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Di, 22. Oktober 2019, 17:51

Software::Browser

Firefox 70 freigegeben

Mozilla hat Firefox 70 freigegeben, der in dieser Version den erweiterten Schutz vor Nachverfolgung auf allen Plattformen einschaltet und umfassende Auskunft über die blockierten Tracker gibt.

Mozilla

Im neuen Firefox 70 dreht sich nach Angaben von Mozilla alles um die Privatsphäre der Benutzer. Der bereits in Firefox 69 eingeführte erweiterte Schutz vor Nachverfolgung ist jetzt auf allen Plattformen einschaltet. Dieser erweiterte Schutz (Enhanced Tracking Protection, ETP) wurde noch einmal erweitert und blockiert nun auch Cookies von Facebook, Twitter, LinkedIn und ähnlichen Seiten, wenn diese von dritter Seite kommen.

Das ganze Ausmaß der Spionage, die Webseiten betreiben, lässt sich in einer neuen Informationsseite ansehen, die alle von Firefox blockierten Tracker mit Einzelheiten zeigt. Dieser Bericht zeigt außerdem auch die Daten an, die zuvor in Firefox Monitor und Firefox Lockwise verfügbar waren. Ersteres gibt Auskunft über kompromittierte Online-Zugänge, womit man auch feststellen kann, ob man selbst betroffen ist oder ein eigenes Passwort in der Liste der kompromittierten Passwörter auftaucht. Letzteres gibt eine Übersicht über die Zahl der in Lockwise gespeicherten Passwörter.

Lockwise selbst kann nun Zugangsdaten speichern, verwalten und mit anderen Firefox-Instanzen synchronisieren. Auch ein Generator für komplexe Passwörter ist nun enthalten. Weiter optimiert wurde in Firefox 70 der JavaScript-Interpreter, so dass Code um bis zu 8 Prozent schneller läuft. Ein neues Menü ermöglicht den schnellen Zugriff auf Firefox-Dienste wie Monitor und Send. Ferner wird in der Adressleiste angezeigt, wenn eine Webseite auf die Position des Benutzers zugreift. Die in Firefox eingebauten Seiten halten sich nun an die Systemvorgabe für den dunklen Modus. Außerdem wurde die Lesbarkeit von über- oder unterstrichenen Texten verbessert.

Neu für Entwickler sind dieses Mal offenbar nur kleinere Dinge. So kann man im Barrierefreiheit-Panel der Entwicklerwerkzeuge prüfen, ob die Seite mit der Tastatur nutzbar ist und ob die Farben für Nutzer mit eingeschränkter Sicht sinnvoll sind. Der Inspektor stellt CSS-Deklarationen, die das ausgewählte Element nicht betreffen, grau dar und kann auch die Ursache erklären. Ferner lassen sich Breakpoints setzen für Änderungen im DOM.

Weitere Einzelheiten können in den Anmerkungen zur Veröffentlichung nachgelesen werden. Firefox 70 steht in zahlreichen Sprachen für Linux, macOS und Windows zum Download bereit. Die Android-Version von Firefox, die bald durch Fenix ersetzt werden soll, blieb bei Version 68 und erhielt wohl nur einige Korrekturen. Firefox 68.2 für Android steht im Google Play-Store sowie auf der Mozilla-Webseite zur Verfügung.

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