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Thema: Erfolg für OSB Alliance: Baden-Württemberg ändert diskriminierende Ausschreibung

12 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von ups am Mi, 11. Dezember 2019 um 15:33 #

Diese Ausschreibung steht in scharfem Gegensatz zum geltenden Gesetz.

Sowohl das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) als auch die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die dieses ablösen wird, verlangen, dass Unternehmen personenbezogene Daten ausschließlich innerhalb der Grenzen der Europäischen Union speichern.

Innerhalb der EU wird über das sogenannte Sitzland entschieden, welches Recht in Bezug auf den Datenschutz gilt.

Für die Schule als ist Teil einer Behörde ist dies bindend.

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    Von TheTux am Mi, 11. Dezember 2019 um 15:43 #

    Azure gibts ned nur in USA. Es gibt auf EU Boden sehr wohl Azure Cloud - halt die europäische Variante davon.

    Ganz allgemein gibt es Cloud nicht nur in Amiland, sondern oh Wunder Europa hat auch diverseste Vertreter - und sogar China, Russland und wie sie alle heissen.
    Ich als Vertragsnehmer kann entscheiden ob ich meine Daten auf EU Cloud, die _ausschliesslich von EU Servern bedient wird_ liegen haben will, die der DSGVO unterliegen.

    Wenn mir ein Vertragsanbieter keine 100% EU Cloud anbietet, ich das aber haben will, geh ich halt zu wem anderen, der es tut. Das ist normale Marktwirtschaft.

    Die Auschreibung mit einer generellen Vorschrift was zu nutzen ist, ist aber absoluter Köse gewesen, das hat die OpenSource vollkommen zurecht moniert. Allein es bleibt abzuwarten ob die Entscheidungsträger weiter als von 12 bis Mittag denken können - was ich derzeit nicht sehe, denn sonst wäre so eine vollkommen bescheuerte Ausschreibung erst gar nicht erstellt wordn.

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      Von NaJa am Do, 12. Dezember 2019 um 05:44 #

      Aufgrund des Cloud-Acts sind amerikanische Firmen dazu verpflichtet Daten auf die Ami-Server hochzuladen, wenn es der Geheimdienst so will. Damit hilft eine europäische Azure Cloud rein gar nix. Den Amis sind die europäischen Gesetze ziemlich egal. Somit hat ups schon recht.

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      Von ups am Do, 12. Dezember 2019 um 07:47 #

      Für Behörden gilt keine "normale Marktwirtschaft", es gelten Vorgaben.

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        Von rgsidler am Do, 12. Dezember 2019 um 18:57 #

        Uiii, jetzt bin ich aber beindruckt :-/

        Für die Behörden mögen die Vorgaben gelten; wenn die aber den Auftrag an eine amerikanische Firma vergeben, steht amerikanisches Recht über den Vorgaben - zumindest, wenn es nach der amerikanischen Gesetzgebung geht. Und Du kannst sicher sein, es geht nach der und nur nach der.

        Beste Grüsse


        Roland

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Von blackcrack am Mi, 11. Dezember 2019 um 18:15 #

Wäre sicherlich dann auch Reactos soweit Stabile dass man es als WinNT benutzen könnte
und das dann auch in kürzester Zeit.. Reactos, wenn man es mal ausprobieren würde
die BuildBot-Versionen in Virtualbox, ist Reactos schon jetzt recht "Stable"
als Alfasystem mit WinNT 32-Subsystem, manche Programmierer sind auch schon
an 64Bit versionen drann.. Wenn auch nur 20-50.000 €uro in Reactos hineingesteckt
werden würde, würde es sicherlich soweit helfen, daß man es mit gemeinschaftlicher
Kraft für dieses Schulproject bis hin zur Stabilen Version bekommen würde und das
sicherlich nicht nur um MS einen hacken zu schlagen sondern auch um
was DSGVO-konformes zu haben auch für andere Schulen bund auch Städte,
wenn ich mal zu München rüber schau.. ...
Wäre Reactos genau das was man echt mal brauchen kann um zwar ein WinNT zu haben,
aber nicht abhängig zu sein..
Und Sicherlich auch zuzugeben, daß Reactos echt mal große Schritte in der letzten Zeit gemacht hat..
Wenn dann ein Auftrag kommen würde mit ordentliche Unterstützung.. auch in Geldmitteln..
könnte das sicherlich was werden..

liebe Grüße
Blacky

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 11. Dez 2019 um 18:18.
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