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Thema: Elektra 0.9.1 erschienen

12 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von nur kurz am Mi, 27. November 2019 um 19:52 #

alles in eine DB, binär, und zum editiere dann kreg ?
naja .....

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Von Fro am Do, 28. November 2019 um 09:38 #

Kann mir jemand vielleicht erklären wieso man Elektra verwenden sollte?

Wenn es nur um das Speichern von Konfigurationen geht, macht es doch mehr Sinn allgemein gültige und jeglicher (relevanter) DB und Programmiersprache bekannte Formate zu verwenden (JSON, XML, CSV (wobei das schon Probleme macht, aufgrund der Trennzeichen)).

Oder verstehe ich den Nutzen von Elektra dabei nicht?

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    Von KDE User am Do, 28. November 2019 um 11:13 #

    Ich nutze Elektra nicht selbst, glaube aber ganz gut verstanden zu haben, was es tut.

    Mit Elektra macht man sich vom konkreten Format unabhängig. So könnte man zum Beispiel von json auf XML oder umgekehrt wechseln, indem man ein anderes Plugin verwendet.

    Ein konkreter Anwendungsfall wäre z.B. ein plattformübergreifendes Programm. Da könnte ich meine Konfiguration so speichern, wie es auf dem jeweiligen System üblich ist, also unter Windows in der Registry und unter Linux als Konfigurationsdateien unter /etc bzw. in einem versteckten Unterverzeichnis des Userverzeichnis. Die Codeänderung würde nur die Auswahl des Formats betreffen, nicht aber das Lesen und Schreiben.

    Im Übrigen sollten sich die Leute langsam mal von der unsinnigen Vorstellung verabschieden, Elektra sei eine "Registry für Linux". Das einzige, was Elektra mit Registry zu tun hat, ist, dass es unter Windows die Verwendung der Registry unterstützt.

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    Von Andre am Do, 28. November 2019 um 11:32 #

    genau das macht im grunde elektra wenn ich das richtig verstehe - als standardisiertes framework für standardisierte konfigurationen.

    wenn dieses einmal von der mehrzahl der applikationen verwendet wird ist es einfach systemübergreifende admintools vergleichbar yast zu bauen, ohne das man für jede konfiguration seinen eigenen parser benötigt.

    weitere details und anwendungsmöglichkeiten findest du auf der homepage.

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    Von markus23 am Do, 28. November 2019 um 12:26 #

    Vielen Dank für die Nachfrage!

    Meine Vorredner haben schon richtig erkannt, dass man mit Elektra einfach zwischen verschiedenen Konfigurationsformate wechseln kann. Das selbe gilt für Speicherorte, eine neue Version oder Alternative von XDG Base Directory zu unterstützen wäre einfach ein neues Plugin für Elektra.

    Andere Gründe sind in Why Elektra? und der FAQ aufgelistet. Das meiste bezieht sich auf Vorteile für Entwickler und System-Administratoren, es gibt aber auch Vorteile für einfache Benutzer: Man bekommt standardisierte Wege wie man mit Kommandozeile, Editoren, grafischen Oberflächen oder Web-Oberflächen (je nach Vorliebe!) die gesamte Konfiguration editieren kann. Und das ist derzeit ein riesiges Usability Problem unter Linux. Für viele Probleme muss man nach wie vor Dateien öffnen und Inhalte editieren die ein einfacher Benutzer (und manchmal auch Systemadministratoren) nicht verstehen (können).

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Von markus23 am Fr, 29. November 2019 um 07:10 #

Falls jemand Elektra 0.9.1 ausprobieren will, jetzt ist auch ein Docker image verfügbar.

docker run -it elektra/elektra

Und man kann schon mit kdb herumspielen.Ein großes Danke an Mihael Pranjić :D

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