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Thema: Schulamt Bern rudert bei Open Source zurück

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Fr, 29. November 2019 um 12:04 #

> Außerdem müssten Lehrkräfte eigene Hardware von zuhause mitbringe, um den Unterricht zu gewährleisten.

Ich habe diese Vollpfeifen förmlich vor Augen, die sich kindlich bockig dagegegen stellen, weil sie neu herausfinden müssen, wo der "Bulletpoints" und der "Bold" Knopf in der neuen Office-Suite sind. Und dann hat vielleicht auch noch jemand darauf bestanden, dass Daten über gescheite Kanäle geteilt werden, und nicht alles in der Schatten-IT per WhatsApp durch die Gegend geblasen wird?

Das geht ja gaaarnicht.....

Es wird wohl auch in der Schweiz so sein, dass die ersten Totalausfälle der komplett verblödeten "Insta"-Generationen inzwischen selbst Lehrer werden, und die nächste Generation verstrahlen mit ihrer konsumhörigen, unkritischen und ignoranten Haltung...

(Btw: Dass es auch technische Mängel gab, kann ich mir schon vorstellen. Die Open Source Tools, die ich kenne, sind oft gekennzeichnet vom "Works for me" Qualitätslevel. Da spielt neben Stabilität auch Ergonomie und manchmal auch ein bisschen grundsätzliche Ästhetik rein. :D Und wenn man dann was entsprechendes äußert, kommen erstmal die ganzen Kasper, die dir sagen, dass das bei denen angeblich alles ganz toll funktioniert, und du es wahrscheinlich verkonfiguriert hast)

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    Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 16:27 #

    Du hast recht, dass manchmal gewisse OS-Entiwckler sowas von arrogant sind, dass es einem schaudert. Du hast aber definitiv nicht recht, dass dem grundsätzlich so sein mus bzw. ist. Schau Dir AVMultimedia an, und wenn Du was findest, dann meld es und ich werde mich drum kümmern...

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      Von Josef Hahn am Fr, 29. November 2019 um 16:42 #

      Meine Kritik bezog sich garnicht mal auf Entwickler. Da gehe ich sogar von einem gewissen Maß an Kritikfähigkeit aus. Aber dieses Trüppchen, was da Collabora Office auf iPad für Bern umgesetzt hat, waren ja nicht die Entwickler. Das sind (ich mutmaße jetzt wieder etwas über den Daumen) ungefähr die Leute, die dir auch in den Webforen (dumm) antworten, wenn du Fragen hast, weil irgendwas einfach partout nicht robust das tut, was es verspricht.

      Btw: Ich habe schon eine Stammdistribution, und Skript-Helferchen, die ausgedruckt auf eine locker zweistellige Anzahl A4-Blätter kämen. Ich bin da also vergleichsweise unbeweglich. Ansonsten würde ich es mir ja glatt mal ansehen... ;) Ich mache aber garnicht sooo viel Multimedia. Gescheite Entwicklertools haben für mich einen höheren praktischen Wert.

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    Von Stefanus am Fr, 29. November 2019 um 16:45 #

    > Es wird wohl auch in der Schweiz so sein, dass die ersten Totalausfälle der komplett verblödeten "Insta"-Generationen inzwischen selbst Lehrer werden, und die nächste Generation verstrahlen mit ihrer konsumhörigen, unkritischen und ignoranten Haltung...

    Das kann ich absolut bestaetigen.

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      Von Pfister2 am Fr, 29. November 2019 um 17:07 #

      Ja, da ist leider ! etwas sehr Wahres dran. Meine Tochter ist in der 1. Klasse Gymnassium (13 jährig). WhatsApp ist zwar offiziell (gemäss Schullleitung) nicht erlaubt, es würde alles über Mail kommuniziert. Fakt ist, die Lehrer/innen legen die Aufgaben-Blätter zum "Föteln" hin und schups di wups ist es über WhatsApp verteilt -- über Mail gibt es die Infos nicht.

      Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was für Diskussionen wir (gerade gestern) familienintern führten, weil ich meiner Tochter WhatsApp mit 13 ersparen möchte. Aktuell ist sie das einzige Kind, das nicht WhatsApp hat. Dies bedeutet natürlich für sie immer, sie rennt den Informationen alleine hinterher.

      Und dies, obowhl gemäss allgemeinen Geschäftsbedingungen WhatsApp der Dienst erst für Menschen über 16 ist. Und dies obschon die Schulleitung sagt, es gäbe kein WhatsApp. Ich frage mich da schon, wohin bewegt sich unsere Gesellschaft, wo stehen die Jungen in 10 bis 20 Jahren, wenn sie heute nur noch lernen, klick und push und Datenschutz ist scheissegal...

      P.S: Die aufwändig und ansprechende interne Lernumgebung wird übrigens per 2020 abgestellt, weil die Entwicklung seitens des Herstellers eingestellt würde (soviel zu quelloffener Software).

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        Von Anon Y. Mouse am Fr, 29. November 2019 um 21:34 #

        Wir kriegen auch ab und zu mitleidige sms von anderen Eltern im Kindergarten nach demm motto da sie ja kein Whatsapp haben habe ich mal das wichtigste aus der wa Elterngruppe in eine sms gepackt...

        Da kann man 10mal Signal erwähnen interessiert keinen.

        Habe mir auf dem firmenhandy wa mal auf kundengequängel mal installiert und siehe da es ist wie signal in hässlich und unpraktisch, dafür ohne lästigen Datenschutz.

        Naja mittlerweile sind wir froh sind wir aus all den wa diskussionen der lieben miteltern raus.

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