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Thema: Schulamt Bern rudert bei Open Source zurück

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von green2018 am Fr, 29. November 2019 um 12:00 #

Solange im westlichen Kapitalismus-Modell proprietäre Software als "Standard" gehegt und gepflegt wird, solange wird sich nichts grossartig ändern. Microsoft wird es immer schaffen, nur zu sich selbst 100% kompatibel zu sein ...

In Russland und China werden ZWINGEND der Einsatz von Opensource vorgeschrieben.

Die Apple-verliebten Schweizer sollten auch mal die Auswahl der Hardware überdenken. Erstens sind iPad's im Vergleich zu Desktops in relativ kurzer Zeit Sondermüll, zweitens ist die Plattform nicht offen genug.

Aber jeder so, wie er es braucht ...

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    Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 17:09 #

    Ist jetzt doch etwas sehr kümmerlich für ProLinux, wenn das unterhalb der "Schmerzgrenze" landet, denn Du hast ja sooo recht.

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    Von whocares am Mo, 2. Dezember 2019 um 12:18 #

    Die Schweizer hätten halt auch Onlyoffice probieren sollen. Dann hätten sie weniger von den hier beschriebenen Problemen gehabt. Collabora ist nett, aber Libreoffice an sich und die Weboberfläche von LOO brauchen noch vieeeeel Arbeit, damit sie mal was werden.

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      Von Pfister2 am Mo, 2. Dezember 2019 um 19:17 #

      Na ja, scheint jetzt doch etwas veraltet, wenn es nur Pakete für Debian 8.x gibt. Und ja, auch AppImage funktinierte bei mir nicht... Ich sehe jetzt das serverseitige Starten von Software-Monstern nicht wirklich. Warum um Himmels willen muss alles in der Cloud laufen, wenn ein komplettes Linux (AVMultimedia) in ca. 10 bis 20 Sekunden installiert ist?

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        Von whocares am Di, 3. Dezember 2019 um 12:50 #

        Huh? Onlyoffice läuft ohne Probleme auf Debian 9 und 10 und auch auf anderen modernen Distributionen. Auf der Webseite sind nur die Minimalanforderungen angegeben.

        Und in der Cloud? Ja, in der EIGENEN "Cloud", nicht auf den Servern von fremden Leuten, sondern den eigenen. Das geht mit Onlyoffice/Collabora/Nextcloud ziemlich gut.

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    Von pointer am Mi, 4. Dezember 2019 um 08:37 #

    In Russland und China werden ZWINGEND der Einsatz von Opensource vorgeschrieben.

    Tja, diese Länder sind ja auch Musterbeispiele für Demokratie und Freiheit.

    Zieh' doch einfach um - vielleicht fühlst Du Dich da ja wohler.

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      Von klopskind am Mi, 4. Dezember 2019 um 11:24 #

      Soll das ein Argument sein?

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        Von pointer am Mi, 4. Dezember 2019 um 11:40 #

        Soll das ein Argument sein?

        Soll das ein Beitrag sein?

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          Von klopskind am Mi, 4. Dezember 2019 um 14:16 #

          Es ist ein Beitrag zur Klärung der Bedeutung Ihres Kommentars bzw. der Präzisierung (oder Existenz) der dahinterstehenden Intention.

          Wieso ist das nötig? Weil Ihr Kommentar unlogisch ist. Im Eingangskommentar wurde keinerlei Aussage darüber getroffen, wie demokratisch oder freiheitlich die Beispiele Russland und China seien. Zudem wurde dies weder impliziert noch suggeriert. Es ging um vermeintliche Vorschriften für öffentliche Ausschreibungen für Softwareentwicklungen in jenen Beispielländern, welche vergleichend zu etwaigen Vorschriften westlicher Nationen als Kritik an diesen dienen sollte.
          Wie stellen Sie diesen Zusammenhang her?

          Ob diese Behauptungen bzw. der darauf beruhende Vergleich nun tatsächlich korrekt sind, ist eine andere Frage, die vermutlich einen diskussionswürdigen Punkt darstellen würde. Aber soweit ich es überblicken kann, wurde dagegen bisher nichts eingewendet.

          Jedenfalls, d.h. selbst wenn die Russland oder China keine gültigen Beispiele in diesem Sinne wären, stellt Ihr Kommentar kein Argument gegen die Legitimität der Kritik der Autorin/des Autors des Eingangskommentars (green2018) dar.
          Ihr Kommentar wirkt aber so, als solle er dieser gegensätzlichen Intention zweckdienlich sein. Deswegen auch meine implizite Frage nach der Intention Ihres Kommentars.

          Die Kritik der Autorin/des Autors des Eingangskommentars (green2018) an der Einstellung westlicher Nationen gegenüber gesetzlichen Vorschriften für öffentliche Ausschreibungen für Softwareentwicklungen ist berechtigt. Die genannten Beispiele beweisen nicht nur, dass es tatsächlich möglich ist, in jenen Ausschreibungen OSS als Ergebnis gesetzlich vorzuschreiben, sondern auch, dass es in anderen Staaten und Verwaltungsregionen für gesellschaftlich sinnvoll und vorteilhaft erachtet wird.

          Die Autorin/der Autor des Eingangskommentars hat auch keine Absichten formuliert, deswegen den Wohnsitz in ein anderes Land verlegen zu wollen. Und möglicherweise wohnt die Person bereits in einem solchen Land - wer weiß. Ihr jedoch nahezulegen, allein aufgrund der kritikstützenden Erwähnung von Positivbeispielen, die im Sinne der FSFE-Kampagne 'Public Money! Public Code!' stehen, umzuziehen, halte ich für unangebracht. Es ist auch nicht zielführend - was natürlich vom Ziel abhängt. Was war gleich das Ziel Ihres Kommentars? Deswegen meine obige Frage.

          Übrigens bin ich mir relativ sicher, dass sich ein Land finden lässt, dass die gewünschten Ausschreibungsvorschriften beschlossen hat, sowie weitestgehend demokratisch und freiheitlich zu bewerten ist - sogar nach Ihren Maßstäben. (Welche Maßstäbe sind das eigentlich? Wäre Ihnen Italien gut genug?)

          In diesem Sinne lautet meine Antwort auf Ihre Frage: Wie man's nimmt. Aber ob Sie das akzeptieren (wollen), hängt allein an Ihnen.

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