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Thema: Linux 5.5 entfernt sysctl-Systemaufruf

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Von Alzheimer am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:13 #

Insbesondere, wenn es um Skripte zur Netzwerkkonfiguration geht, kommt den Leuten gerne bis heute noch in den Sinn, nicht das sysctl-Kommando zu nutzen oder die sysctl-Konfiguration anzupassen, sondern direkt mit dem echo-Kommando Werte in die virtuellen Dateien in /proc/sys/net/* hineinzuschreiben.

Wird man in Zukunft kläglich scheitern, wenn man versucht, IP-Forwarding mittels: "echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward" einzuschalten?

Manche Leute machen eben alles so, wie sie es mal vor 20 Jahren gelernt haben, wobei es vergebliche Mühe ist, ihnen das auszureden.

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    Von klopskind am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:35 #

    Im Artikel steht:

    Als Alternative steht das direkte Lesen und Schreiben von Werten im Verzeichnis /proc/sys im virtuellen proc-Dateisystem zur Verfügung.
    sowie
    Das Programm sysctl, das es wie der Systemaufruf ermöglicht, die Dateien in /proc/sys zu lesen und zu ändern, bleibt unverändert bestehen, so dass sich für die Anwender nichts ändert.

    Es geht bei der Änderung also allein um Systemaufruf sysctl(2), nicht um sysctl(8), wie es im Artikel und in diesem Kommentar bereits explizit erwähnt wurde.

    Unter Anderem werden dadurch Skripte, die direkt auf /proc/sys/net zugreifen, nicht obsolet. Ein Versuch mittels echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward IP-Forwarding einzuschalten, sollte nach dieser Änderung weiterhin wie gehabt funktionieren und nicht kläglich scheitern.

    Betreutes Lesen...

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