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Thema: Canonical sucht Entwickler für Ubuntu unter WSL

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Oiler der Borg am Mo, 9. Dezember 2019 um 09:52 #

neben RedHat und SLED auf dem Firmendesktop etablieren...
Wobei insgeheim glaube ich - nicht mal Canonical weiss, was Canonical mittelfristig willl :cry:

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    Von Anonymous am Mo, 9. Dezember 2019 um 10:41 #

    Wobei insgeheim glaube ich - nicht mal Canonical weiss, was Canonical mittelfristig will

    Als Schmarotzer im Enddarm von Microsoft überleben.

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      Von Josef Hahn am Mo, 9. Dezember 2019 um 11:25 #

      Mir wird das auch zunehmend unsympathisch... Der Linux Desktop verwittert langsam - zumindest kann man aber sagen: es gab und gibt genug zu tun. Da ist Stillstand. Aber bei Windows wollen sie sich jetzt engagieren... Thx a lot!

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        Von Nur ein Leser am Mo, 9. Dezember 2019 um 16:32 #

        Womit wir wieder am Punkt sind: Freie Software und das Verhältnis zum "Kommerz".

        Ich bin ja der Meinung, das was wir hier sehen ist eine relativ nachvollziehbare Entwicklung.
        Es gibt grundsätzlich 2 Optionen:
        1. Entwicklung durch Hobbyisten - haben wir noch viel im Bereich kleinerer Applikationen, oft auch bei Distributionen.
        Steht und fällt mit dem Engagement der Hauptentwickler. Haben die (oder der, oft ist es ja nur eine Person) keine Zeit oder Lust mehr, ist ein Projekt im Koma oder tot.

        2. Professionelle Entwicklung. Dies erfordert in der Regel bezahlte Entwickler, wobei auch Beiträge aus der Community willkommen sind - aber ohne einen stabilen Entwicklerkern funktioniert es in der Regel nicht.
        Selbst diejenigen Unternehmen, die untadelig pro Freie Software sind, wollen und müssen am Ende zumindest so viel Geld verdienen, das sie davon die Entwicklung bezahlen können.

        Und da man offenbar bisher kein Geschäftsmodell mit dem Desktop zum Laufen bekommt, ist jedes "Linux-Unternehmen" im Firmenkundenbereich aktiv. Dort wird ordentliches Geld bezahlt und die Community bekommt sozusagen die Ergebnisse gratis ab.
        Aber wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird. Und da Firmenkunden primär an Servern und Serverdiensten interessiert sind, investieren auch die "Großen" nur relativ wenig in den Desktop.

        Bleibt also noch der Desktop als Hobbyisten-Entwicklung. Und exakt das sehen wir ja im Linuxbereich.

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          Von Oiler der Borg am Mo, 9. Dezember 2019 um 17:03 #

          wie SLED und Redhat das handhaben, Supportverträge verkaufen....

          Bevor es Patrick vermasselt hat konnte man auch Slackware kaufen..... im letzten JhrTsd. auch Suse im Buchladen

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            Von Nur ein Leser am Mo, 9. Dezember 2019 um 17:24 #

            wie SLED und Redhat das handhaben, Supportverträge verkaufen...
            Schon klar, aber offenbar kaufen extrem viele Kunden Support für Server und so gut wie keine Kunden Support für Desktops.
            Auch bei den Beiden großen kommerziellen Distris fristet der Desktop ein Nischendasein.

            Bevor es Patrick vermasselt hat konnte man auch Slackware kaufen..... im letzten JhrTsd. auch Suse im Buchladen
            Ja eben, im letzten Jahrtausend.
            Damals gab es auch noch keine Breitband-Internet-Anschlüsse und man konnte argumentieren, das die Datenträger und die Doku einfach das Geld wert sind.
            Sehr offensichtlich trägt das Modell nicht mehr.

            In Zeiten von Breitband-Internet erwartet jeder, freie Software auch kostenlos herunterladen zu können. Insbesondere im Desktop-Bereich. Hier ist für die meisten eben doch "free as in free beer".
            Geht ja sogar so weit, das es Empörung gibt, wenn Projekte Geld für "Pro"-Versionen haben wollen, obwohl es natürlich absolut legitim ist, Geld auch für freie Software zu verlangen.

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Von sdfadsfdsafs am Mo, 9. Dezember 2019 um 21:51 #

Ich verstehe das ständige bashing gegen Canonical überhaupt nicht. Das ist eine Firma die viel für die Verbreitung von Linux getan hat. Eal ob die upstream sind oder nicht. Die kennt fast jeder und die meisten newbies, die ich kenne kommen damit recht gut zurecht. Ich selber verwende den LTS in der Arbeit. Ist nicht so uralt wie CentOS oder Debian und auch nicht so floating wie Fedora. Bei Arch, was mein System daheim ist, ändert sich leider zu viel um das zum Entwickeln zu verwenden.

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    Von yxcvbnm am Di, 10. Dezember 2019 um 01:58 #

    Rolling Releases verwendet man zur Entwicklung auch nicht, eben weil sich das System ständig ändert. Stattdessen wird ein bestimmter Softwarestand abgesteckt und darauf entwickelt. Lese auch häufig das Rolling Releases oft für Entwickler angepriesen wird. Was eben Quatsch ist. Kein professioneller Entwickler würde das machen.

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    Von jueshire am Di, 10. Dezember 2019 um 06:51 #

    Das Canonical-Bashing hat seinen Ursprung darin, dass dieses Projekt mit einer Werbekampagne für Menschlichkeit ("Linux for human beings") startete, aber bereits nach wenigen Jahren auf Strategien umstellte, die auf Markterweiterung und Konkurrenz fokussierten. Der deutlichste Umstand ist bestimmt, dass man ursprünglich fast vollständig zu Debian kompatibel war und "zurückgeben" wollte, sich seit geraumer Zeit aber nur noch abgrenzen will. Eine andere Folge sind die zahllosen Initiativen, mit denen Ubuntu erst User köderte, um die Projekte sang- und klanglos einzustellen, sobald sie keinen Markterfolg zeigten: kostenlose Cloud mit Adressbuch-Synchronisation und Musikstreaming, eigener Desktop Unity, eigenes Smartphone OS, etc. pp.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Dez 2019 um 06:53.
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    Von Anonymous am Di, 10. Dezember 2019 um 09:42 #

    Ja, Canonical hat sehr viel zur Verbreitung von Linux auf dem (Privatanwender-) Desktop beigetragen.

    Solange es darum ging, Philantropenkohle zu verbrennen, waren die gut. Seit sie sich kommerziell gegen die Übermacht von RedHat/IBM durchsetzen müssen, haben sie manchen Missgriff getan.

    Ich gehe davon aus, dass Suse mit SLES auch früher oder später ins Schlingern kommen wird. Dann wird es im geschäftlichen Linux-Umfeld nur noch zwei grosse Player geben: IBM/Redhat und Microsoft/Canonical. Und ein paar kleinere Debian-basierte-Buden.

    Zumindest wird sich Canonical das so ausmalen, und darum richten sie sich gerade ein Plätzchen zum Überleben im Enddarm von Microsoft ein.

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    Von Atalanttore am Fr, 20. Dezember 2019 um 17:28 #

    Über Google lästern auch Personen, die Facebook und Whatsapp auf einem Android-Smartphone nutzen. Kritik gehört zum Erfolg dazu.

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