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Thema: Flatpak 1.5.1 verbessert den Schutz der Anwendungen

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Juan am Do, 28. November 2019 um 13:16 #

Das alternative Paketsystem Flathub, bei dem die Anwendungen den Großteil ihrer Abhängigkeiten im Paket mitbringen, soll nach dem Willen einiger Gnome-Entwickler in Zukunft die althergebrachten Paketsysteme der Distributionen ablösen.

Dann hoffe ich einmal das sich die Entwickler anderer Desktops von dem "Willen einiger Gnome-Entwickler" nicht beeinflussen lassen.

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    Von Stiffler am Do, 28. November 2019 um 13:46 #
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    Von Pflaumenkern am Do, 28. November 2019 um 14:11 #

    Es soll nicht nur althergebrachten Paketsysteme ablösen, sondern die Kontrolle über das, was ein Linux-System-Plattform ausmacht, in zentrale Hände bringen.

    Weg mit dem Wettbewerb an Lösungen, in der Zukunft entscheidet das Flatpak-Gremium, was "Linux" ist.. Zum Beispiel jetzt schon, daß Gtk3 ein Bestandteil des Basissystems ist.

    > The Freedesktop runtime is the standard runtime that can be used for any application and contains a set of essential libraries and services, including D-Bus, GLib, Gtk3, PulseAudio, X11 and Wayland.

    Siehe http://docs.flatpak.org/en/latest/available-runtimes.html

    Endlich zentristische Kontrolle, in der Hand von Gnome(RedHat(IBM)).
    Free Software, endlich wieder mehr wie Free Beer!
    Nieder mit dem Basar, es lebe die Kathedrale! Folgt dem Roten Hut und dem Fuß!

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      Von Juan am Do, 28. November 2019 um 14:35 #

      Endlich zentristische Kontrolle, in der Hand von Gnome(RedHat(IBM)).
      Der Entwickler Alexander Larsson, der dieses Flatpak unbedingt haben will, arbeitet übrigens rein "zufällig" bei RedHat/IBM.

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      Von Ghul am Sa, 30. November 2019 um 16:21 #

      Weg mit dem Wettbewerb an Lösungen, in der Zukunft entscheidet das Flatpak-Gremium, was "Linux" ist.. Zum Beispiel jetzt schon, daß Gtk3 ein Bestandteil des Basissystems ist.

      Leider macht unser Staat, also Deutschland, bei dieser Zentralisierung mit.

      Die neuste Elster Authenticator Version 45.0 funktioniert bspw. nicht mehr unter Debian Stable (Buster) und Debian Oldstable (Stretch).
      Obwohl auf der Webseite angegeben ist, dass Linux unterstützt werde, gilt das im Kleingedruckten nur für Ubuntu.

      Für Debian und Co gibt es keinen Support.

      Und was noch schlimmer ist, die alten Elster Authenticator Versionen liefen unter Debian vor ein paar Monaten noch.
      D.h. die haben da einen Entwickler eingestellt, der nichts kann und seine Arbeit nicht beherrscht.
      Denn wenn früher einmal funktionierender Code mal funktionierte und dies nun nicht mehr tut, dann hat der das kaputt programmiert und es wäre wahrscheinlich mit wenigen Zeilen korrigierbar.

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Von Juan am Do, 28. November 2019 um 13:22 #

Die GNOME Foundation würde als juristische Person hinter einem solchen spendenbasierten App-Store stehen.

Starke Unterstützung für Gnome Foundation gegen Patentklage.

Super! Dann würden eventuelle Schadensersatzzahlungen aus Patentklagen vorrangig aus dem Vermögen der juristischen Person "Gnome Foundation" bestritten und die eigentlichen Anbieter der Software wären nur zweitrangige Gläubiger.

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    Von Cuba am Fr, 29. November 2019 um 05:33 #

    ...und wenn dieser "Flatpak-Shop" dann unter Verantwortung der US-Amerikanischen "Gnome Foundation" läuft, gelten für die praktischerweise gleich US-Amerikanische Exportbeschränkungen, besonders für Kryptographie.

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Von Potz Blitz am Do, 28. November 2019 um 14:22 #

Meines Wissens ist Flatpak der Name des (Datei-)Formats. Und Flathub.org ist der Name einer Website auf der Flatpaks angeboten und heruntergeladen werden können. Ähnlich wie AppImages sollte man sich -afaik- Flatpaks also auch anderweitig beschaffen können.

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Von Oiler der Borg am Do, 28. November 2019 um 15:13 #

dass dieser Dreck alsbald aus Desktopditros wieder verschwindet!

Da kann man ja gleich Windows nehmen, wo die einhergehenden Probleme schon 20Jahre zum Kern gehören

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    Von GebackenesBrot am Sa, 30. November 2019 um 19:29 #

    Unter Windows gibt es wenigstens ein Konzept für Langzeitkompatibilität von Anwendungen. Kann man unter Linux vergessen wo es zig Bibliotheken in verschiedenen Versionen mit verschiedenen Versionsschemata gibt.
    Das ist der Grund warum Flatpack ins Leben gerufen wurde.
    Und ohne dieses Konzept kann man Linux für die ganzen professionelle Anwendungen im Bereich Workstation vorab komplett vergessen. Das funzt bei OpenSource, bei welchem die Distributoren den gesamten Aufwand der Anpassung haben aber bei Closed Source Software macht das bestimmt kein Systemhaus für Hans- und Franz-Distribution 2000.

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      Von Oiler der Borg am Mo, 2. Dezember 2019 um 10:07 #

      ..Und ohne dieses Konzept kann man Linux für die ganzen professionelle Anwendungen im Bereich Workstation vorab komplett vergessen.

      Du meinst solch Kram wie den Adobedreck?
      Vergess/verzichte ich gern!
      Adobe ist keine Softwareklitsche, sondern ein Seucheninkubator - ansonsten gibt es doch fast alles bis auf Einkommensteuerbearbeitung als open Source

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Von Minimalist am Do, 28. November 2019 um 18:35 #

verbessert den Schutz der Anwendungen

Vor was oder wem werden die Anwendungen denn besser geschützt?

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    Von Drubadix am Fr, 29. November 2019 um 00:45 #

    Vor den Anwendern! Vor wem den sonst.
    Die Linuxgemeinde wird in in eine orthodoxe (IBM-flatpak) und eine katholische (Canoninical-Microsoft-snap) Kirche gespalten.
    Alle die dem Altar der Bezahl-App nicht huldigen wollen, werden der Häresie bezichtigt.

    Die Konzerne übernehmen die Regie. Die GPL und Distributionen mit eigenen Maintainern ein Allroundsystem zur Verfügung stellen, geraten ins Abseits. Wenn bei FLOSS erst einmal das Geld einzieht, haben die Konzerne leichtes Spiel.

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Von Konrad am Fr, 29. November 2019 um 00:22 #

Der Versuch ist zulässig, nur müssen sich diese wankers dann nicht wundern, wenn Nutzer das für assholism halten und schlicht und ergreifend nicht mitmachen.

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Von Gast am Fr, 29. November 2019 um 08:20 #

War ja klar, erst gratis mit Komfortfunktionen "anfixen", und dann ein Bezahlsystem einführen, sobald das Konzept etabliert ist.

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