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Mo, 18. November 2019, 09:32

Software::Distributionen::Debian

Debian GNU/Linux 10.2 veröffentlicht

Das Debian-Projekt hat über drei Monate nach dem letzten Update die zweite Aktualisierung des stabilen Distributionszweiges 10 »Buster« herausgegeben. Die neue Version korrigiert wie üblich diverse Fehler, darunter auch Sicherheitsprobleme und schwerwiegendes Fehlverhalten.

Software in the Public Interest

Die aktuelle Freigabe der zweiten Version von Debian GNU/Linux 10 »Buster« kommt über drei Monate nach der letzten Aktualisierung der stabilen Version. Die korrigierte Version 10.2 fasst deshalb die Sicherheitsupdates der letzten Zeit zusammen. Seit der letzten Freigabe wurden genau 49 Debian Security Advisorys (DSA) herausgegeben, deren Bereinigungen nun kumulativ in die aktuelle Version eingeflossen sind. Dabei sind neben Apache, Qemu, LibreOffice, Xen und dem Linux-Kernel auch Desktop-Anwendungen wie die Browser Mozilla Firefox und Chromium sowie der E-Mail-Client Mozilla Thunderbird. Zudem wurden in der neuen Version diverse Aktualisierungen der bestehenden Pakete durchgeführt.

Wie der Ankündigung entnommen werden kann, wurden zudem knapp 70 Anwendungen einer Aktualisierung unterzogen. Unter anderem wurden diverse Abstürze in Akonadi, Picard, dem Gnome Sound Recorder und der Gnome Shell behoben. In open-vm-tools korrigierten die Entwickler ein Speicherleck und LibreOffice sollte wieder korrekt mit PostgreSQL 12 funktionieren. Ferner wurden diverse Pakete auf eine neue Version gehoben und korrigieren nicht nur Fehler, sondern fügen auch diverse kleinere Funktionen hinzu.

Um die Stabilität und die Kompatibilität zu gewährleisten, wurden wie gewohnt nur die absolut erforderlichen Änderungen vorgenommen. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass keine Anwendungen aus der Distribution entfernt werden. Unter anderem wurde diesmal Firefox für die armel-Architektur wegen nicht lösbarer Probleme mit nodejs entfernt.

Eine Liste aller Änderungen kann der Ankündigung und dem Changelog der aktuellen Version entnommen werden. Debian GNU/Linux 10.2 steht ab sofort auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zum Bezug bereit. Wer allerdings schon frühere Installations-Images oder laufende Systeme besitzt, kann diese problemlos weiterhin nutzen, denn vorhandene Installationen lassen sich mühelos auf den neusten Stand bringen.

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