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Mi, 30. Oktober 2019, 09:56

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 31 mit zahlreichen Neuerungen

Die Linux-Distribution Fedora wurde in Version 31 veröffentlicht. Sie setzt auf Gnome 3.34 als Desktop auf und bringt neben Verbesserungen bei Installation auch eine RPM-Kompression mit zstd und Unterstützung von cgroups v2 mit.

fedoraproject.org

Das Fedora-Projekt hat Version 31 seiner Distribution veröffentlicht. Die Highlights der neuen Version sind der Linux-Kernel 5.3, Mesa 9.2, GCC 9.2.1, GNU C Library 2.30 und Gnome 3.34. Die Integration von Qt-Anwendungen in Gnome wurde weiter verbesser und die Anbindung von Wayland weiter ausgebaut. Unter anderem lässt sich ab sofort Firefox nativ unter Wayland starten und ist nicht mehr auf das Xwayland-Backend angewiesen.

Als Paketmanager kommt in Fedora 31 RPM 4.15 zum Einsatz. Die neue Version des Werkzeugs verspricht nicht nur erhöhte Geschwindigkeit, sondern auch diverse Verbesserungen. Die neue RPM-Kompression mit zstd reduziert beispielsweise die erforderliche Kompressionszeit und verbessert die Gesamtleistung erheblich.

Einer der weiteren Schwerpunkte bei der Entwicklung von Fedora 31 lag laut Aussagen des Teams bei der Entfernung von Python 2 und der darauf aufbauenden Pakete. Grund für diesen Schritt ist die bereits Anfang des kommenden Jahres stattfindende Einstellung der Unterstützung für Python 2. Vollständig eliminiert ist das Paket allerdings noch nicht. So gibt es weiterhin noch etliche Pakete, die erst in der kommenden Version von Fedora bereinigt werden sollen.

Mit der neuen Version schaltet das Team in Fedora die Unterstützung für cgroups v2 frei. Zudem wurde der Zugriff auf die Distribution über passwortgeschützte SSH-Verbindungen für Root unterbunden. Die Unterstützung für AAC und H.264-Profile ist ab sofort standardmäßig aktiviert, sodass sie nicht mehr aus einer fremden Quelle nachinstalliert werden muss.

Wie bereits in der Vergangenheit angekündigt, endet mit der Freigabe der neuen Version die Unterstützung für die alte i686-Plattform. Fedora 31 stellt keine i686-Kernel mehr bereit und liefert auch keine 32-Bit Installationsmedien mehr aus. Dem entsprechend ist Fedora 32 ab sofort offiziell in der Variante »Workstation« nur noch für die x86_64-Plattform erhältlich. Die Server-Variante ist dagegen sowohl für die x86_64- als auch für die aarch64-Plattform erhältlich. Zudem stehen diverse alternative Architekturen und mit Fedora Spins auch Abwandlungen mit diversen Desktops sowie mit Themenschwerpunkten bereit.

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