 2019 um 11:53 #

Moin,

hier sieht man mal ein Beispiel für die Crux bei Linux: Entwickler-Streitigkeiten und -marotten lassen den Endanwender auf der Strecke. Es wäre außerordentlich bedauerlich, wenn ich kein Calibre mehr nutzen könnte.

So wird das nicht mit Linux auf dem Desktop.

  • 2
    Von Grmbl am Di, 15. Oktober 2019 um 12:06 #

    Wieso "bei Linux"?

    Die Probleme gibt's nur bei Debian? Steht auch so im Artikel?

    • 1
      Von blubb am Di, 15. Oktober 2019 um 16:40 #

      Die Probleme gibt's nur bei Debian? Steht auch so im Artikel?
      Nein, die Probleme gibt es (früher oder später) auch in anderen Distributionen, denn eigentlich will keiner mehr Python 2 haben.

      Python 3 erschien Ende 2008, d.h. vor fast 11(!) Jahren.
      Die Entwickler hatten nun lange genug Zeit umzusteigen, irgendwann muss auch mal gut sein.

      Übrigens gibt es die Situation unter Windows genauso.
      Programme, welche unter (z.B.) Windows XP liefen kann man häufig unter Windows 7 oder 10 auch nicht mehr verwenden.
      Tatsächlich funktionieren derartige Programme unter Wine häufig besser als nativ unter den neueren Windows Versionen. ^^

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        Von Grmbl am Di, 15. Oktober 2019 um 17:33 #

        Nein, die Probleme gibt es (früher oder später) auch in anderen Distributionen

        Im Artikel steht u.a.:

        Dazu zählt etwa Qt, das in Version 5.12 benötigt wird, jedoch in Debian noch bei Version 5.11 steht.

        Ich glaube kaum das andere Distributionen von Qt 5.12 auf Qt 5.11 zurückgehen.

        • 0
          Von glasen am Di, 15. Oktober 2019 um 17:38 #

          Ich glaube kaum das andere Distributionen von Qt 5.12 auf Qt 5.11 zurückgehen.
          Der Gipfel des Paradoxen ist eigentlich dadurch erreicht, dass Qt 5.12 eine LTS-Version ist und 5.11 nicht. Debian muss also Qt selbst pflegen. Würden sie die Version 5.12 benutzen, würde Qt die Pflege fast zu 100% übernehmen.

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    Von tro am Di, 15. Oktober 2019 um 12:07 #

    Das hat rein gar nix mit Linux zu tun. Python 2 hat sein Lebensende erreicht.

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      Von püh ton am Di, 15. Oktober 2019 um 20:14 #

      Red Hat unterstützt Python2 noch bis ~2028.

      https://developers.redhat.com/blog/2018/11/14/python-in-rhel-8/

      "It won’t be in RHEL 8, but there will come a day when support for Python 2 will end."

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    Von #! am Di, 15. Oktober 2019 um 12:39 #

    Das Problem liegt bei Debian und seinen sogar in unstable veralteten Paketen sowie dem ewiggestrigem Calibre-Entwickler.
    Wann immer ich nicht den vollen Funktionsumfang brauche, mache ich möglichst einen Bogen um Calibre mit seiner schrecklichen Benutzeroberfläche und nutze Alternativen wie KOreader, Foliate, Polar Bookshelf.

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      Von blubb am Di, 15. Oktober 2019 um 16:34 #

      Ja, die Benutzeroberfläche ist wirklich grauenvoll.
      Ein gutes Beispiel dafür wie man mit Qt eine Oberfläche [b]nicht[/b] erstellen sollte.

      Die von dir genannten Alternativen schau ich mir mal an, kannte ich bis dato noch nicht.

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      Von wolfgang-p am Di, 15. Oktober 2019 um 19:55 #

      Die genannten Alternativen zu Calibre sind nicht wirklich ein Ersatz. Ginge es nur um einen E-Book-Reader, dann gäbe es durchaus andere Möglichkeiten. Aber Calibre verwaltet die E-Books - und das für meine Zwecke richtig gut. Einen Ersatz habe ich bisher nicht gefunden.

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    Von Jürgen Sauer am Di, 15. Oktober 2019 um 15:20 #

    Wieso Linux?
    Googel man nach DLL Hölle und ermittle mal wievielr Doppelte DLL Files Du in wievielen Versionen in unterschiedlichen Pfaden im System hast ...
    Bzw wieviele JAVA Runtimes gerade installiert sind ...

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 15. Okt 2019 um 15:21.
    • 0
      Von Ghul am Sa, 19. Oktober 2019 um 15:31 #

      Sinnvoller wäre es, wenn er nicht nur nachsehen würde, wie viele verschiedene Versionen an DLLs einer bestimmten Lib er unter Windows installiert hat, sondern welche davon auch noch schwere Sicherheitslücken enthalten und noch nicht gefixt wurden.

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    Von Arran am Di, 15. Oktober 2019 um 15:50 #

    Auch wenn hier einige diesen unerfreulichen Linuxzustand jetzt hinunterreden wollen, sehe ich es auch so. «Die Krux von Linux.»

    Otto Normalverbraucher interessiert es doch einen Dreck ob nun das Kreti oder das Pleti Betriebssystem nicht funktioniert. Wenn solche Pannen passieren kommt sehr schnell der ruf nach Apfel oder Migrosaft. Ob jetzt etwas in Ubuntu nicht korrekt funktioniert aber in Debian, etwas anderes tut es, in Suse oder Arch ebenso, oder gar wenn sie dann noch hören müssen dass die Pythonschlange 2 nicht kongruent mit der Pythonschlange 3 ist und man deswegen entweder das Betriebsystem wechseln muss oder auf das Programm auf das man stark baut, verzichten muss.
    Ich selber hadere nach wie vor mit KDE weil sie rücksichtslos eines der besten Feature klammheimlich gelöscht haben: Unterschiedliche Hintergründe und Miniprogramme. Und uns etwas viel komplizierteres vor die Bildschirme geschmissen haben.

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Von Oiler der Borg am Di, 15. Oktober 2019 um 14:34 #

Goval zimmert einfach eine eigene Distro um sein Meisterwerk... :x

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Von Kein Beinbruch am Di, 15. Oktober 2019 um 16:26 #

Das ist kein Makel von Linux oder Debian.
Auch wenn die Situation derzeit verfahren erscheint, gibt es frpüher oder später eine Lösung.
Kovid Goval, der Entwickler von Calibre ist erst einmal für seine Mühe zu zu danken. Schließlich hat er viel Arbeit da rein gesteckt. Wenn er jetzt auf dem Schlauch steht, kann man ihn halt auch nicht zu phyton3 zwingen. User können aber auf andere Anwendungen ausweichen und Calibre kann, falls andere Entwickler in die Breche springen, auch notfalls geforkt werden. Das ist der Vorteil von freier Software.
Auch wenn das Ganze erst mal bedauerlich ist, aber einen Anlass für allgemeine Linux Kritik sehe ich hier nicht.
Und wer nicht gepflegte Bibliotheken auf seinem Rechner mag, kann ja immer noch ein altes flatpak oder snap einspielen.
Böse Zungen behaupten, dass wäre genau dafür entwickelt worden.

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    Von Grmbl am Di, 15. Oktober 2019 um 18:03 #

    Und wer nicht gepflegte Bibliotheken auf seinem Rechner mag, kann ja immer noch ein altes flatpak oder snap einspielen.

    Kovid bietet offensichtlich ein Binary mit allen Abhängigkeiten an:

    Binary install

    calibre has a binary install that includes private versions of all its dependencies. It runs on 32-bit and 64-bit Intel compatible machines.

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    Von r26bxd am Di, 15. Oktober 2019 um 18:19 #

    Und wer nicht gepflegte Bibliotheken auf seinem Rechner mag, kann ja immer noch ein altes flatpak oder snap einspielen.
    Böse Zungen behaupten, dass wäre genau dafür entwickelt worden.

    Linux Apps on Flathub: Calibre

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Von Peterleee am Di, 15. Oktober 2019 um 18:25 #

Anwendungen können dann gerne als SNAP Pakete u.a. eingebunden werden. Sollte kein Problem sein.

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Von Moinsen am Mi, 16. Oktober 2019 um 08:47 #

In Debian gibt es zwar ein Paket mit Versionsnummer 4 (4.0.0+really3.48.dfsg-1), darin steckt aber nicht die neue Version, sondern Calibre 3.48

Was soll das den? Wen 3.48 drin ist, dann hat das Paket auch entsprechend numeriert zu werden, und zwar mit 3.48 und nicht mit 4.0. IMHO die spinnen gewaltig bei Debian!

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    Von txt-file am Mi, 16. Oktober 2019 um 09:13 #

    Nein, die spinnen nicht und das ist auch nicht das einzige Paket mit solchen Versionsnummern. das gab es zB vor ein paar Jahren bei gnutls schon einmal.
    Wenn debian einmal Version 4.0.0 in dem Repo hatte, dann aber ein Rollback auf 3.48 machen muss, ist dies die effizienteste Variante. Eine andere Variante ist, die Epoche hochzuzählen. Also ein (1: oder 2:) vorne an die Version anzustellen. Das wird aber eher ungern genutzt.
    Wenn debian einfach nach Version 4.0.0 die Version 3.48+support+securityFixes veröffentlichen würde, würden alle, die bereits 4.0.0 installiert haben kein Update bekommen. Schließlich ist die Versionsnummer kleiner.

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