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Thema: Microsoft bestätigt Edge für Linux

22 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Potz Blitz am Do, 7. November 2019 um 13:37 #

... werden vermutlich die wenigsten unter Linux vermissen. Zumal es
1. nur ein umgelabelter Chrome ist und
2. Microsoft, was das Thema Privatsphäre angeht, nicht den besten Ruf genießt.
Aber immerhin, es deutet sich ein Sinneswandel in Redmond an.

Wer vor 25 Jahren behauptet hätte, dass IBM einmal Linux auf ihren Rechnern anbieten würde, den hätte man vermutlich nicht ernst genommen. Und heute scheint es so, als würde der Windows-Riese wanken.

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    Von Josef Hahn am Do, 7. November 2019 um 14:03 #

    Er wankt nicht, er verdient auf diese Weise halt einfach besser. Und man bekommt die Leute so viel besser weich, als mit dem harten Kampf. In wirklich _jeder_ Diskussion um IDEs kommen die Leute ausm Unterholz, die davon zu berichten wissen, dass sie ja Visual Studio Code so gelungen finden. Ein besserer Texteditor, auf Basis von Chrome und Node.js, und mit einem A* voll "Telemetrie". Ergo: Strategie funktioniert!

    Und während sich die Leute gefreut haben, wie toll die IT-Welt immer freier und offener wird, haben sie das komplette Office (inkl. Exchange) von euren Maschinen abgezogen und euch in die Cloud gesuppt. Und keinen stört's so richtig mit Nachdruck.

    > Aber immerhin, es deutet sich ein Sinneswandel in Redmond an.

    Ich sehe es eher so, dass sie es sich leisten können, ein bisschen rumzuexperimentieren und mit geschickteren Strategien zu spielen, die vielleicht auch kurzfristig weniger "nachtigall ick hör dir trappen" sind, als das früher so Stil des Hauses war...

    > Microsoft, was das Thema Privatsphäre angeht, nicht den besten Ruf genießt.

    Nein, gegenüber der vorbildlichen Privacy bei Google ist das natürlich nix.... ^^ SCNR

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      Von klopskind am Do, 7. November 2019 um 14:43 #

      Und keinen stört's so richtig mit Nachdruck.
      "... ganz Gallien?": Nein, privat (und bisher auch beruflich) bleibe ich von den ganzen Cloud-Produkten und -Features à la Office 365 (Microsoft Office Online) fern. Und ich bin mir sicher, dass es noch viele andere Menschen derart gibt - wenn auch vermutlich leider in der deutlichen Unterzahl :cry:

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      Von Andre am Do, 7. November 2019 um 15:42 #

      >> Ich sehe es eher so, dass sie es sich leisten können, ein bisschen rumzuexperimentieren und mit geschickteren Strategien zu spielen, die vielleicht auch kurzfristig weniger "nachtigall ick hör dir trappen" sind, als das früher so Stil des Hauses war...

      Vielleicht ists eher so das Microsoft vor einigen Jahren die Entscheidung getroffen hat das primärer Umsatz via Cloud-Geschäft generiert werden soll. Unter solcher Prämisse ist es für Microsoft sicher auch im Eigeninteresse das die Kernapplikation für Ihre zukünftigen Webservices unabhängig von den konkurrierenden Drittanbietern zuverlässig laufen werden.
      Wir werden in Zukunft vermutlich sehen das die Bindung von Microsoft an Windows deutlich stärker aufweicht. Nachdem primäre Empfehlung für den aktuellen MS-SQL-Server inzwischen Linux und nicht mehr Windows-Server ist, könnte ich mir durchaus vorstellen das auch mittelfristig andere Server-Produkte wie AD/Exchange etc. auf Linux-Servern installiert werden können. Die Migration von Basistechnologieen wie zb .NET-Core und PowerShell auf Linux/MacOS waren sicherlich auch kein reiner Selbstzweck - sondern sind Teil einer einheitlichen Geschäftsstrategie.

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    Von Moinsen am Fr, 8. November 2019 um 09:02 #

    Wo siehst du einen Sinneswandel in Redmond? Microsoft klaut sich immer noch alles zusammen was es in die Griffel bekommen kann. Jetzt bedient man sich halt bei OpenSource, um Entwicklungskosten zu sparen. Schlimmer noch , man schließt sich sogar noch den Ganzen Gremien etc. an, um sich noch besser bedienen und beeinflußen zu können.

    Es scheint nicht nur so, als ob der Riese wankt. Er hat in den letzten 15 Jahren fast 20% Marktanteile auf dem Desktop eingebüßt. Nur Linux hat halt nicht viel davon gesehen. Der große Gewinner ist momentan MacOS.

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