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Thema: Dateisystem Reiser5 soll Skalierbarkeit und Effizienz steigern

42 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von SF am Fr, 3. Januar 2020 um 15:01 #

Sonst wird das ähnlich interessant wie Reiser4.

Der sollte echt mal erst schauen dass er das FS in die offiziellen Kernelsourcen bekommt, das rumgepatche macht man 1-2 mal dann hat man keinen Bock mehr für den Aufwand.

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Von Josef Hahn am Fr, 3. Januar 2020 um 15:08 #

> der Hauptgrund, dass Reiser4 nicht in den Kernel aufgenommen wurde, war, dass es teilweise Funktionalität im Kernel duplizierte und die Entwickler nicht bereit waren, Reiser4 sauber in den Kernel zu integrieren

Das ist ja auch genau das schnelle Gepfusche und Gefrickel, was auf anderen Ebenen des Linux-Desktops ganz große Probleme macht. Es gelingt nicht überall so gut, den Verlockungen zu widerstehen, und es lieber vernünftig und richtig zu machen anstatt schnell irgendwas zu haben.

> Laut Shishkin ist das Problem bisheriger Dateisysteme, dass sie auf einem einzelnen großen Blockgerät angelegt werden. Um neue Daten zu speichern, muss das Dateisystem wissen, welche Blöcke frei sind. [...] Die Grundidee von Reiser5 ist, das Dateisystem in logische Untervolumes (Bricks genannt) einzuteilen und für jedes davon eine eigene Liste von freien Blöcken zu verwalten.

Das Problem mit den Management freier Blöcke, speziell mit den länglich werdenden Listen, löst man jetzt, indem man noch eine Hierarchieebene dazwischenhängt? Dadurch wird es wirklich besser? Und das hätte man nicht auch hinbekommen innerhalb eines FS, sondern benötigt jetzt schon wieder so 17-dimensionale Dinger?! Nagut... Ich habe bei sowas jetzt wieder verstärkt Fefe in den Ohren, der sich (auch jetzt in Leipzig wieder) auch schonmal gern auslässt über das immer komplexer werdende Zeug, was keiner mehr so richtig kapiert.

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    Von Oiler der Borg am Fr, 3. Januar 2020 um 15:40 #

    Und das hätte man nicht auch hinbekommen innerhalb eines FS, sondern benötigt jetzt schon wieder so 17-dimensionale Dinger?! Nagut... Ich habe bei sowas jetzt wieder verstärkt Fefe in den Ohren, der sich (auch jetzt in Leipzig wieder) auch schonmal gern auslässt über das immer komplexer werdende Zeug, was keiner mehr so richtig kapiert.
    bei manchen Sachen hat er (& beileibe nicht nur er) einfach recht..... Direkt im Anschluss kommt der unwiderstehliche Drang, alle 10Jahre konzeptionelle Sockenschüsse namenloser Vorgänger zu widerholen :x

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      Von Josef Hahn am Fr, 3. Januar 2020 um 18:02 #

      Ich glaube, Fefe hat bei solcherlei technischen Ausführungen sehr oft recht, ist aber auch jemand mit unangenehmen Ansichten, die sich mit der Baumkuschlerei nicht gut eine Filterblase teilen. Da sind die Aussagen oft relativ geradeaus, ohne schmückendes Beiwerk, und oft gehen sie in die Richtung: "Also was wir da heute haben ist eigentlich Mist und müsste von Grund auf überdacht werden". Und das hören die Leute einfach nicht gern. Das verträgt auch nicht jeder gut. Man will eigentlich eher dieses Bild haben, dass wir hier toll konstruktiv gemeinsam die Dinge weiterbringen, jeden Tag ein bisschen besser als am Vortag, sich halbwegs streng monotol steigend einer besseren Welt nähernd. Und wenn es mal Probleme gibt, sind die mit der Kraft der Massen immer schnell zu kanalisieren und aufzulösen. Usw usf. Und zu dieser optimistischen Weltsicht passen die Schilderungen von Fefe halt nicht immer. :)

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        Von Fefes Kommentare am Fr, 3. Januar 2020 um 21:58 #

        Vielleicht sollte man auch einfach Lernen, daß Kritik, mit richtigen Worten, nichts schlechtes ist, rumgekuscheltes "och ne du, das ist nicht guhutt" ist nur für Warmduschende Turnbeutelvergesser.

        PS: Ich hab meine Sportklamotten im Rucksack, ich kann keinen Turnbeutel vergessen :D

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    Von SF am Fr, 3. Januar 2020 um 20:28 #

    Da ist nicht 'noch eine' Ebene drüber sondern er wirft eine raus und nimmt eine rein die anders verwaltet wird. Das macht durchaus Sinn was er vorhat, vor allem wenn man diverse Devices einbindet und über diese die Dateien verteilt. Lese mal seine Ausführungen, dann wirds vielleicht klarer und macht Klick.

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Von Atalanttore am Fr, 3. Januar 2020 um 15:17 #

Besser spät als nie.

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Von brum am Fr, 3. Januar 2020 um 21:19 #

Ich glaube mich erinnern zu können, der Vorteil des alten Reiser lag in der Geschwindigkeit bei vieler kleinen Dateien, im Gegensatz zu XFS, welches auf große Dateien optimiert war/ist.

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    Von Steve Balmer am Sa, 4. Januar 2020 um 12:55 #

    In der Praxis war Reiser 3 aber eher eine lahme Gurke auch bei kleinen Dateien.

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      Von Andre am Sa, 4. Januar 2020 um 19:13 #

      gerade in den anfangsjahren von ext3 war reiserfs3 spürbar schneller im dateihandling insbesondere bei vielen dateien. dateisystem beschädigungen habe ich über jahre nur ein einziges mal erlebt - als ein bug unter suse9.0 zuschlug. das inzwischen ext4 die sinninigere alternative ist ist klar.

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    Von Christian Wetzel am Sa, 4. Januar 2020 um 13:23 #

    Silicon Graphics Maschinen wurden u.a. in viele TV-Studies verwendet. Da ging es eher um eine konstante Bitrate um Videos zuverlaessig ohne Ruckler abzuspielen.

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      Von blablabla233 am Mi, 8. Januar 2020 um 14:29 #

      Hahaha, nein!! SGI war nicht zum ruckelfreinen abspielen von Videos gedacht sonderm um Rendering und 3D-Modelle zu machen.

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        Von Christian Wetzel am Do, 9. Januar 2020 um 11:15 #

        Unsinn, natuerlich war die 3D (OpenGL) faehige Hardware das herausragende Merkmal von SGI, aber schon fuer die aelteren Systeme gab es MPEG2 Erweiterungen die in TV-Studios eingesetzt wurden, die O2 hatte dass dann alles integriert.
        Volle PAL/NTSC Aufloesung, Genlock, Audio in CD Qualitaet, Overlay verschiedener Quellen - quasi ein kleines TV-Studio im Format eines (groesseren) Toasters.
        TV-Studios haben die O2 u.a. zum Abspielen von Intros oder fuer die Einblendungen der (animierten) Wetterkarte verwendet, sowie natuerlich fuer jede Art von Overlays und Animationen.

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Von Gebi am So, 5. Januar 2020 um 12:02 #

Nach 20 Jahren kommt auch reiserFS auf die Idee von xfs

Das Unterteilen eines Block devices ist die Grundlage von xfs, nennt sich dort allocation groups.
Interessant ist auch das man bei xfs zumindestens unter irix auch unterschiedliche allocators verwenden könnte, z.b gab's auch einen real-time allocator.

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Von ehemaliger reiserfs user am So, 5. Januar 2020 um 17:31 #

Hans Reiser hat seine Frau umgebracht, das ist vermutlich mit ein Grund, dass das Dateisystem in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist. Die Community toleriert ja so einiges, siehe JavaScript und Brandon Eich, aber der wurde ja auch relativ schnell aus der Mozilla Foundation entfernt...

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    Von Kenner der Szene am Mo, 6. Januar 2020 um 09:19 #

    Schon mal daran gedacht, wie viele Kinder durch deinen Täglichen Kaffeekonsum, deine Kleidung oder durch die Medikamente, die du und deine Familie ggf. bei Kopfschmerzen, drauf gegangen sind?

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      Von blablabla233 am Mi, 8. Januar 2020 um 14:33 #

      Schon mal dran gedacht wieviele Kindern durch den zunkuneftigen elekroschrott auf dem Du gerade tipst.....

      PS: Extrem dummer Beitrag

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    Von blablabla233 am Mi, 8. Januar 2020 um 14:34 #

    Schade...javascript haette echt versinken sollen....naja verpasste chance.

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Von schmidicom am Mo, 6. Januar 2020 um 09:40 #

Hans Reiser ist schon lange nicht mehr an der Entwicklung beteiligt (aus gutem Grund) und es dürfte in diesem Dateisystem inzwischen wohl auch nicht mehr all zu viel Originalcode von ihm übrig sein.

Also bitte lasst die Sache mit Hans Reiser doch endlich mal ruhen und betrachtet/diskutiert die Arbeit von Edward Shishkin ohne ständig diesen ganzen alten Ballast hervorzukramen oder irgendjemanden zu beleidigen.

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