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Thema: Schulamt Bern rudert bei Open Source zurück

52 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von green2018 am Fr, 29. November 2019 um 12:00 #

Solange im westlichen Kapitalismus-Modell proprietäre Software als "Standard" gehegt und gepflegt wird, solange wird sich nichts grossartig ändern. Microsoft wird es immer schaffen, nur zu sich selbst 100% kompatibel zu sein ...

In Russland und China werden ZWINGEND der Einsatz von Opensource vorgeschrieben.

Die Apple-verliebten Schweizer sollten auch mal die Auswahl der Hardware überdenken. Erstens sind iPad's im Vergleich zu Desktops in relativ kurzer Zeit Sondermüll, zweitens ist die Plattform nicht offen genug.

Aber jeder so, wie er es braucht ...

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    Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 17:09 #

    Ist jetzt doch etwas sehr kümmerlich für ProLinux, wenn das unterhalb der "Schmerzgrenze" landet, denn Du hast ja sooo recht.

    0
    Von whocares am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:18 #

    Die Schweizer hätten halt auch Onlyoffice probieren sollen. Dann hätten sie weniger von den hier beschriebenen Problemen gehabt. Collabora ist nett, aber Libreoffice an sich und die Weboberfläche von LOO brauchen noch vieeeeel Arbeit, damit sie mal was werden.

    • 0
      Von Pfister2 am Mo, 2. Dezember 2019 um 19:17 #

      Na ja, scheint jetzt doch etwas veraltet, wenn es nur Pakete für Debian 8.x gibt. Und ja, auch AppImage funktinierte bei mir nicht... Ich sehe jetzt das serverseitige Starten von Software-Monstern nicht wirklich. Warum um Himmels willen muss alles in der Cloud laufen, wenn ein komplettes Linux (AVMultimedia) in ca. 10 bis 20 Sekunden installiert ist?

      • 0
        Von whocares am Di, 3. Dezember 2019 um 12:50 #

        Huh? Onlyoffice läuft ohne Probleme auf Debian 9 und 10 und auch auf anderen modernen Distributionen. Auf der Webseite sind nur die Minimalanforderungen angegeben.

        Und in der Cloud? Ja, in der EIGENEN "Cloud", nicht auf den Servern von fremden Leuten, sondern den eigenen. Das geht mit Onlyoffice/Collabora/Nextcloud ziemlich gut.

    0
    Von pointer am Mi, 4. Dezember 2019 um 08:37 #

    In Russland und China werden ZWINGEND der Einsatz von Opensource vorgeschrieben.

    Tja, diese Länder sind ja auch Musterbeispiele für Demokratie und Freiheit.

    Zieh' doch einfach um - vielleicht fühlst Du Dich da ja wohler.

    • 0
      Von klopskind am Mi, 4. Dezember 2019 um 11:24 #

      Soll das ein Argument sein?

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        Von pointer am Mi, 4. Dezember 2019 um 11:40 #

        Soll das ein Argument sein?

        Soll das ein Beitrag sein?

        • 0
          Von klopskind am Mi, 4. Dezember 2019 um 14:16 #

          Es ist ein Beitrag zur Klärung der Bedeutung Ihres Kommentars bzw. der Präzisierung (oder Existenz) der dahinterstehenden Intention.

          Wieso ist das nötig? Weil Ihr Kommentar unlogisch ist. Im Eingangskommentar wurde keinerlei Aussage darüber getroffen, wie demokratisch oder freiheitlich die Beispiele Russland und China seien. Zudem wurde dies weder impliziert noch suggeriert. Es ging um vermeintliche Vorschriften für öffentliche Ausschreibungen für Softwareentwicklungen in jenen Beispielländern, welche vergleichend zu etwaigen Vorschriften westlicher Nationen als Kritik an diesen dienen sollte.
          Wie stellen Sie diesen Zusammenhang her?

          Ob diese Behauptungen bzw. der darauf beruhende Vergleich nun tatsächlich korrekt sind, ist eine andere Frage, die vermutlich einen diskussionswürdigen Punkt darstellen würde. Aber soweit ich es überblicken kann, wurde dagegen bisher nichts eingewendet.

          Jedenfalls, d.h. selbst wenn die Russland oder China keine gültigen Beispiele in diesem Sinne wären, stellt Ihr Kommentar kein Argument gegen die Legitimität der Kritik der Autorin/des Autors des Eingangskommentars (green2018) dar.
          Ihr Kommentar wirkt aber so, als solle er dieser gegensätzlichen Intention zweckdienlich sein. Deswegen auch meine implizite Frage nach der Intention Ihres Kommentars.

          Die Kritik der Autorin/des Autors des Eingangskommentars (green2018) an der Einstellung westlicher Nationen gegenüber gesetzlichen Vorschriften für öffentliche Ausschreibungen für Softwareentwicklungen ist berechtigt. Die genannten Beispiele beweisen nicht nur, dass es tatsächlich möglich ist, in jenen Ausschreibungen OSS als Ergebnis gesetzlich vorzuschreiben, sondern auch, dass es in anderen Staaten und Verwaltungsregionen für gesellschaftlich sinnvoll und vorteilhaft erachtet wird.

          Die Autorin/der Autor des Eingangskommentars hat auch keine Absichten formuliert, deswegen den Wohnsitz in ein anderes Land verlegen zu wollen. Und möglicherweise wohnt die Person bereits in einem solchen Land - wer weiß. Ihr jedoch nahezulegen, allein aufgrund der kritikstützenden Erwähnung von Positivbeispielen, die im Sinne der FSFE-Kampagne 'Public Money! Public Code!' stehen, umzuziehen, halte ich für unangebracht. Es ist auch nicht zielführend - was natürlich vom Ziel abhängt. Was war gleich das Ziel Ihres Kommentars? Deswegen meine obige Frage.

          Übrigens bin ich mir relativ sicher, dass sich ein Land finden lässt, dass die gewünschten Ausschreibungsvorschriften beschlossen hat, sowie weitestgehend demokratisch und freiheitlich zu bewerten ist - sogar nach Ihren Maßstäben. (Welche Maßstäbe sind das eigentlich? Wäre Ihnen Italien gut genug?)

          In diesem Sinne lautet meine Antwort auf Ihre Frage: Wie man's nimmt. Aber ob Sie das akzeptieren (wollen), hängt allein an Ihnen.

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Von JoeXX am Fr, 29. November 2019 um 12:03 #

Ich nutze selbst Collabora Office zusammen mit NextCloud. Für Kleinigkeiten ist Collabora Office ganz nett und ausreichend aber ernsthaft damit arbeiten ist schwer. Und richtig schlimm wird es auf dem Tablet. Markieren mit touch ist in eine Zumutung. Copy/paste Aktionen sind damit einfach nur nervig. Ich kann verstehen dass man damit unzufrieden ist.

Allerdings verstehe ich nicht warum man unbedingt eine browser-basierte Officelösung und Tablet Nutzung haben wollte. Mit LibreOffice an einem PC hat man viel mehr Möglichkeiten, die Bedienung ist ganz unkompliziert und Probleme wie beim Drucken gibt es auch keine.

  • 1
    Von xander32 am Sa, 30. November 2019 um 19:31 #

    Situation BS in Hessen: Leider sorgt LibreOffice auf Schulrechnern immer für Probleme im Unterricht. Bilder verschwinden, Freeze, alte Version in der Schule - neue Version auf dem Heimrechner usw. Ein großes Problem ist das meist über PeadML nur Jahresimages aufgespielt werden, somit ist meist das LibreOffice noch älter als ein Jahr, welches auf den Schulrechnern installiert ist. Firefox ESR ist eigentlich auch nicht so tolle im Unterricht, u.a. mit der gleichen Installationproblematik. Die Admins sorgen mit restriktiven Einstellungen für noch mehr Frust.
    Dafür laufen die Produkte von MS wesentlicher besser und haben eine höheren Akzeptanz bei den Schülern.

    • 0
      Von Ghul am Sa, 30. November 2019 um 19:58 #

      Das Problem sollte leicht umgangen werden können in dem man in LibreOffice einfach unter Extras -> Optionen -> Laden/Speichern -> Allgemein unter "Einstellungen für Standarddateiformat und ODF" die ODF Formatversion von "1.2 Erweitert" oder neuer auf "1.2" ändert.

      Siehe dazu auch:
      https://help.libreoffice.org/3.3/Common/General_3/de#ODF-Formatversion

      Es ist nämlich nicht verwunderlich, wenn eine alte Softwareversion nicht mit den neuen Features einer neuen Dateiformatversion der neusten Softwareversion klar kommt.
      Da muss man einfach einen kleinen gemeinsamen Nenner finden und der liegt im Dateiformat, dann sollte das auch problemlos funktionieren, wenn sich alle daran halten.

      • 0
        Von Ghul am Sa, 30. November 2019 um 20:03 #

        Hier steht auch nochmal etwas dazu:

        Der Modus ODF 1.2 Erweitert (Kompatibilitätsmodus) ist ein abwärtskompatibler Modus ODF 1.2 Erweitert. Er nutzt Funktionen, die in ODF 1.2 veraltet sind und/oder ist 'Fehler-kompatibel' zu älteren OpenOffice.org-Versionen. Er kann nützlich sein, wenn Sie ODF-Dokumente mit Benutzern austauschen, die Anwendungen verwenden, die eine Spezifikation vor ODF 1.2 oder ODF 1.2 (nicht Erweitert) verwenden.
        Quelle:
        ODF-Formatversion

        • 0
          Von Danke für den Tipp am So, 1. Dezember 2019 um 10:50 #

          werde es ausprobieren.

          • 0
            Von Ghul am So, 1. Dezember 2019 um 11:47 #

            Es müssen sich aber alle daran halten.
            Es bringt nichts, die Dokumente im Format Version 1.2, also ohne Erweiterungen, in der Schule zu erstellen und dann Zuhause mit den Erweiterungen wieder abzuspeichern.

            Eventuell gibt's eine Einstellung in Libre Office mit der man einstellen kann, dass bestehende Formatversionen beibehalten werden.

      0
      Von wenjuckts am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:21 #

      Warum arbeiten in der IT oder bei den Beschaffern immer nur Leute, die sich nicht umsehen was es so am Markt gibt? Onlyoffice ist die bessere Open Source Alternative, mit gutem OOXML Support und Desktop sowie Mobile Apps.

      1
      Von TheTux am Mo, 2. Dezember 2019 um 16:21 #

      Was bitte kann Libre dafür wenn bei Euch an der Schule die Software nicht updated wird?

      Das liegt doch allein am Admin und seiner (un)Fähigkeit.

    0
    Von whocares am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:14 #

    Besser wäre Onlyoffice, läuft auch mit Nextcloud.

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Von Josef Hahn am Fr, 29. November 2019 um 12:04 #

> Außerdem müssten Lehrkräfte eigene Hardware von zuhause mitbringe, um den Unterricht zu gewährleisten.

Ich habe diese Vollpfeifen förmlich vor Augen, die sich kindlich bockig dagegegen stellen, weil sie neu herausfinden müssen, wo der "Bulletpoints" und der "Bold" Knopf in der neuen Office-Suite sind. Und dann hat vielleicht auch noch jemand darauf bestanden, dass Daten über gescheite Kanäle geteilt werden, und nicht alles in der Schatten-IT per WhatsApp durch die Gegend geblasen wird?

Das geht ja gaaarnicht.....

Es wird wohl auch in der Schweiz so sein, dass die ersten Totalausfälle der komplett verblödeten "Insta"-Generationen inzwischen selbst Lehrer werden, und die nächste Generation verstrahlen mit ihrer konsumhörigen, unkritischen und ignoranten Haltung...

(Btw: Dass es auch technische Mängel gab, kann ich mir schon vorstellen. Die Open Source Tools, die ich kenne, sind oft gekennzeichnet vom "Works for me" Qualitätslevel. Da spielt neben Stabilität auch Ergonomie und manchmal auch ein bisschen grundsätzliche Ästhetik rein. :D Und wenn man dann was entsprechendes äußert, kommen erstmal die ganzen Kasper, die dir sagen, dass das bei denen angeblich alles ganz toll funktioniert, und du es wahrscheinlich verkonfiguriert hast)

  • 0
    Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 16:27 #

    Du hast recht, dass manchmal gewisse OS-Entiwckler sowas von arrogant sind, dass es einem schaudert. Du hast aber definitiv nicht recht, dass dem grundsätzlich so sein mus bzw. ist. Schau Dir AVMultimedia an, und wenn Du was findest, dann meld es und ich werde mich drum kümmern...

    • 0
      Von Josef Hahn am Fr, 29. November 2019 um 16:42 #

      Meine Kritik bezog sich garnicht mal auf Entwickler. Da gehe ich sogar von einem gewissen Maß an Kritikfähigkeit aus. Aber dieses Trüppchen, was da Collabora Office auf iPad für Bern umgesetzt hat, waren ja nicht die Entwickler. Das sind (ich mutmaße jetzt wieder etwas über den Daumen) ungefähr die Leute, die dir auch in den Webforen (dumm) antworten, wenn du Fragen hast, weil irgendwas einfach partout nicht robust das tut, was es verspricht.

      Btw: Ich habe schon eine Stammdistribution, und Skript-Helferchen, die ausgedruckt auf eine locker zweistellige Anzahl A4-Blätter kämen. Ich bin da also vergleichsweise unbeweglich. Ansonsten würde ich es mir ja glatt mal ansehen... ;) Ich mache aber garnicht sooo viel Multimedia. Gescheite Entwicklertools haben für mich einen höheren praktischen Wert.

    1
    Von Stefanus am Fr, 29. November 2019 um 16:45 #

    > Es wird wohl auch in der Schweiz so sein, dass die ersten Totalausfälle der komplett verblödeten "Insta"-Generationen inzwischen selbst Lehrer werden, und die nächste Generation verstrahlen mit ihrer konsumhörigen, unkritischen und ignoranten Haltung...

    Das kann ich absolut bestaetigen.

    • 1
      Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 17:07 #

      Ja, da ist leider ! etwas sehr Wahres dran. Meine Tochter ist in der 1. Klasse Gymnassium (13 jährig). WhatsApp ist zwar offiziell (gemäss Schullleitung) nicht erlaubt, es würde alles über Mail kommuniziert. Fakt ist, die Lehrer/innen legen die Aufgaben-Blätter zum "Föteln" hin und schups di wups ist es über WhatsApp verteilt -- über Mail gibt es die Infos nicht.

      Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was für Diskussionen wir (gerade gestern) familienintern führten, weil ich meiner Tochter WhatsApp mit 13 ersparen möchte. Aktuell ist sie das einzige Kind, das nicht WhatsApp hat. Dies bedeutet natürlich für sie immer, sie rennt den Informationen alleine hinterher.

      Und dies, obowhl gemäss allgemeinen Geschäftsbedingungen WhatsApp der Dienst erst für Menschen über 16 ist. Und dies obschon die Schulleitung sagt, es gäbe kein WhatsApp. Ich frage mich da schon, wohin bewegt sich unsere Gesellschaft, wo stehen die Jungen in 10 bis 20 Jahren, wenn sie heute nur noch lernen, klick und push und Datenschutz ist scheissegal...

      P.S: Die aufwändig und ansprechende interne Lernumgebung wird übrigens per 2020 abgestellt, weil die Entwicklung seitens des Herstellers eingestellt würde (soviel zu quelloffener Software).

      • 1
        Von Anon Y. Mouse am Fr, 29. November 2019 um 21:34 #

        Wir kriegen auch ab und zu mitleidige sms von anderen Eltern im Kindergarten nach demm motto da sie ja kein Whatsapp haben habe ich mal das wichtigste aus der wa Elterngruppe in eine sms gepackt...

        Da kann man 10mal Signal erwähnen interessiert keinen.

        Habe mir auf dem firmenhandy wa mal auf kundengequängel mal installiert und siehe da es ist wie signal in hässlich und unpraktisch, dafür ohne lästigen Datenschutz.

        Naja mittlerweile sind wir froh sind wir aus all den wa diskussionen der lieben miteltern raus.

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Von haha am Fr, 29. November 2019 um 13:20 #

In anderen Firmen, wo freie Lösungen eingesetzt werden, kann aber gedruckt werden, oder?

Wurden habe die schweizer Lehrer gut gesponsert oder war die ausführende IT-Firma so schlecht?

  • 3
    Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 16:30 #

    Die Schweiz ist etwas träge und Bern im besonderen hat zwar ein universitäres Insititut für Open Source und digitale Nachhaltigkeit. Nur scheint mir, dass da relativ wenig von Open Source und digitaler Nachhaltigkeit übrig bleibt, wenn am gleichen Ort iPads und Cloud-Office eingesetzt werden sollen.

    3
    Von Anon Y. Mouse am Fr, 29. November 2019 um 21:35 #

    Ist wohl nicht so grossartig umsetzbar auf ipads wenn man an apple vorbei basteln möchte. Könnte ich mir vorstellen...

    3
    Von Säger am Sa, 30. November 2019 um 14:59 #

    Die Firmen, die Collabora Office mit iPads als Clients einsetzen kann man sicherlich an einer Hand eines Sägewerkmitarbeiters abzählen.

    0
    Von wenjuckts am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:37 #

    Muss eine ziemlich schlechte IT-Firma sein, Collabora gibt es gerade mal für Android als Betaversion. Mit Ipads und Safari... Gruselkabinett.

    Onlyoffice hat Apps für Desktop und Mobile und auch gute OOXML Unterstützung. Das wäre die bessere Open Source Alternative gewesen...

3
Von schmidicom am Fr, 29. November 2019 um 14:27 #

Allein die Sache mit den iPads zeigt schon recht deutlich was für "IT'ler" dort am Werk gewesen sein müssen. Mit iPads etwas auszudrucken geht nur über AirPrint einigermassen komfortabel, und selbst dann nur wenn die jeweilige App das auch unterstützt. Und ich vermute jetzt einfach mal das es weder AirPrint gab noch eine App die damit etwas hätte anfangen können.

Sollte wohl alles möglichst hip und modern aussehen, egal wie viel es kostet. Intel NUC's oder normale Laptops hätten es sicher auch getan und wären dazu auch noch deutlich günstiger gewesen.
Da will man sich gar nicht erst ausmalen wie der Rest wohl aufgebaut gewesen sein muss...

  • 4
    Von TheTux am Fr, 29. November 2019 um 14:49 #

    Wobei iPad und Open Source schon ein Wiederspruch an sich ist! :?
    Frage mich ob die IT'ler dort von IT überhaupt irgend eine Ahnung haben ...... wohl eher nicht, denn sonst wäre kein Fallobst zum Einsatz gekommen.

    Echte openSource geht nur mit Linux und das rennt numnal nicht auf nem iPad.

    Wenn Tablets hätte man allenfalls mit Android noch was reissen können. Drucken geht damit recht gut und easy.

    • 2
      Von Josef Hahn am Fr, 29. November 2019 um 15:54 #

      > Wobei iPad und Open Source schon ein Wiederspruch an sich ist!

      Wobei das ja keiner mehr kapiert.

      Gehe mal zu den krassesten Perfektionisten alter Tage, die immer konsequent einen Bogen um _alles_ gemacht haben, an dem man irgendwie auch nur künstlich einen Zweifel hegen konnte. Die Leute, immer schon Schwierigkeiten mit Kapitalismus hatten, für Umweltschutz waren, und überhaupt für einen zurückhaltenden Umgang mit Consumerprodukten. Die, die damals die besonders freien Linux-Distris gesucht haben, weil in den normalen Distris noch zu viele Binärblobs drin sind. Die härtesten Vertreter dieser Art. Gehe da hin, und trage ihnen deinen Gedankengang vor.

      19 von 20 dieser Pfeifen haben heute WhatsApp, Netflix und zwei Alexas; und wollen auch überhaupt garnicht verstehen, wo überhaupt dein Kritikpunkt ist. Und überhaupt störst du ja auch gerade nur beim Game-Streaming.

      Irgendwas muss man den Leuten ins Wasser getan haben, was bei ein paar Leuten einfach nicht anschlägt...

      > Wenn Tablets hätte man allenfalls mit Android noch was reissen können.

      Hier laufen unsere Meinungen jetzt ein bisschen auseinander...

      • 1
        Von wenjuckts am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:43 #

        Wie ironisch, Apple nutzt recht viel FreeBSD und anderes Open Source (nicht Freie Software) Zeugs, noch dazu gehört ihnen CUPS, dass wohl fast alle unter GNU/Linux zum Drucken verwenden.

        Und Geräte die mit Linux (dem Kernel laufen), also Android-Geräte sind noch weniger nachhaltig, da sie vom Hersteller praktisch sofort fallen gelassen werden. Das ist das wirklich schlimme. Das Leben ist eben voller Ironie. Haben früher mal alle geglaubt, mit "Linux" würde man etwas besser machen können, so ist heute klar, dass man es eigentlich noch schlimmer kann.

      1
      Von kraileth am Sa, 30. November 2019 um 01:32 #

      Warum geht echt Open Source nur mit Linux - und seit wann? Was ist den diversen BSDs, mit illumos, Haiku, Minix, Hurd & Co.?

      • 1
        Von Ghul am Sa, 30. November 2019 um 20:11 #

        Mit Ausnahme von vielleicht einigen BSDs sind die anderen immer noch nicht für den produktiven Einsatz zu empfehlen.

        Außerdem ist Haiku out of the Box per Default nicht Multiuserfähig, sondern immer noch ein Single User System. Damit schließt es sich aus der Wahl der modernen Betriebssysteme selbst aus.

    1
    Von AnAmigian am Fr, 29. November 2019 um 18:14 #

    Als ITler und Schweizer sag ich Dir gleich mal, dass Du da sicher daneben liegst. Wir sind nämlich, die ersten die die Hand an die Stirn schlagen, wenn ein Kunde mit iPad kommt. Nein das waren sicher Management und Lehrer, weil jeder weiss doch, "Apple-Zeugs ist easy, stabil und sicher". In den meisten Firmen in der Schweiz, haben meist das Management iPhones.

    • 2
      Von Anon Y. Mouse am Fr, 29. November 2019 um 21:42 #

      Wenn ich schon informatik Unterricht und ms Office in einem satz lese kräuseln sich mir die zehennägel hoch...

      Hatte damals im Gymnasium informatik da hat man die mathe lehrer für hergenommen. Unsere het mit uns auf 486ern mit dos ind netware in turbopascal rechnungen gelöst. In der Parallelklasse musste eine Kollegin der hochdekorierten mathetrulla das einschalten der pcs erklären.

      Später in der lehre hatten wir dann als informatik PPT präsentationen erstellen. Seither bin ich ein as mit dem mamagement cad, dumm nur dass ich inschenör wurde :-P

      Naja da ist wohl das ipad mit mso365 dann doch das perfekte Tool um eine neue Generation an "informatikern" heranzuziehen.

3
Von Atalanttore am Fr, 29. November 2019 um 15:43 #

Siehe Stadtverwaltung von München.

1
Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 16:25 #

Wer Open Source will, wählt ganz sicher keine iPads und produktiv Texte schreiben auf einem reinen Tablet ist jetzt eine ziemlich irre Geschichte. Und warum alles in die Cloud muss, gerade im Schulalltag, sorry, wie blöd kann man nur sein...

Mit AVMultimedia hätte es beides gegeben, ein 2in1-Tablet mit Touchscreen und Tastatur, LibreOffice, alle gängigen Apps und faktisch keine Installationskosten. Arbeiten ohen Cloud ginge auch und überdies ist es Open Source und topaktuell...

Nur mag dies in der Schweiz leider niemand hören, siehe Kommentare hier:

https://www.pro-linux.de/news/1/27600/comm/1/show-all-comments.html

P.S: Meine Töchter berichten hier in der Schweiz von katastrophalen Geschichten mit dem RedmondOffice. Einmal verging eine ganze Stunde und niemand in der Klasse konnte sich nur schon anmelden in RemdondOffice... Wer dafür noch Millionen (wie in Bern) hinterherschmeisst), ist jetzt echt selber schuld.

P.S: II: Und auch der Lernstick.ch scheint mir keine wirkliche Alternative zu sein, zu aufgeblasen, zu träge...

2
Von Max Sievers am Sa, 30. November 2019 um 08:21 #

Informatikunterricht sollte nie ein Officepaket beinhalten. Da will ich Transistoren erklärt bekommen, Schaltkreise entwickeln und Assemblercode an der Tafel am Prozessordiagramm ausführen. Und natürlich dann auch mal selbst coden -- egal in welcher Sprache.

Nur OpenPower bietet freie Software. Bei allen anderen Plattformen (real bislang auch bei Risc-V) gibt es Binary Blobs. Wenn die Stadt Bern also nicht Kunde von Raptor CS ist, war das Vorhaben, auf freie Software umzusteigen, von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Und warum auch nicht? Klar kosten die Powerworkstations mehr als IPads, aber Bern hat genug Geld. Für Milliarden bauen die gerade ihren Bahnhof aus. Da wären auch ein paar Hunderttausend für Schulcomputer drin.

  • 0
    Von Ghul am Sa, 30. November 2019 um 20:16 #

    Da will ich Transistoren erklärt bekommen, Schaltkreise entwickeln und Assemblercode an der Tafel am Prozessordiagramm ausführen. Und natürlich dann auch mal selbst coden -- egal in welcher Sprache.

    Transistoren erklärt bekommen und Schaltkreise entwickeln gehört in den Bereich der Elektrotechnik, nicht in den Bereich Informatik.

    Assemblercode entwickeln ist heutzutage sehr speziell und sicherlich nicht schlecht, aber in Schulen könnte man froh sein, wenn die Schüler wenigstens in Informatik die Basics einer Programmiersprache lernen.

0
Von blackcrack am Sa, 30. November 2019 um 14:40 #

Sondern ein Connector für Docker ..

Bei Docker muss man wissen, daß Docker auf dem absteigenden ast ist und langsam zusammenbricht..
bevor jetzt irgendwas unprofessionelles gesagt wird, bitte mal vorher informieren über Docker und dessen Stand.. Als ich die Idee zu Libreoffice gebracht hab, daß es doch eine Onlineversion zu Libreoffice geben sollte, hab ich nicht daran gedacht dass die eventuell Docker dafür benutzen würde.. dann wäre das nehmlich ein Connector und würde nach außen hin eine api liefern, was schlecht ist, da das dann unsicherer machen würde.. Aber die haben den Scheiss dennoch gemacht, angefangen an einer Nativen App, die an das installierte LO andockt und dann in der OwnCloud/Nextcloud zu Verfügung stellt.. Statt dessen haben die das dann genommen, also die Firma Collabora und haben daraus ne Dockerfraze gemacht.. nun geht Docker langsam bergab und dadurch reist Docker auch das "Collabora" Libre Office in die Tiefe wie ein Toter Wal .. dadurch wird und ist die App Collabora Office im Nextcloud immer beschissener und wird nicht mehr richtig gemaintaint und gefixt und dadurch wird es stetig immer schlechter von wegen Sicherheit.... Der was das Online Benutzt auf seiner Cloud, wird sicherlich sagen, warum, rennt doch.. der hat aber keine Ahnung von wegen Datensicherheit und was mit was sich verhält unter der Haube.. und Wenn der Benutzer von Collabora seine Daten im Netz Frei verfügbar machen will, soll weiterhin auf Collabora Office setzen, sollte aber eins wissen.. dieses Collabora zu Docker gedöhnz sollte so schnell wie möglich deinstalliert werden und Docker auf seiner eigenen Kiste eingestampft werden.., denn alles was zu Docker eine Api öffnet als Connector, Connectiert dann auch nach drausen ..

also dann, viel Spaß an die Docker Besitzer ..
mein Tip, schmeisst Docker so schnell wie möglich von euren Kisten runter..
Und schaut, daß Ihr die Applicationen Nativ bekommt, daß es dann ein bisschen sicherer wird..
denn Collabora Office, ist ein Packet , der jemand liefert, den Ihr nicht wirklich kontrollieren könnt..
Ein Natives Online Libre Office hingegen ... ist sicherlich sicherer und nicht abhängig von einer Firma die in die Brüche geht ..
Und Frank K., schau dass die Onlineoffice wieder nativ gemacht wird, Man kann nur profitieren mit einer Nativen app.. und hat man selber unter Kontrolle ..

liebe Grüße
Blacky

2
Von Ghul am Sa, 30. November 2019 um 19:48 #

Außerdem müssten Lehrkräfte eigene Hardware von zuhause mitbringe, um den Unterricht zu gewährleisten.

Lasst mich raten.
Die Lehrer nutzen Zuhause MS Office Produkte und erstellen damit ihre Dokumente für die Schule.


Mich erinnert das auch an die Grünenpolitikerin in München, die sich über Linux beschwert hatte, weil sie keine Adminrechte hatte.

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Von nuko am Mo, 2. Dezember 2019 um 11:45 #

kommen mir doch spontan die "Profis" vom Kanton Solothurn in den Sinn, die schon ein paar Jährchen früher das Projekt Linux mit ruhmreich an die Wand gefahren haben. - Ob's da an Linux lag, das sei dahingestellt ;-)

0
Von interessiertnicht am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:13 #

Collabora ist ja ganz nett, aber Onlyoffice wäre bei den Microsoft-Jüngern eine bessere Alternative gewesen, um sie von MS Office loszueisen. Ziemlich guter OOXML Unterstützung, Desktop und Mobile Apps, nettes Webinterface etc.

Schade, dass das vermasselt wurde.

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Von MS nur MainstreamFrank Klaus am Fr, 6. Dezember 2019 um 23:49 #

... ob die Kiddys dadurch mit Microsoft mehr lernen wage ich zu bezweifeln!

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