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Thema: KDE Apps Update 19.12

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Von Josef Hahn am Fr, 13. Dezember 2019 um 10:48 #

Viele Tools aus dem Fundus kann man inzwischen ganz gut nutzen. Manchmal muss man ein bisschen wissen, wo man nicht hinklicken darf... Aber naja, das gibt's auch im Visual Studio... :)

Was bei meinen letzten Versuchen vor einigen Tagen immernoch unter aller Kanone sowasvon garnicht ging, war Kontact. Nach meinem Update auf kubuntu 19.10 wollte ich es nochmal wissen, ob ich auf den Fremdkörper Evolution verzichten kann. Pustekuchen. Regelmäßig konnte ich das Kontact-Fenster nicht mit dem X in der Titelleiste zumachen. Hat ihn einfach nicht gejuckt. Man musste dann über das Menü gehen. Es wieder zu starten, dauert knapp eine halbe Minute (doch, der Rechner ist grundsätzlich schon eher stark und startet auch Jetbrains-IDEs in dreivier Sekunden). Dann hatte er aber dauernd (ich habe es zweimal erlebt in einigen Tagen) einen veralteten Stand der Mailbox angezeigt. Die Mails, die an dem Tag gekommen waren (teilweise Stunden zuvor) hat er einfach nicht angezeigt. Auch keine Fehler allerdings. Als ob nichts wäre... Nach Reboot war erstmal wieder alles im Lot. Automatischer Abruf ist eigentlich auf 5-Minuten Takt gestellt (und eigentlich könnte ein moderner Client ja sogar mal Push Email können).

Das Konzept von Hintergrundbenachrichtigungen habe ich da auch noch nicht verstanden. Man bekommt dann auch Benachrichtigungen zu neuen Mails, während Kontact/Kmail gerade nicht läuft, oder? Ich gehe mal davon aus, dass das bei mir keine Prozessleichen waren, sondern dass das ein Feature sein soll?! Aber warum setzt das erst ein, sobald man nach Login einmal Kontact gestartet hat? Es wäre ja dann eigentlich logisch, diesen Hintergrunddienst direkt mitzustarten, oder? Oder soll das sogar eigentlich so sein, und Canonical hat's mal wieder versenkt?

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    Von KDE User am Fr, 13. Dezember 2019 um 11:10 #

    > Das Konzept von Hintergrundbenachrichtigungen habe ich da auch noch nicht verstanden. Man bekommt dann auch
    > Benachrichtigungen zu neuen Mails, während Kontact/Kmail gerade nicht läuft, oder?

    Richtig.

    > Es wäre ja dann eigentlich logisch, diesen Hintergrunddienst direkt mitzustarten, oder? Oder soll das sogar
    > eigentlich so sein, und Canonical hat's mal wieder versenkt?

    Bei mir (Arch Linux) ist das so. Scheint tatsächlich ein Ubuntu-Problem zu sein.

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    Von kubuntuuser am Fr, 13. Dezember 2019 um 14:02 #

    Ich benutze auch Kubuntu 19.10. Upgegradet seit Version 14.04.

    Daher kann ich ganz gut mitreden, da ich Kontact tagtäglich und ständig in Benutzung habe. Da ich es professionell, also beruflich nutze, habe ich neben meinen eigenen Accounts (gmail und eigener Mailserver, sowie Kalender und Aufgaben über Google-Kalender sowie zwei Nextcloud-Kontos via CalDAV, Kontakte über CardDav/Nextcloud) auch das Exchange-Konto der Firma eingebunden. Dazu nutze ich zahlreiche Filter, die Mails im Posteingang nach SPAM filtern und Nachrichten in eigens definierte Unterordner dirigieren. Läuft alles sauber und flüssig.

    Zur Info: KDE nutzt eine Art PIM-Proxy namens Akonadi. Der läuft unabhängig von Kontact im Hintergrund. Wenn also Kontact mit all seinen Anwendungen (kmail, kalender etc.) geschlossen ist, werden Ereignisse trotzdem abgearbeitet. Das erledigt eben Akonadi. Falls eine Email eintrifft, erfolgt eben eine Pop-up Benachrichtigung im Infobereich. Dann kann ich Kmail oder die kpl. PIM-Suite Kontact starten, die bei mir aber meist eh im Hintergrund läuft. Die kann ich mit dem x rechts oben in den Hintergrund schieben und mit dem Briefkuvert von kmail jederzeit wieder in den Vordergrund holen. Dazu muss diese Funktionalität in den Einstellungen von kmail aktiviert sein! Unter Kontakt > kmail einrichten > Erscheinungsbild > Systemabschnitt der Kontrollleiste den Haken setzen bei "Anzeige im Kontrollabschnitt der Kontrollleiste".

    Läuft hingegen Akonadi noch nicht, so wird der Dienst automatisch mitgestartet, wenn Kontact oder eine Anwendung die darauf Zugriff haben muss, gestartet wird.

    Falls natürlich Akonadi lange nicht / noch nie benutzt wurde, und es wurden viele Konten eingerichtet, aktualisiert Akonadi im Hintergrund erst einmal alles. Das kann entsprechend dauern.

    Außerdem werden Inhalte wie Email oder auch Termine und Kontakte von Balloo indiziert, damit auch die Desktopsuche gelingt. Und ja, da gab es in der Vergangenheit massiv Probleme. Aber das ist seit einiger Zeit absolut brauchbar!

    Mein Exchange-Konto hat ein Quota von 10 GB und ist fast voll. Zugriff ist super schnell. Hier verwende ich den Akonadi-EWS-Konnektor. Da dieser Termine aber leider nur lesend bearbeiten kann, synchronisiere ich diese via CalDAV mittels DavMail. Läuft auch rund. Wäre aber trotzdem wünschenswert, wenn endlich der Akonadi-EWS-Konnektor noch dahingehend erweitert wird, dass er auch Termine schreibend bearbeiten kann.

    Die bösen Leute von Canonical haben es also nicht verbockt. Tut mir leid, dass ich dieses Feindbild nicht bestätigen kann. Ganz im Gegenteil. In der KDEPIM-Mailingliste werden eher Probleme mit Kontact und Opensuse berichtet. Aber das kann ich nicht beurteilen, weil ich Opensuse nicht verwende.

    Früher musste ich übrigens Akonadi tatsächlich ab und zu abschießen. Dabei hat sich gezeigt, dass Akonadi beim Schließen mit "akonadictl stop" eine Weile braucht, bis alle Dienste beendet sind. Man kann das schön verfolgen über ps aux | grep akonadi. Da sieht man wie viele Akonadi-Prozesse überhaupt laufen.

    Bei einer Neueinrichtung mit vielen Konten würde ich Akonadi einfach mal etwas Zeit geben. Dann sollte alles flüssig laufen. Vorausgesetzt, man wählt als Datenbanksystem nicht sqlite sondern MySQL oder gleich PostgreSQL. Ich habe gerade nachgesehen, bei mir ist MySQL als DB gewählt.

    Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 13. Dez 2019 um 14:48.
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      Von Josef Hahn am Fr, 13. Dezember 2019 um 15:38 #

      > Tut mir leid, dass ich dieses Feindbild nicht bestätigen kann.

      Canonical ist nicht wirklich mein "Feindbild" - ich benutze den Kram ja auch. Ich wundere mich nur, was alles bei den anderen toll funktioniert, aber bei mir nicht. Und zwar mehr oder weniger nach Defaultinstallationen, ohne großes Customizing, und ohne große Lasten. Ich habe _eine_ Mailbox, und der ganze Server, auf dem die abgelegt ist, ist seeeehr weit davon entfernt, 10TB Kapazität zu haben.

      Ich versuche KMail alle paar Monate. Zufriedenstellend waren diese Versuche hier nicht mehr gewesen nach KDE3. Und wenn ich mich bspw. ellenlang darüber auslasse, wie bspw. LO hier armselig und zum Fremdschämen versagt (https://ubuntuforums.org/showthread.php?t=2418257), erzählen mir die Leute, es wäre alles Canonical schuld.

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        Von kubuntuuser am Fr, 13. Dezember 2019 um 17:24 #

        Ich lese die entsprechenden Berichte auch oft mit ungläubigem Staunen. Gerade LibreOffice ist das Office-Paket meiner Wahl. Damit erstelle ich u.a. Präsentationen, die bei Kundenterminen oder vor unserer Vertriebsmannschaft auf Meetings bestehen müssen. Und es läuft. Und ja, mit LO gab es in der Vergangenheit auch Probleme. Aber das ist zum Glück schon längere Zeit her. Auch hier haben wohl nicht alle so viel Glück.

        Andererseits geht es doch im OSS-Umfeld oft sehr unerbittlich zu. Selten werden Probleme sachlich diskutiert. Und oft sind es die "üblichen Verdächtigen" die jede Chance nutzen drauf reinzuprügeln um je nach Fraktion Ubuntu, Windows, Linux im Allgemeinen und LO im Speziellen zu verdammen. Gimp bekommt auch gerne sein Fett ab.

        Wenn es nicht um esoterische Ursachen geht, hilft vielleicht auch mal ein Blick auf die Hardware. Ich verwende Linux, und besonders (K)Ubuntu, auf dem Desktop auf Lenovo Thinkpads. Einfach weil ich darüber bereits die besten Kritiken gelesen hatte. So wechselte ich privat vor Jahren von einem Toshiba Satellite Pro mit 32 Bit Pentium M-Prozessor auf Lenovo und begann mit einem Thinkpad T500. In der Firma war es dann ein T510, und inzwischen ist es ein T530 (inkl. Docking-Station) mit Hybridgrafik (Intel/Nvidia) und Intel i915 bzw. Nouveau-Treiber. In der Regel habe ich dann noch die kubuntu-backports und andere ppas aktiviert.

        Hier mal die Daten aus dem Infocenter:

        Betriebssystem: Kubuntu 19.10
        KDE-Plasma-Version: 5.17.4
        KDE-Frameworks-Version: 5.64.0
        Qt-Version: 5.12.4
        Kernel-Version: 5.3.0-24-generic
        Art des Betriebssystems: 64-bit
        Prozessoren: 4 × Intel® Core™ i5-3210M CPU @ 2.50GHz
        Speicher: 7,5 GiB Arbeitsspeicher

        Ansonsten setze ich Ubuntu auch erfolgreich auf vielen Servern ein (der am weitesten entfernte steht übrigens in Dubai). Zum Glück ohne Probleme. Aber über Ubuntu als Serverbetriebssystem liest man generell in den Foren seltener von Problemen.

        Ich kann nicht beurteilen, weshalb gerade Du Probleme hast. Das ist aus der Ferne einfach kaum leistbar. Zumal ohne jegliche Anhaltspunkte bzgl. Hardware, Kernel-Version, RAM, Modell, Hersteller usw. So lässt sich kaum ermitteln, ob es hierbei vielleicht Zusammenhänge gibt. Allerdings ist dieses Forum auch der falsche Ort für tiefgründigere Analysen.

        Speziell für KDE PIM (also Akonadi, Kontact etc.) empfehle ich die Mailingliste "kdepim-users.kde.org". Dort lesen auch die Entwickler mit.

        Deutschsprachig ist immer noch das Forum von ubuntuusers.de empfehlenswert, obwohl dort der Enthusiasmus auch nachgelassen hat. Vor allem das Wiki war schon mal aktueller.

        Und um nicht zu sehr abzuschweifen: Ich finde die KDE Apps (oder wie sie auch immer genannt werden) inkl. Plasma-Desktop haben mittlerweile eine sehr hohe Qualität sowohl vom Funktionsumfang als auch von der Zuverlässigkeit erreicht. Und dafür spende ich dann hin und wieder auch mal gerne.

        Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 13. Dez 2019 um 17:29.
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          Von mosu am Fr, 13. Dezember 2019 um 17:44 #

          Ich kann den insgesamt positiven Eindruck von Kubuntu nur bestätigen, auch wenn ich inzwischen wieder mit openSUSE unterwegs bin, nachdem ich bei KDE das Upgrade auf 5.17 gewagt habe und den NVIDIA-Treiber von der Aktualisierung ausnehme, läuft die nämlich auch wieder stabil. Gegenüber Kubuntu 19.10 finde ich Plasma in der openSUSE-Implementierung etwas performanter (ich nehme an, es benötigt weniger Arbeitsspeicher) und ich mag die Systemwerkzeuge, v.a. Yast. Kubuntu bleibt daher mein Zweitsystem. Kontact/KMail nutze ich nicht, da ich keinen Vorteil gegenüber Thunderbird erkennen kann. E-Mails lese ich sowieso nur am PC und ein aufpoppendes Meldefenster alle paar Minuten kann ich überhaupt nicht gebrauchen.

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            Von Bert am Mo, 16. Dezember 2019 um 09:26 #

            Ich kann den insgesamt positiven Eindruck von Kubuntu nur bestätigen

            Kann ich auch nur bestätigen. Es gab einen Fehler, der beim nächsten Update weg war. Sonst läuft Kubuntu 19.10 super.
            Ausnahme:

            Kontact/KMail nutze ich nicht [..]
            Dito, nutze Claws Mail mit Dovecot und IMAP. Läuft super. Alles anderes lief out-of-the-box. Bin echt begeistert. Installiert nur einmal vom ersten ISO. Und eigene Anpassungen mit Systemsettings gemacht. Einzig den Dovecot-Setup per Editor. Läuft alles wunderbar, ohne Frickelei.

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          Von Josef Hahn am Fr, 13. Dezember 2019 um 21:15 #

          Hi. Danke für deine ausführliche und sachliche Ausführung.

          > Ich lese die entsprechenden Berichte auch oft mit ungläubigem Staunen. Gerade LibreOffice ist das Office-Paket meiner Wahl. [...] Auch hier haben wohl nicht alle so viel Glück.

          Bei der LO Sache hatte sich das Qt Frontend als Verantwortlicher rausgestellt. Benutzt du das auch? Ich musste halt auch mal wieder eine geschäftl. Präsentation erstellen, und es war einfach nur ein Geduldsspiel. Allerbanalste Dinge, wie das Umordnen einer Slide, oder das Auswählen von Objekten (!) in der Hauptansicht haben nur sporadisch funktioniert. Viele weitere Dinge. Auf einen Ratschlag hin habe ich dann das Gtk Frontend probiert. Und Voila, direkt wieder halbwegs brauchbar; das altbekannte LO halt.

          Das Rumgeprügel auf irgendwas, was du anmerkst... naja, gibt es ohne Zweifel... Aber ich glaube nicht, dass das immer jeder nur aus Spaß macht (mags auch geben). Da stecken sicher oft reale Erfahrungen hinter, von Leuten, die es halt mal richtig benutzt und auf die Probe gestellt haben. Oder Leute, die die viel beworbene Flexibilität von Unix-Plattformen mal herausfordern mit irgendwas, und sich dann im Gebastel und Schleichwegen der Entwickler verheddern... Klar: Der korrekte Weg ist dann eigentlich der Bugtracker (sagt sich aber ja auch leicht ^^).

          > Gimp bekommt auch gerne sein Fett ab.

          Mir wäre jetzt auch systemd eingefallen. :) Wie groß die realen Probleme an seinem "gottartigen" Aufbau sind, kann ich nicht wirklich einschätzen. Ob die Bugfixing-Politik von Lennart wirklich schlecht ist, kann ich auch nicht einschätzen. Ich finde es gelungen.

          > Wenn es nicht um esoterische Ursachen geht, hilft vielleicht auch mal ein Blick auf die Hardware.

          Die meisten Nicklichkeiten, die ich kenne, und insbesondere meine Probleme mit Akonadi&Friends, ziehen sich schon über viele Geräte.

          Derzeit:

          Operating System: Kubuntu 19.10
          KDE Plasma Version: 5.16.5
          KDE Frameworks Version: 5.62.0
          Qt Version: 5.12.4
          Kernel Version: 5.3.0-24-generic
          OS Type: 64-bit
          Processors: 16 × AMD Ryzen 7 1800X Eight-Core Processor
          Memory: 15,6 GiB of RAM

          Seit dem Wechsel von KDE 3 zu 4 bin ich von KMail weg, und probiere immer mal wieder, ob ich wieder zurück kann. Das ist jetzt gut zehn Jahre her. Es war auch früher schonmal komplett unbrauchbar. Da waren schon einige KDE5-Versionen ins Land gegangen, da ist ein Versuch darin geendet, dass er für jede Mail in der Mailbox mir mitgeteilt hat, die Synchronisation mit dem Server wäre auseinandergelaufen, und mich gefragt hat was er jetzt damit tun solle. Dauerfeuer; er war garnicht mehr zu beruhigen. Völlig aus dem Nichts, mit nichts mehr als einer IMAP4 Mailbox. Wenn er seine interne Buchführung nicht selbst hinbekommt, kann ich ihm auch nicht helfen. ^^ So schlimm ist es nicht mehr, aber im Vergleich zu Evolution war es immernoch deutlich abgeschlagen.

          Auf Servern habe ich Debian laufen. Leider braucht mariadb nach Updates oft einen manuellen Anschub, aber das werde ich wohl in der Tat selbst irgendwie schuld sein. Sonst läuft alles gut. Server sind eine ganz andere Welt. Das machen auch weniger Leute, und die Herangehensweisen und Anforderungen sind auch völlig unterschiedlich.

          > Ich kann nicht beurteilen, weshalb gerade Du Probleme hast. Das ist aus der Ferne einfach kaum leistbar. Zumal ohne jegliche Anhaltspunkte bzgl. Hardware, Kernel-Version, RAM, Modell, Hersteller usw. So lässt sich kaum ermitteln, ob es hierbei vielleicht Zusammenhänge gibt. Allerdings ist dieses Forum auch der falsche Ort für tiefgründigere Analysen.

          Klar, das war auch nicht meine Erwartung. Nur fyi: Ich habe es gerade nochmal gestartet nach frischem Reboot. Es kommt direkt hoch, es zeigt meine Mails, und es geht mit dem 'X' in der Titelleiste wieder zu. Ich warte einige Sekunden und starte es wieder. Es dauert eine knappe Minute bis das Fenster kommt, und das 'X' funktioniert wieder nicht. Konsolenoutput ist nur:

          Attribute Qt::AA_ShareOpenGLContexts must be set before QCoreApplication is created.
          WebEnginePage::javaScriptConsoleMessage lineNumber: 19 message: "Uncaught TypeError: Cannot read property 'compareDocumentPosition' of null"

          Den Output beim ersten Lauf habe ich jetzt leider nicht. Aber ich will da jetzt garnicht weiter forschen. Den Hängern beim Aktualisieren der Inbox müsste ich ja dann auch noch nachgehen... Ich warte auf den Moment, dass das entweder _bei mir_ out of the box funktioniert, oder Evolution nicht mehr. Einen gewissen Qualitätsanspruch darf man ja haben, wenn mehrere Alternativen existieren. :)

          > Und um nicht zu sehr abzuschweifen: Ich finde die KDE Apps (oder wie sie auch immer genannt werden) inkl. Plasma-Desktop haben mittlerweile eine sehr hohe Qualität sowohl vom Funktionsumfang als auch von der Zuverlässigkeit erreicht. Und dafür spende ich dann hin und wieder auch mal gerne.

          Ich kann dem nicht widersprechen. Das ist inzwischen ein Fundus aus recht hochwertigen Tools, zumindest überwiegend. Besser geht immer alles, aber aus meiner Warte wäre es anmaßend, daraus Forderungen abzuleiten. Ich freue mich über jede Verbesserung, die Falkon noch erfährt, seit Firefox hier nicht mehr im Einsatz ist. Gespendet habe ich nun eine Weile nichts mehr, das muss ich auch mal wieder tun, ja...

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            Von Josef Hahn am Fr, 13. Dezember 2019 um 21:33 #

            PS: Kmail startet direkt, nur Kontact nicht. Vielleicht kommt es mit dem CalDAV oder CardDAV nicht klar... Ich versuch's in 20.04 wieder. :)

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            Von NotMad am Sa, 14. Dezember 2019 um 16:09 #

            Ich freue mich über jede Verbesserung, die Falkon noch erfährt, seit Firefox hier nicht mehr im Einsatz ist.

            Darf ich fragen warum du auf Falkon setzt?

            Falkon baut doch auf QtWebEngine auf. Und QtWebEngine basiert auf Chromium. Soweit ist das ja ganz gut.
            Aber so oft wie bei allen gängigen Browsern eine Sicherheitslücke behoben wird, also quasi spätestens mit fast jeder neuen Version alle 4-6 Wochen, so müsste doch in denselben Zeitabschnitten, und am besten auch gleich noch an demselben Tag, eine neue Version von QtWebEngine veröffentlich werden. Das wird aber eben nicht gemacht. QtWebEngine basiert meist auf einer deutlich älteren Version von Chromium. Und diese hat dann diverse bekannte Sicherheitslücken. Und da hätte ich sehr starke Bauchschmerzen, mit dem Falkon ins Internet zu gehen. Und dabei spielt es ja keine Rolle, ob man nun nur "seriöse Seiten" aufruft, oder nicht. Da bleibe ich lieber beim Firefox.

            Hast du keinerlei Bedenken dabei?

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              Von Josef Hahn am Sa, 14. Dezember 2019 um 21:45 #

              Nenne es Trotzreflex - mit Firefox bin ich einfach durch... Seit einem halben Jahrzehnt ärgere ich mich über schleichende Verschlimmbesserungen, und ich will mich nicht ärgern. Wenn ich mich regelmäßig über irgendwas ärgere, fliegt es. Wenn's sein muss auch ersatzlos. Da bin ich konsequent. Bei FF habe ich viiiiel zu lange gewartet...

              Was du anspricht habe ich so genau nicht durchgedacht. Du meinst, dieser QtWebEngine Driss (über den ich mich ja eh gelegentl. aufrege) wird nichtmal gescheit geupdatet? Naja.... Nicht ideal.... Aber wieso sollte es kein Workaround sein, nur auf vertrauenswürdige Seiten zu gehen?

              Auch Falkon ist derzeit hier nicht die Ideallösung. Mir fehlt auch umatrix.

              Aber das Web ist eh im Abklingbecken, und FF ist für mich tot. Man muss irgendwie schauen, aus dem Mist, den es gibt, das am wenigsten Schlechte zu machen...

              Btw: Ich mag die "Vertical Tabs" inzwischen sehr gern. ^^

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                Von NotMad am So, 15. Dezember 2019 um 08:41 #

                Du meinst, dieser QtWebEngine Driss (über den ich mich ja eh gelegentl. aufrege) wird nichtmal gescheit geupdatet?

                An dem folgenden Beispiel kann man das gut erkennen.

                Vor einigen Tagen wurde Qt 5.14 veröffentlicht. Davor war noch Qt 5.13.2 die aktuellste Version.
                QtWebEngine 5.14.0 basiert auf Chromium in der Version 77.0.3865
                QtWebEngine 5.13.2 basiert auf Chromium in der Version 73.0.3683

                Zwischendurch wurde nie irgendein Update von 73 auf 77 gemacht, es gab nur diesen einen Sprung. Und inzwischen ist Chrome 79 die neuste Version. Alleine schon in Chromium 78, also eine Version nach der in Qt 5.14 verwendeten, wurden 5 Sicherheitslücken behoben, welche über eine präparierte Webseite ausgenutzt werden können. Also wird in Qt 5.14 eine mit Sicherheitslücken behaftete Version verwendet, obwohl Qt 5.14 gerade erst veröffentlicht wurde. Und bis zur Version davor, also die 73.0..., gibt es noch diverse andere Sicherheitslücken, deren man mit der Verwendung eines Browsers auf Qt-Basis bis dato ausgesetzt war.

                Hier eine Meldung zu den behobenen Lücken in Chromium 78: (heise.de) Chrome: Google verteilt Stable Channel Update mit Security-Fixes

                Einem separaten Hinweis des Center for Internet Security (CIS) ist allerdings zu entnehmen, dass die beiden Sicherheitslücken aus der Ferne ausgenutzt werden könnten, um beliebigen Code im Kontext des Browsers auszuführen, vertrauliche Daten abzufangen oder andere unautorisierte Aktionen auszuführen. Dazu müsste ein Angreifer seine Opfer zunächst auf eine speziell präparierte Website lotsen.

                Und Sicherheitslücken werden mit fast jeder neuen Version behoben, egal welchen Browser man verwendet.

                Zudem kommt es ja noch darauf an welche Linux-Distribution man verwendet. Bei diversen Distributionen wird weiterhin Qt 5.13 oder sogar 5.12 verwendet, und erst mit dem nächsten halbjährlichen Release auf die 5.14 gewechselt.

                Aber wieso sollte es kein Workaround sein, nur auf vertrauenswürdige Seiten zu gehen?
                Weil selbst auf vertrauenswürdigen Seiten Schadcode verbreitet werden kann und auch wird. Meist wird es über die eingeblendete Werbung verbreitet, da selbst große seriöse Seiten die Werbung über einen Drittanbieter einbinden: (golem.de) Malware-Angriff aus der Werbung. Selbst golem.de hatte schon mal einen Virus in der auf ihrer Webseite angezeigten Werbung. Und das trifft auch sehr große und populäre Webseiten: BBC, MSN hit by malicious ad attack

                Und meiner Meinung nach reicht es nicht aus, wenn man nur einen Ad-Blocker verwendet. Wenn man sich ansieht, wie viele Javascript-Dateien von wie vielen fremden Domains auf einer normalen Webseite eingebunden werden, da gruselt es einen. Viele davon zeigen keine Werbung an, sind aber ausschliesslich zum tracken der Besucher da. Da es - wie du erwähnt hast - für Falkon noch kein umatrix gibt, würde mich das schon sehr stören.

                Aber das Web ist eh im Abklingbecken, und FF ist für mich tot. Man muss irgendwie schauen, aus dem Mist, den es gibt, das am wenigsten Schlechte zu machen...

                Ich denke dass du mit deiner Entscheidung für einen Browser auf Basis von Chromium/Chrome genau den falschen Weg genommen hast.
                Es gibt nämlich nur noch zwei Hersteller/Entwickler von Browser-Engines. Die eine Engine wird von Mozilla entwickelt und im Firefox verwendet. Alle anderen verwenden Chromium von Google. Selbst Microsoft hat den "Edge" eingestampft, und entwickelt einen neuen Browser auf Basis von Chromium.

                Das große Problem dabei ist, dass Google hier massiv ihre eigenen Interessen durchsetzen möchte. So will Google das API für AdBlocker-Erweiterungen so stark beschneiden, so dass man für Chrome/Chromium keinen richtigen AdBlocker mehr anbieten kann
                (heise.de) API fällt weg: Chrome 80 soll Adblocker einschränken

                Mit Chromes Version 80 weist Google Adblocker in die Schranken, das kann man in der Entwicklerversion Chrome Canary bereits sehen. Noch befindet sich der Webbrowser mit der Schnittstellenänderung in einem Alpha-Stadium, im kommenden Jahr dürfte die stabile Version erscheinen.

                Chrome sowie die Open-Source-Variante Chromium sollen ohne webRequest API auskommen. Die Plug-in-Schnittstelle wird von Werbe- und Trackingblockern genutzt. Stattdessen gibt es das declarativeNetRequest API – der Browser selbst filtert dann die Elemente, was jedoch auf 150.000 beschränkt ist. Beliebte Blocker wie Ublock Origin oder Adblock Plus nutzen Listen zum Filtern, die den künftig erlaubten Umfang deutlich übersteigen.

                Liegt ja auch klar auf der Hand. Google verdient mit Werbung ihr Geld, und zwar zu 99%. Da ist es ja schädlich, wenn man einen Browser anbietet, bei dem dritte eine Erweiterung anbieten können, welche dem eigenen Geschäft schadet. Und da man der Hersteller des Browsers mit der größten Verbreitung ist, kann man ja dagegen etwas machen. So einfach ist das für Google, und ebenso ärgerlich für Sicherheitsbewusste Menschen.

                Deshalb finde ich, dass die Verwendung von Firefox das wesentlich kleinere Übel ist, und man Chrome/Chromium nicht unterstützen sollte. Und nicht zu vergessen, wegen den Sicherheitslücken aufgrund der veralteten Version in Qt, sollte man es sowieso nicht verwenden. Sollte Google die Aktion mit der Beschneidung des API wirklich durchführen, wovon auszugehen ist, dann sind Chrome/Chromium für mich gestorben, auch wenn ich eh den Firefox verwende.

                Sollte es so weitergehen, und Firefox irgendwann aufgrund mangelnder Verbreitung nicht mehr weiterentwickelt werden, so bekommen wir möglicherweise wieder eine IE6 - Ära, nur mit dem Unterschied, dass Chrome/Chromium zwar stetig weiterentwickelt werden wird, jedoch aber ausschließlich zu den Interessen von Google.

                Klar, es gibt auch andere Lösungen für zu Hause, wie z.B. Pi-hole. Aber das ist für normale 08/15-Nutzer wesentlich aufwendiger, und kostet durch die Hardware ja auch etwas, und kann auch nicht überall verwendet werden. So kannst du das nicht mal eben in der Firma einsetzen, und auch nicht in einem Hotel oder sonstigen WLAN.

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                  Von Josef Hahn am So, 15. Dezember 2019 um 13:06 #

                  Eins haben wir gemeinsam: Wenn man nicht aufpasst, wird es schnell viel Text... :)

                  Das Thema mit den Sicherheitslücken hatte ich vorher so nicht durchgedacht, das ist schon ein Aspekt, das stimmt... Ich hatte so diese Hoffnung, dass relevante Sicherheitslücken dort heute seltener sind, und dass Qt und Ubuntu dann auch schnell nachziehen. Geprüft und mitverfolgt habe ich das allerdings bisher nicht (sage ich als jemand, der auch ein bisschen Webentwicklung macht *schäm). :)

                  > Ich denke dass du mit deiner Entscheidung für einen Browser auf Basis von Chromium/Chrome genau den falschen Weg genommen hast.

                  Ich bin damit auch nicht völlig zufrieden. Was du sagst über die Gefahr des Google-Monopols, fehlende Extensions, usw, ist mir bekannt (war trotzdem interessant es zu lesen). Das (und mehr) geht mir alles durch den Kopf, wenn ich "Auch Falkon ist derzeit hier nicht die Ideallösung." schreibe. Aber FF ist verbrannt. Ein Browserhersteller, der es auch nur öffentlich in Erwägung zieht, per Default an meinem OS vorbei Namensauflösung zu machen, ist einfach vollkommen unbrauchbar. Ich will nicht dauernd in der Presse hinterherforschen, welche Configs ich beim nächsten Release wieder umbiegen muss, um den neuen Übergriffigkeiten zu entgehen. Das ist ein No-Go der allerhöchsten Kategorie; und das war ja auch nur das letzte Ärgernis. Ich muss das dann auch immer auf vielen Maschinen tun (teilweise Bastel-VMs mit geringer Lebensdauer; aber viele).

                  Dass Google die Engine verkrüppeln will um AdBlocker zu verhindern, macht mir auch Gedanken. Sobald es wirklich soweit ist, wird man sehen, was die ganzen kleinen Projekte machen, die darauf aufsetzen. Ich frage mich auch, warum es keine Falkon-artigen Browser gibt, die die Mozilla-Engine verbauen (nicht PaleMoon o.ä. - das ist ja was anderes). Und eigentlich gibt's ja auch noch drei Engines. Was ist mit Webkit?!

                  Wenn ich mal böse Mutmaßen darf (ist ja Sonntag): Mozilla wird mit dieser Verkrüppelung früher oder später nachziehen. Auch dort kommt das Geld doch hauptsächlich aus Quellen, deren Interessen eigentlich gegen deine und meine stehen. Es ist die Salamitaktik, die ich überall (in erfolgreicher Anwendung) sehe, seit ich lebe... Nichtmal auf IT oder Technik beschränkt... Den Gedankengang will nur heute niemand hören, und wenns soweit ist gucken alle erstmal wie ein Auto und arrangieren sich dann irgendwie wieder.

                  Und auch ich werde damit schon irgendwie klarkommen (müssen). Eine Gegenbewegung, die sowas wirkungsvoll entgegenwirkt, gibt es ja heute nicht mehr. Da wird man dann mit Firewall und DNS tricksen, wenn's soweit ist. Jeden Tag ein bisschen ärgerlicher als am Tag zuvor... Und auch danach wird es weitergehen und weitergehen und weitergehen... Oder? Wenn die Verwanzung in Zukunft nicht mehr von extern kommt, sondern direkt vom Server der Webseite mit ausgeliefert wird, sind sowieso alle bisherigen Ansätze dahin.

                  > Sollte es so weitergehen, und Firefox irgendwann aufgrund mangelnder Verbreitung nicht mehr weiterentwickelt werden, so bekommen wir möglicherweise wieder eine IE6 - Ära, nur mit dem Unterschied, dass Chrome/Chromium zwar stetig weiterentwickelt werden wird, jedoch aber ausschließlich zu den Interessen von Google.

                  Naja, weiterentwickelt hat MS früher auch ausschließlich zu seinen Interesse. :) Mir fällt da "Destroy the web by extending it" ein, wie es ja wohl mal in einem internen MS-Papier gestanden haben soll. Ja, wird wieder passieren. Mit einem Unterschied: Früher stand man eher am Beginn des www (für die große Masse zumindest), und heute am Ende. Was heute noch kommt, sind doch sowieso Apps für Android/Apple?! Schlimmer geht ja hier immer. :) Und wenn das einmal soweit ist, werden dort die API-Zugänge teilweise abgesperrt und verhökert... Wetten?

                  > Ich habe kein Facebook, kein Twitter, kein WhatsApp und bezahle auch immer in Bar.

                  Auch das haben wir alles gemeinsam. Ich habe Signal. Auch in großen Teilen ärgerlich. Der Client ist schön Open Source, aber forken kannst du es trotzdem nicht; zumindest nicht, wenn du deren Server mitnutzen willst. Eigenen Server aufzusetzen verhindern sie, indem sie die Federation verweigern. Was für ein Dreck eigentlich... Und dieses Gehampel bei etwas so grundsätzlichem wie Text-Chat; keine großen Zauber-Services.

                  > Denn viele Webseiten funktionieren ja leider nicht mehr ohne eine dieser Frameworks, die dann zudem meist auch noch irgendwo bei Google gehostet sind. Und daher muss man diese JS-Datei über NoScript dann erlauben, wird dann aber über Decentraleyes freundlicherweise dann aber abgefangen.

                  Stößt es dir denn nicht übel auf, dass die Verrenkungen von Tag zu Tag verrückter werden? Wohin soll das konvergieren? Die Gegenseite (hier hauptsächl. Google) baut das ja teilweise bewusst so auf, und wird das auch weiter ausbauen, und kennt auch deine Tricks. Und die sind stärker...

                  > Andere hingegen, so wie z.B. etliche meiner IT-Kollegen, verwenden dann noch den Internet Explorer und geben bei der Frage nach der Verwendung eines AdBlockers dann nur "Ad-WAS?" als Frage zurück.

                  Hehe... Das ist so die Kategorie an Usern, die auch heute noch Doppelklick auf jeden Link macht, oder? Naja, manche Leute wollen es auch nicht anders. Die sollte man dann auch lassen. Sie werden umsteigen (lassen), sobald Instagram oder Youtube nicht mehr im IE tun. Weitere Kriterien gibt es nicht.

                  > Leider ist genau diese Egal-Mentalität von solchen gläsernen Bürgern dafür verantwortlich, dass die Politik und diverse Firmen ihre Möglichkeiten ausreizen.

                  Ganz meine Rede. Aber ich habe mich inzwischen damit abgefunden. Wenn schon die Hälfte der Kommentarschreiber bei pro-linux diese Egal-Mentalität haben; welchen Kampf willst du da führen, und mit wem? Man muss schauen, damit klarzukommen.

                  > Dann haben wir bald Zustände wie in China, von Zensur im Internet über ein Punktesystem für die Bevölkerung, wir sind auf dem besten Wege dahin.

                  Das wird auf jeden Fall kommen. Ich sehe derzeit garkeinen Weg daran vorbei, mit der Gesellschaft, in der ich lebe.

                  > Ich für meinen Teil tue aber z.B. auch etwas für die Umwelt. Ich versuche möglichst ohne Verpackung zu leben. Ja, ich engagiere mich sogar Ehrenamtlich dabei, [...]

                  Ich finde das super! Ich mache sowas nicht... Ich wäre auch schnell deprimiert, wenn ich sehe, wie die Gesellschaft aber überhaupt nicht mitgeht. Gestern habe ich einen Golf GTI gesehen, übliche Darreichungsform, aufgekratztes Männchen mit großem Selbstdarstellungswunsch, (wahrscheinlich schlecht selbsteingeklebte) Tönungsfolie, und dicke Auspuffblende. Da drüber der Aufkleber "Fuck you Greta". Solange die Gesellschaft es nicht in der Breite hinbekommt, solche Leute zu sanktionieren (und wenn's nur durch Mißachtung und Ausgrenzung ist), wird da niemals was draus mit Umweltrettungsambitionen. Man fragt sich ja auch, was mit den Menschen nicht stimmt, oder? Und das sind keine einzelnen verrückten Ausnahmen. Davon gibt es seeeehr viele. Es haben nur nicht alle diesen Aufkleber.

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              Von Josef Hahn am Sa, 14. Dezember 2019 um 21:54 #

              PS: Wenn das Ding wirklich eine echte Sicherheitslücke pro Monat hat, die im Schnitt nach zwei Wochen gefixt ist, ist die einzige saubere Lösung doch sowieso die Nichtnutzung... Alles andere ist genauso überzeugend wie unsere Klimarettungsambitionen... Taugt für nix außer ein paar coole Selfies in den Asozialen.....

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                Von NotMad am So, 15. Dezember 2019 um 09:05 #

                Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

                Ich bin im Vergleich zu anderen normalen Menschen wohl schon eher etwas "paranoid". Denn ich achte auf Sicherheit und auch möglichst darauf, dass ich nicht getracked werde. Ich habe kein Facebook, kein Twitter, kein WhatsApp und bezahle auch immer in Bar. Dafür verwende ich Threema, da alle meine Freunde dies auch verwenden, so weit erlaube ich es mir dann schon.

                Beim Firefox verwende ich selbstverständlich ublock origin und NoScript. Zudem noch eine Erweiterung, welche meinen User-Agent automatisch alle paar Minuten ändert. Und eine Erweiterung welche meine Cookies nach 1-2 Minuten löscht, sobald ich alle Tabs von einer Webseite geschlossen habe. Dann kommt noch "Decentraleyes" als Erweiterung, welches die gängigsten Javascript-Bibliotheken (z.B. jQuery) direkt in der Erweiterung mitliefert, so dass sie bei einer Webseite dann nicht von Google geladen wird. Denn viele Webseiten funktionieren ja leider nicht mehr ohne eine dieser Frameworks, die dann zudem meist auch noch irgendwo bei Google gehostet sind. Und daher muss man diese JS-Datei über NoScript dann erlauben, wird dann aber über Decentraleyes freundlicherweise dann aber abgefangen.

                Dadurch dass ich immer die aktuellste Version von Firefox verwende, fühle ich mich so relativ sicher. Ich lebe zwar etwas umständlicher, aber das ist es mir wert. Andere hingegen, so wie z.B. etliche meiner IT-Kollegen, verwenden dann noch den Internet Explorer und geben bei der Frage nach der Verwendung eines AdBlockers dann nur "Ad-WAS?" als Frage zurück. Die gehören dann in die Kategorie "ich habe ja doch nichts zu verstecken" und sind dann prädestiniert als gläserner Bürger.

                Leider ist genau diese Egal-Mentalität von solchen gläsernen Bürgern dafür verantwortlich, dass die Politik und diverse Firmen ihre Möglichkeiten ausreizen. Dann haben wir bald Zustände wie in China, von Zensur im Internet über ein Punktesystem für die Bevölkerung, wir sind auf dem besten Wege dahin. Die Politik arbeitet jedenfalls felsenfest daran. Hier nur das neuste Beispiel Justizministerium: WhatsApp, Gmail & Co. sollen Passwörter herausgeben müssen

                Ich für meinen Teil tue aber z.B. auch etwas für die Umwelt. Ich versuche möglichst ohne Verpackung zu leben. Ja, ich engagiere mich sogar Ehrenamtlich dabei, einen Unverpackt-Laden hier in der nächstgrößeren Stadt aufzumachen, indem ich mich um die Webseite und die IT kümmere. Andere mögen das als Sinnlos erachten, weil es müssten ja alle Menschen mitmachen. Aber Zumindest trage ich meinen Teil dazu bei, genauso wie ich auch für mich die Entscheidung getroffen habe, mich - nach meinem Wissensstand! - möglichst optimal im Internet zu schützen, und nicht zur "ich habe doch nichts zu verstecken" - Gruppe zu gehören.

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                  Von Anonymous am So, 15. Dezember 2019 um 10:37 #

                  Wow,

                  Dein Text könnte von mir stammen; so ähnlich ist unsere "Paranoia" - ich nenne sie allerdings nüchterne Einschätzung; denn: "what can be done, will be done".

                  Bin zwar nicht direkt in der IT tätig, sondern Ing., so dass mein Wissen nicht so profund ist, bin aber sicherlich älter als Du. Lebenserfahrung wird zwar heutzutage eher gering eingeschätzt, aber solange man nicht hochbetagt und dement ist, weiss man aus eigenem Erleben, was einem früher als unumstössliche Tatsache "verkauft" wurde und was dann später alles aufgedeckt wurde.

                  Besonders im politischen Bereich - z.B. die Lügengeschichten, mit denen man in den freiheitlich orientierten Ländern der Bevölkerung irgendwelche Scheiss-Kriege schmackhaft gemacht hat, bis hin zu angeblichen "humanitären Missonen" (Jugoslawien-Krieg), obwohl es wohl eher darum ging, auf dem globalen Schachbrett ein paar gewinnbringende Züge zu machen.
                  .

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                    Von pointer am So, 15. Dezember 2019 um 18:19 #

                    Besonders im politischen Bereich - z.B. die Lügengeschichten, mit denen man in den freiheitlich orientierten Ländern der Bevölkerung irgendwelche Scheiss-Kriege schmackhaft gemacht hat, bis hin zu angeblichen "humanitären Missonen" (Jugoslawien-Krieg), obwohl es wohl eher darum ging, auf dem globalen Schachbrett ein paar gewinnbringende Züge zu machen.

                    Aus Sicht ihrer Anhänger besteht der Vorteil totalitärer Systeme offenbar darin, dass die Mächtigen dort ihren geknechteten Bevölkerungen erst gar nichts "verkaufen" müssen. Es wird einfach gemacht. Das spart Zeit und Aufwand. Wer kritisiert, wird eliminiert oder landet im Gulag. Und die Gefahr, dass etwas "aufgedeckt" werden *kann*, besteht ohnehin nicht - wie praktisch.

                    Ich frage mich nur, wie jemand, der offenbar solche Probleme mit der Idee der Freiheit und freiheitlich orientierten Systemen hat, überhaupt *F*OSS einsetzen kann. Oder übersetzt so jemand "free" halt einfach mit "kostenlos"?

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                      Von klopskind am So, 15. Dezember 2019 um 23:14 #

                      Ich frage mich nur, wie jemand, der offenbar solche Probleme mit der Idee der Freiheit und freiheitlich orientierten Systemen hat, [...]
                      Wollen Sie damit suggerieren, dass die Bombardierung eines souveränen Staates druch die NATO ohne UN-Mandat (Kosov-Krieg als Teil der Jugoslawienkriege) „freiheitlich orientiert“ gewesen ist, einer „Idee von Freiheit“ entsprach und die politische Entscheidung nicht im Geringsten auf einer fragwürdigen Verzerrung der Wirklichkeit basierte?

                      Eine meiner Meinung nach passendere Beschreibung dieses Krieges wäre der Begriff der Völkerrechtswidrigkeit.
                      Dazu möchte ich einfach mal hierauf und darauf verweisen.

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                        Von pointer am Mo, 16. Dezember 2019 um 09:43 #

                        Hören Sie doch endlich auf, mich mit Ihren Whataboutisms und sonstigen abgedroschenen rhetorischen Tricks zu nerven!

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                          Von klopskind am Mo, 16. Dezember 2019 um 11:30 #

                          Die da wären? Sie hätten meine Frage auch einfach mit einem Nein beantworten können. Das wäre nicht nur kürzer gewesen, sondern auch noch sachbezogen.

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                          Von Holgerw am Sa, 18. Januar 2020 um 16:00 #

                          Hallo,

                          es ist zwar OffTopic, aber was hat es mit Rhetorik zu tun, wenn etwas als das benannt wird, was es ist?

                          @klopskind hat meines Erachtens doch recht.

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                            Von klopskind am Sa, 18. Januar 2020 um 18:49 #

                            Ich bin immer wieder positiv überrascht, wenn jemand "ältere" (und thematisch so abdriftende) Kommentare liest, verfolgt und kommentiert.

                            Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich pointers Aussagen und Fragen missverstanden habe. Entscheidend sind hier die Wortgruppen "Aus Sicht ihrer Anhänger [...]", "[...] jemand, der offenbar solche Probleme mit der Idee der Freiheit und freiheitlich orientierten Systemen hat, [...]" bzw. "so jemand". Allerdings verschwimmt dann der Zusammenhang zum Zitat etwas. Ich glaube, dass ich den Kommentar noch weniger verstehe also zuvor :P

                            @pointer: In diesem Sinne möchte ich mich bei Ihnen für meinen unüberlegten Kommentar entschuldigen. Ich dachte nur, dass ich Sie richtig verstanden hätte, aber ich hatte es nicht.

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                      Von Anonymous am Mo, 16. Dezember 2019 um 12:15 #

                      Nur, weil man nicht verarscht werden möchte, ist man nicht zwangsläufig Anhänger totalitärer Systeme!

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                        Von pointer am Di, 17. Dezember 2019 um 09:10 #

                        Dein Beitrag legt allerdings etwas anderes nahe, der Seitenhieb auf "freiheitlich orientierte Länder" ist IMO nicht zu übersehen.

                        Egal - "Freiheit" ist IMO eine Kernidee von FOSS. Und Freiheit der Wahl gibt es nicht ohne Freiheit des Individuums. Ob Deine politischen Überzeugungen damit kompatibel sind, musst Du selbst wissen.

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                          Von klopskind am Di, 17. Dezember 2019 um 10:00 #

                          Dein Beitrag legt allerdings etwas anderes nahe, der Seitenhieb auf "freiheitlich orientierte Länder" ist IMO nicht zu übersehen.
                          Es wurden politische Entscheidungen bzw. deren Entscheidungsgrundlagen oder -vorwände für eine Kriegsbeteiligung der BRD in Jugoslawien kritisiert, mehr nicht. Darf man jetzt keine Regierungen von „freiheitlich orientierten Ländern“ mehr kritisieren, ohne mit Konsequenzen außerhalb einer sachlichen Auseinandersetzung rechen zu müssen, oder wie soll ich Ihre Aussage im Kontext Ihres Vorkommentars verstehen?

                          Egal - "Freiheit" ist IMO eine Kernidee von FOSS. Und Freiheit der Wahl gibt es nicht ohne Freiheit des Individuums. Ob Deine politischen Überzeugungen damit kompatibel sind, musst Du selbst wissen.
                          Korrekt, aber an welcher Stelle erkennen oder vermuten Sie die hier suggerierten Widersprüchlichkeiten?

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            Von pointer am Sa, 14. Dezember 2019 um 18:14 #

            Bei der LO Sache hatte sich das Qt Frontend als Verantwortlicher rausgestellt.

            Probier mal LO >= 6.3.2. Die "KDE-Integration" ist deutlich besser geworden, auch in Bezug auf Geschwindigkeit.

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              Von kubuntuuser am Di, 24. Dezember 2019 um 13:15 #

              Laut $ libreoffice --version
              benutze ich LibreOffice 6.3.3.2 30(Build:2)

              Über die KDE-Integration kann ich, was die Funktionalität angeht, auch nicht meckern. Allerdings dauert es beim Speichern und Öffnen immer noch sehr lange, bis sich die KDE-System-Dialoge öffnen. Neulich dachte ich noch, damit hat es jetzt ein Ende. Aber die Freude währte nur kurz: Beim ersten Aufruf, direkt nach dem Laden von LO kommt der "Datei öffnen"-Dialog nämlich wirklich noch sehr schnell. Bei jedem weiteren Öffnen dauert es dann aber weiterhin recht lange.

              Abgesehen davon dauert das Laden von LibreOffice selbst auch noch relativ lange. Ansonsten verrichtet LO seinen Dienst inzwischen klaglos und unauffällig.

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                Von pointer am Mi, 25. Dezember 2019 um 11:15 #

                Allerdings dauert es beim Speichern und Öffnen immer noch sehr lange, bis sich die KDE-System-Dialoge öffnen.

                Kann ich für LO-6.3.2.2 unter Plasma-5.12.9 nicht bestätigen. Insbesondere die LO-Oberfläche ist im Vergleich zu früheren Versionen sehr reagibel, unabhängig davon, wie viele Dateien schon geöffnet sind.

                Abgesehen davon dauert das Laden von LibreOffice selbst auch noch relativ lange.

                Konkret in Sekunden? Hardware?

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                  Von kubuntuuser am Fr, 27. Dezember 2019 um 01:34 #

                  Konkret in Sekunden? Hardware?

                  Hardware: Lenovo Thinkpad T530

                  Betriebssystem: Kubuntu 19.10
                  KDE-Plasma-Version: 5.17.4
                  KDE-Frameworks-Version: 5.65.0
                  Qt-Version: 5.12.4
                  Kernel-Version: 5.4.6-050406-generic
                  Art des Betriebssystems: 64-bit
                  Prozessoren: 4 × Intel® Core™ i5-3210M CPU @ 2.50GHz
                  Speicher: 7,5 GiB Arbeitsspeicher

                  HDD: Samsung SSD 840

                  LibreOffice genehmigt sich beim ersten Start schon mal 12 Sekunden bis zum Startcenter.

                  Beim zweiten Start sind es dann nur noch etwas weniger als 3 Sekunden.

                  Der letzte Wert ist ok. Der erste eindeutig zu lange für die aufgeführte Hardware inkl. SSD.

                  Öffnen eines Calc- oder Writer-Dokuments entsprechend. Wenn LO schon mal gestartet und wieder geschlossen wurde: Beim ersten Öffnen eines ca. 11 kB großen Calc-Dokuments ca. 7 Sek., beim zweiten ca. 3 Sek.

                  Bemerkung: Der aktuelle Kernel ist zwar nicht offiziell. Das genannte Verhalten von LibreOffice zeigte sich aber auch bereits mit den offiziellen 5.3er Kerneln. Der inoffizielle 5.4er Kernel kommt zum Einsatz, da es mit den offiziellen zur Zeit einen Bug gibt: https://askubuntu.com/questions/1185491/ubuntu-19-10-freezes-and-lags-reguarly Dieser Bug betrifft aber nicht nur Ubuntu sondern auch Andere z.B. https://bugs.archlinux.org/task/63909

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                    Von pointer am Fr, 27. Dezember 2019 um 09:52 #

                    LibreOffice genehmigt sich beim ersten Start schon mal 12 Sekunden bis zum Startcenter.

                    Beim zweiten Start sind es dann nur noch etwas weniger als 3 Sekunden.

                    Der letzte Wert ist ok. Der erste eindeutig zu lange für die aufgeführte Hardware inkl. SSD.

                    Allerdings. Hier dauert der Start von Calc nach einem Systemneustart ca. 10 sec, das erste Öffnen einer 4MB-großen Excel-Datei 3 sec; der Start von Writer dann 1 bis 2 sec und der Aufruf einer 3 MB Word-Datei ca. 6 sec. Und zwar von einer schnöden Harddisk (!) und mit Core i3.

                    Da scheint mir ein Problem vorzuliegen, das nichts mit LO oder dem Kernel zu tun hat. Ist denn nur LO lahm oder auch andere Apps bzw. das ganze System?

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                      Von kubuntuuser am Sa, 28. Dezember 2019 um 19:39 #

                      Danke für's Mitdenken ;)

                      Mit dem Kernel hat es sicher nichts zu tun. Das habe ich nur vorsichtshalber erwähnt, damit nicht einer auf die Idee kommt zu sagen, dass das natürlich an dem inoffiziellen Kernel liegen wird.

                      Inzwischen habe ich wieder den regulären Kernel (Version: 5.3.0-24-generic) laufen. Macht aber keinen Unterschied. Das oben erwähnte "Freeze"-Problem lag übrigens tatsächlich am Grafiktreiber. Mit dem Treber aus dem PPA (https://launchpad.net/~oibaf/+archive/ubuntu/graphics-drivers) behebt das Problem auch.

                      Zurück zum Thema LibreOffiice: Das Problem der langen Startzeiten (beim Erststart) betrifft nur LO. Gimp z.B. startet in ca. 6 Sekunden.

                      Beim erwähnten Erststart von LO ist zu beobachten, dass der Fortschrittsbalken nach ca. 3 Sek. relativ lange bei ca. 60%, begleitet von massiven Festplattenzugriffen, verharrt, ehe LO dann bis zum Startcenter durchstartet. Diese paar Gedenksekunden legt es aber eben nur beim ersten Start ein. Bei jedem weiteren Aufruf startet LO flüssig bis zum Startcenter durch.

                      Zum Vergleich:
                      KDE-Programme wie Kate oder Okular starten in weniger als 2 Sekunden. Das sind aber auch relativ "kleine" Programme. Ebenso wie der VLC-Player, welcher ebenfalls nach weniger als 2 Sekunden präsent ist. Ein Wireshark serviert das Startfenster nach knapp 3 Sekunden. Gscan2pdf ist nach 6 Sekunden betriebsbereit. Freecad benötigt immerhin noch 8 Sekunden bis zur Einsatzbereitschaft. Zeit für alle genannten Programme jeweils bei deren Erststart gestoppt!

                      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 28. Dez 2019 um 19:43.
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                        Von pointer am So, 29. Dezember 2019 um 10:39 #

                        Inzwischen habe ich wieder den regulären Kernel (Version: 5.3.0-24-generic) laufen. Macht aber keinen Unterschied. Das oben erwähnte "Freeze"-Problem lag übrigens tatsächlich am Grafiktreiber. Mit dem Treber aus dem PPA (https://launchpad.net/~oibaf/+archive/ubuntu/graphics-drivers) behebt das Problem auch.

                        Mit "Freezes" meinst Du das träge Ansprechen der LO-Oberfläche bei aktiver KDE-Integration? Falls ja, wäre das ja gelöst.

                        Bei jedem weiteren Aufruf startet LO flüssig bis zum Startcenter durch.

                        Nur damit Du einen Vergleichswert hast: das dauert hier < 2 sec.

                        Zu den langen Start-/Ladezeiten fällt mir ad hoc auch nichts mehr ein. Vielleicht in den Optionen mal alles abschalten, was Du nicht wirklich brauchst (Java/Schriftersetzung/Update?) bzw. auf Standard "zurücksetzen". Wie gesagt: mit Version 6.3.2.2 hier kein Problem.

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                          Von kubuntuuser am So, 29. Dezember 2019 um 20:36 #

                          Mit "Freezes" meinst Du das träge Ansprechen der LO-Oberfläche bei aktiver KDE-Integration?
                          Nein! Damit habe ich Dich wohl (unbeabsichtigt) so richtig in die falsche Richtung geleitet :-(

                          Zur Klarstellung: Diesen Bug habe ich nur erwähnt, weil ich zu dessen Beseitigung einen inoffiziellen 5.4er Kernel im Einsatz habe. Um daraus falsche Schlussfolgerungen von vornherein auszuschließen, habe ich es besonders erwähnt. Übrigens führten die von mir erwähnten "Freezes" beim Einsatz eines offiziellen Ubuntu 5.3er Kernels nach kurzer Betriebszeit zu einem regelrechten Einfrieren des gesamten Desktops (Mauszeiger, Reaktion auf Aktionen) von bis zu 10 Minuten bei heftigsten Dauerzugriffen auf die SSD. Daher habe ich eben ersatzweise diesen 5.4er Kernel im Einsatz. Aber das nur nebenbei.

                          Damit zurück zum LibreOffice-Problem:
                          Die Ladezeiten von LO werden durch den verwendeten Kernel nachgewiesenermaßen nicht beeinflusst! Die Ladezeiten von LO sind übrigens nicht erst seit der aktuellen Ubuntu- bzw. LO-Version so wie beschrieben. Kann mich nicht daran erinnern, dass diese jemals besser gewesen wären. Evtl. liegt es aber tatsächlich an der KDE-Integration. Da diese aber ansonsten durchaus sehr hilfreich ist, möchte ich ungerne darauf verzichten.

                          Danke nochmals für's Mitdenken.

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                            Von pointer am So, 29. Dezember 2019 um 23:59 #

                            Evtl. liegt es aber tatsächlich an der KDE-Integration.

                            Unwahrscheinlich. Ich hatte bis inkl. 6.1 die GTK-Oberfläche und die Start-/Ladezeiten waren nicht anders als jetzt.

                            Mit KDE-Integration ist die Oberfläche seit 6.3 richtig flott, die Menüs reagieren unmittelbar und schneller als bei Firefox oder Seamonkey (beide GTK).

          0
          Von kamome umidori am So, 15. Dezember 2019 um 09:19 #

          > kdepim-users.kde.org

          Danke für den Tipp. Da es die Adresse aber nicht gibt, hier eine funktionierende:
          https://mail.kde.org/mailman/listinfo/kde-pim

          • 0
            Von kubuntuuser am So, 15. Dezember 2019 um 17:14 #

            Danke für den Hinweis.

            Tatsächlich habe ich mich wohl im Mai diesen Jahres auf dieser Seite angemeldet, deren URL ich jetzt nicht mehr parat hatte, registriert und dort diese Mailing-Liste (kdepim-users@kde.org) abonniert.

            Seitdem filtere ich in Kmail auf die Listen-Kennung "For discussion about KDE PIM applications (kdepim-users.kde.org)" bzw. kurz auf "List-ID enthält (kdepim-users.kde.org)". Und schon landen die Diskussionen in Kmail in einem separaten Ordner. (Hinweis: Die runden Klammern sind durch spitze zu ersetzen. Leider schluckt der Parser von Pro-Linux die Begriffe in spitzen Klammern).

            Aber Du hast die richtige Adresse ja zum Glück gefunden und mitgeteilt. Danke dafür. Das ist für die anderen Leser sicher hilfreich.

            Ich verfolge diese Liste regelmäßig und muss feststellen, dass die Erfahrungen durchweg sehr unterschiedlich sind. Allerdings melden sich dort in der Regel naturgemäß speziell diejenigen, die Probleme mit dem KDE-PIM Kontact haben und eben nicht jene, bei denen alles rund läuft. Dadurch kann schonmal der (aus meiner Sicht falsche) Eindruck entstehen, dass Ding sei vollkommen gegen die Wand gefahren worden.

            Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 15. Dez 2019 um 17:20.
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Von Drubadix am So, 15. Dezember 2019 um 14:31 #

Die Applications nicht mehr Applications zu nennen ist albern. Wie heißen sie denn jetzt.
Im übrigen diente der Name dazu, sie vom Framework und von Plasma zu unterscheiden.
Dass Anwendungen Plugins benutzen und auch Bibliotheken benötigen dürfte immer klar gewesen sein.

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    Von pointer am So, 15. Dezember 2019 um 17:47 #

    ACK. Auf mich wirkt das unausgegoren und verwirrend.

    0
    Von klopskind am So, 15. Dezember 2019 um 23:36 #

    1.

    Wie heißen sie denn jetzt.
    Eine eher unbefriedigende Antwort findet sich in den release notes:
    To avoid confusion KDE Applications has been debranded to be KDE's release service.
    Ich lese das so, dass diese Sammlung in Zukunft quasi namenslos erscheint.

    2.

    Im übrigen diente der Name dazu, sie vom Framework und von Plasma zu unterscheiden.
    Nach Punkt 1 unterscheidet er sich im Grunde genommen ja weiterhin, oder? Etwas mit einem Namen unterscheidet sich von einer namenlosen Sache durch deren Namenlosigkeit.

    Damit Sie mich nicht falsch verstehen: Für verbesserungswürdig halte ich die Situation allemal'.

    3.

    Dass Anwendungen Plugins benutzen und auch Bibliotheken benötigen dürfte immer klar gewesen sein.
    Naja, bei Bibliotheken lässt sich da streiten, finde ich. Erstmal führt das zu unnötiger Verwirrung, denn idealerweise sollten die in den Frameworks sein.

    Mir würden sich da folgende Fragen aufdrängen: Aber warum sind Sie das im Einzelfall nicht? Mangel an Qualität oder Pflege? Waren/sind die Applications in Anlehnung an die Nomenklatur der Linux-Entwicklung so eine Art staging area mit Quellcode minderer Qualität? Wie kann sich ein professionelles Projekt es leisten, das Risiko eingehen, dieses Potential des suggerierten Missverständnisses beizubehalten?

    • 0
      Von Kenner am Mo, 16. Dezember 2019 um 02:42 #

      Bibliotheken, die Teil von KDE Frameworks sind, müssen ABI-kompatibel bleiben bis KF6. Und dann wieder bis KF7.

      Gerade neue Bibliotheken haben nicht von Beginn an die perfekte API, oder sie bekommen neue Nutzer, für die sich andere API-Design-Konzepte lohnen. Da will man dann zügig eine neue major-Version der Bibliotheken machen können, die mit der alten API bricht. Geht aber nicht, wenn man Teil der KDE Frameworks ist.

      Oft sind es auch Bibliotheken, die aus einer App heraus entstanden sind, aber bislang noch keine weiteren Nutzer gefunden haben, und daher fürs Erste eng zusammen mit der App entwickelt werden, ohne Rücksicht auf ABI nehmen zu müssen, bis dann irgendwann andere Interesse zeigen.

      Das wäre ein wesentlicher Grund.

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    Von Kenner am Mo, 16. Dezember 2019 um 02:53 #

    Die Plugins, die als Teil des Massenreleases released werden, sind z.B. KIO-Plugins, Thumbnail-Plugins, Indizierungsplugins (Baloo), etc., also Plugins für Systeme, die Teil des KDE Frameworks sind, und nicht für Apps, die Teil des Massenreleases sind.

    Der Name "KDE Applications" taucht auch nirgendwo auf dem Desktop auf, oder im Paketmanager. Da tauchen nur die einzelnen Anwendungen auf.
    Wofür brauchst Du den Namen?

    Und viele Anwendungen wie Digikam, KDevelop, Krita, Calligra Plan, etc. werden separat und nicht im Massenrelease releast, da war der Name auch irreführend.

    Ja, Calligra Plan ist nicht Teil, das wurde schon im November released, der Riddell schreibt da leider ziemlich verwirrend in seinem All-about-app-Goal-Update. Die eigentliche Ankündignug des Massenreleases ist hier: https://kde.org/announcements/releases/19.12/

    • 0
      Von pointer am Di, 17. Dezember 2019 um 11:01 #

      Also "https://kde.org/announcements/releases/19.12/" ist doch nun wirklich der Gipfel der Verwirrung. Unter einer solchen Adresse kann man getrost *alle* KDE-Releases erwarten, also auch Plasma und Frameworks. Und nicht nur ein merkwürdiges "19.12".

      Die Beteiligten hätten sich besser mal grundsätzlich und sorgfältig überlegen sollen, wie sie die Inkonsistenzen auflösen, ohne neue zu schaffen und zusätzlich auch noch Chaos-Maximierung zu betreiben.

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