Login
Newsletter
Werbung

Thema: Microsoft Teams für Linux vorgestellt

65 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 10:36 #

Da werden ja einige jetzt meeega was zum Abfeiern haben...

Das lässt sich bestimmt total toll mit eurem Visual Studio Code kombinieren... :)

MS/Linux lebe hoch!!

  • 2
    Von tomkater68 am Mi, 11. Dezember 2019 um 11:25 #

    Da werden ja einige jetzt meeega was zum Abfeiern haben...

    Ich bin kein MS Fan und zum Abfeiern finde ich das auch nicht. Dennoch gibt es einen guten Grund für mich, dass trotzdem zu begrüßen:

    Mein Arbeitgeber ( eine 30 Mann/Frau Software-Klitsche ) ist im letzten Jahr von einem Investor gekauft worden, der nahezu vollständig auf MS Produkte setzt. Das bleibt nicht ohne Folgen und so hat bereits der große Austausch von Anwendungen durch MS Produkte begonnen: Thunderbird durch Outlook, PostgreSQL durch MSSQL und die drei von mir liebevoll gehegten und gepflegten Debian Server stehen auch schon auf der Abschussliste. Lediglich meinen Linux Arbeitsplatz konnte ich mir bisher erhalten, da sich so lange keiner dafür interessiert, wie ich am neuen "Workflow" teilnehmen kann. Und da der neue Eigentümer eben auch auf Teams setzt, habe ich die Wahl zwischen Pest und Cholera: Ein Produkt des Teufels dafür aber immer noch Linux oder der Pinguin ist hier bald vollständig verschwunden.

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 11. Dez 2019 um 11:29.
    • 1
      Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 11:31 #

      Hm, Salamitaktik funktioniert scheinbar manchmal auch mit relativ großer Scheibendicke... :)

      Aber ja, ich werde mich im nächsten Jahr auch nochmal umhören... Mein Brötchengeber macht jetzt alles in der stussigen MS Cloud, und da will ich mittelfristig auch von weg...

      1
      Von tbh am Do, 12. Dezember 2019 um 10:18 #

      Gibt auch IT-Buden, wo die zumeist selbst verwalteten Entwicklerrechner zu 99% Linuxsysteme sind ... Nur mal so.

      • 0
        Von blablabla233 am Do, 12. Dezember 2019 um 12:13 #

        Sagmal...in welchem hinterland arbeited ihr denn?? Ich hab noch nie eine IT-Bude gesehen die auf Microsoft Produkte setzt (ausnahme game-entwickler und microsoft-platin-clowns)

      0
      Von Atalanttore am Sa, 21. Dezember 2019 um 02:20 #

      Mit solchen Erlebnissen fängt die Such nach einem neuen Job an.

1
Von haha am Mi, 11. Dezember 2019 um 11:21 #

Darauf haben wir zu Zeiten von

Apaches Open Meeting https://openmeetings.apache.org/ und Kopano https://kopano.com/produkte/?lang=de

unbedingt gewartet.

1
Von tuxtöter am Mi, 11. Dezember 2019 um 11:31 #

Klasse Entwicklung: Was in vielen Unternehmen längst Alltag ist, kommt nun auch für Linux. Mit Microsoft Teams für Linux gehen in der Linux-Welt ganz neue Fenster und Türen auf. Microsoft hat die Rufe aus der Linux-Community gehört und verstanden: Jahrelang haben sich Linux-Neulinge über fehlende Programme beklagt. Linux-Developers taten alles, um ihre Software an die Programme des Marktführers aus Redmond anzupassen – sei es von der Stabilität, sei es von der optischen Anmutung her. Microsoft förderte diese Bemühungen wohlwollend aus dem Hintergrund, überließ den Ruhm allerdings ganz bescheiden den Linux-Developers. Man denke nur an Mono oder dass es endlich möglich war, Linux-Systeme secure zu booten. Ohne die finanzielle Förderung aus Redmond wäre all das nicht möglich gewesen. Schritt für Schritt baute das Unternehmen sich einen Ruf als größter Contributor für quelloffene Software auf und gab auf Github Millionen Developers eine Heimat für freie Software. Bald folgt der nächste Meilenstein: Edge für Linux ist für den 15. Januar 2020 angekündigt. Die Sonne lacht und Linux steht vor einer strahlenden Zukunft.

  • 0
    Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 12:00 #

    > Die Sonne lacht und Linux steht vor einer strahlenden Zukunft.

    Linus hatte doch neulich eingestreut, dass er MS sowieso eigentlich ganz knorke findet...

    Vielleicht werde ich ihn noch erleben... Den .NET Core basierten Linux 5 Kernel, Projektstruktur optimiert auf VSCode, und statt der Pinguine wird Mark Zuckerberg beim Booten eingeblendet...

    > Microsoft hat die Rufe aus der Linux-Community gehört und verstanden

    Definitiv haben sie da etwas verstanden... Etwas, wo die "Linux-Community" noch nicht so ganz hintergestiegen ist... :-/ Ich bin auch inzwischen nicht mehr optimistisch, dass das noch passiert...

    • 0
      Von jhohm am Mi, 11. Dezember 2019 um 12:11 #

      Mein Bester Josef Hahn ( zum Glück auch der einzige!)

      wenn MS, Apple und so einige andere, von Dir verhasste Firmen nicht massiv an der Wnrwicklung von Linux arbeiten würden, wäre Linux heute so weit wie GNU/Hurd es ist...
      Vielleicht solltest Du Dir einefach ein neues Betriebrssystem suchen, und es aktiv mitgestalten, wenn du der Realität nicht ins Auge blicken willst.

      Und selbst wenn ich Zuckerberg beim Booten sehen müsste, wäre mir das lieber, als immerzu Dein gehate lesen zu müssen!

      • 0
        Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 12:15 #

        > Und selbst wenn ich Zuckerberg beim Booten sehen müsste, wäre mir das lieber, als immerzu Dein gehate lesen zu müssen!

        Dann kannst du ja mit dem Threshold arbeiten. Ich gehe davon aus, dass du es ertragen musst, dass ich hier poste. :-P

        Und auch wenn jeden Tag ein neuer Leierkasten kommt, der mir erzählt, dass er das doof findet...

        Auf technischer Ebene ist es selbstverständlich auch Quatsch, dass wir ohne MS und Apple auf Höhe von Hurd wären... Aber das weißte da selber... Da ist die Zurechtrelativirerei, wenn man "der Realität nicht ins Auge blicken will" (nämlich in diesem Falle: Dass man gerade verhökert wird und zu nützlichen Idioten einer handvoll US Megaklubs wird, die uns als Munition und Kanonenfutter gegen den Nächsten US Megaklub benutzen)...

        0
        Von haha am Mi, 11. Dezember 2019 um 12:44 #

        Blödsinn, bis vor wenigen Tagen wurde Linux von denen noch hart attackiert und bösartig bekämpft.

        Erst als Linux so "weit war", kam die Einschleimung "darf ich mitspielen", "ihr habt doch ein praktisches Betriebssystem".

        • 0
          Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 13:57 #

          > bis vor wenigen Tagen wurde Linux von denen noch hart attackiert und bösartig bekämpft

          Das wird auch so weitergehen. Aber jetzt unter großer Bejubelung der Linux-Gemeinde! Man muss nur das Bildungssystem hinreichend verrotten lassen, dann funktioniert sowas.

          Du siehst ja selbst, wie es läuft...

          • 1
            Von klopskind am Mi, 11. Dezember 2019 um 14:55 #

            Wenn es am Bildungssystem läge, warum hat dann der Herr Linus Torvalds so eine sehr viel pragmatischere Sicht auf diese Dinge als Sie, wie Sie ja bereits oben erwähnten („Linus hatte doch neulich eingestreut, dass er MS sowieso eigentlich ganz knorke findet...“)?

            Der ist auch nicht mehr der Jüngste und zudem noch Finne (schwedischsprachiger Minderheit). Die sind doch für ihr gutes Bildungssystem bekannt.

            Ist Linus Torvalds in Ihren Augen soetwas wie Sheev Palpatine, der Hobbykanzler der Republik, aber in Wahrheit gleichzeitig der heimliche Imperator aka Darth Sidios?

            • 0
              Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 17:11 #

              Diese Namen sagen mir nix; von Fussball habe ich keine Ahnung...

              Zu deiner Frage: Ich habe mich das speziell bei Linus auch schon gefragt, und kann dir die Antwort nicht geben. Ich halte _ihn_ nicht für so dumm, dass er dem derzeitigen MS-Verhalten wirklich auf den Leim geht. Ich weiß es nicht... Entweder er wird in irgendeiner Form extern motiviert für diese Sprüche, oder es ist ihm einfach egal geworden... Vielleicht war ihm das ganze "Drumherum" auch überhaupt schon immer egal, und es war hauptsächlich sein Spielzeug. Dass es MS-Nichtfreunden eine echte Alternative geboten hat, war vielleicht immer schon eher Koinzidenz, und nichts, was Linus explizit angestrebt hat...

              • 0
                Von klopskind am Do, 12. Dezember 2019 um 13:31 #

                Diese Namen sagen mir nix; [...]
                Nicht so schlimm, das lässt sich schnell recherchieren.

                von Fussball habe ich keine Ahnung...
                Dito. Das muss wohl am hinreichend verrotteten Bildungssystem liegen... ;)

                Zum Rest: Ja, vermutlich. Das sehe ich ähnlich.

                Ich denke, dass der werte Herr Torvalds schon immer ein Pragmatiker und meinetwegen auch naiver Optimist mit Hang zum Choleriker beim Verfassen von Mails gewesen ist. Jedenfalls schätze ich ihn anhand seiner Interviews und Mails, die ich las, so ein. Und ich denke, dass sich das nicht großartig geändert hat. Gut, von seinen cholerischen Anfällen habe ich in letzter Zeit kaum etwas vernommen.

                Er hat schon immer auf die Investitionen, das Engagement und die Beiträge von Unternehmen gesetzt. Das war nichts Befremdliches oder Böses für ihn. Freizeitbeitragende waren und sind natürlich weiterhin willkommen und existent. Vor Allem zu Beginn, als Linux noch jung und neu gewesen ist und Investitionsrisiken für Unternehmen relativ unklar gewesen sind, war der Anteil der Beiträge der Hobbyentwickler sehr hoch. Dafür sollte man diesen Menschen auch heute dankbar sein.

                Jedenfalls hielt Torvalds Unternehmen schon immer Tür und Tor zu Linux offen, solange sie sich an die Gepflogenheiten des öffentlichen Entwicklungsprozesses hielten und keine juristischen Tricks vornahmen (Klagen wegen Markenrecht, Patentrecht, Urheberrecht, GPL-Verletzung usw). Und ich denke, dass der Mann sich da inzwischen sehr gut auskennt. Er hat eigentlich nie eine andere erfolgreiche Zukunft für Linux verfolgt, vermutlich weil er keine andere sah. Das ist auch verständlich, denn schließlich wollte er mit seinem Linux auch irgendwie seine Brötchen verdienen. Als Hobbyprojekt stößt man da sehr schnell an Grenzen. So gesehen könnte man auch sagen, dass es ihm nicht nur egal gewesen ist, ob Unternehmen mitwirken, sondern er hat es explizit befürwortet - schon immer. Denn warum eine Linux Foundation mitgründen und die Namensrechte geben, wenn man eher keine Unternehmen mit im Boot haben möchte?

                Dass er jetzt Microsoft willkommen heißt, begründet er vergleichsweise sachlich. Microsoft hat eingesehen, dass es mit den herkömmlichen Mitteln Linux nicht verdrängen kann. Nun haben sie eine neue Strategie, die natürlich lediglich Eigeninteressen verfolgt. Und diese neue Strategie scheint kompatibel genug für die Teilnahme an Linux zu sein. Sie entwickeln nun wie andere Firmen mit und profitieren davon (Azure, Nutzungslizenzen für Android usw).
                Wenn man etwas nicht besiegen kann, ändert man die Spielregeln und schließt sich an. Einige nennen das EEE. Danach wären wir seit einer Weile also gerade bei Embrace.
                Es bleibt spannend. :P

          0
          Von Oiler der Borg am Mi, 11. Dezember 2019 um 14:53 #

          Blödsinn, bis vor wenigen Tagen wurde Linux von denen noch hart attackiert und bösartig bekämpft.

          Was glaubst Du den worauf das hinausläuft ?!??....

          Erst als Linux so "weit war", kam die Einschleimung "darf ich mitspielen", "ihr habt doch ein praktisches Betriebssystem".
          ...... auf M$´ bewährte Standardtaktik : Embrace, Extend and Extinguish !

        1
        Von klopskind am Mi, 11. Dezember 2019 um 14:36 #

        Wollten Sie darauf hinaus, dass ohne größere Konzern, Linux nicht das geworden wäre, was es heute ist? Man kann es wohl nie sicher sagen, aber vermutlich müsste das in etwa stimmen.

        Aber dass Apple sich sich massiv an der Entwicklung von Linux beteiligen würde, bezweifle ich. Haben Sie da belastbare Quellen?

        Und Microsoft hat doch bisher eigentlich nur die Unterstützung des eigenen Hypervisor für Azure beigesteuert und kürzlich erst den Weg für die Integration von exFAT frei gemacht, wenn mich nicht alles täuscht. Als massiv würde ich das jetzt nicht bewerten.

        • 0
          Von brum am Mi, 11. Dezember 2019 um 15:39 #

          Ja, zum großen Teil.

          Z.B. RedHat als Distributor, sowie die Telekommunikations- und Internet-Firmen habe durch Entwicklung und Nachfrage zur Verbreitung von Linux beigetragen.

          Mit Verbreitung meine ich, dass die meisten Internet-Server unter Linux laufen, sowie dass die Top-500-Supercomputer ausschließlich unter Linux betrieben werden.

          0
          Von nicht knorke am Mi, 11. Dezember 2019 um 18:38 #

          Apple hat mal MKLinux für mitentwickelt, als der Deal mit Steve Jobs und NEXT noch nicht in Sacken und Tüten war. Aber so richtig der Burner war das auch nicht ....

          0
          Von blablabla233 am Do, 12. Dezember 2019 um 14:30 #

          Absolut richtig, Microsoft zu unterstellen es wuerde was fuer opensource tun, ist laecherlich. Sie schauen dass Windows mit Linux tut (weil windows dass nunmal einfach muss)...sonst nix.
          Apple macht gar nix fuer linux...weder llvm noch Cups hat direkt was mit Linux zutun.

          • 0
            Von Josef Hahn am Fr, 13. Dezember 2019 um 12:56 #

            > Sie schauen dass Windows mit Linux tut

            ... und sobald sie da einmal etwas fortgeschrittener drinhängen, werden sie auch wieder explizit schauen, dass gewisse Dinge nicht gehen. In alle Ecken fräsen sie sich ja derzeit rein. Powershell für Linux.... LOL...... Sobald das einmal eine gewisse Verbreitung hat, wird der Schalter wieder auf den alten Modus umgelegt... Ein Depp, der sich da etwas anderes erwartet.....

            • 0
              Von Ach je ... am Fr, 13. Dezember 2019 um 13:27 #

              Hm, wie war das doch einst in der Bewertung von Systemen: wo man häufig die Shell braucht, das sind Frickelsysteme und die Bediener sind Frickel-Nerds.

              Wenn ich die Update-Probleme bei Windows 10 in den letzten zwei Jahren so ansehe und die Tipps,die gegen diese Folgen verbreitet woren sind ...

              Z. B. wenn der Start-Button nicht mehr ging, da wurden Kommandos in der Powershell - natürlich als Administrator - empfohlen, die schon an Harry Potter & Co. erinnerten. Also Befehle, die die Mustermann kaum im Repertoire haben dürften. Oder Arien, die in der Registry hinterlegt werden sollen. Und lbnl, wenn alles nichts gebracht hat: eine Neuinstallation. Ein System mit einem Backupfile wieder auf den vorigen Stand bringen, muss für viele eine Herausforderung sein.

              Wenn ich mir dann so überlege, wie extrem selten ich mal die Shell nutze, dann fällt mir zu Windows 10 nur noch eines ein: Frickelsystem für Nerds ...

      0
      Von link nach /dev/null am Mi, 11. Dezember 2019 um 12:39 #

      > Linus hatte doch neulich eingestreut, dass er MS sowieso eigentlich ganz knorke findet...

      Einer von euch Beiden hat da etwas schlechtes geraucht.

      0
      Von klopskind am Mi, 11. Dezember 2019 um 14:57 #

      Linus hatte doch neulich eingestreut, dass er MS sowieso eigentlich ganz knorke findet...
      Nehmen Sie damit Bezug darauf?

      • 0
        Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 15:12 #

        Ja. Nicht auf den Artikel drumherum, aber auf Linus Aussage:

        "The whole anti-Microsoft thing was sometimes funny as a joke, but not really. Today, they're actually much friendlier. I talk to Microsoft engineers at various conferences, and I feel like, yes, they have changed, and the engineers are happy. And they're like really happy working on Linux. So I completely dismissed all the anti-Microsoft stuff."

        • 0
          Von brum am Mi, 11. Dezember 2019 um 15:44 #

          Das ist eine relative Aussage.

          Er hat das Gefühl, die MS-Ingenieure sind glücklich, mit Linux zu arbeiten.
          Dann würde ich mich doch mit ihnen freuen und sie nicht ärgern...

          • 0
            Von Josef Hahn am Mi, 11. Dezember 2019 um 16:26 #

            Irgendwie wird man ja doch das Gefühl nicht los, dass er mehr ausdrücken will als die Zufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen irgendeines IT Großkonzerns...

            Ich habe es wohl auch wahrgenommen, dass er so argumentiert. Ist mir recht, obwohl mir garnicht klar war, dass ihm die Arbeitsbedingungen irgendwelcher Firmen so nahe geht. Aber spätestens dann sein Fazit "So I completely dismissed all the anti-Microsoft stuff.", das geht mir da in dem Gedangengang doch schon alles ein bisschen schnell...

            Dass _er_ das nicht kapiert, was da abgeht, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Entweder er bekommt dafür ein paar Scheinchen zugesteckt, oder sonst irgendwas... Ansonsten klingt es einfach alles überhaupt nicht schlüssig für mich...

          3
          Von Markus B. am Mi, 11. Dezember 2019 um 16:38 #

          Linus ist seit seiner öffentlichen MeeToo-Kastration und nachfolgender erfolgreicher Gehirnwäsche in PC ohnehin nur mehr eine Karikatur seiner selbst.

          Seine Aussagen erinnern mich an diverse Diskussionen im Freundeskreis: "Also nein - die, die ich kenne, sind alle so nett! Schrecklich, dass du immer noch glaubst, dass die, wenn sie unter sich sind, ganz anders reden, und dass da eine schleichende Unterwanderung stattfindet, die uns am Ende unsere Freiheit kosten wird." Und dann kommt wahlweise: "Du Verschwörungstheoretiker!" oder "Du Rechtsradikaler!" - je nachdem, ob man bei "die" über Microsoft-Mitarbeiter oder Muslime redet, obwohl deren Methoden in beiden Fällen genau dieselben sind...

    0
    Von haha am Mi, 11. Dezember 2019 um 12:33 #

    Unsinn, Gruppensoftware gibts genug, siehe Thread über den deinen ...

    0
    Von ManInTheMiddle am Mi, 11. Dezember 2019 um 13:14 #

    Naja, das mit Windows 10 ist ja nix geworden.
    Da ist es nur logisch, die Anwendungen auf echte Betriebssysteme zu portieren.

    0
    Von tomkater68 am Mi, 11. Dezember 2019 um 14:56 #

    :up: Klasse Satire. Fast hätte ich geglaubt, Du meinst das ernst.

    0
    Von Ach je ... am Do, 12. Dezember 2019 um 10:37 #

    Aber oft verbreiten sie einfach nur dummes Zeug.

1
Von der-don am Do, 12. Dezember 2019 um 10:49 #

... dass nicht die ganze Welt auf "seine" Welt gewartet hat. Die Geschäftswelt nutzt Tools. Die kann man nutzen, oder einfach weiterhin in den 80ern leben. Vom Emacs einrichten, seinen Wunsch-Desktop konfigurieren und Kernel möglichst optimal kompilieren hat noch keiner Geld verdient. Auch Torvalds nicht.

  • 0
    Von Ach je ... am Do, 12. Dezember 2019 um 11:38 #

    ... was "gemeine Linux-User" so tun, hat mit der Realität ebenso viel zu tun, wie Hui Buh das Schlossgespenst.
    Und weil sie keine Ahnung habe, denken sie sich irgendwas aus.

    Btw.: Torvalds war schon 2001 Millionär.

    0
    Von Josef Hahn am Do, 12. Dezember 2019 um 12:06 #

    Was du sagst: Die meisten Leute sind einfach hirnleere Konsumenten. Die nutzen nur. End. Of. Story.

    ... und das ist dem "gemeinen Linux-User" möglicherweise klarer, als du denkst.

    Das Ding ist nur: Ihr fresst auch alle die Sch**e, die unsere Lebensmittelmafindustrie zusammenrührt. Ihr nutzt es. Einfach so. Ohne kritische Reflektion....

    ... aber daraus ohne Weiteres jetzt abzuleiten, dass das der _richtige_ Weg ist, wäre doch vermessen. Vielleicht gibt es Leute, denen es gegen den Strich geht, das Falsche zu tun, auch _wenn_ die Mehrheit es macht.

    0
    Von pointer am Do, 12. Dezember 2019 um 13:21 #

    Die Geschäftswelt nutzt Tools.
    Richtig, z. B. Linux.

    Die kann man nutzen, oder einfach weiterhin in den 80ern leben.
    Waren die 80er nicht die Windows-Hochzeit?

    Vom Emacs einrichten, seinen Wunsch-Desktop konfigurieren und Kernel möglichst optimal kompilieren hat noch keiner Geld verdient.
    Möglicherweise geht es dem "gemeinen Linuxer hier" ja gar nicht (nur) um's Geldverdienen. Da gibt es noch Anderes. Und manchem reicht es vielleicht schon, nicht immer wieder schamlos abgezockt und ausspioniert zu werden.

    0
    Von tomkater68 am Do, 12. Dezember 2019 um 14:09 #

    macs einrichten, seinen Wunsch-Desktop konfigurieren und Kernel möglichst optimal kompilieren

    Ach ja, das waren noch schöne Zeiten, als man von Kumpels angerufen wurde "ey, ich habe hier ein paralleles Zipdrive, dass möchte ich unter Linux benutzen, was muss ich tun?" und man geantwortet hat "Da müssen wir einen Kernel kompilieren. Stell mal ein paar Weißbiere kalt, ich bin einer halben Stunde bei Dir". Und dann hat man den Kernel konfiguriert, anschließend compiliert und sich dabei die Birne zugekloppt. Einer dieser Kumpels hatte damals eine Loft-Wohnung, von deren Balkon aus man direkten Blick auf den Straßenstrich hatte. Beim Weißbier-Trinken während des Compilerlaufes konnten wir dann die Auffahrunfälle zählen, die nur deshalb passierten, weil die Kerle ihre Augen auf die Damen am Straßenrand statt auf den Straßenverkehr gerichtet hatten und die Deppen deswegen die Straßenkreuzung nebst roter Ampel nicht bemerkt hatten.

    Und heute? Der Kumpel hat seine Loftwohnung zugunsten eines schicken Hauses in der Vorstadt aufgegeben, Kernel compilieren muss auch keiner mehr und selbst der hinterletzte DAU kann sich ohne Expertenwissen sein Linux installieren. Er muss einfach nur noch eine CD/DVD einlegen. Wie langweilig.

0
Von Konrad am Do, 12. Dezember 2019 um 18:10 #

Netter kleiner Artikel, nur fehlt genau die Information, die in der Linux-Welt zu den zentralen Fragen gehört: Spioniert das Teil, und wenn ja, an welcher Stelle und wie?

Dass der Magnat aggressiv spioniert, wissen wir seit Jahrzehnten, dass Zorin spioniert, seit etwas mehr als einer Woche - die Frage, was Team von MS tut, darf also beantwortet werden.

  • 0
    Von Ach je ... am Fr, 13. Dezember 2019 um 09:34 #

    Warum sollte MS ausgerechnet hier nicht spionieren? Daten sammeln ist Teil des MS-Geschäftsmodells, nicht anders als bei Google oder Amazon & Co.

    Da auf andere zu zeigen und zu krähen "Die tuns doch auch!" ist einfach kindisch. Erst Recht dann, wenn dort kein Geschäftsmodell existieren kann, weil nichts verkauft wird.

0
Von Katja_33 am Do, 12. Dezember 2019 um 23:13 #

Ich finde Linux Distros wie Manjaro oder auch Linux Mint 19 auf dem PC und Laptop eine gelungene Alternative zu Windows 10. Nur finde ich die Grabenkriege gänzlich lächerlich, welches OS das bessere ist. Wer beruflich mit Ms Office arbeitet und dann Libreoffice vorgesetzt bekommt kann bestimmte Sachen nicht mehr nutzen. Allein die Cloud Anbindung ist für Betriebe super.

  • 0
    Von Ach je ... am Fr, 13. Dezember 2019 um 09:28 #

    Ich frage mich, was man dann nicht mehr nutzen können soll ... Wer MS-Office beruflich braucht, der hat MS-Office auf seinen dienstlichen Geräten verfügbar, dafür sorgt schon der Arbeitgeber. Was muss man dann also entbehren, wenn man daheim privat LO nutzt, außer dass man sich den Umgang mit beiden Paktene angewöhnen muss?

    Wer ein Home-Office hat, hat dann auch dafür die Lizenzen vom Arbeitgeber.

    Für Selbstständige stellt sich die Frage erst nicht, wenn dort jemand MS-Office einsetzt, kann er die sowieso auch privat nuzten, wer will ihm da rein reden?

Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten
Werbung