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Thema: FSFE: Software-Freiheit in den letzten 12 Monaten

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Von Christian Imhorst am Di, 3. Dezember 2019 um 10:45 #

Ja schon, aber WhatsApp ist auch eher ein Symptom. Denn was wäre gewonnen, wenn der WhatsApp-Client Open Source oder Freie Software wäre? Vermutlich nicht viel, wenn die Daten weiter in einen proprietären Serverdienst reinlaufen.

Mit Microsoft ist es ähnlich: Es ist ja gut und schön, dass Microsoft Open Source verwendet und immer mehr Software als Open Source veröffentlicht. Open Source ist schließlich für alle da und jeder und seine Oma kann das machen. MS benutzt FLOSS aber, um Leute in ihre proprietären Dienste einzubinden. Es spielt keine Rolle, ob Azure oder O365 auf FLOSS laufen, wenn sie ihre Kunden mit ihren proprietären Diensten in einen Vendor-Lockin zwingen, so wie bei WhatsApp etc. auch. MS hat die Zeichen der Zeit gut erkannt, wenn sie sagen: "Cloud first, mobile first". Egal worauf die App läuft und welche Lizenz sie hat, solange die Daten der Anwender uns gehören.

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    Von Josef Hahn am Di, 3. Dezember 2019 um 11:11 #

    Ja klar. Alles richtig, was du sagst. Was soll gegenüber WhatsApp der Vorteil an einer liebevoll konfigurierten MS Teams Instanz sein, die dann bei MS im Datacenter läuft?! Ich sehe ihn nicht...

    Ich wollte es aber prägnant ausdrücken. Je weiter man sich von 140 (heute 280?!) Zeichen entfernt, desto unkonsumierbarer wird es für den Mainstream. :) Und für "MS ist im Prinzip auch nicht besser als Facebook" gibt es halt kein Emoji, was jeder direkt versteht... :)

    > MS hat die Zeichen der Zeit gut erkannt, wenn sie sagen: "Cloud first, mobile first". Egal worauf die App läuft und welche Lizenz sie hat, solange die Daten der Anwender uns gehören.

    Warten wir mal ab, bis Rezo dazu ein Video macht. Vorher muss man wohl befürchten, dass das keiner kapiert (/kapieren will)... Oder hast du den Eindruck, dass die FLOSS Community da derzeit angemessen mit umgeht?

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