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Thema: Wielaard: Öffentliche Diskussion über GNU

17 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von jochenplumeyer am Do, 5. Dezember 2019 um 14:29 #

abort() in den USA satirisch zu kommentieren, ist doch eine super Idee von Richard Stallman gewesen, sehr schade, daß sich da die drögen Hipster durchgesetzt haben.
Andererseits hat RMS da wohl mit seinem Machtanspruch eindeutig übertrieben.
Satire mit Gewalt durchzusetzen ist auch total daneben.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 05. Dez 2019 um 14:29.
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    Von pointer am Do, 5. Dezember 2019 um 16:08 #

    abort() in den USA satirisch zu kommentieren, ist doch eine super Idee von Richard Stallman gewesen,

    Na ja, es ließe sich so einiges "satirisch kommentieren", nicht nur in den USA. Aber muss das unbedingt in eine man-page?

    OK, um dies geht es wohl:


    -@c Put in by rms. Don't remove.
    -@cartouche
    -@strong{Future Change Warning:} Proposed Federal censorship regulations
    -may prohibit us from giving you information about the possibility of
    -calling this function. We would be required to say that this is not an
    -acceptable way of terminating a program.
    -@end cartouche

    Dass es sich hier um Satire handeln soll, ist sicher nicht für jeden erkennbar, schon gar nicht ohne den US-spezifischen Kontext. Ich meine, das hätte Stallman auch selbst merken können, was ihm und anderen viel Ärger erspart hätte.

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Von Josef Hahn am Do, 5. Dezember 2019 um 15:16 #

wie viele Vorreiter und Macher sich für die Szene noch auftun, wenn sie heute schon wissen, dass sie bei nächst passender Gelegenheit in einem meeega Shitstorm mit den SJWs hängen, von allen giftig angebitcht werden, und man ihnen noch nichtmal ein Späßchen in irgendeiner Doku zugesteht, ohne dass sich alle die Münder zerreissen, ganz als gäb's gerade keine echten Probleme zu lösen...

Nur so nebenbei: Während ihr über sowas diskutiert, kaufen gerade die US-Klubs quasi die Szene auf und machen sie zu nützlichen Idioten ihrer Kommerzstrategie...

Ich sag's ja nur...

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    Von kraileth am Do, 5. Dezember 2019 um 16:06 #

    Man kann in der Tat von RMS halten, was man will, aber mit ihm stand ein im wahrsten Sinne Unbestechlicher der FSF und dem GNU-Projekt vor. Mal sehen, was die zu erwartenden Pragmatiker daraus machen...

    Mit dem Abtritt Stallmans und van Rossums (Python), wegen solcher Scherereien, scheint das Benevolent Dictator-Modell derzeit allgemein eher auf dem absteigenden Ast. Spannende Zeiten! In jedem Fall gut, daß es noch Titanen wie Theo de Raadt gibt, die sicherlich keinen Verlockungen eines Ausverkaufes erliegen werden.

    • 1
      Von pointer am Do, 5. Dezember 2019 um 16:13 #

      jedem Fall gut, daß es noch Titanen wie Theo de Raadt gibt, die sicherlich keinen Verlockungen eines Ausverkaufes erliegen werden.

      Wird GNU jetzt verkauft? Wusste ich gar nicht. Wo denn - auf ebay? Da bin ich dabei! ;)

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        Von Josef Hahn am Do, 5. Dezember 2019 um 16:33 #

        Der GNU Desktop wurde bspw. schon an Google und Facebook verhökert...

        Die Ebay-Bewertung soll etwa gelautet haben "Nützliche Idioten, gerne wieder!"

        :-P

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          Von pointer am Do, 5. Dezember 2019 um 17:49 #

          Der GNU Desktop wurde bspw. schon an Google und Facebook verhökert...

          Ein schleichendes Gift - daran werden sie zu Grunde gehen. ;)

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          Von blablabla233 am Fr, 6. Dezember 2019 um 10:56 #

          Wenn Du von Gnome redest, der wurde nicht an Google oder Facebook verscherbelt sondern an RedHat, die wiederum wollen hip und cloud sein und packen "freiwillig?" gmail und facebook rein. Aber hey..es gibt i3 und iredmail also alles ersetzbar (bis auf die Suchmaschine, deren index so oder so als Weltkulturerbe gelten sollte)

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    Von pointer am Do, 5. Dezember 2019 um 17:43 #

    wie viele Vorreiter und Macher sich für die Szene noch auftun, wenn sie heute schon wissen, dass sie bei nächst passender Gelegenheit in einem meeega Shitstorm mit den SJWs hängen, von allen giftig angebitcht werden, und man ihnen noch nichtmal ein Späßchen in irgendeiner Doku zugesteht, ohne dass sich alle die Münder zerreissen, ganz als gäb's gerade keine echten Probleme zu lösen...

    Schon, aber das Für und Wider um einen eher müden und für manche wohl gar nicht erkennbaren (US-Insider-) Scherz in einen Machtkampf ausarten zu lassen, war von Stallman schon ziemlich ungeschickt. Um's mal vorsichtig auszudrücken.

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Von Max Sievers am Fr, 6. Dezember 2019 um 07:26 #

Dass Herr Stallman völlig rausgeworfen wird, ist nicht schön. Es bedeutet, dass die Cancel-Kultur auch im Bereich freie Software regiert. Es ist allerdings auch eine Chance. Es könnte einen Nachfolger geben, der GNU bei seinem Namen nennt und Linux als einen Kernel von GNU ansieht, der natürlich nicht im Namen des Betriebssystems erwähnt wird.

Wenn z. B. ein Grafikkartenhersteller damit wirbt, GNU zu unterstützen, ist es viel wahrscheinlicher, dass die Treiber frei sind, als wenn er damit wirbt, "Linux" zu unterstützen.

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    Von Josef Hahn am Fr, 6. Dezember 2019 um 10:35 #

    ... nur hat die Werbung mit Linux-Kompatibilität heutzutage wenigstens einen gewissen wirtschaftlichen Wert; GNU hingegen werden die Leute für das drölfte verlogene Arbeitsbedingungs- oder Umweltsiegel halten. Das kennt doch nun wirklich keiner...

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Von Ghul am Fr, 6. Dezember 2019 um 19:33 #

geht's mit GNU abwärts.

Definiert werden muss auch, wer als GNU-Projektmitglied gilt. Bisher betrachtet die FSF nur Entwickler als Mitglieder von GNU-Projekten. Die Frage ist, ob auch anderweitig mitarbeitende Personen als Mitglieder angesehen und an Entscheidungen beteiligt werden sollen.

Ich hoffe die bleiben bei Entwicklern.
Wir haben in der Politik so viele schlechte Gesetze, die ein MINT-ler niemals so beschlossen hätte, wohl aber durch Rechtsanwälte zum Gesetz wurden. Unter anderem auch, weil wir auch so viele Rechtsanwälte in der Politik haben.

Insofern hoffe ich doch sehr, dass beim GNU Projekt die Bedingung bleibt, dass dort nur Entwickler Mitglieder sein können.

Um mal ein Beispiel zu nennen.
Es waren Rechtsanwälte, die entschieden haben, dass die Firmware von WLAN Chips nicht Open Source sein darf.

Pro-Linux
Traut euch!
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