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Thema: Canonical startet Ubuntu Pro für Amazon Web Services

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von unwissend am Do, 5. Dezember 2019 um 09:17 #

Da auch die Bundespolizei die Einsatzaufnahme von Bodycams auf Amazon-Servern speichert, sollte man keine Bedenken bezüglich der Datensicherheit haben. Auch Facebook/Whatsapp, Twitter, Instagram, Google sind absolut vertrauenswürdig und schützen kostenlos unsere Daten.
Komisch, womit verdienen die eigentlich Ihr Geld?

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    Von Billy Gates am Do, 5. Dezember 2019 um 09:58 #

    Windows 10 genießt auch höchste Datensicherheit und vor allem Privatssphäre!

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    Von LH_ am Do, 5. Dezember 2019 um 11:46 #

    AWS verdient sein Geld durch ihre Kunden, in dem sie diesen ihren Service in Rechnung stellen. Insofern ist der Vergleich mit Facebook und co. nicht sinnvoll.

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      Von MichaelK am Do, 5. Dezember 2019 um 11:52 #

      Der Vergleich ist sogar sehr passend, da die Facebook-Nutzer das Produkt[1] sind und keine Kunden. Wie jedes andere Unternehmen bekommt Facebook Geld von den Kunden.

      [1] "Du bist das Produkt" hieß das diesbezügliche Schlagwort vor ein paar Jahren. Man kann auch darüber nachdenken, ob es nicht besser hieße: "Du bist der Rohstoff". An der Beziehung zwischen Kunden und Facebook ändert das aber nichts.

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Von Anonymous am Do, 5. Dezember 2019 um 10:34 #

Ferdinands Interpretation:

...indem sie einfach ein Abbild in der Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) auswählen, ohne dafür einen Vertrag eingehen zu müssen. Ubuntu Pro ist somit direkt über den AWS Marketplace verfügbar und kann ohne zusätzliche Bereitstellungs- oder Beschaffungsprozesse erworben, bereitgestellt und auf AWS gestartet werden.

Aus der Pressemeldung:

Ubuntu Pro can be purchased, deployed and launched on AWS in a seamless and effortless manner, removing the need for additional provisioning or procurement processes.”

Selbstverständlich ist das ein (Kauf-)Vertrag. Der Kauf wird lediglich vereinfacht.

Ferdinands interpretation klang für mich so, als würde Amazon für die Leistung an Canonical blechen, aber offenbar muss der Kunde selbst dafür bezahlen.

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    Von Anonymous am Do, 5. Dezember 2019 um 10:36 #

    Hupps, Fehler im Link:

    Pressemeldung:

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    Von devil am Do, 5. Dezember 2019 um 12:01 #

    Der Satz bedeutet, dass, anders als etwa bei Ubuntu Advantage kein Vertrag mit Canonical geschlossen werden muss, sondern die Abrechnung direkt in AWS erfolgt. im Original: — with no contract required.

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    Von Josef Hahn am Do, 5. Dezember 2019 um 13:18 #

    Viel wertvoller fände ich es, bei solchen Meldungen immer explizit (zumindest in einem Einzeiler) anzusprechen, dass sich die FOSS Welt langfristig keinen Gefallen mit diesen Cloud-Nummern tut, auch wenn es verführerisch ist, denn kurzfristigen Aufwind mitzunehmen, den das auslöst.

    Langfristig (Salamitaktik FTW) sollt ihr auf einer Weboberfl.... sorry; in einer Android-App, in einem Dashboard euch nur noch eine Lösung zusammenklicken und dann bezahlen. Die Industrie prägt da derzeit verschmitzt den Begriff "low-code" für. Den technischen Rest bekommst du noch zu sehen, wenn du zufällig bei Amazon, Google, MS oder Facebook im Datacenter arbeitest.

    Aber wem sag ich's.... Kapiert ja keiner......... Das Bildungssystem hat halt auch schon ein wenig Salamitaktik hinter sich......

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      Von devil am Do, 5. Dezember 2019 um 15:24 #

      Es geht um News, da sind Einschätzungen eher fehl am Platz

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        Von Josef Hahn am Do, 5. Dezember 2019 um 22:26 #

        Dass ihr das so sieht, weiss ich ja...

        Schade, dass sich um das Weitergehende halt niemand kümmert...

        Auf den Grabstein der Szene kann man dann irgendwann auch schreiben "Es geht um Ende, da sind Einschätzungen fehl am Platz".

        Die gängigen Beerdigungsreden beinhalten ja auch genau solchen Sprüche - nur etwas anders formuliert....

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      Von kamome umidori am Mi, 11. Dezember 2019 um 07:40 #

      > Kapiert ja keiner

      Genau, da sind wir alle total überfordert.

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      Von klopskind am Mi, 11. Dezember 2019 um 10:32 #

      Viel wertvoller fände ich es, bei solchen Meldungen immer explizit (zumindest in einem Einzeiler) anzusprechen, dass sich die FOSS Welt langfristig keinen Gefallen mit diesen Cloud-Nummern tut, auch wenn es verführerisch ist, denn kurzfristigen Aufwind mitzunehmen, den das auslöst.
      Ja, könnte man sich überlegen. Meine Erfahrungen und Erinnerungen deuten darauf hin, dass sich eine gebetsmühlenartige Wiederholung eines Sachverhalts - wahr oder falsch - in der Wahrnehmung eines nicht unwesentlichen Teils der Leserschaften als wiederkehrend ermüdende und ideologisch angehauchte Predigt einprägt, und dann - ob nun gerechtfertigt oder nicht - irgendwann zu reflexartigen Aversionen mutiert.

      Das möchte die Redaktion offenbar nicht. Da müssten Sie also entsprechend selbst aktiv werden. Aber so wichtig erscheint es Ihnen dann auch wieder nicht. Oder irre ich mich da?

      Langfristig (Salamitaktik FTW) sollt ihr auf einer Weboberfl.... sorry; in einer Android-App, in einem Dashboard euch nur noch eine Lösung zusammenklicken und dann bezahlen. Die Industrie prägt da derzeit verschmitzt den Begriff "low-code" für. Den technischen Rest bekommst du noch zu sehen, wenn du zufällig bei Amazon, Google, MS oder Facebook im Datacenter arbeitest.
      Ich erkenne weder einen direkten Zusammenhang zum Eingangskommentar noch zum Artikel. Könnten Sie den bitte herstellen?

      Welche Salamitaktik wird hier von Canonical oder Amazon verfolgt? Dass Weboberflächen aus fragwürdigen Gründen einer Android-App weichen würden? Woran erkennen Sie das? Wo steht das? Und was hat das mit Ubuntu Pro für Amazon Web Services zu tun? Was haben die überhaupt direkt mit Android zu tun?

      Und ja, diese Entscheidungen, bei der Entwicklung eine App ohne triftige Gründe einer klassischen Weboberfläche vorzuziehen, heiße ich auch nicht gut. Aber man muss diese Kritik auch richtig platziert äußern, wenn man sich nicht lächerlich machen will.
      Das hier ist mMn schlicht der falsche Ort dafür.

      Wie kommt hier der Begriff Low-Code plötzlich ins Spiel? Worin liegt der direkte Zusammenhang zum Inhalt des Artikels? Oder ist das bloß die Fortführung der fehlplatzierten Kritik?

      Wenn Ihnen die Produkte von Amazon, Google, MS oder Facebook nicht gefallen, dann zwingt Sie keiner dazu, diese zu bezahlen oder zu verwenden. Über Alternativlösungen lässt sich diskutieren.
      Falls Sie nun darauf verweisen, dass Sie hier von anderen Entscheidungsträgern abhängig wären, weil Sie deren Dienste in Anspruch nehmen (müssen), kann ich Ihnen nur entgegnen, dass man als Person, die nicht in den einschlägigen Rechenzentren arbeitet, auch vor diesen Entscheidungen keinen Einblick in diese Interna hatte oder nur sehr eingeschränkte Transparenzbefugnisse. Das Problem liegt und lag seit jeher also primär an anderer Stelle.

      Aber wem sag ich's.... Kapiert ja keiner......... Das Bildungssystem hat halt auch schon ein wenig Salamitaktik hinter sich......
      Ja, genau! Sie sind der Klügste hier. Wir alle sind dumme Schafe. Sie sind der wahre Prophet. So leite uns auf den richtige Pfad, den Pfad unseres Glückes, oh Herr!

      Und der Assoziationssprung zum sicherlich kritikwürdigen Bildungssystem (Ich meine das der BRD. Welches meinen Sie?) war nach den vorigen Sprüngen auch nur noch ein kleiner Katzenprung, nicht wahr?

      So machen Sie sich doch nicht lächerlich mit Ihrer allumfassend fehlplatzierten Kritik! Wenn diese billige Nörgelei so weiter geht, rate ich Ihnen im Guten, mal einen Fachmann für die eigene Psyche zu konsultieren. Diese Nörgelei ist gewissermaßen anerkannte Volkskrankheit in der BRD.
      Passen Sie auf sich auf!

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